Es gibt Entscheidungen im Leben, die trifft man nicht an einem einzigen Tag. Es ist kein Moment, in dem plötzlich alles klar ist, kein Punkt, an dem man sagt, genau jetzt beginnt etwas Neues. Vielmehr sind es Gedanken, die sich langsam ihren Weg suchen, die immer wieder auftauchen, sich festsetzen und irgendwann so präsent sind, dass man ihnen nicht mehr ausweichen kann.
Für mich begann alles in einer Zeit, in der Einsätze eigentlich kein Thema mehr waren. Nicht, weil ich grundsätzlich damit abgeschlossen hatte, sondern weil ich nach Afghanistan erst einmal wieder zurück ins Leben finden musste. Von außen lief vieles weiter. Der Alltag war da, die Arbeit war da, und inzwischen waren auch meine Kinder da, die noch einmal eine ganz andere Verantwortung mit sich gebracht haben. Gleichzeitig war innerlich vieles nicht einfach wieder so, wie es vorher gewesen war.
Nach meinen Einsätzen in Afghanistan wurde bei mir PTBS diagnostiziert, und damit war klar, dass ich nicht einfach weitermachen konnte, als wäre nichts gewesen. Wobei „klar“ eigentlich das falsche Wort ist, denn für mich selbst war es das lange Zeit überhaupt nicht. Ich habe mir das nicht eingestanden, habe vieles weggeschoben, habe funktioniert und versucht, mir selbst zu zeigen, dass ich stark genug bin und dass mich das alles nicht so sehr betrifft, wie es vielleicht auf dem Papier stand.
Es hat Zeit gebraucht, bis ich akzeptieren konnte, dass es Auswirkungen hat. Dass es nichts ist, was man einfach mit Disziplin oder Willen ausblendet. Und dass es kein Zeichen von Schwäche ist, sich das einzugestehen, sondern eher der erste Schritt, überhaupt richtig damit umgehen zu können.
Ich habe mein Leben gelebt, habe organisiert, geplant, mich um alles gekümmert, was im Alltag eben anstand, und gleichzeitig hat sich mein Blick auf die Welt verändert. PTBS bedeutet nicht einfach nur, dass man sich erinnert. Es bedeutet, dass sich Erlebtes im Körper festsetzt, dass Situationen nicht nur als Erinnerung auftauchen, sondern sich wieder echt anfühlen können, als würde man sie noch einmal durchleben.
Es sind nicht nur Gedanken. Es sind Reaktionen, die schneller da sind als jeder bewusste Gedanke. Das Herz schlägt schneller, die Anspannung steigt, der Körper ist plötzlich in Alarmbereitschaft, obwohl man genau weiß, dass man eigentlich in Sicherheit ist. Es gibt Nächte, in denen der Schlaf nicht wirklich erholsam ist oder ganz ausbleibt, weil der Kopf nicht abschaltet. Nächte, in denen man aufwacht und für einen Moment nicht einordnen kann, wo man ist, weil sich alles so real anfühlt.
Meine Psychologin hat einmal zu mir gesagt, körperlich bist du in Deutschland, aber gedanklich bist du noch in Afghanistan, und genau so hat es sich angefühlt. Ich bin durch Straßen in Deutschland gegangen und habe sie nicht immer als das gesehen, was sie waren. Ich habe automatisch geschaut, wo ich Deckung hätte, wo ich reagieren könnte, habe Situationen anders wahrgenommen, intensiver, wachsamer.
Menschenmengen waren nicht einfach nur viele Menschen. Sie waren unübersichtlich, schwer einzuordnen. Ich habe solche Situationen oft gemieden oder mir unbewusst Strategien gesucht, um mich sicherer zu fühlen. Ein Platz mit dem Rücken zur Wand, ein Blick auf den Eingang, immer ein Gefühl dafür, was um mich herum passiert. Dinge, die für andere selbstverständlich sind, bekommen plötzlich eine ganz andere Bedeutung.
Und das ist nichts, was irgendwann einfach verschwindet. Es verändert sich, wird mit der Zeit greifbarer, kontrollierbarer, aber es bleibt. Auch heute ist es noch da. Es zeigt sich vor allem in unruhigen Nächten, in denen der Schlaf fehlt, oder in Situationen, in denen diese alte Anspannung plötzlich wieder präsent ist. Vielleicht leiser als früher, vielleicht nicht mehr so überwältigend, aber es gehört dazu.
Genau deshalb war der Alltag im Einsatz Bundeswehr für mich lange kein Thema mehr.
Afghanistan war für mich vertraut gewesen. So widersprüchlich das klingen mag, aber dort kannte ich die Abläufe, die Situationen, die Art, wie man sich bewegt und denkt. Es hatte etwas, das sich irgendwann wie eine eigene Form von Alltag angefühlt hat. Mali dagegen war etwas völlig anderes. Ein anderes Land, ein anderer Einsatz, andere Bedingungen, nichts, worauf ich hätte zurückgreifen können.
Und dann, Jahre später, kam dieses Gespräch.
Ein Hauptmann trat auf mich zu und sagte, dass er als Kompaniechef in ein Kontingent nach Mali gehen würde und mich gern dabeihätte. Dieser Satz war nicht laut, nicht besonders dramatisch, aber er hat etwas in mir ausgelöst, das sich nicht mehr einfach wegschieben ließ.
Ich habe nicht sofort geantwortet. Weil ich selbst erst einmal verstehen musste, was das in mir auslöst.
Es ging nicht nur darum, ob ich das kann. Es ging darum, ob ich es mir zutraue. Ob ich bereit bin, mich bewusst wieder in eine Situation zu begeben, von der ich wusste, dass sie etwas in mir auslösen kann. Ob ich ehrlich genug zu mir selbst bin, um nicht aus einem falschen Pflichtgefühl heraus zu handeln.
Ich habe lange überlegt. Ich habe mit meinen Ärzten gesprochen, war erneut beim Psychologen, habe alles offen angesprochen, auch die Zweifel, auch die Unsicherheiten. Und natürlich war da dieses Bauchgrummeln. Alles andere wäre nicht ehrlich gewesen.
Wer solche Erfahrungen gemacht hat, geht nicht unbeschwert zurück.
Und gleichzeitig war da dieser andere Gedanke, der immer wieder kam. Für mich war es dieses Bild, dass es manchmal ist wie nach einem Sturz vom Pferd. Man bleibt nicht einfach liegen. Irgendwann steht man auf und fragt sich, ob man bereit ist, es noch einmal zu versuchen.
Ich wollte für mich wissen, ob es klappt.
Nicht, um etwas zu beweisen. Nicht, um stark zu wirken. Sondern für mich.
Während ich all das für mich sortiert habe, lief unser Alltag ganz normal weiter. Die Kinder waren da, mit ihrem Lachen, ihrem Streit, ihren ganz eigenen Themen. Für sie war alles, wie es immer war, und genau das hat diese Entscheidung noch einmal schwerer gemacht. Denn plötzlich entscheidet man nicht mehr nur für sich selbst.
Am Ende stand die Genehmigung für den Einsatz.
Und dann stand ich vor meiner eigenen Entscheidung.
Dieses Ja war kein leichtes Ja. Es war kein spontanes Ja. Es war ein Ja mit Zweifel, mit Respekt vor dem, was war, und mit dem Wissen, dass ich nicht mehr dieselbe war wie vor Afghanistan.
Mali war neu. Unbekannt. Nicht vergleichbar mit dem, was ich kannte. Und vielleicht war genau das der Punkt.
Ich habe mich bewusst dafür entschieden, diesen Schritt zu gehen. Nicht, weil es sich leicht angefühlt hat, sondern gerade, weil es das nicht getan hat. Weil ich für mich wissen wollte, ob ich meinen Weg darin finde, auch mit allem, was ich erlebt habe und was bis heute ein Teil von mir ist.
Und vielleicht war genau das der Moment, in dem alles begonnen hat. Nicht laut, nicht plötzlich, sondern Schritt für Schritt.
Wie es danach weiterging, wie sich die Vorbereitung angefühlt hat und was es bedeutet, sich wirklich auf einen Einsatz einzulassen, erzähle ich dir im nächsten Teil. 💛
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Manchmal sieht man einen Ausflug und hat sofort das Gefühl, dass er gut passen könnte, nicht weil er riesig oder laut beworben wird, sondern weil man hofft, dass die Kinder dort wirklich eintauchen, entdecken und am Ende mit genau diesem Blick nach Hause fahren, der sagt, dass es heute ein richtig schöner Tag war. Genau so sind wir zur DinoXperience Königswinter gefahren und genau deshalb möchte ich unsere Erfahrung teilen, denn die DinoXperience Königswinter mit Kindern ist eben nicht einfach nur eine Ausstellung, sondern ein Erlebnis, das bewusst anders aufgebaut ist.
Gerade wenn man als Familie unterwegs ist, stellt man sich vorher immer dieselben Fragen. Wird es den Kindern gefallen, ist die DinoXperience Königswinter spannend genug, wie lange bleibt man dort und lohnt sich der Preis am Ende wirklich. Genau deshalb schreibe ich diesen Beitrag so ausführlich, weil ich weiß, dass viele genau das wissen wollen, bevor sie die DinoXperience Königswinter besuchen.
Schon der Start fühlte sich nicht wie eine Ausstellung an, sondern wie der Beginn einer echten Ausgrabung
Der Einstieg in die DinoXperience Königswinter
Der Einstieg in die DinoXperience Königswinter war direkt anders, als ich es erwartet hatte.
Man kommt nicht einfach in einen Raum mit Dinosauriern, sondern wird sofort in eine Geschichte hineingezogen. Gleich am Anfang begegnet man einer Frau mit Sicherheitshelm, die einen die Treppen hinunter begleitet, und schon auf diesem Weg wird klar, dass die DinoXperience Königswinter nicht einfach nur eine Ausstellung ist, sondern wie eine große Ausgrabung aufgebaut wurde.
Überall auf dem Weg stehen Baustellenschilder, Absperrungen und Hinweise, sodass man wirklich das Gefühl hat, Teil einer großen Ausgrabungsstätte zu sein. Gerade für Kinder macht die DinoXperience Königswinter dadurch einen ganz anderen Eindruck, weil sie nicht einfach nur schauen, sondern sofort mittendrin sind.
Ausgrabungen in der DinoXperience Königswinter
Unten angekommen ging es direkt weiter zu den ersten Stationen der DinoXperience Königswinter und genau hier wurde es für Fabi und Flo richtig spannend.
Vor ihnen lagen Dinosaurierskelette, große Ammoniten und verschiedene Fundstücke, die sie an mehreren Stationen mit einem Pinsel freilegen konnten. Beide waren sofort drin, haben vorsichtig gepinselt, geschaut und immer wieder überlegt, ob sie gerade wirklich etwas entdeckt haben. Genau dieses Anfassen, Ausprobieren und selbst Entdecken macht die DinoXperience Königswinter gerade für Familien so besonders.
Besonders gut gemacht fand ich, dass zwischen den Fundstücken auch ganz normale Steine lagen. Fabi und Flo mussten dadurch genauer hinschauen, vergleichen und konnten nicht einfach alles sofort als besonderen Fund einordnen. Genau solche kleinen Details sorgen dafür, dass die DinoXperience Königswinter für Kinder nicht nur spannend ist, sondern wirklich im Kopf bleibt.
Hier durften Fabi und Flo selbst auf Entdeckung gehen und mit Pinseln nach versteckten Fundstücken suchen
Erdzeitalter und Labore in der DinoXperience Königswinter
Nach den Ausgrabungen ging es weiter durch einen Raum, in dem verschiedene Erdzeitalter dargestellt waren, bevor man in zwei aufeinanderfolgende Räume kam, die wie Labore aufgebaut waren.
Metallkisten in unterschiedlichen Größen, Geräte und Bildschirme haben dafür gesorgt, dass die Geschichte der DinoXperience Königswinter weitergeführt wurde. Besonders Flo war hier komplett vertieft. Er stand lange an einer der Stationen mit der Kugel, hat ausprobiert, geschaut und war richtig neugierig, was passiert, wenn man sie bedient. Man hat ihm einfach angemerkt, dass er nicht nur schaut, sondern wirklich verstehen will, was dort passiert.
Auch Fabi war die ganze Zeit dabei, hat sich alles genau angeschaut und ist von Station zu Station gegangen. Beide waren nicht einfach nur Zuschauer, sondern mittendrin, und genau das macht diese Bereiche der DinoXperience Königswinter so stark.
Man merkt an dieser Stelle sehr deutlich, dass die DinoXperience Königswinter einen roten Faden verfolgt und nicht einfach nur einzelne Räume zeigt.
Im Labor wurde nicht nur geschaut, sondern ausprobiert, genau das hat es für die Kinder spannend gemacht
Dekontamination und Übergang in der DinoXperience Königswinter
Bevor es dann zu den Dinosauriern ging, wurden wir in der DinoXperience Königswinter in eine Dekontaminationsstation geführt.
Eine Mitarbeiterin in einem weißen Schutzanzug erklärte den Ablauf und jeweils kleine Gruppen durften in diese Station. Für ein paar Sekunden liefen Laser durch den Raum, was für die Kinder sofort spannend war und gleichzeitig das Gefühl gegeben hat, dass jetzt gleich etwas Größeres passiert.
Die Fahrt als Highlight der DinoXperience Königswinter
Ein echtes Highlight der DinoXperience Königswinter war die Fahrt in einem „Fahrzeug“.
Wir mussten uns alle hineinsetzen, bekamen vorher noch ein paar Hinweise und dann ging es los. Dabei fiel auch ein Satz, der bei uns allen kurz für ein Schmunzeln gesorgt hat, denn es wurde ganz trocken gesagt, dass es hier keine „Kotztüten“ geben würde, aber bestimmt jemand eine Jacke oder einen Pulli mit Kapuze tragen würde, die man im Notfall nutzen könnte.
Flo hat das allerdings deutlich ernster genommen als gedacht. Noch bevor die Fahrt überhaupt richtig begonnen hatte, saß er da, zog sich sofort die Kapuze seiner Jacke über den Kopf und war bereit für alles, was da kommen könnte.
Auf einer großen Fläche vor uns wurde dann die Umgebung dargestellt und plötzlich waren da Dinosaurier, die sich bewegten, teilweise auf das Fahrzeug zugelaufen sind oder dagegen gestoßen sind. In diesen Momenten hat es leicht geruckelt und genau das hat den Kindern das Gefühl gegeben, wirklich mittendrin zu sein.
Gerade diese Mischung aus Spannung, Bewegung und kleinen unerwarteten Momenten macht die DinoXperience Königswinter mit Kindern besonders.
Die Fahrt durch die Dino Welt war für die Kinder eines der Highlights und hat alles noch einmal lebendiger gemacht
Interaktive Bereiche in der DinoXperience Königswinter
Im nächsten Bereich der DinoXperience Königswinter ging es in ein großes Labor, das mit vielen kleinen Details aufgebaut war und sofort neugierig gemacht hat.
Überall standen verschiedene Elemente, von Dino Eiern in unterschiedlichen Größen über Darstellungen von DNA bis hin zu Stationen, an denen man selbst etwas auslösen oder ausprobieren konnte. Fabi und Flo waren direkt wieder beschäftigt, haben Dinge ausprobiert, sich gegenseitig gezeigt, was sie entdeckt haben, und sind immer wieder von einer Station zur nächsten gegangen.
Gerade dieser Bereich hat den Besuch aufgelockert, weil es nicht nur ums Anschauen ging, sondern immer wieder kleine Momente dabei waren, in denen die Kinder selbst aktiv werden konnten.
Spannung und Beobachtung in der DinoXperience Königswinter
Danach wurden wir in einen Raum geführt, der wie ein Beobachtungslabor aufgebaut war. Der Raum war sechseckig, mit großen Fenstern an den Seiten, und wir sollten uns in der Mitte verteilen. Ein Mitarbeiter erklärte uns, dass wir hier sicher wären und gleich Dinosaurier beobachten könnten, ohne dass uns etwas passieren würde.
Plötzlich standen wir vor den Dinosauriern, sicher getrennt und trotzdem mittendrin im Geschehen
Als die Rollläden geöffnet wurden, konnte man verschiedene Dinosaurier sehen, in Bewegung, beim Laufen, beim Interagieren und sogar bei kleinen Szenen untereinander. Für die Kinder war das natürlich unglaublich spannend, weil es sich nicht wie ein Film angefühlt hat, sondern eher so, als würde man wirklich dabei stehen und zuschauen.
Fabian hatte in diesem Moment richtig Glück, denn er durfte den Knopf drücken, um die Rollläden zu öffnen, was für ihn natürlich noch einmal etwas Besonderes war.
Die Stimmung hat sich dann aber schnell verändert. Auf einem Bildschirm erschien plötzlich ein Fahrzeug, ähnlich dem, in dem wir vorher gesessen hatten. Man sah eine andere Gruppe, die gerade ankam und von Dinosauriern überrascht wurde. Die Menschen mussten aussteigen und ein Mitarbeiter versuchte mit Feuerfackeln die Tiere abzulenken.
Kurz darauf wurde auch bei uns Alarm ausgelöst. Es wurde hektischer, der Raum wirkte plötzlich nicht mehr ganz so ruhig wie vorher und wir mussten ihn verlassen. Genau dieser Wechsel zwischen Beobachten und plötzlich auftretender Spannung hat den Moment so besonders gemacht und ist definitiv einer der Teile der DinoXperience Königswinter, die im Kopf bleiben.
Der Vulkan als letzte Station der DinoXperience Königswinter
Danach ging es über eine Treppe nach oben in einen Bereich, in dem die Kinder noch einmal im Sand graben und spielen konnten, bevor ein letzter Flur in den finalen Raum führte.
Dort war eine Vulkanlandschaft aufgebaut und genau hier endet die DinoXperience Königswinter. Ein großer Vulkan stand im Mittelpunkt und konnte per Knopfdruck aktiviert werden, sodass Rauch oben herauskam. Für die Kinder war das natürlich noch einmal spannend, gerade weil sie selbst etwas auslösen konnten und damit direkt gesehen haben, was passiert. Fabi war davon besonders fasziniert, stand immer wieder davor und hat genau beobachtet, was passiert, sobald der Vulkan aktiviert wurde.
Der Vulkan bildet die letzte Station der DinoXperience Königswinter und zeigt noch einmal, wie der Rundgang aufgebaut ist.
Gleichzeitig passt dieser Abschluss auch thematisch, denn Vulkane werden oft mit dem Aussterben der Dinosaurier in Verbindung gebracht. Genau dadurch wirkt diese letzte Station nicht zufällig gewählt, sondern wie ein bewusster Abschluss der ganzen Geschichte, die man zuvor durchlaufen hat.
Man merkt an dieser Stelle sehr deutlich, dass dies das Ende ist. Der Vulkan bildet sozusagen den letzten Punkt, bevor der Rundgang abgeschlossen ist.
Direkt im Anschluss geht es dann in den Merchandise Shop, wie man es von vielen solcher Ausstellungen kennt. Was ich hier allerdings wirklich positiv fand, war, dass der Shop zu dem Zeitpunkt noch recht moderat war. Die Ausstellung lief gerade erst ein paar Tage und man hat gemerkt, dass sich das Angebot noch im Aufbau befindet.
Es gab einige Dinge, aber noch nicht diese typischen Klassiker wie Kühlschrankmagnete oder Postkarten. Als wir danach gefragt haben, hieß es auch, dass das schon öfter angesprochen wurde und dass genau solche Sachen noch nachkommen sollen. Insgesamt wirkte der Shop dadurch noch etwas ruhiger und vor allem preislich angenehmer, als man es sonst oft erlebt.
Wie lange dauert die DinoXperience Königswinter?
Die DinoXperience Königswinter ist so aufgebaut, dass man Schritt für Schritt durch die einzelnen Räume geführt wird und sich der Ablauf dadurch automatisch ergibt. Es ist also kein Ort, an dem man frei hin und her läuft, sondern eher eine durchgehende Geschichte, die einen von Station zu Station begleitet.
Wir haben uns wirklich Zeit gelassen, sind an vielen Stellen stehen geblieben, die Kinder haben ausprobiert, geschaut und ich habe an gefühlt jeder Station Fotos gemacht, und trotzdem waren wir insgesamt nach etwa einer Stunde und zehn Minuten durch, inklusive einem kurzen Abstecher durch den Merchandise Shop am Ende.
Man merkt einfach, dass man durch das Konzept geführt wird und sich die Dauer dadurch nicht beliebig in die Länge ziehen lässt. Gerade das ist aber auch etwas, das man vorher wissen sollte. Die DinoXperience Königswinter ist kein Tagesausflug, sondern eher ein kompakter Ausflug, der sich gut in den Alltag einbauen lässt und für Kinder trotzdem viele Eindrücke bietet.
Lohnt sich die DinoXperience Königswinter mit Kindern?
Die wichtigste Frage ist am Ende, ob sich die DinoXperience Königswinter mit Kindern wirklich lohnt.
Aus unserer Sicht ja, vor allem dann, wenn man einen Ausflug sucht, bei dem Kinder nicht nur schauen, sondern aktiv entdecken. Genau das habe ich bei Fabi und Flo gemerkt. Beide waren von Anfang an neugierig, haben ausprobiert, Fragen gestellt und sind von Station zu Station gegangen, ohne dass ich sie groß motivieren musste.
Gerade diese Mischung aus Mitmachen, Staunen und der Geschichte dahinter hat die DinoXperience Königswinter für die beiden besonders gemacht. Es war nicht dieses typische „einmal anschauen und weiter“, sondern wirklich ein Eintauchen in eine andere Welt, bei dem sie selbst Teil davon waren.
Ich persönlich fand den Preis insgesamt einen kleinen Tick höher angesetzt, aber wenn ich sehe, wie viel Freude Fabi und Flo dabei hatten und wie lange sie sich noch danach darüber unterhalten haben, dann hat sich der Ausflug für uns am Ende trotzdem gelohnt.
Essen rund um die DinoXperience Königswinter
Direkt gegenüber der DinoXperience Königswinter gibt es eine Möglichkeit, etwas zu essen oder einfach eine Pause einzulegen. Gerade mit Kindern ist das nach dem Rundgang wirklich angenehm, weil man nicht noch lange suchen muss und der Ausflug entspannt ausklingen kann.
Nach dem Besuch der DinoXperience war genau das die richtige Pause für uns
Direkt vor Ort befindet sich ein kleiner Imbiss, der auf dem Schild als Kebabhaus am Rhein bezeichnet wird und klassische Gerichte wie Döner, Pommes oder auch verschiedene Menüangebote mit Burger, Nuggets und Getränk anbietet. Schon draußen sieht man auf der Tafel, dass sich vieles an Besucher der DinoXperience richtet.
Für Familien ist das ganz praktisch, weil man nicht lange überlegen muss und jeder schnell etwas findet. Es ist keine große Restaurantküche, sondern eher eine einfache und unkomplizierte Lösung, genau das, was man nach so einem Erlebnis braucht.
Was uns besonders positiv aufgefallen ist, war die Freundlichkeit dort. Die Bedienung war wirklich nett und entspannt, was gerade mit Kindern einfach viel ausmacht und den Besuch insgesamt angenehmer macht.
Wir haben uns hingesetzt, etwas gegessen und die Sonne genossen, während die Kinder noch mit ihren kleinen Dinosauriern gespielt haben. Genau diese ruhigen Momente danach gehören für mich fast genauso zu einem gelungenen Ausflug wie das eigentliche Erlebnis.
Während wir noch saßen, wurde einfach weitergespielt und genau das hat den Tag abgerundet
Ein kleiner Pluspunkt ist außerdem, dass man mit dem Ticket der DinoXperience Königswinter sogar Rabatt auf bestimmte Menüs bekommt. Wenn man sowieso etwas essen möchte, nimmt man das natürlich gerne mit.
Ein Blick auf die Menüs zeigt, dass hier vieles auf Familien ausgelegt ist
Insgesamt ist es kein Ort, zu dem man extra fahren würde, aber genau der richtige Platz, um nach der DinoXperience Königswinter noch kurz anzukommen und den Ausflug entspannt ausklingen zu lassen.
👉 Hier findest du den Standort direkt gegenüber der DinoXperience Königswinter und kannst deine Pause ganz entspannt einplanen.https://maps.app.goo.gl/Z28VVV1drhmin6gN8
Unser Fazit zur DinoXperience Königswinter
Die DinoXperience Königswinter ist kein klassisches Museum, durch das man einfach hindurchläuft, sondern ein Erlebnis, das bewusst aufgebaut wurde und sich wie eine durchgehende Geschichte anfühlt.
Von der ersten Begegnung an der „Baustelle“ über die Ausgrabungen und Labore bis hin zum Vulkan als letzte Station entsteht ein Ablauf, der Kinder Schritt für Schritt mitnimmt und sie nicht nur zuschauen lässt, sondern aktiv einbindet.
Für uns war es vor allem deshalb ein gelungener Ausflug, weil Fabi und Flo durchgehend interessiert waren, immer wieder Neues entdeckt haben und gar nicht das Gefühl hatten, einfach nur durch Räume geführt zu werden.
Und genau das ist am Ende für mich entscheidend. Wenn Kinder so aus einem Ausflug herausgehen, dass sie noch davon erzählen, Fragen stellen und die Eindrücke mitnehmen, dann hat sich der Tag gelohnt.
Herz voraus. 💛
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👉 Du möchtest noch mehr Einblicke in unseren Alltag zwischen Dienst und Familie? Dann schau dir auch meinen Beitrag über den 👉 Alltag als Soldatin und Mama an
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Es gibt Tage, die nicht einfach vergehen, weil sie mehr sind als nur ein Datum im Kalender. Der 2. April 2010 gehört für viele genau zu diesen Tagen, denn er steht für einen Einschnitt, für Verluste und für Erinnerungen, die bis heute nachwirken und sich nicht abschütteln lassen, egal wie viele Jahre vergangen sind.
Während Karfreitag für viele Menschen in Deutschland mit Ruhe, Familie oder einem stillen Feiertag verbunden ist, hat dieser Tag im Jahr 2010 eine Bedeutung bekommen, die weit darüber hinausgeht, weil er für das steht, was Soldatinnen und Soldaten im Einsatz erleben können und was dieser Dienst im Ernstfall bedeutet. Das Karfreitagsgefecht ist seitdem nicht nur ein Begriff, sondern ein Symbol für die Realität eines Einsatzes, der lange Zeit in der öffentlichen Wahrnehmung oft nur am Rand stattgefunden hat.
Wenn ich heute an diesen Tag denke, dann ist es nicht einfach eine Erinnerung, die man aus der Distanz betrachtet, sondern etwas, das sich nah anfühlt, fast so, als wäre es erst gestern gewesen. Ich erinnere mich an alles, als wäre es gestern, und genau das ist es, was solche Tage so besonders macht, weil sie sich nicht einordnen lassen wie andere Erinnerungen, sondern immer wieder auftauchen, mit Bildern, mit Gedanken und mit diesem Gefühl, das sich kaum in Worte fassen lässt.
Die Bilder sind da und sie gehen nicht weg.
Und es sind nicht nur die Ereignisse selbst, die bleiben, sondern auch das, was danach kam. Ich erinnere mich an das Danach, an das Spalier, an diese besondere Stille, die sich über alles gelegt hat und die mehr gesagt hat als jedes gesprochene Wort. In diesen Momenten brauchte es keine langen Gespräche, weil jeder wusste, was der andere denkt und fühlt, und genau dieses stille Verstehen ist etwas, das man nur schwer erklären kann, wenn man es nicht selbst erlebt hat.
Karfreitag 2010 steht für Kameradschaft in ihrer tiefsten Form, für Zusammenhalt auch in den schwersten Momenten und für die Erkenntnis, dass Dienst in der Bundeswehr mehr bedeutet als das, was man von außen oft sieht. Es geht nicht nur um Auftrag und Struktur, sondern auch um Verantwortung, um Vertrauen und im schlimmsten Fall um den höchsten Preis, den ein Mensch geben kann.
An diesem Tag sind drei deutsche Soldaten gefallen: Hauptfeldwebel Nils Bruns, Stabsgefreiter Robert Hartert und Hauptgefreiter Martin Augustyniak.
Ihre Namen stehen stellvertretend für das, was an diesem Tag geschehen ist, und gleichzeitig erinnern sie daran, dass hinter jedem einzelnen Namen ein Leben steht, eine Geschichte, eine Familie und Menschen, für die sich an genau diesem Tag alles verändert hat. Es sind nicht nur Namen, die man liest oder hört, sondern sie gehören zu unserer Erinnerung, zu unserem Gedenken und zu dem, was wir nicht vergessen dürfen.
Das Karfreitagsgefecht hat vieles verändert, nicht nur für diejenigen, die direkt beteiligt waren, sondern auch für die Wahrnehmung in Deutschland. Plötzlich wurde sichtbarer, was Einsatz wirklich bedeutet, was es heißt, unter Gefahr zu stehen und Entscheidungen treffen zu müssen, die man sich vorher kaum vorstellen kann. Es hat gezeigt, dass hinter dem Begriff Einsatz keine abstrakte Idee steht, sondern eine Realität, die Menschen fordert, prägt und manchmal auch bricht.
Und trotzdem ist es wichtig, nicht nur auf die Härte dieses Tages zu schauen, sondern auch auf das, was ihn darüber hinaus ausmacht. Es ist die Kameradschaft, die bleibt, das Erinnern, das verbindet, und dieses leise Wissen, dass man solche Tage nicht hinter sich lässt, sondern mit sich trägt, ein Leben lang.
Manche Erinnerungen tragen wir nicht nur im Kopf, sondern auch in den Händen. Jeder Coin steht für einen Moment, für einen Einsatz, für Menschen, die man nie vergisst.
COINS – EIN STÜCK ERINNERUNG
Mit jedem Jahr, das vergeht, verändert sich vielleicht die Perspektive, aber nicht die Bedeutung. Die Erinnerungen werden nicht weniger, sie werden nur anders. Man spricht vielleicht seltener darüber, aber an einem Tag wie diesem sind sie sofort wieder da, präsent, greifbar und intensiv.
Karfreitag 2010 ist deshalb kein Tag, den man einfach abhakt. Es ist ein Tag, an dem man innehält, an dem man zurückblickt und an dem man sich bewusst macht, was er bedeutet hat und bis heute bedeutet. Für die Kameraden, für die Verwundeten, für die Familien und für alle, die diesen Tag in sich tragen.
Es geht nicht darum, jedes Detail zu kennen oder jede Situation nachvollziehen zu können, sondern darum, sich zu erinnern und das nicht in Vergessenheit geraten zu lassen, was an diesem Tag geschehen ist. Erinnerung bedeutet in diesem Zusammenhang auch Verantwortung, weil sie dafür sorgt, dass die, die gefallen sind, nicht nur Teil der Vergangenheit bleiben, sondern auch Teil unseres heutigen Bewusstseins.
Und vielleicht ist genau das das Wichtigste, was bleibt. Dass wir uns erinnern. Dass wir die Namen kennen. Dass wir verstehen, dass hinter diesem Datum mehr steht als ein Ereignis.
Dass wir nicht vergessen.
Für Hauptfeldwebel Nils Bruns, Stabsgefreiter Robert Hartert und Hauptgefreiter Martin Augustyniak.
Wir stehen für die Flagge und wir knien für die Gefallenen. In stillem Gedenken an Hauptfeldwebel Nils Bruns, Stabsgefreiter Robert Hartert und Hauptgefreiter Martin Augustyniak.
Für alle, die gefallen sind. Für alle, die diesen Tag bis heute mit sich tragen. Ihr seid nicht vergessen.
Gerade weil viele Dinge schwer greifbar sind, habe ich mit meinem Kinderbuch „Mama, warum trägst du eine Uniform?“ einen Weg gesucht, Kindern diese Welt behutsam näherzubringen.
Mittwochmorgen, ich sitze im Homeoffice, der Tee steht neben mir und noch bevor der Tag richtig begonnen hat, läuft in meinem Kopf schon alles gleichzeitig. Aufgaben im Dienst, Termine, Gedanken an das, was heute noch kommt, und parallel dazu die Kinder, die Ferien und dieses Gefühl, dass gerade nichts wirklich leise ist, sondern alles gleichzeitig Raum braucht. Genau so fühlt sich mein Alltag Soldatin Mama in diesen Tagen an, dicht, lebendig und manchmal auch ein bisschen zu viel auf einmal.
Der Alltag Soldatin Mama bedeutet für mich nicht, dass sich Beruf und Familie sauber voneinander trennen lassen, sondern dass beides gleichzeitig stattfindet und oft ineinander übergeht.
Die Osterferien klingen im ersten Moment nach Entlastung, nach mehr Zeit und nach Tagen, die nicht komplett durchgetaktet sind, doch in der Realität bedeutet es auch, dass die Kinder zuhause sind, ihre Zeit genießen wollen und ich gleichzeitig versuche, meinen Aufgaben im Dienst gerecht zu werden. Es ist kein Entweder oder, sondern ein ständiges Nebeneinander, das sich durch den ganzen Tag zieht.
Alltag Soldatin Mama zwischen drei Jungs im Haus und einem Eis im Regen
Die Ferien haben direkt lebendig begonnen. Von Sonntag auf Montag hatte der Große Besuch zum Übernachten, und damit waren es plötzlich drei Jungs im Haus, denn der Krümmel war natürlich mittendrin. Es war laut, es war lebendig und es war genau dieses Durcheinander, das entsteht, wenn Kinder zusammen sind und eigentlich längst schlafen sollten, aber noch lange nicht daran denken.
Am nächsten Morgen standen sie trotzdem wieder da, als hätten sie durchgeschlafen, während ich mich kurz gefragt habe, woher diese Energie eigentlich kommt.
Am Nachmittag sind wir, obwohl es geregnet hat, noch in die Eisdiele gefahren, einfach um einmal rauszukommen, den Kopf freizubekommen und einen Moment zu schaffen, der sich nach Pause anfühlt. Oft sind es genau diese kleinen, spontanen Entscheidungen, die einen Tag verändern und ihn am Ende besonders machen.
Einfach zusammensitzen, ein Eis bestellen und den Moment genießen
Manchmal sind es genau diese spontanen Momente, die den Tag besonders machen
Drei Kinder, ein Eiswagen und eine Entscheidung im Hintergrund
Dienstag war dann der Krümmel dran. Ein Freund war da und damit war das Haus wieder voller Leben, Stimmen aus dem Kinderzimmer, Spielzeug in jeder Ecke und dieses lebendige Chaos, das gleichzeitig fordernd und wertvoll ist. Genau solche Tage zeigen mir immer wieder, wie intensiv mein Alltag als Soldatin und Mama sein kann, weil sich alles gleichzeitig abspielt und ich mittendrin bin.
Und als wäre das alles noch nicht genug gewesen, hatten die drei auch noch richtig Glück. Kurz bevor der Besuch abgeholt wurde, kam der Eiswagen um die Ecke, der fast täglich direkt gegenüber von unserem Haus hält. Die Begeisterung war entsprechend groß und für jeden gab es noch zwei Kugeln Eis, mit Streuseln, die durften natürlich nicht fehlen. Einer dieser Momente, die nicht geplant sind und genau deshalb so besonders bleiben, weil sie den Alltag Soldatin Mama genau so zeigen, wie er ist, ungeplant, lebendig und voller kleiner Highlights.
Während ich da stand, mit drei glücklichen Kindern und klebrigen Fingern vom Eis, lief im Hintergrund noch etwas ganz anderes. Für unser Kinderbuch lag ein konkretes Angebot von RTL auf dem Tisch, ein Werbespot, der im Fernsehen ausgestrahlt werden sollte, mit fester Ausspielung und entsprechender Reichweite.
Ich habe wirklich darüber nachgedacht, weil es natürlich eine große Chance ist, das Buch sichtbarer zu machen und noch mehr Familien zu erreichen. Gleichzeitig habe ich aber auch gespürt, wie voll gerade alles ist, im Dienst, zuhause und mit allem, was parallel läuft. Gerade in einem Alltag Soldatin Mama wird einem in solchen Momenten bewusst, dass man nicht alles gleichzeitig machen kann, auch wenn es sich manchmal so anfühlt.
Am Ende habe ich mich bewusst dagegen entschieden. Nicht, weil es kein gutes Angebot war, sondern weil ich gemerkt habe, dass ich gerade nicht noch mehr auf einmal möchte, sondern den Dingen, die bereits da sind, wirklich gerecht werden will. Vielleicht ist genau das auch ein Teil meines Alltag Soldatin Mama, nicht jede Chance sofort zu ergreifen, sondern bewusst zu entscheiden, was gerade wirklich passt.
Gemeinsame Abende und kleine Auszeiten im Alltag
Am Abend waren wir im JO3 American Bar in Euskirchen, ein Ort, an dem man schnell ankommt, ohne viel nachdenken zu müssen und an dem man sich auch mit Kindern sofort wohlfühlt. Die Atmosphäre ist entspannt und modern, gleichzeitig aber so offen, dass Familien hier ganz selbstverständlich dazugehören. Auf der Karte findet jeder etwas, von klassischen Burgern bis hin zu einfachen Gerichten, die genau das Richtige sind, wenn man einfach zusammensitzen möchte, ohne großen Aufwand, und genau solche Abende sind es, die den Alltag Soldatin Mama ein Stück leichter machen.
Einfach zusammensitzen, essen und für einen Moment alles andere ausblenden
Den Abend haben wir im JO3 American Bar in Euskirchen verbracht, einem Ort, der perfekt ist, wenn man einfach entspannt mit Kindern essen gehen möchte.
Zwischen Homeoffice, neuer Verantwortung und DinoXperience
Mittwoch bringt wieder etwas Struktur hinein, zumindest auf dem Papier, denn ich sitze im Homeoffice, arbeite meine Aufgaben ab und weiß gleichzeitig, dass der Tag noch lange nicht vorbei ist und noch einiges auf uns wartet.
Im Dienst ist gerade viel in Bewegung, neue Verantwortung, neue Aufgaben und genau in dieser Phase finde ich mich gerade wieder. Seit heute bin ich offiziell Sachgebietsleiterin meines kleinen, feinen Sachgebietes, was mich stolz macht und gleichzeitig mit Verantwortung verbunden ist, denn es bedeutet Entscheidungen zu treffen, den Überblick zu behalten, für mein Team da zu sein und all das im Blick zu haben, während die nächsten Themen bereits anstehen.
Zusätzlich bin ich ab heute auch Inklusionsbeauftragte, ein Thema, das mir persönlich besonders wichtig ist, weil es um Menschen, um Teilhabe und um eine Umsetzung im Alltag geht, die wirklich funktioniert und nicht nur auf dem Papier gut aussieht.
Während sich im Dienst vieles neu sortiert, läuft zuhause alles ganz normal weiter, und genau darin zeigt sich für mich immer wieder, wie sehr sich beides miteinander verbindet.
Und genau an diesem Punkt ging es für mich noch einmal raus aus dem Homeoffice und hinein in die Kaserne zu einer Besprechung, zwei Stunden voller Fokus, Austausch und Entscheidungen, bevor direkt wieder ein kompletter Wechsel anstand.
Denn ich hatte für uns die DinoXperience in Königswinter gebucht, ein Erlebnis rund um Dinosaurier mit großen Figuren, Bewegungen und Geräuschen, die Kinder sofort in ihren Bann ziehen und in eine ganz eigene Welt mitnehmen. Schon beim Reingehen war klar, dass das genau ihr Ding ist, große Augen, viele Fragen und dieses ehrliche Staunen, das Kinder haben, wenn sie etwas wirklich begeistert.
Gerade solche Momente zeigen mir immer wieder, wie besonders der Alltag Soldatin Mama ist, denn eben noch war ich im dienstlichen Kontext, konzentriert und strukturiert, und kurz darauf stehe ich mit meinen Kindern vor einem Dinosaurier, höre ihnen zu und versuche, ganz bewusst in diesem Moment anzukommen.
Vielleicht ist genau das der Alltag Soldatin Mama, dieses ständige Umschalten zwischen Verantwortung und Familienzeit, ohne dabei den Bezug zu verlieren.
Kleine Momente dazwischen
Zwischen all dem gibt es immer wieder diese ruhigen Augenblicke, die fast unscheinbar wirken, aber genau das Gleichgewicht halten, wie ein einfacher Abendsnack zuhause, ein paar Brombeeren auf dem Tisch und für einen Moment einfach nichts müssen.
Zwischen all dem Trubel sind es oft die kleinen Pausen, die zählen
Ostern ohne Perfektion
Morgen geht es direkt weiter. Der Große ist auf einen Kindergeburtstag eingeladen und sie gehen ins Kino. Der Krümmel möchte natürlich auch mit, also werde ich beide hinbringen und mit ihm parallel im Kino sitzen, während der Große mit seinen Freunden unterwegs ist.
Und dann ist da schon Karfreitag.
Wenn ich ehrlich bin, habe ich noch nichts für Ostern vorbereitet. Keine Geschenke, keine große Dekoration, nichts durchgeplant. Das Einzige, was bisher hängt, ist der Osterkranz an der Tür.
Nicht perfekt vorbereitet, aber mit Herz
Alltag Soldatin – Mama bedeutet nicht Perfektion
Die Kinder erinnern sich nicht daran, ob alles perfekt vorbereitet war. Sie erinnern sich an die Eisdiele im Regen, an den Eiswagen, an Freunde im Haus, an gemeinsame Abende, an Dinosaurier und an genau diese Tage, die vielleicht voll waren, aber eben auch besonders.
Ja, ich bin müde. Ja, es ist viel. Und ja, manchmal fühlt es sich an, als würde alles gleichzeitig passieren.
Aber gleichzeitig ist es genau dieses Leben, das ich mir aufgebaut habe. Nicht perfekt, aber echt.
Vielleicht ist genau das der Alltag als Soldatin und Mama. Nicht alles unter Kontrolle zu haben, sondern trotzdem weiterzugehen und die Momente zu sehen, die bleiben.
Herz voraus.
Wenn du mehr über meinen Weg erfahren möchtest, schau dir auch meinen Beitrag zu unserem ersten Jahr zu dritt an.
Manchmal fängt etwas ganz harmlos an und entwickelt sich dann in eine Richtung, mit der man selbst nicht gerechnet hätte. Genau so war es bei mir mit L’Oréal Revitalift Filler. Eigentlich durfte ich im Rahmen eines Produkttests nur zwei Produkte aus der Serie ausprobieren, nämlich das Glass Skin Feuchtigkeits Fluid und die Hydrogel Glow Maske. Ich war neugierig, mehr aber auch nicht. Es gibt schließlich viele Produkte, die im ersten Moment gut klingen, am Ende aber im Alltag doch nicht richtig überzeugen.
In diesem Fall war es anders. Gerade das Fluid hat mich schnell überrascht, weil es sich angenehm auftragen ließ, leicht war und meiner Haut direkt ein frisches, gepflegtes Gefühl gegeben hat. Die Maske war eher so ein besonderer Zusatz für zwischendurch, also nicht unbedingt etwas für jeden Tag, aber ein schöner kleiner Moment für sich selbst. Aus dieser ersten Erfahrung ist dann ziemlich schnell mehr geworden. Eigentlich wollte ich bei dm nur schauen, welche weiteren Produkte es aus der Serie gibt. Aus diesem harmlosen Vorhaben wurde dann allerdings ein deutlich voller Einkaufswagen.
Genau deshalb wollte ich diesen Beitrag schreiben. Nicht als klassische Werbung und auch nicht als oberflächlichen Produkttest, sondern als ehrlichen Erfahrungsbericht. L’Oréal Revitalift Filler ist nicht günstig, vor allem dann nicht, wenn man mehrere Produkte kauft. Gleichzeitig hat mich die Serie so überzeugt, dass ich inzwischen mehrere Produkte fest in meine Routine eingebaut habe. In diesem Beitrag erzähle ich deshalb ganz genau, welche Produkte ich getestet und gekauft habe, wie ich sie nutze, was mir gefällt und wo ich auch Nachteile sehe.
Wie ich überhaupt auf L’Oréal Revitalift Filler gekommen bin
Eigentlich fing alles mit zwei Produkten an, die ich testen durfte. Das waren das L’Oréal Revitalift Filler Glass Skin Feuchtigkeits Fluid und die L’Oréal Revitalift Filler Hydrogel Glow Maske. Diese beiden Produkte haben bei mir die Neugier geweckt und genau dadurch bin ich überhaupt erst tiefer in die Serie eingestiegen.
Das Fluid war für mich direkt alltagstauglich. Es ließ sich unkompliziert anwenden, fühlte sich leicht auf der Haut an und hatte nicht dieses schwere Gefühl, das manche Pflegeprodukte hinterlassen. Gerade im Alltag mag ich es nicht, wenn Hautpflege lange klebt oder sich wie eine zusätzliche Schicht auf die Haut legt. Hier hatte ich eher das Gefühl, dass meine Haut direkt frischer und glatter wirkt.
Die Hydrogel Glow Maske war für mich kein klassisches Alltagsprodukt, sondern eher etwas für besondere Momente. Wenn man sich bewusst Zeit nimmt, kann sie ein schöner Zusatz sein. Für morgens zwischen Brotdosen, Terminen und Arbeit wäre sie für mich persönlich allerdings zu aufwendig. Trotzdem hat gerade diese Kombination aus alltagstauglichem Produkt und kleiner Extrapflege dazu geführt, dass ich mir die restliche Serie näher angesehen habe.
Mit diesem Produkt hat meine Begeisterung für die Serie angefangen
Die Glow Maske war für mich eher ein Extra für ruhige Momente
Was dann wirklich im Einkaufswagen gelandet ist
Aus dem Plan, bei dm nur kurz zu schauen, wurde am Ende deutlich mehr. Nachdem mich die ersten Produkte überzeugt hatten, habe ich mich entschieden, mehrere weitere Produkte aus der L’Oréal Revitalift Filler Serie selbst zu kaufen. Gerade weil die Produkte preislich nicht im unteren Drogeriebereich liegen, war das für mich keine spontane Entscheidung aus einer Laune heraus. Ich wollte bewusst eine Routine aufbauen, die für meinen Alltag funktioniert und bei der ich das Gefühl habe, dass sie meiner Haut wirklich guttut.
Gekauft habe ich am Ende folgende Produkte:
L’Oréal Revitalift Filler Tagespflege
L’Oréal Revitalift Filler Hyaluron Aqua Fluid LSF 30
Gerade wenn mehrere Produkte zusammenkommen, summiert sich das natürlich. Das ist auch einer der Punkte, den ich an der Serie ganz offen ansprechen möchte. Die Produkte fühlen sich für mich hochwertig an und ich komme gut damit zurecht, aber billig ist diese Routine nicht. Genau deshalb finde ich es wichtig, ehrlich über Vor und Nachteile zu sprechen.
Ein Teil der Produkte, die inzwischen fest zu meiner Routine gehören
Meine Erfahrungen mit jedem einzelnen Produkt aus der L’Oréal Revitalift Filler Serie
1. L’Oréal Revitalift Filler Tagespflege
Die Tagespflege ist für mich eines der klassischsten Produkte in der Serie und gleichzeitig eines, das im Alltag zuverlässig funktioniert. Ich mag daran vor allem, dass sie sich gut verteilen lässt und meiner Haut direkt ein gepflegtes Gefühl gibt. Sie gehört zu den Produkten, bei denen ich nicht lange überlegen muss, sondern genau weiß, was ich bekomme.
Ein Vorteil ist für mich ganz klar, dass die Haut nach dem Auftragen glatter und versorgter wirkt. Gerade morgens finde ich das angenehm, weil ich nicht lange herumprobieren möchte. Ein möglicher Nachteil ist allerdings, dass manche eine reichhaltigere oder leichtere Textur bevorzugen könnten, je nach Hauttyp und persönlichem Geschmack. Für mich liegt sie im guten Mittelfeld und ist dadurch sehr alltagstauglich.
Vorteile
unkompliziert in der Anwendung
angenehmes Hautgefühl
gute Basis für den Tag
wirkt gepflegt und zuverlässig
Nachteile
nicht die günstigste Tagespflege
je nach Hauttyp vielleicht etwas zu klassisch oder zu reichhaltig
2. L’Oréal Revitalift Filler Hyaluron Aqua Fluid LSF 30
Dieses Produkt finde ich gerade für tagsüber sehr praktisch, weil es Pflege und Lichtschutzfaktor verbindet. Das ist im Alltag einfach angenehm, weil ein Schritt weniger nötig ist. Ich mag Produkte, die nicht unnötig kompliziert sind, und genau deshalb gefällt mir das Aqua Fluid.
Der größte Vorteil ist für mich ganz klar die Kombination aus Feuchtigkeit und LSF 30. Gerade wenn es morgens schnell gehen muss, finde ich solche Lösungen sehr angenehm. Ein kleiner Nachteil kann sein, dass man genau schauen muss, wie die Haut darauf reagiert, wenn man ohnehin schon mehrere Schichten verwendet. Für mich funktioniert es gut, aber ich würde es eher an Tagen nutzen, an denen ich bewusst diesen zusätzlichen Schutz einbauen möchte.
Das Glass Skin Fluid war eines der ersten Produkte, die mich überzeugt haben, und ich verstehe inzwischen auch warum. Es wirkt für mich leicht, modern und unkompliziert. Gerade wenn ich das Gefühl habe, dass meine Haut Frische braucht, greife ich gerne dazu.
Der größte Vorteil liegt für mich ganz klar im Hautgefühl. Es lässt sich leicht auftragen, zieht angenehm ein und hinterlässt bei mir ein frisches, glattes Gefühl. Genau deshalb war es wahrscheinlich auch der Türöffner für die restliche Serie. Ein möglicher Nachteil ist, dass man den Begriff Glass Skin natürlich schnell mit hohen Erwartungen verbindet. Es ist ein schönes Produkt, aber kein Zaubertrick. Ich finde es gut, gerade weil es sich so angenehm in den Alltag einfügt.
Vorteile
leichtes, frisches Gefühl
unkomplizierte Anwendung
wirkt modern und angenehm
hat mich direkt neugierig auf mehr gemacht
Nachteile
Name weckt hohe Erwartungen
nicht günstig
eher ergänzend als alleinige komplette Routine
4. L’Oréal Revitalift Filler Nachtpflege
Die Nachtpflege ist für mich ein typisches Produkt, bei dem ich gerne etwas mehr Reichhaltigkeit habe als morgens. Genau das erfüllt sie auch. Abends darf Pflege für mich etwas mehr sein, weil dann keine Eile mehr dahintersteht und ich meiner Haut bewusst etwas Gutes tun möchte.
Ein Vorteil ist für mich, dass die Nachtpflege sich nach einem langen Tag einfach passend anfühlt. Die Haut wirkt versorgt und ich habe das Gefühl, abends wirklich einen guten Abschluss meiner Routine zu haben. Ein möglicher Nachteil ist, dass reichhaltigere Pflege nicht für jeden etwas ist. Wer abends lieber ganz leichte Produkte nutzt, wird hier vielleicht anders empfinden. Für mich passt sie gut in den Abend.
Vorteile
angenehme Pflege für den Abend
fühlt sich reichhaltig und versorgend an
guter Abschluss der Routine
passt für mich gut in den Alltag
Nachteile
für manche vielleicht zu reichhaltig
wieder ein zusätzlicher Kostenpunkt
Morgens und abends nutze ich die Pflege inzwischen ganz bewusst unterschiedlich
5. L’Oréal Revitalift Filler Serum
Das Serum gehört für mich zu den Produkten, die einer Routine das Gefühl geben, wirklich vollständig zu sein. Es lässt sich leicht einarbeiten und ist für mich eines der Produkte, bei denen ich das Gefühl habe, meiner Haut ganz bewusst etwas Gutes zu tun.
Ein großer Vorteil ist für mich die einfache Anwendung. Es zieht gut ein und lässt sich gut mit den anderen Produkten kombinieren. Gerade in Kombination mit Tages oder Nachtpflege finde ich es sehr angenehm. Ein möglicher Nachteil ist, dass Seren preislich oft schnell in einen Bereich gehen, bei dem man überlegt, ob man sie wirklich braucht. Für mich persönlich ist es ein schönes Zusatzprodukt, aber nicht jeder wird sofort sagen, dass dieser Schritt unverzichtbar ist.
Vorteile
lässt sich gut in die Routine einbauen
angenehme Textur
gute Ergänzung zu Tages und Nachtpflege
wirkt hochwertig
Nachteile
zusätzlicher Schritt
zusätzlicher Kostenpunkt
nicht jeder möchte ein Serum in die Routine aufnehmen
6. L’Oréal Revitalift Filler Hyaluron Augenserum
Das Augenserum ist für mich eines der interessantesten Produkte in der Serie, auch optisch. Der Kugelaufsatz macht es besonders und sorgt dafür, dass es sich etwas anders anfühlt als klassische Pflegeprodukte. Gerade morgens finde ich es angenehm, weil es so einen frischen, gezielten Eindruck macht.
Der Vorteil liegt für mich darin, dass es sich bewusst wie ein kleiner Zusatzschritt anfühlt, der trotzdem nicht kompliziert ist. Gerade für die Augenpartie finde ich diesen Fokus angenehm. Ein möglicher Nachteil ist, dass solche Produkte natürlich auch immer ein bisschen vom persönlichen Empfinden leben. Manche werden den Massageeffekt mögen, andere eher nicht. Für mich ist es ein Produkt, das ich gerne nutze, gerade weil es sich etwas besonderer anfühlt.
Vorteile
interessanter Kugelaufsatz
gezielte Anwendung an der Augenpartie
fühlt sich frisch an
macht die Routine ein Stück besonderer
Nachteile
Geschmackssache beim Applikator
wieder ein zusätzlicher Schritt
recht hochpreisig für ein Spezialprodukt
Diese beiden Produkte gehören für mich zu den spannendsten Ergänzungen der Serie
Der Kugelaufsatz macht das Augenserum zu einem der auffälligsten Produkte der Serie
Das Serum lässt sich leicht auftragen und gut in die Routine integrieren
So nutze ich L’Oréal Revitalift Filler in meinem Alltag
Im Alltag muss Pflege für mich vor allem praktikabel sein. Ich habe weder morgens ewig Zeit noch abends Lust auf zehn komplizierte Schritte. Genau deshalb funktioniert L’Oréal Revitalift Filler für mich vor allem dann gut, wenn ich die Produkte sinnvoll kombiniere und nicht alles jeden Tag in derselben Reihenfolge nutzen will.
Morgens greife ich eher zu Produkten, die schnell gehen und frisch wirken. Dazu gehören für mich vor allem das Aqua Fluid, das Glass Skin Fluid und je nach Tag auch die Tagespflege. Das Augenserum nutze ich gerne dann, wenn ich das Gefühl habe, dass meine Augenpartie ein bisschen mehr Aufmerksamkeit gebrauchen kann.
Abends darf es etwas reichhaltiger sein. Dann nutze ich gerne das Serum zusammen mit der Nachtpflege. An ruhigeren Tagen oder wenn ich mir bewusst etwas Gutes tun möchte, kommt auch die Maske dazu. Genau diese Flexibilität ist für mich ein Vorteil, denn ich möchte keine starre Routine, sondern etwas, das in mein Leben passt.
Was ich an L’Oréal Revitalift Filler wirklich mag und was man kritisch sehen kann
Je länger ich die Produkte nutze, desto klarer wird für mich, warum ich die Serie insgesamt mag. Der größte Vorteil ist für mich die Mischung aus angenehmer Anwendung, sichtbarer Pflege und einem modernen Gefühl. Die Produkte wirken für mich nicht altmodisch oder schwer, sondern so, dass sie sich gut in einen normalen Alltag einbauen lassen.
Gleichzeitig gibt es Punkte, die ich kritisch sehe. Der wichtigste davon ist ganz klar der Preis. Wenn man nur ein Produkt kauft, wirkt das noch überschaubar. Wenn man aber wie ich gleich mehrere Produkte mitnimmt, merkt man schnell, dass diese Routine ins Geld geht. Dazu kommt, dass nicht jedes Produkt für jeden unverzichtbar sein wird. Manche Produkte sind für mich klare Favoriten, andere eher schöne Ergänzungen.
Gerade deshalb finde ich es wichtig, offen zu sagen, dass man nicht die komplette Serie brauchen muss, um gute Erfahrungen zu machen. Wer sich langsam herantasten möchte, kann gut mit ein oder zwei Produkten anfangen und dann schauen, was wirklich in die eigene Routine passt.
Mein Fazit zu L’Oréal Revitalift Filler
Wenn ich heute auf meinen ersten Eindruck zurückblicke, dann bin ich ehrlich gesagt selbst ein bisschen überrascht, wie schnell aus zwei getesteten Produkten eine deutlich größere Routine geworden ist. Genau das wäre nicht passiert, wenn mich die Produkte nicht überzeugt hätten. L’Oréal Revitalift Filler hat für mich den großen Vorteil, dass sich die Serie modern, unkompliziert und gleichzeitig hochwertig anfühlt.
Besonders überzeugt haben mich bei mir persönlich das Glass Skin Feuchtigkeits Fluid, das Serum und das Augenserum, weil sie sich für mich besonders angenehm und sinnvoll in den Alltag einfügen. Tages und Nachtpflege ergänzen die Routine gut und geben ihr Struktur. Die Maske bleibt für mich eher ein Extra, das schön ist, aber nicht unbedingt täglich sein muss.
Der größte Nachteil ist ganz klar der Preis, denn günstig ist diese Routine nicht. Gleichzeitig verstehe ich inzwischen, warum ich am Ende doch mit so vielen Produkten an der Kasse stand. Manchmal merkt man erst beim Benutzen, dass etwas wirklich gut in den eigenen Alltag passt. Genau so ist es für mich mit L’Oréal Revitalift Filler.
Vielleicht kennst du auch dieses Gefühl, eigentlich nur mal schauen zu wollen und am Ende mit deutlich mehr nach Hause zu gehen, als geplant war. In meinem Fall war es diesmal Hautpflege und ich muss sagen, dass ich den Kauf bisher nicht bereut habe.
Für mich ist L’Oréal Revitalift Filler keine perfekte Wunderlösung und genau das macht die Serie für mich glaubwürdig. Sie passt einfach gut in meinen Alltag, fühlt sich angenehm an und gibt mir das Gefühl, meiner Haut ohne großen Aufwand etwas Gutes zu tun. Genau deshalb wollte ich meine Erfahrungen hier einmal ausführlich teilen.
Der Alltag als Mutter ist oft nicht planbar, doch manchmal kommen mehrere große Ereignisse genau zur gleichen Zeit zusammen und fordern einen auf ganz unterschiedlichen Ebenen gleichzeitig. Genau so haben sich die letzten Tage bei uns angefühlt, in denen Hausverkauf, Kindergeburtstag, Kommunionvorbereitung und ganz normales Familienleben parallel ihren Platz gefunden haben.
Alltag als Mutter und ein Notartermin, der alles verändert
Freitag war einer dieser Tage, die nach außen ruhig wirken und innerlich trotzdem eine besondere Bedeutung haben, weil sie einen klaren Schnitt markieren. Ich saß in Köln beim Notar, gemeinsam mit meinem Ex Mann, der Maklerin und den Käufern, und unser Haus wurde verkauft. Während Gespräche geführt und Unterschriften gesetzt wurden, wurde mir immer bewusster, dass es nicht nur um eine Immobilie geht, sondern um einen Ort, der einmal unser Zuhause war und in dem viele Erinnerungen entstanden sind.
Was diesen Moment besonders gemacht hat, war die Tatsache, dass sich dieser Abschluss genau in eine Phase einfügt, in der gleichzeitig etwas Neues entsteht. Ende des Monats steht bereits der nächste Notartermin an, bei dem es dann um den Kauf unseres neuen Hauses geht. Dieses Gefühl, dass sich ein Kapitel schließt und fast nahtlos das nächste beginnt, hat diesen Freitag auf eine ganz eigene Weise rund gemacht.
Kindergeburtstag endlich nachgeholt in der Eifeler Spielfabrik
Viel Zeit, diesen Moment wirken zu lassen, blieb nicht, denn noch am selben Tag stand etwas an, das für Fabian mindestens genauso wichtig war. Seine Geburtstagsfeier, die wir nachholen mussten, weil er genau zwei Tage vor der ursprünglich geplanten Feier krank geworden ist und es mich kurz danach ebenfalls erwischt hat. Aus ein paar Tagen wurden mehrere Wochen und umso größer war die Vorfreude, als es nun endlich soweit war.
Gefeiert wurde in der Eifeler Spielfabrik, dem ehemaligen Hugodrom, und allein die Organisation im Vorfeld war schon ein kleines Erlebnis für sich. Besonders schön war, dass man bereits am Abend vor der eigentlichen Feier ein Zeitfenster bekommt, um alles in Ruhe vorzubereiten und zu schmücken. Genau diesen Moment haben wir genutzt, um den Tisch fertig zu machen und alles so vorzubereiten, wie Fabian es sich gewünscht hat.
Noch ruhig, bevor Kinderlachen und Bewegung den Raum füllen
Der Blick in die noch leere Halle hatte etwas ganz Besonderes, weil man genau wusste, dass sich dieser Raum nur wenige Stunden später komplett verändern würde.
Am Abend vorher vorbereitet und voller Vorfreude auf den großen Tag
Am nächsten Tag war von dieser Ruhe nichts mehr zu spüren, denn die Kinder haben den Raum sofort mit Leben gefüllt. Für Fabian war es einfach nur sein Geburtstag und genau das stand im Mittelpunkt, unabhängig davon, was im Hintergrund alles passiert ist.
So sieht ein gelungener Kindergeburtstag aus, wenn alle ausgelassen feiern
Kommunion, Übernachtungsbesuch und ein ganz normaler Alltag als Mutter
Der Samstag brachte direkt den nächsten wichtigen Moment mit sich, denn Flo war den ganzen Vormittag in der Kirche zum Tag der Versöhnung und hat damit einen weiteren Schritt auf seinem Weg zur Kommunion gemacht. Währenddessen ging es zu Hause alles andere als ruhig zu, weil Fabian seinen besten Freund Luca zur Übernachtung da hatte und damit natürlich eine ganz eigene Dynamik ins Haus kam.
Diese Mischung aus ruhigen, bedeutungsvollen Momenten und gleichzeitig lebendigem Familienalltag beschreibt den Alltag als Mutter im Moment sehr treffend, weil beides gleichzeitig stattfindet und seinen Platz hat.
Die Eifeler Spielfabrik, die viele noch unter dem Namen Hugodrom kennen, findest du hier:
Sondertraining und die Erkenntnis, dass alles gleichzeitig funktioniert
Am Sonntagmorgen ging es direkt weiter, denn beide Kinder hatten früh Sondertraining bei KG Nubbel und waren trotz kurzer Nacht sofort bereit. Während ich versucht habe, alles rechtzeitig vorzubereiten und zu organisieren, wurde mir einmal mehr bewusst, wie viele Dinge gerade parallel laufen.
Hausverkauf, Kindergeburtstag, Kommunionvorbereitung, Übernachtungsbesuch und Training lagen so eng beieinander, dass kaum Raum dazwischen blieb und trotzdem hat alles funktioniert. Vielleicht nicht perfekt, nicht ruhig und ganz sicher nicht ohne Anstrengung, aber es hat funktioniert.
Genau das ist es, was den Alltag als Mutter ausmacht. Viele Dinge passieren gleichzeitig und trotzdem findet man seinen Weg hindurch, weil man gar nicht anders kann und weil man es für seine Kinder tut.
Was mir in diesen Tagen besonders klar geworden ist, ist die Tatsache, dass das Leben selten in klar getrennten Abschnitten verläuft. Abschiede, Neuanfänge und ganz normale Alltagsmomente passieren oft gleichzeitig und genau darin liegt eine Stärke, die man selbst im Alltag oft gar nicht bewusst wahrnimmt.
Während sich im Hintergrund gerade vieles verändert und ein neues Kapitel entsteht, bleibt im Vordergrund das, was wirklich zählt, nämlich für meine Kinder da zu sein und gemeinsam Schritt für Schritt weiterzugehen.
Herz voraus.
Mehr Einblicke in unseren Alltag findest du auch in meinem Beitrag „Unser erstes Jahr zu dritt“ auf dem Blog.
Eine Hüpfburg im Garten war bei uns ursprünglich gar nicht geplant. Der Gedanke kam ganz spontan, nachdem unsere Nachbarin für einen Kindergeburtstag eine Hüpfburg gemietet hatte. Meine Kinder waren sofort begeistert, haben dort gespielt, gelacht und wollten am liebsten gar nicht mehr runter.
Und wie es bei Kindern oft ist, kam danach ziemlich schnell die Frage, ob wir nicht auch so eine Hüpfburg haben könnten.
Ich war mir zu diesem Zeitpunkt noch unsicher, ob sich das wirklich lohnt oder ob es nur eine kurze Begeisterung ist. Also habe ich angefangen, mich intensiver damit zu beschäftigen, habe verschiedene Modelle verglichen und mir Gedanken gemacht, was für uns überhaupt sinnvoll ist. Nach einiger Zeit bin ich auf die Seite von Costway gestoßen, und genau diese Hüpfburg hat uns sofort angesprochen, weil sie mehr ist als nur eine klassische Hüpfburg.
Der erste Eindruck nach der Lieferung
Die Hüpfburg kommt an – die Vorfreude ist riesig
Als die Hüpfburg bei uns ankam, war die Spannung natürlich groß. Der Karton war deutlich größer, als ich erwartet hatte, und schon beim Auspacken wurde klar, dass hier einiges drinsteckt. Während die Kinder kaum abwarten konnten, hat Püppy wie immer alles neugierig begleitet.
Alles dabei für den direkten Aufbau
Im Paket war alles enthalten, was man für den Aufbau braucht. Neben der Hüpfburg selbst waren auch das Gebläse, die passenden Schläuche, Befestigungen und weiteres Zubehör dabei. Das fand ich besonders praktisch, weil man direkt loslegen kann, ohne noch etwas zusätzlich besorgen zu müssen.
Hüpfburg im Garten – Der Aufbau
Noch unscheinbar – aber gleich wird es groß
Der Aufbau war deutlich unkomplizierter, als ich es erwartet hatte. Nachdem wir die Hüpfburg im Garten ausgebreitet hatten, wurde das Gebläse angeschlossen und innerhalb kurzer Zeit hat sich die komplette Konstruktion von selbst aufgebaut.
Dieser Moment war für die Kinder fast genauso spannend wie das eigentliche Spielen. Zu sehen, wie aus einem flachen Stoff plötzlich eine große Hüpfburg entsteht, hatte fast schon etwas Magisches.
Was diese Hüpfburg im Garten besonders macht
7 in 1 – Spiel, Wasser und Bewegung
Die Hüpfburg im Garten ist bei uns nicht nur eine einfache Sprungfläche, sondern eine Kombination aus mehreren Spielmöglichkeiten.
Sie bietet:
eine Rutsche
einen Sprungbereich
eine Kletterfläche
ein kleines Becken
zusätzliche Spielbereiche
Gerade diese Kombination sorgt dafür, dass sie nicht nur einmal interessant ist, sondern immer wieder neu genutzt wird.
Der erste richtige Einsatz
Genau dafür haben wir sie gekauft
Beim ersten richtigen Einsatz hat sich sehr schnell gezeigt, dass die Hüpfburg im Garten genau das ist, was die Kinder sich erhofft hatten. Es war kein vorsichtiges Herantasten oder ein kurzes Ausprobieren, sondern von Anfang an eine volle Begeisterung, die sich direkt in Bewegung umgesetzt hat.
Kaum war alles aufgebaut, waren die Kinder schon oben, haben die ersten Schritte ausprobiert, sind gerutscht, gesprungen und haben ganz intuitiv die verschiedenen Bereiche für sich entdeckt. Es brauchte keine Erklärung und keine Anleitung, alles hat sich von selbst ergeben. Man hat sofort gemerkt, dass sie genau dieses freie Spielen brauchen, bei dem sie selbst entscheiden können, was sie als Nächstes machen.
Was mich in diesem Moment besonders beeindruckt hat, war diese Mischung aus Energie, Lachen und völliger Vertiefung ins Spiel. Es ging nicht darum, etwas „richtig“ zu machen, sondern einfach darum, sich auszutoben und Spaß zu haben. Und genau das hat die Hüpfburg im Garten von der ersten Minute an erfüllt.
Wie sich die Hüpfburg im Garten im Alltag integriert hat
Fertig aufgebaut – jetzt kann es losgehen
Mit der Zeit hat sich etwas entwickelt, womit ich am Anfang ehrlich gesagt nicht gerechnet hätte. Die Hüpfburg im Garten ist nicht einfach nur ein Spielgerät geblieben, sondern ist ganz selbstverständlich Teil unseres Alltags geworden.
Es gibt Tage, an denen die Kinder nach Hause kommen und ganz automatisch nach draußen gehen, ohne dass ich etwas sagen muss. Die Hüpfburg steht dann einfach da und wird genutzt, als wäre sie schon immer ein fester Bestandteil gewesen. An anderen Tagen entsteht das Spielen eher nebenbei, während sie eigentlich etwas anderes vorhatten, und plötzlich ist die Hüpfburg wieder der Mittelpunkt.
Was dabei besonders auffällt, ist, dass sich kein festes Muster entwickelt hat. Es gibt keinen Ablauf, der sich immer wiederholt. Stattdessen verändert sich das Spielen ständig, je nach Stimmung, Energie und Situation. Genau dadurch wirkt die Hüpfburg im Garten nicht wie eine geplante Beschäftigung, sondern wie ein natürlicher Teil des Draußenseins.
Gerade im Alltag, der oft durch Termine, Schule und feste Abläufe geprägt ist, ist das unglaublich wertvoll. Es entsteht ein Raum, in dem die Kinder einfach machen können, ohne Vorgaben, ohne Druck und ohne Ziel.
Was uns an der Hüpfburg im Garten besonders überzeugt hat
Was mich im Laufe der Zeit wirklich überzeugt hat, ist nicht nur der erste Eindruck, sondern die Tatsache, dass die Hüpfburg im Garten langfristig interessant bleibt. Viele Dinge sind am Anfang spannend und verlieren dann schnell an Reiz, aber hier ist es genau andersherum.
Die Hüpfburg bietet so viele verschiedene Möglichkeiten, dass sie sich immer wieder neu anfühlt. An einem Tag wird sie intensiv genutzt und ist der Mittelpunkt des Spiels, an einem anderen Tag ist sie eher ein Teil davon und wird zwischendurch genutzt. Diese Flexibilität sorgt dafür, dass sie sich immer wieder neu in den Alltag einfügt.
Besonders schön finde ich, dass die Kinder ihre eigenen Ideen entwickeln. Es entstehen Spiele, die ich so gar nicht vorgeben könnte, und genau das zeigt mir, dass sie sich wirklich damit beschäftigen und nicht nur oberflächlich spielen.
Für mich ist genau das der Punkt, an dem man merkt, dass sich eine Anschaffung lohnt. Nicht weil sie einmal gut funktioniert hat, sondern weil sie dauerhaft genutzt wird und sich immer wieder neu einfügt.
Gibt es auch Dinge, die man bedenken sollte?
Natürlich gibt es auch ein paar Dinge, die man im Vorfeld bedenken sollte, bevor man sich für eine Hüpfburg im Garten entscheidet, und genau diese Punkte gehören für mich zu einem ehrlichen Erfahrungsbericht einfach dazu.
Eine Hüpfburg im Garten braucht vor allem Platz. Im aufgebauten Zustand nimmt sie deutlich mehr Raum ein, als man zunächst vielleicht erwartet. Man sollte sich also vorher genau anschauen, wo sie stehen kann und ob der Garten genug Fläche bietet, ohne dass alles andere komplett verdrängt wird.
Ein weiterer Punkt ist das Gebläse. Damit die Hüpfburg stabil bleibt, läuft es während der gesamten Nutzung durchgehend. Man hört es also konstant im Hintergrund. Uns persönlich stört es im Alltag nicht, aber es ist definitiv wahrnehmbar und gerade mit Blick auf Nachbarn sollte man das im Hinterkopf behalten. Dazu kommt natürlich auch, dass das Gebläse Strom verbraucht, solange die Hüpfburg genutzt wird.
Wenn man die Hüpfburg im Garten mit Wasser nutzt, muss zusätzlich ein Wasserschlauch angeschlossen werden. Das Wasser läuft kontinuierlich die Rutsche hinunter und versorgt auch die Wasserelemente wie die kleine Wasserkanone. Das sorgt für deutlich mehr Spaß, gerade an warmen Tagen, bedeutet aber auch, dass man sich um den Anschluss und den Wasserverbrauch kümmern muss.
Auch der Auf- und Abbau gehört mit dazu. Es ist alles gut machbar und mit etwas Routine geht es auch schneller, trotzdem sollte man ein paar Minuten einplanen, um alles ordentlich aufzubauen, zu sichern und später wieder zu verstauen.
Unser persönliches Fazit zur Hüpfburg im Garten
Wenn ich heute auf die letzten Wochen und Monate zurückblicke, ist die Hüpfburg im Garten für uns definitiv mehr geworden als nur ein weiteres Spielgerät. Sie hat sich ganz selbstverständlich in unseren Alltag integriert und sorgt immer wieder für genau die Momente, die man sich als Mama für seine Kinder wünscht.
Die Kinder sind draußen, bewegen sich, lachen, toben und denken dabei keine Sekunde an Bildschirm oder Langeweile. Und genau das ist es, was für mich den größten Unterschied macht. Eine Hüpfburg im Garten schafft nicht nur Beschäftigung, sondern echte Erlebnisse, die im Kopf bleiben.
Gerade im Familienalltag, der oft durchgetaktet ist, sind solche kleinen Auszeiten unglaublich wertvoll. Momente, in denen einfach gespielt wird, ohne Ziel, ohne Druck, ohne Vorgaben. Und genau diese Momente entstehen bei uns immer wieder, sobald die Hüpfburg aufgebaut ist.
Natürlich sollte man die praktischen Dinge wie Platz, Stromverbrauch oder den Aufbau im Hinterkopf behalten. Aber ganz ehrlich, im Vergleich zu dem, was die Kinder daraus machen, rückt das schnell in den Hintergrund.
Wenn ich mich heute frage, ob sich die Anschaffung einer Hüpfburg im Garten gelohnt hat, dann ist die Antwort ganz klar: ja, und zwar aus ganzem Herzen.
Nicht nur wegen der Hüpfburg selbst, sondern wegen all der gemeinsamen Erinnerungen, die dadurch entstanden sind, und wegen der vielen kleinen Momente, die man nicht planen kann, die aber genau das sind, was Familienzeit ausmacht.
🔗 Mehr dazu
Wenn du dir die Hüpfburg anschauen möchtest, findest du hier weitere Informationen: 👉 Costway
Püppy mit dem Royal Canin X-Small Adult Testpaket.
Wer einen kleinen Hund hat, weiß, dass Futter nicht einfach nur Futter ist. Gerade bei sehr kleinen Hunderassen schaut man noch einmal genauer hin, weil Größe, Verträglichkeit und Akzeptanz im Alltag eine große Rolle spielen. Bei uns lebt mit Püppy, unserem Zwergspitz, ein kleiner Hund mit großem Charakter. Umso neugieriger war ich, als wir die Gelegenheit hatten, Royal Canin X-Small Adult zu testen.
Der Produkttest wurde damals über die Plattform Kjero organisiert. Vielleicht kennt der ein oder andere diese Plattform bereits, dort werden regelmäßig Produkttests angeboten, bei denen man Produkte im Alltag ausprobieren und anschließend seine Erfahrungen teilen kann. Dieser Test liegt bei uns inzwischen schon etwas länger zurück, aber genau deshalb finde ich es spannend, unsere Erfahrungen auch im Rückblick noch einmal zu teilen.
Das Testpaket von Royal Canin
Als das Paket bei uns ankam, war Püppy natürlich sofort neugierig. Hunde merken ja oft schon sehr schnell, wenn etwas Neues ins Haus kommt. Das Testpaket enthielt das Royal Canin X-Small Adult Trockenfutter, mehrere Portionsbeutel sowie Informationsmaterial zum Produkt.
Gerade bei sehr kleinen Hunden ist es wichtig, dass das Futter wirklich auf ihre Bedürfnisse abgestimmt ist. Royal Canin hat mit der X-Small Reihe genau diese besonders kleinen Hunde im Blick, also Hunde mit einem sehr geringen Körpergewicht. Dazu gehört natürlich auch unser Zwergspitz.
Der erste Eindruck vom Testpaket war auf jeden Fall positiv und machte einen hochwertigen Eindruck.
Der erste Test im Alltag
Natürlich war die wichtigste Frage für uns: Wie reagiert Püppy auf das Futter?
Bei Hundefutter kann man noch so viel über Inhaltsstoffe oder Zusammensetzung lesen, am Ende entscheidet meistens der Hund selbst ziemlich schnell, ob ein Futter angenommen wird oder nicht.
Bei Püppy war die Reaktion ziemlich eindeutig.
Sobald das Futter im Napf war, war er sofort interessiert. Es hat wirklich nicht lange gedauert, bis der Napf leer war, und daran konnte man eigentlich schon ziemlich gut erkennen, dass ihm das Futter sehr gut geschmeckt hat.
Gerade bei kleinen Hunden schaut man oft besonders genau hin, ob sie ihr Futter wirklich gerne fressen oder eher nur vorsichtig probieren. Bei Püppy musste man darüber nicht lange rätseln. Der Napf war schnell leer und das ist für mich immer ein ziemlich ehrliches Urteil.
Auch die Portionsbeutel wurden gut angenommen
Das Futter wurde von Püppy direkt gut angenommen.
Neben dem Trockenfutter konnten wir auch die Portionsbeutel testen. Auch diese wurden von Püppy sehr gut angenommen.
Ich persönlich finde es im Alltag immer praktisch, wenn man verschiedene Varianten zur Verfügung hat. Manchmal passt Trockenfutter besser, manchmal sind Portionsbeutel eine gute Ergänzung. Gerade bei kleinen Hunden sind flexible Portionen oft hilfreich.
Unser Alltag mit Püppy
Wer Püppy kennt, weiß, dass er nicht einfach nur unser Hund ist, sondern ganz selbstverständlich zu unserem Familienalltag dazugehört. Er begleitet uns im Alltag, sorgt immer wieder für kleine lustige Momente und ist einfach ein fester Teil unserer Familie.
Genau deshalb finde ich Produkttests wie diesen auch so interessant, weil sie eben nicht in einer künstlichen Situation stattfinden, sondern ganz normal im Alltag. Das Futter wurde nicht nur einmal getestet, sondern ganz selbstverständlich in unseren Alltag integriert.
Und genau dort hat sich gezeigt, dass Püppy das Futter wirklich gerne gefressen hat.
Unser Fazit zu Royal Canin X-Small Adult
Unsere Erfahrungen mit Royal Canin X-Small Adult waren insgesamt positiv. Besonders wichtig war für mich die Frage, ob Püppy das Futter gut annimmt und genau das war eindeutig der Fall.
Der Napf war schnell leer und daran merkt man meistens am besten, ob ein Futter wirklich gut schmeckt. Gerade bei kleinen Hunden ist es wichtig, ein Futter zu finden, das gut angenommen wird und sich unkompliziert in den Alltag integrieren lässt.
Natürlich reagiert jeder Hund ein bisschen anders, aber für unseren Zwergspitz war dieser Produkttest auf jeden Fall eine gute Erfahrung.
Für mich sind solche Produkttests immer dann am ehrlichsten, wenn man schon am Verhalten des eigenen Hundes sieht, ob ein Produkt im Alltag wirklich ankommt. Und bei Püppy war das ziemlich schnell eindeutig.
Weitere Informationen und passende Beiträge
Wenn ihr euch selbst für dieses Hundefutter interessiert oder euch genauer informieren möchtet, findet ihr weitere Informationen direkt auf der offiziellen Seite von Royal Canin.
Bevor bei uns die erste Toniebox eingezogen ist, stand in den Kinderzimmern immer ein klassischer Kassettenrecorder. Ich habe den Kindern damals oft meine alten Bibi Blocksberg und Benjamin Blümchen Kassetten vorgespielt, die ich selbst noch aus meiner Kindheit kannte. Es war ein schönes Gefühl zu sehen, dass Geschichten, die mich früher begleitet haben, plötzlich auch für meine eigenen Kinder wieder spannend wurden. Dass daraus einmal eine so große Tonie Sammlung entstehen würde, hätten wir damals allerdings nie gedacht.
Irgendwann erzählte mir eine Freundin von einem ganz neuen Startup, von dem bei uns zu dieser Zeit eigentlich noch kaum jemand gehört hatte: Tonies. Das Konzept klang spannend und gleichzeitig erstaunlich einfach. Figuren statt Kassetten oder CDs, die Kinder selbst bedienen können. Also wurden wir neugierig.
Kurze Zeit später standen bei uns zwei Tonieboxen und einige erste Figuren im Kinderzimmer.
Die erste Toniebox im Kinderzimmer
Die Toniebox kam bei den Kindern sofort gut an. Selbst unser Mini, der damals gerade einmal acht Monate alt war, konnte die Box bedienen. Das System ist wirklich erstaunlich einfach aufgebaut und genau deshalb für Kinder so gut geeignet.
Man stellt eine Figur auf die Box, drückt auf ein Ohr und schon startet die Geschichte. Mit dem großen Ohr kann man die Lautstärke erhöhen, mit dem kleinen Ohr wird sie wieder leiser gemacht. Alles funktioniert intuitiv und ohne komplizierte Menüs.
Die Kinder hatten schnell verstanden, wie die Box funktioniert, und schon nach kurzer Zeit gehörten die Tonies ganz selbstverständlich zu unserem Alltag im Kinderzimmer.
Wie unsere Tonie Sammlung immer größer wurde
Mit den ersten Figuren begann auch unsere Tonie Sammlung zu wachsen. Am Anfang waren es nur ein paar Geschichten, doch mit der Zeit kamen immer neue Figuren dazu. Geburtstage, Weihnachten oder kleine Überraschungen zwischendurch sind bei uns oft die Momente gewesen, in denen neue Tonies ins Kinderzimmer eingezogen sind.
Auch die Firma Tonies selbst wuchs in dieser Zeit immer weiter. Es wurden immer mehr Figuren produziert, neue Geschichten veröffentlicht und die Auswahl wurde stetig größer. Dadurch konnten die Kinder nach und nach immer mehr Figuren entdecken, die zu ihren Interessen passten.
Natürlich orientieren sich Kinder dabei stark an ihren aktuellen Lieblingsgeschichten. Wenn gerade eine Serie oder ein bestimmtes Thema besonders spannend war, wollten sie genau diese Figuren auch als Tonie haben.
Wenn Figuren noch keine Tonies waren
Ein gutes Beispiel dafür war damals Paw Patrol. Die Kinder waren total begeistert von der Serie und wollten natürlich auch ihre Lieblingsfiguren als Tonies hören. Nur gab es diese Figuren zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht als Tonie.
Also mussten die Mamas ein bisschen kreativ werden.
Im Internet tauchten irgendwann erste Videos auf, in denen gezeigt wurde, wie man sogenannte Zaubertonies basteln kann. Dabei wird der Chip aus einem Kreativtonie genommen und in eine andere Figur eingesetzt. Anschließend lädt man das gewünschte Hörspiel auf den Chip und plötzlich läuft eine ganz andere Figur als Tonie auf der Box.
Mit der Zeit wurde ich offenbar immer besser darin, solche Zaubertonies zu basteln. Denn nachdem die Kinder gemerkt hatten, dass Mama das ganz gut hinbekommt, kamen immer mehr Wünsche dazu.
Über 300 Tonies im Kinderzimmer
Auf diese Weise wuchs unsere Tonie Sammlung immer weiter. Heute stehen in den Kinderzimmern mehrere Regale voller Figuren. Irgendwann habe ich aufgehört zu zählen, aber es dürften inzwischen deutlich über 300 Tonies sein.
Die Regale im Kinderzimmer platzen inzwischen allerdings langsam aus allen Nähten. Ein Teil unserer Tonies hat deshalb bereits in einer großen Kiste Platz gefunden, weil einfach nicht mehr alle Figuren gleichzeitig ins Regal passen.
Trotzdem wissen die Kinder meist genau, welche Figur wo liegt. Manche Geschichten werden regelmäßig gehört, andere verschwinden eine Zeit lang im Regal, bis sie plötzlich wieder interessant werden.
Wissenstonies und Hörspiele
Neben klassischen Geschichten hören unsere Kinder auch gerne sogenannte Wissenstonies. Besonders Figuren aus der Reihe Wieso Weshalb Warum Junior oder einige Was ist Was Tonies gefallen uns sehr gut.
Ich persönlich finde diese Wissenstonies richtig gelungen, weil Kinder sich dadurch Wissen fast nebenbei aneignen. Themen aus Natur, Technik oder dem Alltag werden kindgerecht erklärt und die Kinder nehmen beim Zuhören oft mehr auf, als man im ersten Moment denkt.
Beim Spielen im Kinderzimmer läuft manchmal einfach eine Geschichte nebenbei, und trotzdem bleiben viele Informationen hängen. Genau deshalb gehören diese Wissenstonies inzwischen zu unseren Lieblingsfiguren.
Warum wir unsere Tonie Sammlung nicht verkleinern
Ab und zu frage ich die Kinder, ob wir vielleicht ein oder zwei Tonies aussortieren und verkaufen wollen. Schließlich ist die Sammlung inzwischen wirklich groß geworden.
Die Antwort ist allerdings fast immer die gleiche.
Die Kinder erklären mir dann, dass sie diese Figuren doch immer wieder hören möchten. Manche Geschichten erinnern sie an bestimmte Phasen, andere sind einfach Lieblingsfiguren, die immer wieder aus dem Regal geholt werden.
Am Ende bleiben die meisten Figuren also doch bei uns.
Und so wächst unsere Tonie Sammlung vermutlich auch in Zukunft noch ein bisschen weiter.
Tonies im Familienalltag
Rückblickend sind die Tonies für uns viel mehr als nur Hörspiele geworden. Sie begleiten den Alltag der Kinder seit vielen Jahren. Beim Spielen im Kinderzimmer, beim Einschlafen oder einfach zwischendurch, wenn eine Geschichte laufen soll.
Die einfache Bedienung sorgt dafür, dass selbst kleine Kinder die Toniebox problemlos nutzen können. Genau das macht das System bis heute so beliebt.
Habt ihr auch eine Tonie Sammlung?
Mich würde interessieren, wie es bei euch aussieht. Habt ihr zu Hause auch eine Tonie Sammlung oder vielleicht Lieblingsfiguren, die eure Kinder immer wieder hören?
Schreibt es gerne in die Kommentare. Vielleicht entdecken wir so auch noch neue Geschichten für unsere Sammlung.
Weitere Informationen und passende Beiträge
Wenn ihr euch selbst für Tonies interessiert oder euch einmal anschauen möchtet, welche Figuren und Hörspiele es aktuell gibt, findet ihr viele Informationen direkt auf der offiziellen Seite der Toniebox:
Bei uns gehören Tonies inzwischen schon viele Jahre zum Familienalltag. Geschichten, Wissenstonies oder selbst bespielte Kreativtonies begleiten die Kinder beim Spielen, beim Einschlafen oder einfach zwischendurch.
Wenn euch interessiert, wie wir Hörspiele auch beim Lernen nutzen, könnt ihr euch auch diesen Beitrag anschauen:
Mathe lernen in der Grundschule kann für Kinder manchmal eine echte Herausforderung sein. Gerade in einer Zeit, in der sich im Leben ohnehin vieles verändert, kann Schule plötzlich schwerer fallen als vorher. Genau das habe ich bei meinem großen Sohn nach unserer Trennung gemerkt.
Mathe war bei ihm schon vorher nicht unbedingt das Lieblingsfach gewesen. Aber nach dieser Zeit fiel ihm vieles deutlich schwerer. Aufgaben, die andere Kinder scheinbar schnell lösen konnten, brauchten bei ihm plötzlich deutlich länger. Man hat richtig gemerkt, wie sehr ihn das beschäftigt hat. Wenn etwas nicht sofort klappt, kann das Kinder schnell frustrieren – und als Eltern beschäftigt einen das natürlich genauso.
Ich habe oft neben ihm gesessen, versucht Aufgaben noch einmal zu erklären oder gemeinsam einen neuen Ansatz zu finden. Gleichzeitig wollte ich vermeiden, dass Lernen nur noch mit Druck, zusätzlichen Arbeitsblättern oder endlosen Übungsrunden verbunden ist. Schule sollte schließlich nicht nur Stress bedeuten.
Beim Mathe lernen in der Grundschule habe ich deshalb irgendwann angefangen, Dinge auszuprobieren, die mit klassischem Lernen gar nicht so viel zu tun haben. Ich habe versucht, Zahlen greifbarer zu machen, Aufgaben spielerisch darzustellen und Wege zu finden, bei denen Lernen sich nicht sofort wie Lernen anfühlt.
Im Laufe der Zeit sind dabei viele kleine Ideen entstanden, manche ganz spontan, andere bewusst geplant. Und genau diese Erfahrungen möchte ich in diesem Beitrag teilen.
Mathe lernen in der Grundschule – wenn der Küchentisch zum Lernplatz wird
In vielen Familien findet Lernen nicht nur am Schreibtisch statt. Bei uns wurde in dieser Zeit der Küchentisch regelmäßig zu einer kleinen Lernstation. Zwischen Brotdosen, Trinkflaschen und Hausaufgabenheften entstanden plötzlich kleine Mathe-Welten, in denen wir gemeinsam versucht haben, Zahlen verständlicher zu machen.
Mir war schnell klar, dass mein Sohn Zahlen besser begreift, wenn er sie nicht nur auf dem Papier sieht, sondern auch vor sich liegen hat. Also habe ich angefangen, Aufgaben sichtbarer zu machen. Manchmal lagen dafür einfach Gummibärchen auf dem Tisch, manchmal kleine Spielfiguren aus dem Kinderzimmer. Wenn zwei Reihen mit jeweils fünf Figuren vor einem liegen, sieht eine Aufgabe wie 2 × 5 plötzlich ganz anders aus als eine trockene Rechnung im Heft.
Gerade solche kleinen Bilder helfen Kindern oft, Zusammenhänge besser zu verstehen. Statt nur Zahlen zu sehen, können sie die Aufgabe wirklich „greifen“.
Auch Figuren mit Saugnäpfen haben wir dabei genutzt, um Rechenaufgaben darzustellen. Sie lassen sich gut auf dem Tisch oder an glatten Oberflächen befestigen und eignen sich erstaunlich gut, um Reihen, Gruppen oder kleine Rechenaufgaben zu erklären.
Am Ende sind es oft genau solche einfachen Dinge, die Kindern helfen, einen neuen Zugang zu Mathe zu finden. Manchmal können ein paar Figuren auf dem Tisch tatsächlich mehr erklären als eine ganze Seite voller Zahlen im Matheheft.
Mit kleinen Figuren lassen sich Matheaufgaben oft viel anschaulicher erklären.
Mathe lernen Grundschule – Ideen, Eselsbrücken und Lernspiele
In dieser Zeit habe ich mir tatsächlich einiges einfallen lassen, um meinem Sohn das Mathe lernen in der Grundschule ein bisschen leichter zu machen. Manche Ideen entstanden ganz spontan am Küchentisch, andere erinnerten mich an Dinge aus meiner eigenen Schulzeit, die mir früher beim Lernen geholfen haben.
Ein Beispiel dafür ist mein alter LÜK-Kasten, den ich irgendwann wieder aus der Versenkung geholt habe. Er lag lange irgendwo im Haus, fast schon vergessen, bis mir plötzlich wieder einfiel, wie gerne ich damit selbst als Kind gearbeitet habe. Für viele Kinder funktioniert dieses System erstaunlich gut, weil die Aufgaben eher wie kleine Rätsel wirken. Kinder können selbstständig arbeiten und sehen durch das Kontrollmuster sofort, ob ihre Lösung richtig ist. Dadurch fühlt sich das Ganze weniger nach klassischen Hausaufgaben an und mehr wie ein kleines Spiel.
Neben solchen Lernspielen haben bei uns auch Eselsbrücken eine große Rolle gespielt. Manchmal bleiben Zahlen einfach besser im Kopf, wenn sie mit einem kleinen Satz oder einer Geschichte verbunden sind. Eine der Eselsbrücken, die wir damals häufig benutzt haben, lautet zum Beispiel:
„6 × 6 ist 36 – unser Lehrer ist so fleißig.“
Das ist natürlich nur eine von mehreren kleinen Merkhilfen, die wir ausprobiert haben. Doch gerade dieser Satz hat sich bei den Kindern erstaunlich gut eingeprägt. Bis heute können sie diese Aufgabe sofort beantworten, weil die Verbindung aus Rechenaufgabe und Satz einfach im Kopf geblieben ist.
Solche kleinen Eselsbrücken wirken auf den ersten Blick vielleicht unscheinbar, aber für Kinder können sie einen großen Unterschied machen. Zahlen werden dadurch nicht nur gelernt, sondern mit etwas verknüpft, das im Gedächtnis hängen bleibt.
Lernen nebenbei – unsere Tonie Sammlung
Ein weiterer Weg, der bei uns gut funktioniert hat, war Lernen über Hörspiele.
Über die Jahre hat sich bei uns eine wirklich große Tonie-Sammlung angesammelt. Irgendwann habe ich aufgehört zu zählen, aber es dürften inzwischen deutlich über dreihundert Figuren sein. Wir waren mit unseren Kindern tatsächlich schon relativ früh dabei, fast von Anfang an, als die Toniebox auf den Markt kam.
Im Laufe der Zeit sind bei uns nicht nur mehrere Tonieboxen, sondern auch unzählige Tonies, Kreativtonies und sogenannte Zaubertonies eingezogen. Zaubertonies nennen wir bei uns Figuren, in die wir die Chips der Kreativtonies einsetzen und dann eigene Geschichten oder Hörspiele auf die Figuren laden. So können die Kinder ihre ganz eigenen Hörwelten erschaffen.
Wenn man zwei Kinder hat, sammelt sich über die Jahre natürlich einiges an. Trotzdem gehören die Tonies bis heute zu den Dingen, die bei uns regelmäßig im Einsatz sind. Die Kinder haben ihre Tonieboxen schon als Kleinkinder selbstständig bedienen können und hören ihre Geschichten bis heute gerne.
In dem Regal auf dem Foto steht übrigens nur ein kleiner Teil unserer Sammlung. Der Rest verteilt sich inzwischen auf mehrere Kisten und Regale.
Über unsere Erfahrungen mit Tonies, Kreativtonies und den verschiedenen Hörspielen werden wir hier im Blog sicher noch öfter schreiben, denn dieses Thema begleitet unseren Familienalltag schon viele Jahre.
Besonders beliebt sind bei uns die „Wieso Weshalb Warum Junior“ Tonies und auch einige „Was ist Was“ Tonies, die unterschiedliche Themen kindgerecht erklären.
Diese Hörspiele sind natürlich nicht direkt Matheunterricht, aber sie fördern Neugier und Wissen auf eine ganz andere Art. Kinder nehmen dabei oft viel mehr auf, als man denkt.
Ein Tonie, den wir in dieser Zeit besonders oft gehört haben, war der zum kleinen Einmaleins.
Das kleine Einmaleins als Tonie war eine unserer Ideen, Mathe auch außerhalb der Hausaufgaben zu üben.
Der Vorteil dabei ist, dass Kinder Zahlen und Aufgaben immer wieder hören können, ohne bewusst zu lernen. Beim Spielen im Kinderzimmer oder beim Einschlafen bleibt erstaunlich viel hängen.
Wer sich für das System interessiert, findet weitere Informationen direkt auf der offiziellen Seite der Toniebox und Tonie Figuren.
Edurino – Lernen mit Figuren
Neben den Tonies haben wir auch Edurino ausprobiert.
Mit Edurino Figuren können Kinder spielerisch Themen wie Zahlen, Uhr lernen oder Konzentration üben.
Gerade für Kinder, die gerne mit Tablet oder Bildschirm arbeiten, kann Edurino eine interessante Ergänzung sein. Das System funktioniert so, dass die Kinder eine Figur auf das Tablet setzen und anschließend passende Lernspiele starten. Die Figuren stehen dabei jeweils für bestimmte Themenbereiche.
Bei uns sind zum Beispiel Figuren im Einsatz, mit denen Kinder Zahlen und Mengen, Uhr lernen, Aufmerksamkeit und Konzentration oder auch erstes Englisch üben können. Die Aufgaben sind dabei spielerisch aufgebaut und führen die Kinder Schritt für Schritt durch kleine Lernwelten.
Die Figuren sind dabei so gestaltet, dass sie für Kinder leicht verständlich sind. Jede Figur steht für ein eigenes Lernabenteuer, bei dem kleine Aufgaben, Spiele und Geschichten miteinander kombiniert werden. Für viele Kinder fühlt sich das eher wie Spielen an als wie klassisches Lernen.
Wer mehr über das Konzept erfahren möchte, findet Informationen auf der offiziellen Edurino Website.
Mathe lernen in der Grundschule – warum manche Kinder mehr Zeit brauchen
Beim Mathe lernen in der Grundschule merkt man relativ schnell, dass Kinder sehr unterschiedlich an Zahlen und Aufgaben herangehen. Während einige Kinder scheinbar sofort verstehen, wie eine Aufgabe funktioniert, brauchen andere etwas länger, um den Zusammenhang zu erkennen. Das kann für Kinder manchmal frustrierend sein, besonders wenn sie sehen, dass Klassenkameraden schneller zu einem Ergebnis kommen.
Dabei bedeutet es keineswegs, dass ein Kind grundsätzlich schlecht in Mathe ist. Häufig fehlt einfach ein Zugang, der zum eigenen Denk- und Lernstil passt. Manche Kinder verstehen Zahlen leichter, wenn sie sie nicht nur auf dem Papier sehen, sondern auch vor sich liegen haben. Wenn aus einer abstrakten Aufgabe plötzlich kleine Figuren, Reihen aus Gummibärchen oder andere Gegenstände werden, kann sich ein ganz neues Verständnis entwickeln.
Gerade deshalb habe ich in dieser Zeit versucht, Mathe für meinen Sohn möglichst greifbar zu machen. Statt nur im Heft zu rechnen, haben wir Aufgaben sichtbar gemacht, Dinge gezählt oder kleine Reihen gelegt. Solche einfachen Hilfsmittel können manchmal viel mehr erklären als eine Seite voller Zahlen.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist Geduld. Kinder entwickeln sich unterschiedlich schnell, und manchmal braucht es einfach Zeit, bis ein bestimmtes Thema wirklich „Klick“ macht. Was heute noch schwierig wirkt, kann ein paar Wochen später plötzlich ganz selbstverständlich sein. Genau deshalb lohnt es sich, verschiedene Wege auszuprobieren und dem eigenen Kind die Zeit zu geben, die es braucht.
Jedes Kind lernt anders
Eine der wichtigsten Erkenntnisse aus dieser Zeit war für mich, wie unterschiedlich Kinder tatsächlich lernen. Auch wenn sie im gleichen Haus aufwachsen, die gleiche Schule besuchen und oft sogar ähnliche Aufgaben bekommen, heißt das noch lange nicht, dass ihnen die gleichen Dinge leichtfallen.
Bei meinen beiden Kindern habe ich das besonders deutlich gesehen. Mein großer Sohn hatte schon immer etwas mehr mit Mathe zu kämpfen. Zahlen und Rechenwege brauchten bei ihm oft mehr Zeit, bis sie wirklich verstanden waren. Beim kleinen Bruder ist das dagegen ganz anders. Ihm fallen viele Dinge im Fach Mathe deutlich leichter, während er wiederum mit Deutsch manchmal mehr zu tun hat.
Gerade diese Erfahrung hat mir gezeigt, dass es beim Mathe lernen in der Grundschule keinen festen Weg gibt, der für jedes Kind gleich gut funktioniert. Was beim einen Kind sofort verständlich ist, muss beim anderen erst auf einem ganz anderen Weg erklärt werden.
Deshalb habe ich in dieser Zeit vieles ausprobiert. Kleine Spiele, Figuren auf dem Tisch, Eselsbrücken oder Hörspiele mit Zahlen. Und manchmal sind es genau diese kleinen Ideen, die plötzlich dafür sorgen, dass ein Kind einen Schritt weiterkommt.
Tipps für das Mathe lernen in der Grundschule
In unserer Zeit mit vielen Übungsrunden haben sich ein paar Dinge als besonders hilfreich erwiesen:
1. Rechnen sichtbar machen Mit Figuren, Süßigkeiten oder kleinen Gegenständen lassen sich Aufgaben oft leichter erklären als nur auf Papier.
2. Eselsbrücken nutzen Sätze wie „6 × 6 ist 36 – unser Lehrer ist so fleißig“ bleiben Kindern oft besser im Kopf als reine Zahlen.
3. Lernen nebenbei ermöglichen Hörspiele, Lernspiele oder Lernapps können helfen, dass Kinder Inhalte ganz nebenbei aufnehmen.
4. Druck vermeiden Gerade beim Mathe lernen in der Grundschule hilft es selten, wenn Kinder unter Druck geraten. Kleine Schritte und positive Erfahrungen sind oft hilfreicher.
Unser Fazit
Unsere Erfahrung zeigt, dass das Mathe lernen in der Grundschule nicht immer nur aus Arbeitsblättern und Rechenheften bestehen muss. Oft helfen gerade kleine Ideen und spielerische Methoden dabei, einen neuen Zugang zu Zahlen zu finden. Manchmal reicht schon eine andere Perspektive, damit ein Kind plötzlich versteht, was vorher noch schwierig war.
Bei uns hat sich in dieser Zeit gezeigt, dass Lernen oft genau dort passiert, wo man es gar nicht bewusst plant. Zwischen Spielfiguren auf dem Küchentisch, mit kleinen Dingen aus dem Kinderzimmer oder durch ein Hörspiel, das nebenbei läuft. Und manchmal ist es tatsächlich eine einfache Eselsbrücke, die ein Kind plötzlich nie wieder vergisst.
Heute gehört das Thema Lernen ganz selbstverständlich zu unserem Familienalltag. Mal am Küchentisch, mal zwischen Spielzeug, mal mit Figuren oder Hörspielen. Auch wenn solche Phasen manchmal anstrengend sind, sind es genau diese kleinen Momente, in denen Kinder plötzlich einen Schritt weiterkommen.
Wenn du selbst Kinder hast und dich gerade mit dem Mathe lernen in der Grundschule beschäftigst, interessiert mich auch deine Erfahrung. Welche Ideen haben bei euch funktioniert? Was hat euren Kindern geholfen, Mathe besser zu verstehen? Schreib es gerne in die Kommentare – vielleicht helfen deine Erfahrungen auch anderen Familien weiter.