Mathearbeit Grundschule: Vertrauen statt Druck

Kind lernt für Mathearbeit in der Grundschule am Schreibtisch mit Lernblatt und Stiften

Morgen steht eine Mathearbeit Grundschule an. Und wie das so ist, wollte ich heute ganz verantwortungsbewusst mit meinem Sohn lernen. Lernblatt auf dem Tisch, Stifte bereitgelegt, innerlich schon im Erklärmodus.

Ich hatte mir das strukturiert vorgestellt. Aufgaben durchgehen. Unsicherheiten entdecken. Rechenwege wiederholen. Eben so, wie man sich Vorbereitung auf eine Mathearbeit in der Grundschule als Mama vorstellt.

Doch dann kam alles anders.

„Mama, ich kann das.“

Er nahm das Lernblatt, überflog die Aufgaben einmal kurz und sagte ganz entspannt: „Mama, das ist alles einfach. Ich kann das.“

Bevor ich reagieren konnte, begann er allerdings nicht zu rechnen, sondern kreativ zu werden. Kreise, Pfeile, kleine Kunstwerke zwischen den Zahlen. Offenbar gehört künstlerische Freiheit für ihn genauso zur Vorbereitung wie das eigentliche Rechnen.

Während ich innerlich noch überlegte, ob wir vielleicht doch gemeinsam eine Aufgabe lösen sollten, war er gedanklich längst fertig mit dem Thema Mathearbeit.

Selbstbewusstsein pur.
Struktur eher zweitrangig.

Gerade eine Mathearbeit Grundschule sorgt bei vielen Eltern für die Frage, wie viel Unterstützung richtig ist.

Mathearbeit Grundschule: Wie viel Vorbereitung ist richtig?

Kind malt auf Lernblatt zur Vorbereitung auf die Mathearbeit in der Grundschule

Und genau da saß ich. Zwischen meinem Wunsch nach Kontrolle und seinem Vertrauen in sich selbst.

Ich plane im Dienst Abläufe, Personalansätze und Szenarien. Ich denke in Alternativen und Absicherungen. Doch bei der Mathearbeit in der Grundschule sitzt mir ein Kind gegenüber, das einfach sagt: „Ich kann das.“

Vielleicht ist genau dieses Vertrauen die eigentliche Stärke. Vielleicht lernen wir als Eltern manchmal mehr als unsere Kinder.

Natürlich möchte ich, dass er gut vorbereitet ist. Natürlich wünsche ich mir, dass er sicher in die Mathearbeit geht. Aber vielleicht besteht Vorbereitung nicht nur aus Wiederholen und Üben, sondern auch aus Zutrauen.

Zwischen Mama-Kontrolle und kindlichem Vertrauen

In der Grundschule geht es nicht nur um Zahlen. Es geht darum, sich etwas zuzutrauen. Fehler machen zu dürfen. Gelassen zu bleiben.

Ich habe heute gemerkt, dass ich manchmal mehr loslassen darf. Dass nicht jede Mathearbeit in der Grundschule eine Generalprobe für das Leben sein muss.

Sein Satz war heute wichtiger als jedes Rechenergebnis:
„Mama, ich kann das.“

Und vielleicht ist genau dieses Selbstbewusstsein die beste Grundlage für alles Weitere.

Wie laufen Lernabende bei euch ab? Team strukturiert oder Team „läuft schon“?

Auch in meinem Kinderbuch „Mama, warum hast du eine Uniform?“ geht es darum, Kindern Dinge auf Augenhöhe zu erklären und ihnen Vertrauen zu schenken.“

→ hier geht´s zum BlogBeitrag

Wenn du auch manchmal zwischen Kontrolle und Vertrauen schwankst, speichere dir diesen Beitrag für später oder teile ihn mit einer Mama, die das gerade braucht.

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