Hier teile ich Einblicke in mein Leben als Soldatin: Erfahrungen aus ĂŒber zwei Jahrzehnten Dienstzeit, EinsĂ€tze, Kameradschaft und die Herausforderung, Familie und Uniform zu vereinen.
Ehrlich, persönlich und mit vielen Momenten, die mich geprÀgt haben.
Eigentlich wollten wir heute einfach ein paar schöne Stunden beim Veteranentag Euskirchen verbringen. Ein bisschen ĂŒber das GelĂ€nde schlendern, bekannte Gesichter treffen, die verschiedenen StĂ€nde anschauen und den Kindern zeigen, welche Organisationen sich an diesem besonderen Tag prĂ€sentieren.
Am Ende wurde es deutlich mehr als das.
Wir kamen mit vielen EindrĂŒcken nach Hause, ich durfte mich ĂŒber zwei neue Patches freuen und Fabian beschĂ€ftigt seit dem Nachmittag vor allem ein Thema: die THW Jugend.
Veteranentag Euskirchen mit Bundeswehr, THW und vielen Besuchern
Der Veteranentag Euskirchen fand erneut auf dem Klosterplatz statt und schon beim Ankommen war zu sehen, dass die Veranstaltung inzwischen einen festen Platz im Veranstaltungskalender der Stadt gefunden hat.
Bei bestem Wetter waren zahlreiche Besucher unterwegs. Veteranen, aktive Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr, Reservisten, Familien, Hilfsorganisationen und interessierte BĂŒrger nutzten die Gelegenheit, miteinander ins GesprĂ€ch zu kommen.
Gerade das macht den Veteranentag fĂŒr mich so besonders. Es geht nicht nur um die Vergangenheit oder um EinsĂ€tze. Es geht um Menschen, ihre Geschichten und darum, die Verbindung zwischen Bundeswehr und Gesellschaft sichtbar zu machen.
FĂŒr mich persönlich ist der Veteranentag Euskirchen ohnehin immer etwas Besonderes. Im vergangenen Jahr durfte ich hier selbst ausgezeichnet werden. Deshalb verbinde ich mit dieser Veranstaltung viele schöne Erinnerungen und habe mich gefreut, auch dieses Jahr wieder dabei zu sein.
Veteranendorf Euskirchen lÀdt zum Entdecken ein
Im Veteranendorf gab es zahlreiche InformationsstĂ€nde und Aussteller. Besucher konnten sich ĂŒber die Arbeit verschiedener Organisationen informieren, Fragen stellen und einen Blick hinter die Kulissen werfen.
Mit dabei waren unter anderem VeteranenverbĂ€nde, das Technische Hilfswerk, verschiedene UnterstĂŒtzungsorganisationen sowie Vertreter aus dem Bereich Bundeswehr und Reservistenarbeit.
Historische MilitÀrfahrzeuge waren ein Publikumsmagnet beim Veteranentag Euskirchen.
Die offiziellen Reden eröffneten den Veteranentag Euskirchen.
Auch BĂŒrgermeister Sascha Reichelt lieĂ es sich nicht nehmen, die Veranstaltung zu besuchen und seine UnterstĂŒtzung zu zeigen. Ein besonderer Moment war die Ăbergabe von Erinnerungscoins an verschiedene GĂ€ste mit besonderen Funktionen und Verantwortlichkeiten. Damit wurden Menschen geehrt, die sich auf unterschiedliche Weise fĂŒr Veteranen, die Bundeswehr, das Ehrenamt oder das gesellschaftliche Miteinander einsetzen.
Zwischen den StĂ€nden entstanden immer wieder interessante GesprĂ€che. Genau diese Begegnungen machen den Veteranentag Euskirchen fĂŒr viele Besucher so wertvoll. Man kommt miteinander ins GesprĂ€ch, tauscht Erfahrungen aus und lernt Menschen kennen, deren Lebensweg man sonst vermutlich nie gekreuzt hĂ€tte.
Musik, Sonnenschein und eine entspannte AtmosphÀre
FĂŒr die musikalische Begleitung sorgte Max Goedecke, der den Nachmittag mit seiner Musik bereicherte.
WÀhrend einige Besucher den GesprÀchen lauschten oder sich an den StÀnden informierten, genossen andere einfach die entspannte AtmosphÀre auf dem Klosterplatz. Das Wetter spielte dabei perfekt mit. Nach den vielen Regentagen der letzten Wochen war es schön, die Veranstaltung bei Sonnenschein erleben zu können.
Gerade fĂŒr Familien war der Veteranentag Euskirchen eine tolle Gelegenheit, sich gemeinsam umzusehen und verschiedene Organisationen kennenzulernen.
Warum Fabian plötzlich ĂŒber die THW Jugend nachdenkt
WĂ€hrend Florian vor allem von den Fahrzeugen, Ausstellungen und den vielen EindrĂŒcken begeistert war, entwickelte sich bei Fabian im Laufe des Nachmittags ein ganz besonderes Interesse.
Eigentlich wollten wir nur kurz beim Stand des Technischen Hilfswerks vorbeischauen.
Aus kurz wurde allerdings deutlich lÀnger.
Fabian stellte Fragen, hörte aufmerksam zu und lieĂ sich erklĂ€ren, welche Aufgaben das THW ĂŒbernimmt. Besonders spannend fand er die Angebote fĂŒr Kinder und Jugendliche. Die Mitarbeiter nahmen sich Zeit, beantworteten seine Fragen und erklĂ€rten ihm die Möglichkeiten der THW Jugend.
Wer mehr ĂŒber die Angebote fĂŒr Kinder und Jugendliche erfahren möchte, findet auf der Internetseite der THW-Jugend weitere Informationen zu den verschiedenen OrtsverbĂ€nden und ihren AktivitĂ€ten.
Irgendwann bemerkte ich, dass er nicht mehr nur neugierig war, sondern echtes Interesse entwickelt hatte.
Am Ende des Nachmittags hatte er verschiedene Informationen gesammelt und wusste bereits, wann die nĂ€chsten Termine stattfinden. Auf der Heimfahrt wurde dann fast ausschlieĂlich ĂŒber das THW gesprochen.
Ob er tatsÀchlich einmal bei der THW Jugend Euskirchen hineinschnuppert, wird sich zeigen. Die Neugier ist jedenfalls geweckt.
Als Mutter finde ich genau solche Momente besonders schön. Man besucht eine Veranstaltung und plötzlich entdeckt das eigene Kind etwas, das vielleicht langfristig zu einem Hobby oder sogar zu einem Ehrenamt werden könnte.
Zwei neue Patches fĂŒr meine Sammlung
NatĂŒrlich gab es auch fĂŒr mich ein persönliches Highlight.
Im Laufe des Nachmittags durfte ich mich ĂŒber zwei neue Patches freuen, die kĂŒnftig einen Platz in meiner Sammlung bekommen werden.
Der Patch des Marschs der WertschĂ€tzung war beim Veteranentag Euskirchen ein besonderes ErinnerungsstĂŒck.
Der offizielle AufnÀher des Veteranentag Euskirchen 2026.
Wer selbst sammelt, kennt dieses GefĂŒhl. FĂŒr AuĂenstehende sind es oft nur kleine Stoffabzeichen. FĂŒr viele Veteraninnen und Veteranen stehen sie jedoch fĂŒr Erinnerungen, Begegnungen und gemeinsame Erlebnisse.
Jeder Patch erzÀhlt seine eigene Geschichte und erinnert an besondere Momente.
Zusammen mit den Erinnerungen an meine Auszeichnung beim letztjÀhrigen Veteranentag Euskirchen werden die beiden NeuzugÀnge einen besonderen Platz erhalten.
Die Ausbeute der Kinder konnte sich sehen lassen
NatĂŒrlich gingen die Jungs nicht mit leeren HĂ€nden nach Hause.
Im Laufe des Nachmittags sammelten sich verschiedene BroschĂŒren, kleine Giveaways, Pixi-BĂŒcher und andere Mitbringsel an. Zu Hause wurde erst einmal alles auf dem Tisch ausgebreitet und genau begutachtet.
Am Veteranentag Euskirchen konnten Besucher zahlreiche Informationen und ErinnerungsstĂŒcke mitnehmen.
Mindestens genauso wichtig waren aber die EindrĂŒcke, die beide Kinder mitgenommen haben.
Gerade Veranstaltungen wie der Veteranentag Euskirchen zeigen Kindern, wie vielfÀltig die Arbeit von Bundeswehr, THW, Feuerwehr, Rettungsdiensten und anderen Organisationen ist. Viele Aufgaben bleiben im Alltag unsichtbar. Hier werden sie greifbar und verstÀndlich.
Unser Fazit zum Veteranentag Euskirchen 2026
Der Veteranentag Euskirchen 2026 war fĂŒr uns ein rundum gelungener Nachmittag.
Wir haben bekannte Gesichter getroffen, interessante GesprĂ€che gefĂŒhrt, viele engagierte Menschen erlebt und einige spannende Einblicke erhalten. Die Kinder hatten SpaĂ, ich durfte meine Patch-Sammlung erweitern und vielleicht wurde heute sogar der Grundstein fĂŒr ein neues Hobby gelegt.
Wenn ich an den heutigen Tag zurĂŒckdenke, bleiben nicht die Patches oder die Mitbringsel in Erinnerung, sondern vor allem die Menschen, die GesprĂ€che und die Begeisterung, mit der sich so viele Organisationen prĂ€sentiert haben.
Und wer weiĂ. Vielleicht werden wir irgendwann sagen können, dass alles mit einem Besuch beim Veteranentag Euskirchen begonnen hat.
Weitere persönliche Einblicke in meinen Alltag als Soldatin findest du ĂŒbrigens hier auf dem Blog in der Kategorie Bundeswehr & EinsĂ€tze.
Falls du den Veteranentag bisher noch nicht kanntest, lohnt sich ein Blick auf die offizielle Internetseite. Dort findest du viele Informationen rund um den Nationalen Veteranentag und die Veranstaltungen in ganz Deutschland.
Wenn eine Mama Soldatin ist und Kinder Fragen stellen
Als Mama Soldatin gehört meine Uniform ganz selbstverstĂ€ndlich zu meinem Alltag. Meine Uniform hĂ€ngt bei uns immer im Badezimmer. Genau dort beginnt morgens auch unser ganz normaler Familienalltag. WĂ€hrend die Kinder sich die ZĂ€hne putzen, noch etwas verschlafen in den Spiegel schauen oder ĂŒberlegen, was sie heute in der Schule erwartet, ziehe ich mich fĂŒr den Dienst an. Hose, Feldbluse und Stiefel gehören fĂŒr mich lĂ€ngst zur Routine.
FĂŒr meine Kinder war das am Anfang jedoch etwas Besonderes. Ihre Mama trĂ€gt eine Uniform. Ihre Mama ist Soldatin. Oder einfacher gesagt, ihre Mama ist eine Mama Soldatin.
Kinder beobachten ihre Eltern sehr genau. Sie sehen Dinge, die fĂŒr Erwachsene lĂ€ngst zur Routine geworden sind. Genau so entstand eines Morgens eine Frage, die mich sehr berĂŒhrt hat.
Mama, warum trÀgst du eine Uniform
Eines Morgens stand einer meiner Jungs neben mir im Badezimmer und schaute mich ganz aufmerksam an, wÀhrend ich meine Uniform anzog. Nach einem Moment fragte er ganz direkt, warum ich eigentlich jeden Morgen diese Kleidung trage.
FĂŒr Kinder ist eine Mama Soldatin zunĂ€chst nicht selbstverstĂ€ndlich. Viele ihrer Freunde erleben ihre Eltern in ganz anderen Berufen. Manche arbeiten im BĂŒro, andere im Krankenhaus oder in einem GeschĂ€ft. Eine Uniform sehen Kinder im Alltag dagegen nicht so hĂ€ufig.
Mir war wichtig, diese Frage so zu beantworten, dass meine Kinder wirklich verstehen können, was meine Uniform bedeutet.
Uniform anhand Alltagsbeispielen erklÀren
Kinder brauchen keine komplizierten ErklÀrungen. Sie verstehen Dinge am besten, wenn man sie mit Beispielen aus ihrem Alltag verbindet.
Deshalb habe ich ihnen erklĂ€rt, dass viele Berufe eine bestimmte Kleidung haben. Ein Arzt trĂ€gt zum Beispiel einen weiĂen Kittel. Wenn man ihn sieht, erkennt man sofort, dass er Arzt ist und Menschen hilft. Ein Garten und Landschaftsbauer arbeitet in robuster Arbeitskleidung, weil er viel drauĂen arbeitet. Und wenn die MĂŒllabfuhr durch unsere StraĂen fĂ€hrt, tragen die Mitarbeiter ihre auffĂ€llige Arbeitskleidung, damit sie im StraĂenverkehr gut gesehen werden können.
All diese Kleidungen zeigen, zu welchem Beruf jemand gehört und welche Aufgabe er hat.
Meine Uniform zeigt deshalb einfach, dass ich Soldatin bin. Sie zeigt, dass ihre Mama eine Mama Soldatin ist.
Der Alltag als Mama Soldatin zwischen Familie und Dienst
FĂŒr meine Kinder war diese ErklĂ€rung sofort verstĂ€ndlich. In ihrer Welt war das plötzlich ganz logisch. So wie der Arzt seinen Kittel hat und andere Menschen ihre Arbeitskleidung tragen, habe ich eben meine Uniform.
Seitdem gehört sie ganz selbstverstĂ€ndlich zu unserem Alltag. Sie hĂ€ngt morgens im Badezimmer, wĂ€hrend die Kinder sich fĂŒr Schule und Alltag fertig machen. Manchmal wird sie noch neugierig betrachtet oder kommentiert, doch meistens ist sie einfach nur da.
So wie der Schulranzen im Flur oder die Brotdosen auf dem KĂŒchentisch.
Hinter jeder Uniform steckt auch eine Familie
Viele Menschen denken bei der Bundeswehr zuerst an Fahrzeuge, Ăbungen oder AuslandseinsĂ€tze. Dabei wird oft vergessen, dass hinter jeder Uniform auch ein ganz normales Leben steht.
Hinter jeder Uniform steht ein Mensch und hÀufig auch eine Familie.
In meinem Fall bin ich eine Mama Soldatin. Mein Alltag besteht deshalb nicht nur aus Dienst, sondern auch aus Brotdosen packen, Hausaufgaben begleiten, GesprÀchen am Abend und den vielen kleinen Momenten, die das Familienleben ausmachen.
Meine Uniform ist deshalb fĂŒr uns nichts Fremdes. Sie gehört einfach zu unserem Leben dazu.
Und manchmal beginnt das VerstĂ€ndnis dafĂŒr mit einer einzigen Frage am Morgen im Badezimmer.
Warum trÀgt Mama eigentlich eine Uniform.
Herz voraus Yvonne
HĂ€ufige Fragen rund um den Alltag als Mama Soldatin
Gibt es bei der Bundeswehr eine Uniform fĂŒr schwangere Soldatinnen?
Ja, fĂŒr schwangere Soldatinnen gibt es bei der Bundeswehr eine spezielle Umstandsuniform. Sie ist so angepasst, dass sie wĂ€hrend der Schwangerschaft bequem getragen werden kann und trotzdem den dienstlichen Anforderungen entspricht. Auch in dieser Zeit tragen Soldatinnen in der Regel weiterhin Uniform. Der Dienstalltag verĂ€ndert sich jedoch oft, weil bestimmte körperliche Belastungen oder TĂ€tigkeiten nicht mehr vorgesehen sind.
Arbeiten schwangere Soldatinnen weiter im Dienst?
Viele schwangere Soldatinnen bleiben auch wĂ€hrend der Schwangerschaft weiterhin im Dienst. HĂ€ufig verĂ€ndert sich jedoch der Arbeitsalltag, weil TĂ€tigkeiten mit hoher körperlicher Belastung in dieser Zeit vermieden werden. Stattdessen ĂŒbernehmen viele Soldatinnen Aufgaben im BĂŒro oder in Bereichen, die besser mit der Schwangerschaft vereinbar sind. Auf diese Weise bleibt der Kontakt zur eigenen Einheit bestehen, wĂ€hrend gleichzeitig der Schutz von Mutter und Kind im Mittelpunkt steht.
Wie lÀuft der Mutterschutz bei Soldatinnen ab?
FĂŒr Soldatinnen gelten grundsĂ€tzlich die gleichen Mutterschutzfristen wie in anderen Berufen. Der Mutterschutz beginnt in der Regel sechs Wochen vor dem errechneten Geburtstermin und endet acht Wochen nach der Geburt. In dieser Zeit steht die Gesundheit von Mutter und Kind im Mittelpunkt, weshalb kein regulĂ€rer Dienst geleistet wird.
Können Soldatinnen Elternzeit nehmen`
Auch Soldatinnen können Elternzeit nehmen. Viele Familien nutzen diese Möglichkeit, um sich bewusst Zeit fĂŒr ihr Kind zu nehmen und den neuen Alltag als Familie zu gestalten. Gerade fĂŒr eine Mama Soldatin ist diese Zeit oft besonders wertvoll, weil der Dienstalltag spĂ€ter wieder eine gute Organisation zwischen Familie und Beruf erfordert.
Wie erleben Kinder den Beruf ihrer Mama Soldatin?
FĂŒr Kinder ist es am Anfang oft etwas Besonderes, wenn ihre Mama Soldatin ist und eine Uniform trĂ€gt. Viele Fragen entstehen ganz automatisch im Alltag, weil Kinder verstehen möchten, was ihre Eltern eigentlich beruflich machen. Mit der Zeit wird die Uniform jedoch zu einem ganz normalen Teil des Familienlebens. Genau solche kleinen Momente aus unserem Alltag als Familie bei der Bundeswehr greife ich auch in verschiedenen BeitrĂ€gen auf diesem Blog immer wieder auf.
Weitere Einblicke in meinen Alltag als Mama Soldatin
Wenn dich interessiert, wie sich Familie, Alltag und Bundeswehrdienst miteinander verbinden lassen, findest du auf diesem Blog noch weitere persönliche Geschichten. Besonders der Beitrag ĂŒber unsere Zeit nach der Trennung und die Suche nach einem neuen Zuhause zeigt, wie sehr sich das Leben manchmal neu sortieren muss.
Wer sich allgemein ĂŒber den Dienst von Frauen bei der Bundeswehr informieren möchte oder mehr ĂŒber Themen wie Familie, Mutterschutz und Karriere erfahren möchte, findet auf der offiziellen Internetseite der Bundeswehr viele weiterfĂŒhrende Informationen.
Frauen in der Bundeswehr stehen fĂŒr Verantwortung, ProfessionalitĂ€t und hĂ€ufig auch fĂŒr den tĂ€glichen Spagat zwischen Dienst und Familie. Genau aus diesem Spannungsfeld ist unser Kinderbuch entstanden. Und genau diese Geschichte findet nun ihren Weg in eine Verbandszeitschrift.
Als ich vor einiger Zeit mit meinen Kindern am KĂŒchentisch saĂ und ihre Fragen zu meinem Beruf beantwortete, war nicht absehbar, wohin uns dieses GesprĂ€ch fĂŒhren wĂŒrde. Es ging nicht um Ăffentlichkeit oder Reichweite. Es ging um Ehrlichkeit. Um Antworten auf ganz einfache, aber gleichzeitig sehr groĂe Fragen: Warum trĂ€gst du eine Uniform? Was bedeutet dein Dienst? Und warum bist du manchmal nicht zu Hause?
Aus diesen GesprĂ€chen entstand unser Kinderbuch âMama, warum hast du eine Uniform?â. Ein Herzensprojekt, das zeigt, wie Frauen in der Bundeswehr nicht nur Soldatinnen, sondern auch MĂŒtter sind.
Soldatinnen zwischen Dienst und Familie
In der öffentlichen Wahrnehmung geht es bei der Bundeswehr oft um Strukturen, EinsĂ€tze und sicherheitspolitische Themen. Seltener sprechen wir ĂŒber die Menschen dahinter.
Gleichzeitig tragen Frauen in der Bundeswehr Verantwortung im Dienst und im Familienalltag. Diese beiden Welten stehen nicht im Widerspruch. FĂŒr viele gehören sie ganz selbstverstĂ€ndlich zusammen.
Als Mutter in Uniform erlebe ich diesen Spagat tĂ€glich. Auf der einen Seite stehen dienstliche Verpflichtungen, Ăbungen und Verantwortung. Auf der anderen Seite warten Schulalltag, Hausaufgaben und GesprĂ€che am KĂŒchentisch. Gleichzeitig bewegen sich viele Soldatinnen genau in diesem Spannungsfeld.
Unser Kinderbuch ist aus dem Wunsch entstanden, diese RealitÀt kindgerecht zu erklÀren. Kinder stellen ehrliche Fragen. Und sie verdienen ehrliche Antworten.
Wie unser Kinderbuch entstanden ist
Flo ist begeistert von „seinem“ Buch
Der Anfang war kein Businessplan. Es war ein GesprÀch. Meine Kinder wollten verstehen, was mein Beruf bedeutet. Sie wollten wissen, warum ich Uniform trage und warum mein Dienst manchmal besondere Anforderungen mit sich bringt.
Ich habe gemerkt, dass ErklĂ€rungen auf Augenhöhe wichtig sind. Dass Kinder Sicherheit brauchen. Und dass Transparenz Vertrauen schafft. Also haben wir begonnen, diese GesprĂ€che aufzuschreiben. Schritt fĂŒr Schritt entstand daraus eine Geschichte.
Viele Soldatinnen sind fĂŒr ihre Familien oft Vorbilder. Nicht, weil sie perfekt sind, sondern weil sie Verantwortung ĂŒbernehmen. Genau das wollten wir im Buch sichtbar machen.
Wer mehr ĂŒber das Buch erfahren möchte, findet hier alle Informationen zu unserem Projekt âMama, warum hast du eine Uniform?â â Kinderbuch oder schaue dir unser Kinderbuch bei Amazon an
Sichtbarkeit fĂŒr Frauen in der Bundeswehr
Sichtbarkeit bedeutet nicht Selbstdarstellung. Sichtbarkeit bedeutet, dass LebensrealitĂ€ten gezeigt werden. Dass junge MĂ€dchen sehen können, welche Wege möglich sind. Dass Familien erkennen, dass Dienst und Mutterrolle sich nicht ausschlieĂen.
Der bevorstehende Artikel in der Verbandszeitschrift greift genau diese Perspektive auf. Es geht nicht nur um ein Kinderbuch. Es geht um Frauen in der Bundeswehr, um Vereinbarkeit, um Haltung und um gelebte Verantwortung.
Als die Anfrage kam, war ich zunĂ€chst ĂŒberrascht. Gleichzeitig war da jedoch sofort dieses GefĂŒhl von Dankbarkeit. Danach folgte Stolz, aber vor allem die Erkenntnis, wie wichtig Sichtbarkeit fĂŒr Frauen in der Bundeswehr ist.
Die Bundeswehr entwickelt sich stetig weiter. Deshalb ist es wichtig, unterschiedliche Rollenbilder sichtbar zu machen. Frauen in der Bundeswehr sind lÀngst selbstverstÀndlicher Teil der StreitkrÀfte. Dennoch braucht es Geschichten, die diese RealitÀt greifbar machen.
Zwischen Uniform und KĂŒchentisch
Mein Alltag spielt sich nicht nur in BesprechungsrĂ€umen oder auf Dienstreisen ab. Er spielt sich ebenso am KĂŒchentisch ab. Zwischen Schulheften, Fragen und GesprĂ€chen. Zwischen Organisation und Emotion.
Soldatinnen erleben diesen Kontrast tÀglich. Verantwortung im Dienst endet nicht, wenn man nach Hause kommt. Und Familie pausiert nicht, wenn der Dienst beginnt. Beides lÀuft parallel. Beides ist Teil der eigenen IdentitÀt.
Genau deshalb bedeutet mir dieser bevorstehende Artikel so viel. Nicht, weil mein Name in einer Zeitschrift steht. Sondern weil sichtbar wird, dass diese Kombination aus Soldatin und Mutter keine Ausnahme ist, sondern gelebte RealitÀt.
Ein persönlicher Meilenstein
FĂŒr mich ist dieser Artikel ein Meilenstein, weil er zeigt, wie aus einer Kinderfrage ein öffentliches Thema wurde. Unser Kinderbuch war nie als groĂes Projekt geplant. Es war ein ehrliches GesprĂ€ch auf Papier.
Dass diese Geschichte nun in einem offiziellen Rahmen vorgestellt wird, fĂŒhlt sich wie eine BestĂ€tigung an. Nicht nur fĂŒr mich, sondern fĂŒr viele Frauen in der Bundeswehr, die tĂ€glich Verantwortung tragen und gleichzeitig Familie leben.
Sobald die Ausgabe erschienen ist, werde ich hier natĂŒrlich ein Update ergĂ€nzen und mehr Einblicke geben. Bis dahin genieĂe ich dieses GefĂŒhl von Dankbarkeit und die Gewissheit, dass Geschichten BrĂŒcken bauen können.
Frauen in der Bundeswehr stehen fĂŒr Kompetenz, Engagement und Herz. Und manchmal beginnt alles mit einer einzigen Kinderfrage.
â FAQ-Sektion
HĂ€ufige Fragen zu Frauen in der Bundeswehr
Wie erleben Frauen in der Bundeswehr den Spagat zwischen Dienst und Familie?
Soldatinnen tragen im Dienst Verantwortung und organisieren gleichzeitig ihren Familienalltag. Auch ich erlebe diesen Spagat tĂ€glich zwischen Einsatzplanung, Besprechungen und GesprĂ€chen am KĂŒchentisch. Wichtig sind Struktur, UnterstĂŒtzung im Umfeld und ein starkes eigenes SelbstverstĂ€ndnis.
Warum habe ich als Soldatin ein Kinderbuch geschrieben?
Unser Kinderbuch entstand aus den Fragen meiner Kinder. Ich wollte erklĂ€ren, was mein Beruf bedeutet und warum Frauen in der Bundeswehr Verantwortung ĂŒbernehmen. Das Buch soll Kindern zeigen, dass Uniform und Familie zusammengehören können.
Sind Frauen in der Bundeswehr in allen Laufbahnen vertreten?
Ja, Frauen in der Bundeswehr stehen grundsĂ€tzlich alle Laufbahnen offen. Von Mannschaftsdienstgraden bis zu FĂŒhrungspositionen ĂŒbernehmen sie Verantwortung in unterschiedlichsten Bereichen.
Wie reagieren Kinder auf eine Mutter in Uniform?
Kinder stellen ehrliche Fragen. Genau diese Offenheit war der Ausgangspunkt fĂŒr unser Buch. FĂŒr meine Kinder war es wichtig zu verstehen, warum ich Uniform trage und was mein Dienst bedeutet. Transparenz schafft Vertrauen.
Warum ist Sichtbarkeit fĂŒr Frauen in der Bundeswehr wichtig?
Sichtbarkeit zeigt, dass unterschiedliche Lebensmodelle möglich sind. Frauen in der Bundeswehr sind Teil der gesellschaftlichen RealitÀt. Wenn ihre Geschichten erzÀhlt werden, entstehen Vorbilder und neue Perspektiven.
Manchmal sind es die kleinen Ăberraschungen, die einem den Tag ein StĂŒck heller machen. Vor Kurzem lag völlig unerwartet ein Umschlag von Steelmonks in meinem Briefkasten â diesmal mit zwei neuen Steelmonks Pins, die Teil ihrer aktuellen Kollektion sind.
Die Motive sind schlicht, modern und bewusst neutral gehalten: Ein stilisiertes Fallschirmspringer-Symbol und ein Peace-Zeichen. Keine groĂen Worte, keine direkte Botschaft â eher kleine Alltagsbegleiter, die man an der Einsatzjacke, am Rucksack oder an einer Tasche tragen kann.
Was mir daran gefĂ€llt? Diese Pins sind nicht speziell fĂŒr Soldaten gedacht, sondern fĂŒr alle, die ein Symbol tragen möchten, das StĂ€rke, Ruhe oder einfach Persönlichkeit ausdrĂŒckt. Steelmonks steht allgemein fĂŒr hochwertige Metallprodukte und eine Community, die Feuerwehr, THW, Polizei, Soldaten, aber auch Zivilisten verbindet.
FĂŒr mich sind die Steelmonks Pins vor allem eines: Eine nette Geste. Ein kleines Zeichen, dass jemand an einen denkt â ohne Anlass, ohne Erwartung. Und genau das macht solche Momente so besonders.
Meine Erfahrung mit den Steelmonks Pins
Sehr hochwertige Verarbeitung
Zeitlose Symbole, die nicht âzu militĂ€rischâ wirken
Ideal zum Sammeln oder Verschenken
Leicht, robust und vielseitig tragbar
Wenn ihr neugierig seid, wie die neuen Designs aussehen oder was Steelmonks sonst so macht, schaut gerne selbst rein:
Meine Bundeswehr Karriere Yvonne begann offiziell am 02. Januar 2002 â doch die Wurzeln liegen viel frĂŒher. Mein Vater war Soldat, und schon als Kind war ich fasziniert von Uniform, Kameradschaft und diesem besonderen LebensgefĂŒhl. Damals wusste ich noch nicht, wohin mich dieser Weg fĂŒhren wĂŒrde. Heute blicke ich auf ĂŒber 20 Jahre Bundeswehr zurĂŒck.
Bundeswehr Karriere Yvonne: Die ersten Schritte in Uniform
Die Grundausbildung in Goslar dauerte drei harte, lehrreiche Monate. Danach folgten die LaufbahnlehrgĂ€nge und meine Zeit in der Unteroffizierslaufbahn â eine Phase voller Entwicklung und neuer Herausforderungen.
Ein Foto aus dieser Zeit bedeutet mir bis heute viel: ein spontaner Moment nach Dienstschluss, jung, unbeschwert, voller Energie. Diese Leichtigkeit begleitet meine Bundeswehr Karriere Yvonne bis heute â trotz aller Ernsthaftigkeit des Berufs.
Stationen, LehrgÀnge und die Zeit mit der AUL
Köln-Wahn
Bonn (Hardtberg)
Euskirchen
Durch meinen BCE-FĂŒhrerschein durfte ich mit der AUL (Ausstellung unsere Luftwaffe) monatelang durch Deutschland fahren. Dienstreisen, Erlebnisse, Kameradschaft â ein Kapitel, das mich geprĂ€gt hat.
All diese Erfahrungen formten meine Bundeswehr Karriere Yvonne StĂŒck fĂŒr StĂŒck weiter.
EinsĂ€tze â prĂ€gend fĂŒr meine Bundeswehr Karriere
EinsĂ€tze verĂ€ndern einen. Man erlebt Momente, die man nie vergisst â im Guten wie im Schweren. Einige EinsĂ€tze haben mir viel beigebracht: ĂŒber Verantwortung, Zusammenhalt, Belastbarkeit. Andere haben Spuren hinterlassen, die erst spĂ€ter sichtbar wurden.
Diese Erfahrungen gehören untrennbar zu meiner Bundeswehr Karriere Yvonne. Sie haben mich nicht gebrochen â sie haben mich wachsen lassen.
Von der Unteroffizierin zur Offizierin
Parallel zum Dienst studierte ich an der UniversitĂ€t zu Köln. Nach Abschluss des Studiums wechselte ich in die Offizierlaufbahn. Ein neuer Abschnitt â mit mehr Verantwortung, neuen Aufgaben und neuen Perspektiven.
Heute trage ich den Dienstgrad Hauptmann. Ein Meilenstein in meiner Bundeswehr Karriere Yvonne.
Bundeswehr Karriere Yvonne & Familie â zwei Herzen in einer Brust
Seit 2015 und 2017 bin ich Mama. Zwei kleine Menschen, die meinen Alltag â und mein Herz â komplett verĂ€ndert haben.
Der Spagat zwischen Uniform und Familie ist nicht leicht, aber er ist machbar. Und er hat mich stÀrker gemacht als jeder Lehrgang.
Warum ich meine Geschichte teile
Weil hinter jedem Dienstgrad ein Mensch steckt. Weil jede Soldatin und jeder Soldat einen eigenen Weg hat. Und weil meine Bundeswehr Karriere Yvonne vielleicht andere inspiriert, stÀrkt oder begleitet.
Mehr Hintergrundwissen zur Bundeswehr und den Karrierewegen findest du hier:
Gewalt gegen EinsatzkrĂ€fte nimmt in Deutschland seit Jahren zu. Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei, THW und auch Soldatinnen und Soldaten berichten immer hĂ€ufiger davon, wĂ€hrend ihrer EinsĂ€tze beleidigt, bedroht oder sogar körperlich angegriffen zu werden. Der Steelmonks Pin Keine Gewalt gegen Retter setzt genau dagegen ein sichtbares Zeichen â und ich freue mich, eines dieser besonderen StĂŒcke bekommen zu haben.
Warum der Steelmonks Pin Keine Gewalt gegen Retter so wichtig ist
Die Botschaft des Pins âHelfende HĂ€nde schlĂ€gt man nichtâ wirkt vielleicht einfach, aber sie bringt alles auf den Punkt. Wer im Einsatz ist, hilft anderen. Und niemand, der anderen hilft, sollte Angst um seine eigene Sicherheit haben mĂŒssen.
Steelmonks möchte mit diesem Pin Aufmerksamkeit schaffen â und Menschen zusammenbringen, die fĂŒr Respekt, Menschlichkeit und ein faires Miteinander stehen.
Ein Geschenk mit Bedeutung
Ich selbst habe den Steelmonks Pin Keine Gewalt gegen Retter ĂŒberraschend per Post erhalten. Der Hintergrund: Die Firma Steelmonks verfolgt viele meiner BeitrĂ€ge als Soldatin auf Social Media und wollte mir â und anderen UniformtrĂ€gern â Anerkennung und Dankbarkeit zeigen.
Der Pin ist daher kein Produkttest, sondern eine Geste des Respekts. Eine Erinnerung daran, dass wir nicht allein sind, und dass es Menschen gibt, die unsere Arbeit sehen und wertschÀtzen.
Was hinter Steelmonks steckt
Steelmonks stellt hochwertige Metallprodukte fĂŒr EinsatzkrĂ€fte her â darunter SchlĂŒsselanhĂ€nger, Dogtags und symboltrĂ€chtige Pins. Viele Projekte werden in Form von Giveaways an Feuerwehr, THW oder Soldaten verschenkt, um Danke zu sagen und ein GefĂŒhl von Gemeinschaft zu schaffen.
Meine Erfahrung mit dem Steelmonks Pin Keine Gewalt gegen Retter
Der Steelmonks Pin Keine Gewalt gegen Retter ist ein kleines Objekt â aber die Bedeutung dahinter ist groĂ. Ich trage ihn als Erinnerung daran, warum wir Uniform tragen: FĂŒr andere da zu sein. Verantwortung zu ĂŒbernehmen. Ruhe zu bewahren, wenn es ernst wird.
Und genau deshalb sollten wir auch als Gesellschaft zusammenstehen und klar sagen: Gewalt gegen EinsatzkrÀfte geht gar nicht. Punkt.
Steelmonks Pin âKeine Gewalt gegen Retterâ â ein starkes Symbol fĂŒr Respekt und Anerkennung aller EinsatzkrĂ€fte.
Das Steelmonks Dogtag kam am 27. August 2024 ĂŒberraschend bei mir an und war ein Geschenk, das mich als Soldatin wirklich berĂŒhrt hat. Steelmonks informierte mich damals, dass ihre neue Soldatenkollektion bald online geht â und ich durfte dieses Dogtag schon vorher erhalten.
FĂŒr mich war das ein besonderer Moment. Ich teste hier nichts, ich bewerte nichts â es war einfach eine Geste der Anerkennung. Und genau das möchte ich hier festhalten.
Was das Steelmonks Dogtag fĂŒr mich bedeutet
Als Soldatin erlebt man viele Dinge, die kaum jemand sieht. Viel Verantwortung, viele Herausforderungen â aber wenig sichtbares âDankeâ. Umso schöner ist es, wenn Unternehmen wie Steelmonks bewusst Aktionen starten, um EinsatzkrĂ€ften etwas zurĂŒckzugeben.
Das Dogtag steht fĂŒr genau diese WertschĂ€tzung:
robustes Metall
saubere Gravur
klare Linien
kein Schnickschnack, aber Bedeutung
Steelmonks Dogtag â Geschenk zur neuen Soldatenkollektion – personalisiert
Warum das Steelmonks Dogtag fĂŒr mich so besonders ist
FĂŒr mich steht das Steelmonks Dogtag symbolisch fĂŒr Anerkennung und Zusammenhalt unter EinsatzkrĂ€ften.
Besonders gefĂ€llt mir am Steelmonks Dogtag, dass es robust, schlicht und hochwertig verarbeitet ist â so wie man es als Soldatin braucht.
Meine Kategorie âWertschĂ€tzung & Communityâ ist genau dafĂŒr da: FĂŒr die kleinen Momente, die man als Soldatin nicht vergisst.
Solche Gesten erinnern daran:
dass unser Dienst gesehen wird
dass wir Teil einer groĂen EinsatzkrĂ€fte-Community sind
dass WertschÀtzung manchmal ganz leise kommt
Und ich möchte diese Momente festhalten â nicht fĂŒr Aufmerksamkeit, sondern fĂŒr die, die selbst Uniform tragen und wissen, wie viel solche Zeichen bedeuten.
Ich habe mich sehr gefreut, dass Steelmonks mich ausgewÀhlt hat, dieses Steelmonks Dogtag vorab zu erhalten.
Es gibt Momente, die einen im Dienst unerwartet berĂŒhren. Einer davon war dieses Steelmonks Giveaway, bei dem insgesamt 250 EinsatzkrĂ€fte â darunter Feuerwehr, THW und auch Soldatinnen und Soldaten â einen personalisierten SchlĂŒsselanhĂ€nger erhalten haben. Ich war eine der Personen, die so ein Giveaway bekommen haben, und genau deshalb möchte ich diesen Moment hier festhalten.
WertschÀtzung im Dienstalltag
Gerade als Soldatin erlebe ich viele Situationen, die wenig sichtbar sind. Viel Verantwortung, viele Aufgaben â aber selten ein offizielles âDankeâ. Umso schöner ist es, wenn Unternehmen wie Steelmonksbewusst kleine Aktionen starten, um EinsatzkrĂ€ften WertschĂ€tzung entgegenzubringen.
Dieser gravierte AnhĂ€nger â mit meinem Dienstgrad Oberleutnant und meinem Namen â war daher mehr als ein StĂŒck Metall. Er war eine Erinnerung daran, dass unsere Arbeit gesehen wird.
Der AnhĂ€nger liegt angenehm schwer in der Hand. Die Gravur wirkt prĂ€zise und hochwertig. Es ist ein kleines Detail, das man tĂ€glich sieht und das trotzdem viel sagt. Steelmonks fertigt normalerweise Produkte fĂŒr Feuerwehr und THW â robust, langlebig, praktisch. Genau das spĂŒrt man auch hier.
Warum ich solche Aktionen teilen möchte
Ich teile solche Momente, weil sie im schnellen Alltag oft untergehen. Aber jeder, der Uniform trĂ€gt â egal ob Feuerwehr, THW oder Bundeswehr â weiĂ, wie viel solche kleinen Zeichen bedeuten können. Sie verbinden. Sie stĂ€rken. Sie motivieren.
Und vielleicht freut sich der nĂ€chste, der ein Giveaway bekommt, genauso darĂŒber wie ich.
Mein Einsatz Rom Bundeswehr begann im September 2021 â ein halbes Jahr, das mich beruflich und persönlich geprĂ€gt hat. Warmes SpĂ€tsommerlicht, laute StraĂen, italienisches Chaos und gleichzeitig eine ganz neue Art von Einsatz: kein Container, keine Waffe, kein Staub. Stattdessen ein internationales Team, ein eigener WohnungsschlĂŒssel und Schichten in der JOC mitten im OHQ der EU.
âïž Mein Einsatz Rom Bundeswehr â Alltag und erste EindrĂŒcke
Der Flug fĂŒhrte mich von Köln ĂŒber MĂŒnchen nach Rom. Ich wusste, dass dieser Einsatz anders werden wĂŒrde â aber wie anders, merkte ich sofort nach der Landung.
Rom empfing mich mit WĂ€rme, Motorrollern, Hupen und einem VorgĂ€nger, der mich direkt am Flughafen abholte. WĂ€hrend die anderen deutschen Soldaten im Astra Roma untergebracht waren, zog ich in ein italienisches Wohnhaus. Eine eigene Wohnung â mit Wohnzimmer, KĂŒche, Schlafzimmer und Waschmaschine auf dem Balkon.
Eine ungewöhnliche âEinsatzbasisâ, aber sie wurde schnell zu meinem kleinen RĂŒckzugsort.
Ein paar Tage nach meiner Ankunft im Einsatz â im kleinen Apartment, das fĂŒr die nĂ€chsten Monate mein Zuhause wurde.
đ§ JOC â Tag- und Nachtschichten im internationalen Team
Am ersten Abend holte mich mein VorgĂ€nger direkt zum âReinschnuppernâ ab. Nur ein paar Stunden Pause, dann stand ich schon zum ersten Mal in der Joint Operations Centre.
Der nĂ€chste Tag: â Laufzettel â Zugangskarte â Computerfreischaltung â organisatorischer Wahnsinn wie in jedem Einsatz
Im OHQ arbeiteten etwa zehn deutsche Soldaten â dazu Kameraden aus Kroatien, Polen, Italien, Ăsterreich und weiteren Nationen. Ich kannte niemanden vorher, aber das Ă€nderte sich schnell.
In der JOC liefen Informationen aus dem gesamten Einsatzgebiet zusammen. Tag- und Nachtschichten wechselten sich ab â manchmal anstrengend, aber fachlich spannend und mit einem Team, das diesen Einsatz besonders gemacht hat.
đ Kleine Auszeiten â Ostia und das Meer
Trotz Schichtdienst blieb Zeit, Italien zu erleben. Einer der ersten kleinen AusflĂŒge fĂŒhrte uns nach Ostia â ein paar Stunden Meer, Sonne und einfach Durchatmen.
Ein paar Stunden Ostia â ein kurzer Moment Meer und Ruhe zwischen Schichten im JOC.
đźđč Neapel â ein Tagesausflug voller Geschichte
Ein besonders schöner Tag war der Ausflug nach Neapel zusammen mit Augustin, einem kroatischen Kameraden. Wir fuhren mit dem Zug â einfach raus, etwas anderes sehen, die Gedanken ordnen und lachen.
Vor dem Stadion entstand dieses Bild:
Ein Tagesausflug nach Neapel â unterwegs mit meinem Kameraden Augustin.
đïž Alltag, Emotionen & ein Einsatz, der anders war
Dieser Einsatz war eine Mischung aus:
Uniform und Verantwortung
internationaler Zusammenarbeit
Leben in einer GroĂstadt
EinsÀtzen ohne Waffe, aber mit nicht weniger Bedeutung
neuen Freundschaften
viel Herz und einer Portion Chaos
FĂŒr mich war der Einsatz Rom Bundeswehr etwas ganz anderes als die EinsĂ€tze zuvor.
Und dieser Einsatz Rom Bundeswehr hat mir gezeigt, wie vielfÀltig internationale Zusammenarbeit sein kann.
đ Heimreise â ein letzter Blick auf mein Einsatzkapitel
Am 31.03.2022 endete mein Einsatz in Rom. Kein Flug, kein Sammeltransport â ich setzte mich alleine ins Auto, fuhr durch Italien Richtung Norden und lieĂ die letzten sechs Monate StĂŒck fĂŒr StĂŒck hinter mir.
Die Strecke war lang, aber irgendwie tat sie gut: Kilometer fĂŒr Kilometer wurde der Kopf leerer. Man denkt viel nach, wenn man stundenlang fĂ€hrt â ĂŒber Menschen, Begegnungen, Momente, die man mitnimmt⊠und ĂŒber die, die man zurĂŒcklĂ€sst.
Als ich schlieĂlich wieder in Deutschland ankam, war es ein bisschen wie nach jedem Einsatz: Man ist zuhause â aber innerlich kommt man erst Tage spĂ€ter wirklich an.