Mittwochmorgen, ich sitze im Homeoffice, der Tee steht neben mir und noch bevor der Tag richtig begonnen hat, läuft in meinem Kopf schon alles gleichzeitig. Aufgaben im Dienst, Termine, Gedanken an das, was heute noch kommt, und parallel dazu die Kinder, die Ferien und dieses Gefühl, dass gerade nichts wirklich leise ist, sondern alles gleichzeitig Raum braucht. Genau so fühlt sich mein Alltag Soldatin Mama in diesen Tagen an, dicht, lebendig und manchmal auch ein bisschen zu viel auf einmal.
Der Alltag Soldatin Mama bedeutet für mich nicht, dass sich Beruf und Familie sauber voneinander trennen lassen, sondern dass beides gleichzeitig stattfindet und oft ineinander übergeht.
Die Osterferien klingen im ersten Moment nach Entlastung, nach mehr Zeit und nach Tagen, die nicht komplett durchgetaktet sind, doch in der Realität bedeutet es auch, dass die Kinder zuhause sind, ihre Zeit genießen wollen und ich gleichzeitig versuche, meinen Aufgaben im Dienst gerecht zu werden. Es ist kein Entweder oder, sondern ein ständiges Nebeneinander, das sich durch den ganzen Tag zieht.
Alltag Soldatin Mama zwischen drei Jungs im Haus und einem Eis im Regen
Die Ferien haben direkt lebendig begonnen. Von Sonntag auf Montag hatte der Große Besuch zum Übernachten, und damit waren es plötzlich drei Jungs im Haus, denn der Krümmel war natürlich mittendrin. Es war laut, es war lebendig und es war genau dieses Durcheinander, das entsteht, wenn Kinder zusammen sind und eigentlich längst schlafen sollten, aber noch lange nicht daran denken.
Am nächsten Morgen standen sie trotzdem wieder da, als hätten sie durchgeschlafen, während ich mich kurz gefragt habe, woher diese Energie eigentlich kommt.
Am Nachmittag sind wir, obwohl es geregnet hat, noch in die Eisdiele gefahren, einfach um einmal rauszukommen, den Kopf freizubekommen und einen Moment zu schaffen, der sich nach Pause anfühlt. Oft sind es genau diese kleinen, spontanen Entscheidungen, die einen Tag verändern und ihn am Ende besonders machen.


Drei Kinder, ein Eiswagen und eine Entscheidung im Hintergrund
Dienstag war dann der Krümmel dran. Ein Freund war da und damit war das Haus wieder voller Leben, Stimmen aus dem Kinderzimmer, Spielzeug in jeder Ecke und dieses lebendige Chaos, das gleichzeitig fordernd und wertvoll ist. Genau solche Tage zeigen mir immer wieder, wie intensiv mein Alltag als Soldatin und Mama sein kann, weil sich alles gleichzeitig abspielt und ich mittendrin bin.
Und als wäre das alles noch nicht genug gewesen, hatten die drei auch noch richtig Glück. Kurz bevor der Besuch abgeholt wurde, kam der Eiswagen um die Ecke, der fast täglich direkt gegenüber von unserem Haus hält. Die Begeisterung war entsprechend groß und für jeden gab es noch zwei Kugeln Eis, mit Streuseln, die durften natürlich nicht fehlen. Einer dieser Momente, die nicht geplant sind und genau deshalb so besonders bleiben, weil sie den Alltag Soldatin Mama genau so zeigen, wie er ist, ungeplant, lebendig und voller kleiner Highlights.
Während ich da stand, mit drei glücklichen Kindern und klebrigen Fingern vom Eis, lief im Hintergrund noch etwas ganz anderes. Für unser Kinderbuch lag ein konkretes Angebot von RTL auf dem Tisch, ein Werbespot, der im Fernsehen ausgestrahlt werden sollte, mit fester Ausspielung und entsprechender Reichweite.
Ich habe wirklich darüber nachgedacht, weil es natürlich eine große Chance ist, das Buch sichtbarer zu machen und noch mehr Familien zu erreichen. Gleichzeitig habe ich aber auch gespürt, wie voll gerade alles ist, im Dienst, zuhause und mit allem, was parallel läuft. Gerade in einem Alltag Soldatin Mama wird einem in solchen Momenten bewusst, dass man nicht alles gleichzeitig machen kann, auch wenn es sich manchmal so anfühlt.
Am Ende habe ich mich bewusst dagegen entschieden. Nicht, weil es kein gutes Angebot war, sondern weil ich gemerkt habe, dass ich gerade nicht noch mehr auf einmal möchte, sondern den Dingen, die bereits da sind, wirklich gerecht werden will. Vielleicht ist genau das auch ein Teil meines Alltag Soldatin Mama, nicht jede Chance sofort zu ergreifen, sondern bewusst zu entscheiden, was gerade wirklich passt.
Gemeinsame Abende und kleine Auszeiten im Alltag
Am Abend waren wir im JO3 American Bar in Euskirchen, ein Ort, an dem man schnell ankommt, ohne viel nachdenken zu müssen und an dem man sich auch mit Kindern sofort wohlfühlt. Die Atmosphäre ist entspannt und modern, gleichzeitig aber so offen, dass Familien hier ganz selbstverständlich dazugehören. Auf der Karte findet jeder etwas, von klassischen Burgern bis hin zu einfachen Gerichten, die genau das Richtige sind, wenn man einfach zusammensitzen möchte, ohne großen Aufwand, und genau solche Abende sind es, die den Alltag Soldatin Mama ein Stück leichter machen.

Den Abend haben wir im JO3 American Bar in Euskirchen verbracht, einem Ort, der perfekt ist, wenn man einfach entspannt mit Kindern essen gehen möchte.
Zwischen Homeoffice, neuer Verantwortung und DinoXperience
Mittwoch bringt wieder etwas Struktur hinein, zumindest auf dem Papier, denn ich sitze im Homeoffice, arbeite meine Aufgaben ab und weiß gleichzeitig, dass der Tag noch lange nicht vorbei ist und noch einiges auf uns wartet.
Im Dienst ist gerade viel in Bewegung, neue Verantwortung, neue Aufgaben und genau in dieser Phase finde ich mich gerade wieder. Seit heute bin ich offiziell Sachgebietsleiterin meines kleinen, feinen Sachgebietes, was mich stolz macht und gleichzeitig mit Verantwortung verbunden ist, denn es bedeutet Entscheidungen zu treffen, den Überblick zu behalten, für mein Team da zu sein und all das im Blick zu haben, während die nächsten Themen bereits anstehen.
Zusätzlich bin ich ab heute auch Inklusionsbeauftragte, ein Thema, das mir persönlich besonders wichtig ist, weil es um Menschen, um Teilhabe und um eine Umsetzung im Alltag geht, die wirklich funktioniert und nicht nur auf dem Papier gut aussieht.
Während sich im Dienst vieles neu sortiert, läuft zuhause alles ganz normal weiter, und genau darin zeigt sich für mich immer wieder, wie sehr sich beides miteinander verbindet.
Und genau an diesem Punkt ging es für mich noch einmal raus aus dem Homeoffice und hinein in die Kaserne zu einer Besprechung, zwei Stunden voller Fokus, Austausch und Entscheidungen, bevor direkt wieder ein kompletter Wechsel anstand.
Denn ich hatte für uns die DinoXperience in Königswinter gebucht, ein Erlebnis rund um Dinosaurier mit großen Figuren, Bewegungen und Geräuschen, die Kinder sofort in ihren Bann ziehen und in eine ganz eigene Welt mitnehmen. Schon beim Reingehen war klar, dass das genau ihr Ding ist, große Augen, viele Fragen und dieses ehrliche Staunen, das Kinder haben, wenn sie etwas wirklich begeistert.
👉 Die DinoXperience in Königswinter kannst du hier finden:
https://www.dinoxperience.de
Gerade solche Momente zeigen mir immer wieder, wie besonders der Alltag Soldatin Mama ist, denn eben noch war ich im dienstlichen Kontext, konzentriert und strukturiert, und kurz darauf stehe ich mit meinen Kindern vor einem Dinosaurier, höre ihnen zu und versuche, ganz bewusst in diesem Moment anzukommen.
Vielleicht ist genau das der Alltag Soldatin Mama, dieses ständige Umschalten zwischen Verantwortung und Familienzeit, ohne dabei den Bezug zu verlieren.
Kleine Momente dazwischen
Zwischen all dem gibt es immer wieder diese ruhigen Augenblicke, die fast unscheinbar wirken, aber genau das Gleichgewicht halten, wie ein einfacher Abendsnack zuhause, ein paar Brombeeren auf dem Tisch und für einen Moment einfach nichts müssen.

Ostern ohne Perfektion
Morgen geht es direkt weiter. Der Große ist auf einen Kindergeburtstag eingeladen und sie gehen ins Kino. Der Krümmel möchte natürlich auch mit, also werde ich beide hinbringen und mit ihm parallel im Kino sitzen, während der Große mit seinen Freunden unterwegs ist.
Und dann ist da schon Karfreitag.
Wenn ich ehrlich bin, habe ich noch nichts für Ostern vorbereitet. Keine Geschenke, keine große Dekoration, nichts durchgeplant. Das Einzige, was bisher hängt, ist der Osterkranz an der Tür.

Alltag Soldatin – Mama bedeutet nicht Perfektion
Die Kinder erinnern sich nicht daran, ob alles perfekt vorbereitet war. Sie erinnern sich an die Eisdiele im Regen, an den Eiswagen, an Freunde im Haus, an gemeinsame Abende, an Dinosaurier und an genau diese Tage, die vielleicht voll waren, aber eben auch besonders.
Ja, ich bin müde. Ja, es ist viel. Und ja, manchmal fühlt es sich an, als würde alles gleichzeitig passieren.
Aber gleichzeitig ist es genau dieses Leben, das ich mir aufgebaut habe. Nicht perfekt, aber echt.
Vielleicht ist genau das der Alltag als Soldatin und Mama. Nicht alles unter Kontrolle zu haben, sondern trotzdem weiterzugehen und die Momente zu sehen, die bleiben.
Herz voraus.
Wenn du mehr über meinen Weg erfahren möchtest, schau dir auch meinen Beitrag zu unserem ersten Jahr zu dritt an.
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