Mama-Momente đ
Willkommen in unserem bunten Familienalltag!
Hier findest du echte Geschichten aus unserem Leben â vom Laternenfest ĂŒber Kirmes-Abenteuer bis zu den kleinen Momenten, die das Mama-Sein so besonders machen.
Ehrlich, warm und manchmal herrlich chaotisch â genau so, wie das Leben mit Kindern eben ist.
Bevor bei uns die erste Toniebox eingezogen ist, stand in den Kinderzimmern immer ein klassischer Kassettenrecorder. Ich habe den Kindern damals oft meine alten Bibi Blocksberg und Benjamin BlĂŒmchen Kassetten vorgespielt, die ich selbst noch aus meiner Kindheit kannte. Es war ein schönes GefĂŒhl zu sehen, dass Geschichten, die mich frĂŒher begleitet haben, plötzlich auch fĂŒr meine eigenen Kinder wieder spannend wurden. Dass daraus einmal eine so groĂe Tonie Sammlung entstehen wĂŒrde, hĂ€tten wir damals allerdings nie gedacht.
Irgendwann erzÀhlte mir eine Freundin von einem ganz neuen Startup, von dem bei uns zu dieser Zeit eigentlich noch kaum jemand gehört hatte: Tonies. Das Konzept klang spannend und gleichzeitig erstaunlich einfach. Figuren statt Kassetten oder CDs, die Kinder selbst bedienen können. Also wurden wir neugierig.
Kurze Zeit spÀter standen bei uns zwei Tonieboxen und einige erste Figuren im Kinderzimmer.
Die erste Toniebox im Kinderzimmer
Die Toniebox kam bei den Kindern sofort gut an. Selbst unser Mini, der damals gerade einmal acht Monate alt war, konnte die Box bedienen. Das System ist wirklich erstaunlich einfach aufgebaut und genau deshalb fĂŒr Kinder so gut geeignet.
Man stellt eine Figur auf die Box, drĂŒckt auf ein Ohr und schon startet die Geschichte. Mit dem groĂen Ohr kann man die LautstĂ€rke erhöhen, mit dem kleinen Ohr wird sie wieder leiser gemacht. Alles funktioniert intuitiv und ohne komplizierte MenĂŒs.
Die Kinder hatten schnell verstanden, wie die Box funktioniert, und schon nach kurzer Zeit gehörten die Tonies ganz selbstverstÀndlich zu unserem Alltag im Kinderzimmer.
Wie unsere Tonie Sammlung immer gröĂer wurde
Mit den ersten Figuren begann auch unsere Tonie Sammlung zu wachsen. Am Anfang waren es nur ein paar Geschichten, doch mit der Zeit kamen immer neue Figuren dazu. Geburtstage, Weihnachten oder kleine Ăberraschungen zwischendurch sind bei uns oft die Momente gewesen, in denen neue Tonies ins Kinderzimmer eingezogen sind.
Auch die Firma Tonies selbst wuchs in dieser Zeit immer weiter. Es wurden immer mehr Figuren produziert, neue Geschichten veröffentlicht und die Auswahl wurde stetig gröĂer. Dadurch konnten die Kinder nach und nach immer mehr Figuren entdecken, die zu ihren Interessen passten.
NatĂŒrlich orientieren sich Kinder dabei stark an ihren aktuellen Lieblingsgeschichten. Wenn gerade eine Serie oder ein bestimmtes Thema besonders spannend war, wollten sie genau diese Figuren auch als Tonie haben.
Wenn Figuren noch keine Tonies waren
Ein gutes Beispiel dafĂŒr war damals Paw Patrol. Die Kinder waren total begeistert von der Serie und wollten natĂŒrlich auch ihre Lieblingsfiguren als Tonies hören. Nur gab es diese Figuren zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht als Tonie.
Also mussten die Mamas ein bisschen kreativ werden.
Im Internet tauchten irgendwann erste Videos auf, in denen gezeigt wurde, wie man sogenannte Zaubertonies basteln kann. Dabei wird der Chip aus einem Kreativtonie genommen und in eine andere Figur eingesetzt. AnschlieĂend lĂ€dt man das gewĂŒnschte Hörspiel auf den Chip und plötzlich lĂ€uft eine ganz andere Figur als Tonie auf der Box.
Mit der Zeit wurde ich offenbar immer besser darin, solche Zaubertonies zu basteln. Denn nachdem die Kinder gemerkt hatten, dass Mama das ganz gut hinbekommt, kamen immer mehr WĂŒnsche dazu.
Ăber 300 Tonies im Kinderzimmer
Auf diese Weise wuchs unsere Tonie Sammlung immer weiter. Heute stehen in den Kinderzimmern mehrere Regale voller Figuren. Irgendwann habe ich aufgehört zu zĂ€hlen, aber es dĂŒrften inzwischen deutlich ĂŒber 300 Tonies sein.
Die Regale im Kinderzimmer platzen inzwischen allerdings langsam aus allen NĂ€hten. Ein Teil unserer Tonies hat deshalb bereits in einer groĂen Kiste Platz gefunden, weil einfach nicht mehr alle Figuren gleichzeitig ins Regal passen.
Trotzdem wissen die Kinder meist genau, welche Figur wo liegt. Manche Geschichten werden regelmĂ€Ăig gehört, andere verschwinden eine Zeit lang im Regal, bis sie plötzlich wieder interessant werden.
Wissenstonies und Hörspiele
Neben klassischen Geschichten hören unsere Kinder auch gerne sogenannte Wissenstonies. Besonders Figuren aus der Reihe Wieso Weshalb Warum Junior oder einige Was ist Was Tonies gefallen uns sehr gut.
Ich persönlich finde diese Wissenstonies richtig gelungen, weil Kinder sich dadurch Wissen fast nebenbei aneignen. Themen aus Natur, Technik oder dem Alltag werden kindgerecht erklÀrt und die Kinder nehmen beim Zuhören oft mehr auf, als man im ersten Moment denkt.
Beim Spielen im Kinderzimmer lÀuft manchmal einfach eine Geschichte nebenbei, und trotzdem bleiben viele Informationen hÀngen. Genau deshalb gehören diese Wissenstonies inzwischen zu unseren Lieblingsfiguren.
Warum wir unsere Tonie Sammlung nicht verkleinern
Ab und zu frage ich die Kinder, ob wir vielleicht ein oder zwei Tonies aussortieren und verkaufen wollen. SchlieĂlich ist die Sammlung inzwischen wirklich groĂ geworden.
Die Antwort ist allerdings fast immer die gleiche.
Die Kinder erklÀren mir dann, dass sie diese Figuren doch immer wieder hören möchten. Manche Geschichten erinnern sie an bestimmte Phasen, andere sind einfach Lieblingsfiguren, die immer wieder aus dem Regal geholt werden.
Am Ende bleiben die meisten Figuren also doch bei uns.
Und so wÀchst unsere Tonie Sammlung vermutlich auch in Zukunft noch ein bisschen weiter.
Tonies im Familienalltag
RĂŒckblickend sind die Tonies fĂŒr uns viel mehr als nur Hörspiele geworden. Sie begleiten den Alltag der Kinder seit vielen Jahren. Beim Spielen im Kinderzimmer, beim Einschlafen oder einfach zwischendurch, wenn eine Geschichte laufen soll.
Die einfache Bedienung sorgt dafĂŒr, dass selbst kleine Kinder die Toniebox problemlos nutzen können. Genau das macht das System bis heute so beliebt.
Habt ihr auch eine Tonie Sammlung?
Mich wĂŒrde interessieren, wie es bei euch aussieht. Habt ihr zu Hause auch eine Tonie Sammlung oder vielleicht Lieblingsfiguren, die eure Kinder immer wieder hören?
Schreibt es gerne in die Kommentare. Vielleicht entdecken wir so auch noch neue Geschichten fĂŒr unsere Sammlung.
Weitere Informationen und passende BeitrÀge
Wenn ihr euch selbst fĂŒr Tonies interessiert oder euch einmal anschauen möchtet, welche Figuren und Hörspiele es aktuell gibt, findet ihr viele Informationen direkt auf der offiziellen Seite der Toniebox:
Bei uns gehören Tonies inzwischen schon viele Jahre zum Familienalltag. Geschichten, Wissenstonies oder selbst bespielte Kreativtonies begleiten die Kinder beim Spielen, beim Einschlafen oder einfach zwischendurch.
Wenn euch interessiert, wie wir Hörspiele auch beim Lernen nutzen, könnt ihr euch auch diesen Beitrag anschauen:
Mathe lernen in der Grundschule kann fĂŒr Kinder manchmal eine echte Herausforderung sein. Gerade in einer Zeit, in der sich im Leben ohnehin vieles verĂ€ndert, kann Schule plötzlich schwerer fallen als vorher. Genau das habe ich bei meinem groĂen Sohn nach unserer Trennung gemerkt.
Mathe war bei ihm schon vorher nicht unbedingt das Lieblingsfach gewesen. Aber nach dieser Zeit fiel ihm vieles deutlich schwerer. Aufgaben, die andere Kinder scheinbar schnell lösen konnten, brauchten bei ihm plötzlich deutlich lĂ€nger. Man hat richtig gemerkt, wie sehr ihn das beschĂ€ftigt hat. Wenn etwas nicht sofort klappt, kann das Kinder schnell frustrieren â und als Eltern beschĂ€ftigt einen das natĂŒrlich genauso.
Ich habe oft neben ihm gesessen, versucht Aufgaben noch einmal zu erklĂ€ren oder gemeinsam einen neuen Ansatz zu finden. Gleichzeitig wollte ich vermeiden, dass Lernen nur noch mit Druck, zusĂ€tzlichen ArbeitsblĂ€ttern oder endlosen Ăbungsrunden verbunden ist. Schule sollte schlieĂlich nicht nur Stress bedeuten.
Beim Mathe lernen in der Grundschule habe ich deshalb irgendwann angefangen, Dinge auszuprobieren, die mit klassischem Lernen gar nicht so viel zu tun haben. Ich habe versucht, Zahlen greifbarer zu machen, Aufgaben spielerisch darzustellen und Wege zu finden, bei denen Lernen sich nicht sofort wie Lernen anfĂŒhlt.
Im Laufe der Zeit sind dabei viele kleine Ideen entstanden, manche ganz spontan, andere bewusst geplant. Und genau diese Erfahrungen möchte ich in diesem Beitrag teilen.
Mathe lernen in der Grundschule â wenn der KĂŒchentisch zum Lernplatz wird
In vielen Familien findet Lernen nicht nur am Schreibtisch statt. Bei uns wurde in dieser Zeit der KĂŒchentisch regelmĂ€Ăig zu einer kleinen Lernstation. Zwischen Brotdosen, Trinkflaschen und Hausaufgabenheften entstanden plötzlich kleine Mathe-Welten, in denen wir gemeinsam versucht haben, Zahlen verstĂ€ndlicher zu machen.
Mir war schnell klar, dass mein Sohn Zahlen besser begreift, wenn er sie nicht nur auf dem Papier sieht, sondern auch vor sich liegen hat. Also habe ich angefangen, Aufgaben sichtbarer zu machen. Manchmal lagen dafĂŒr einfach GummibĂ€rchen auf dem Tisch, manchmal kleine Spielfiguren aus dem Kinderzimmer. Wenn zwei Reihen mit jeweils fĂŒnf Figuren vor einem liegen, sieht eine Aufgabe wie 2 Ă 5 plötzlich ganz anders aus als eine trockene Rechnung im Heft.
Gerade solche kleinen Bilder helfen Kindern oft, ZusammenhĂ€nge besser zu verstehen. Statt nur Zahlen zu sehen, können sie die Aufgabe wirklich âgreifenâ.
Auch Figuren mit SaugnÀpfen haben wir dabei genutzt, um Rechenaufgaben darzustellen. Sie lassen sich gut auf dem Tisch oder an glatten OberflÀchen befestigen und eignen sich erstaunlich gut, um Reihen, Gruppen oder kleine Rechenaufgaben zu erklÀren.
Am Ende sind es oft genau solche einfachen Dinge, die Kindern helfen, einen neuen Zugang zu Mathe zu finden. Manchmal können ein paar Figuren auf dem Tisch tatsÀchlich mehr erklÀren als eine ganze Seite voller Zahlen im Matheheft.
Mit kleinen Figuren lassen sich Matheaufgaben oft viel anschaulicher erklÀren.
Mathe lernen Grundschule â Ideen, EselsbrĂŒcken und Lernspiele
In dieser Zeit habe ich mir tatsĂ€chlich einiges einfallen lassen, um meinem Sohn das Mathe lernen in der Grundschule ein bisschen leichter zu machen. Manche Ideen entstanden ganz spontan am KĂŒchentisch, andere erinnerten mich an Dinge aus meiner eigenen Schulzeit, die mir frĂŒher beim Lernen geholfen haben.
Ein Beispiel dafĂŒr ist mein alter LĂK-Kasten, den ich irgendwann wieder aus der Versenkung geholt habe. Er lag lange irgendwo im Haus, fast schon vergessen, bis mir plötzlich wieder einfiel, wie gerne ich damit selbst als Kind gearbeitet habe. FĂŒr viele Kinder funktioniert dieses System erstaunlich gut, weil die Aufgaben eher wie kleine RĂ€tsel wirken. Kinder können selbststĂ€ndig arbeiten und sehen durch das Kontrollmuster sofort, ob ihre Lösung richtig ist. Dadurch fĂŒhlt sich das Ganze weniger nach klassischen Hausaufgaben an und mehr wie ein kleines Spiel.
Neben solchen Lernspielen haben bei uns auch EselsbrĂŒcken eine groĂe Rolle gespielt. Manchmal bleiben Zahlen einfach besser im Kopf, wenn sie mit einem kleinen Satz oder einer Geschichte verbunden sind. Eine der EselsbrĂŒcken, die wir damals hĂ€ufig benutzt haben, lautet zum Beispiel:
â6 Ă 6 ist 36 â unser Lehrer ist so fleiĂig.â
Das ist natĂŒrlich nur eine von mehreren kleinen Merkhilfen, die wir ausprobiert haben. Doch gerade dieser Satz hat sich bei den Kindern erstaunlich gut eingeprĂ€gt. Bis heute können sie diese Aufgabe sofort beantworten, weil die Verbindung aus Rechenaufgabe und Satz einfach im Kopf geblieben ist.
Solche kleinen EselsbrĂŒcken wirken auf den ersten Blick vielleicht unscheinbar, aber fĂŒr Kinder können sie einen groĂen Unterschied machen. Zahlen werden dadurch nicht nur gelernt, sondern mit etwas verknĂŒpft, das im GedĂ€chtnis hĂ€ngen bleibt.
Lernen nebenbei â unsere Tonie Sammlung
Ein weiterer Weg, der bei uns gut funktioniert hat, war Lernen ĂŒber Hörspiele.
Ăber die Jahre hat sich bei uns eine wirklich groĂe Tonie-Sammlung angesammelt. Irgendwann habe ich aufgehört zu zĂ€hlen, aber es dĂŒrften inzwischen deutlich ĂŒber dreihundert Figuren sein. Wir waren mit unseren Kindern tatsĂ€chlich schon relativ frĂŒh dabei, fast von Anfang an, als die Toniebox auf den Markt kam.
Im Laufe der Zeit sind bei uns nicht nur mehrere Tonieboxen, sondern auch unzÀhlige Tonies, Kreativtonies und sogenannte Zaubertonies eingezogen. Zaubertonies nennen wir bei uns Figuren, in die wir die Chips der Kreativtonies einsetzen und dann eigene Geschichten oder Hörspiele auf die Figuren laden. So können die Kinder ihre ganz eigenen Hörwelten erschaffen.
Wenn man zwei Kinder hat, sammelt sich ĂŒber die Jahre natĂŒrlich einiges an. Trotzdem gehören die Tonies bis heute zu den Dingen, die bei uns regelmĂ€Ăig im Einsatz sind. Die Kinder haben ihre Tonieboxen schon als Kleinkinder selbststĂ€ndig bedienen können und hören ihre Geschichten bis heute gerne.
In dem Regal auf dem Foto steht ĂŒbrigens nur ein kleiner Teil unserer Sammlung. Der Rest verteilt sich inzwischen auf mehrere Kisten und Regale.
Ăber unsere Erfahrungen mit Tonies, Kreativtonies und den verschiedenen Hörspielen werden wir hier im Blog sicher noch öfter schreiben, denn dieses Thema begleitet unseren Familienalltag schon viele Jahre.
Besonders beliebt sind bei uns die âWieso Weshalb Warum Juniorâ Tonies und auch einige âWas ist Wasâ Tonies, die unterschiedliche Themen kindgerecht erklĂ€ren.
Diese Hörspiele sind natĂŒrlich nicht direkt Matheunterricht, aber sie fördern Neugier und Wissen auf eine ganz andere Art. Kinder nehmen dabei oft viel mehr auf, als man denkt.
Ein Tonie, den wir in dieser Zeit besonders oft gehört haben, war der zum kleinen Einmaleins.
Das kleine Einmaleins als Tonie war eine unserer Ideen, Mathe auch auĂerhalb der Hausaufgaben zu ĂŒben.
Der Vorteil dabei ist, dass Kinder Zahlen und Aufgaben immer wieder hören können, ohne bewusst zu lernen. Beim Spielen im Kinderzimmer oder beim Einschlafen bleibt erstaunlich viel hÀngen.
Wer sich fĂŒr das System interessiert, findet weitere Informationen direkt auf der offiziellen Seite der Toniebox und Tonie Figuren.
Edurino â Lernen mit Figuren
Neben den Tonies haben wir auch Edurino ausprobiert.
Mit Edurino Figuren können Kinder spielerisch Themen wie Zahlen, Uhr lernen oder Konzentration ĂŒben.
Gerade fĂŒr Kinder, die gerne mit Tablet oder Bildschirm arbeiten, kann Edurino eine interessante ErgĂ€nzung sein. Das System funktioniert so, dass die Kinder eine Figur auf das Tablet setzen und anschlieĂend passende Lernspiele starten. Die Figuren stehen dabei jeweils fĂŒr bestimmte Themenbereiche.
Bei uns sind zum Beispiel Figuren im Einsatz, mit denen Kinder Zahlen und Mengen, Uhr lernen, Aufmerksamkeit und Konzentration oder auch erstes Englisch ĂŒben können. Die Aufgaben sind dabei spielerisch aufgebaut und fĂŒhren die Kinder Schritt fĂŒr Schritt durch kleine Lernwelten.
Die Figuren sind dabei so gestaltet, dass sie fĂŒr Kinder leicht verstĂ€ndlich sind. Jede Figur steht fĂŒr ein eigenes Lernabenteuer, bei dem kleine Aufgaben, Spiele und Geschichten miteinander kombiniert werden. FĂŒr viele Kinder fĂŒhlt sich das eher wie Spielen an als wie klassisches Lernen.
Wer mehr ĂŒber das Konzept erfahren möchte, findet Informationen auf der offiziellen Edurino Website.
Mathe lernen in der Grundschule â warum manche Kinder mehr Zeit brauchen
Beim Mathe lernen in der Grundschule merkt man relativ schnell, dass Kinder sehr unterschiedlich an Zahlen und Aufgaben herangehen. WĂ€hrend einige Kinder scheinbar sofort verstehen, wie eine Aufgabe funktioniert, brauchen andere etwas lĂ€nger, um den Zusammenhang zu erkennen. Das kann fĂŒr Kinder manchmal frustrierend sein, besonders wenn sie sehen, dass Klassenkameraden schneller zu einem Ergebnis kommen.
Dabei bedeutet es keineswegs, dass ein Kind grundsÀtzlich schlecht in Mathe ist. HÀufig fehlt einfach ein Zugang, der zum eigenen Denk- und Lernstil passt. Manche Kinder verstehen Zahlen leichter, wenn sie sie nicht nur auf dem Papier sehen, sondern auch vor sich liegen haben. Wenn aus einer abstrakten Aufgabe plötzlich kleine Figuren, Reihen aus GummibÀrchen oder andere GegenstÀnde werden, kann sich ein ganz neues VerstÀndnis entwickeln.
Gerade deshalb habe ich in dieser Zeit versucht, Mathe fĂŒr meinen Sohn möglichst greifbar zu machen. Statt nur im Heft zu rechnen, haben wir Aufgaben sichtbar gemacht, Dinge gezĂ€hlt oder kleine Reihen gelegt. Solche einfachen Hilfsmittel können manchmal viel mehr erklĂ€ren als eine Seite voller Zahlen.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist Geduld. Kinder entwickeln sich unterschiedlich schnell, und manchmal braucht es einfach Zeit, bis ein bestimmtes Thema wirklich âKlickâ macht. Was heute noch schwierig wirkt, kann ein paar Wochen spĂ€ter plötzlich ganz selbstverstĂ€ndlich sein. Genau deshalb lohnt es sich, verschiedene Wege auszuprobieren und dem eigenen Kind die Zeit zu geben, die es braucht.
Jedes Kind lernt anders
Eine der wichtigsten Erkenntnisse aus dieser Zeit war fĂŒr mich, wie unterschiedlich Kinder tatsĂ€chlich lernen. Auch wenn sie im gleichen Haus aufwachsen, die gleiche Schule besuchen und oft sogar Ă€hnliche Aufgaben bekommen, heiĂt das noch lange nicht, dass ihnen die gleichen Dinge leichtfallen.
Bei meinen beiden Kindern habe ich das besonders deutlich gesehen. Mein groĂer Sohn hatte schon immer etwas mehr mit Mathe zu kĂ€mpfen. Zahlen und Rechenwege brauchten bei ihm oft mehr Zeit, bis sie wirklich verstanden waren. Beim kleinen Bruder ist das dagegen ganz anders. Ihm fallen viele Dinge im Fach Mathe deutlich leichter, wĂ€hrend er wiederum mit Deutsch manchmal mehr zu tun hat.
Gerade diese Erfahrung hat mir gezeigt, dass es beim Mathe lernen in der Grundschule keinen festen Weg gibt, der fĂŒr jedes Kind gleich gut funktioniert. Was beim einen Kind sofort verstĂ€ndlich ist, muss beim anderen erst auf einem ganz anderen Weg erklĂ€rt werden.
Deshalb habe ich in dieser Zeit vieles ausprobiert. Kleine Spiele, Figuren auf dem Tisch, EselsbrĂŒcken oder Hörspiele mit Zahlen. Und manchmal sind es genau diese kleinen Ideen, die plötzlich dafĂŒr sorgen, dass ein Kind einen Schritt weiterkommt.
Tipps fĂŒr das Mathe lernen in der Grundschule
In unserer Zeit mit vielen Ăbungsrunden haben sich ein paar Dinge als besonders hilfreich erwiesen:
1. Rechnen sichtbar machen Mit Figuren, SĂŒĂigkeiten oder kleinen GegenstĂ€nden lassen sich Aufgaben oft leichter erklĂ€ren als nur auf Papier.
2. EselsbrĂŒcken nutzen SĂ€tze wie â6 Ă 6 ist 36 â unser Lehrer ist so fleiĂigâ bleiben Kindern oft besser im Kopf als reine Zahlen.
3. Lernen nebenbei ermöglichen Hörspiele, Lernspiele oder Lernapps können helfen, dass Kinder Inhalte ganz nebenbei aufnehmen.
4. Druck vermeiden Gerade beim Mathe lernen in der Grundschule hilft es selten, wenn Kinder unter Druck geraten. Kleine Schritte und positive Erfahrungen sind oft hilfreicher.
Unser Fazit
Unsere Erfahrung zeigt, dass das Mathe lernen in der Grundschule nicht immer nur aus ArbeitsblÀttern und Rechenheften bestehen muss. Oft helfen gerade kleine Ideen und spielerische Methoden dabei, einen neuen Zugang zu Zahlen zu finden. Manchmal reicht schon eine andere Perspektive, damit ein Kind plötzlich versteht, was vorher noch schwierig war.
Bei uns hat sich in dieser Zeit gezeigt, dass Lernen oft genau dort passiert, wo man es gar nicht bewusst plant. Zwischen Spielfiguren auf dem KĂŒchentisch, mit kleinen Dingen aus dem Kinderzimmer oder durch ein Hörspiel, das nebenbei lĂ€uft. Und manchmal ist es tatsĂ€chlich eine einfache EselsbrĂŒcke, die ein Kind plötzlich nie wieder vergisst.
Heute gehört das Thema Lernen ganz selbstverstĂ€ndlich zu unserem Familienalltag. Mal am KĂŒchentisch, mal zwischen Spielzeug, mal mit Figuren oder Hörspielen. Auch wenn solche Phasen manchmal anstrengend sind, sind es genau diese kleinen Momente, in denen Kinder plötzlich einen Schritt weiterkommen.
Wenn du selbst Kinder hast und dich gerade mit dem Mathe lernen in der Grundschule beschĂ€ftigst, interessiert mich auch deine Erfahrung. Welche Ideen haben bei euch funktioniert? Was hat euren Kindern geholfen, Mathe besser zu verstehen? Schreib es gerne in die Kommentare â vielleicht helfen deine Erfahrungen auch anderen Familien weiter.
Es gibt Momente, die sich nicht laut ankĂŒndigen und dennoch eine besondere Tiefe haben. Die Veröffentlichung im Magazin âDie Bundeswehrâ im Rahmen des Titelthemas âFrauen in der Bundeswehrâ gehört genau zu diesen Momenten, denn sie steht nicht nur fĂŒr einen Artikel, sondern fĂŒr einen Weg, der lange zuvor begonnen hat â am KĂŒchentisch, zwischen Schulranzen, DienstplĂ€nen und einer ehrlichen Kinderfrage.
âMama, warum hast du eine Uniform?â
Diese Frage war der Ursprung von allem. Nicht geplant, nicht strategisch gedacht, sondern entstanden aus echter Neugier, aus dem BedĂŒrfnis, die Welt der Erwachsenen zu verstehen und die Uniform nicht nur als Stoff, sondern als Bedeutung zu begreifen. Aus diesen GesprĂ€chen entwickelte sich nach und nach die Idee zu einem Kinderbuch, das erklĂ€ren sollte, was hinter dem Dienst in der Bundeswehr steht, ohne Angst zu machen, ohne zu beschönigen und ohne die kindliche Perspektive aus dem Blick zu verlieren.
Ein Kinderbuch, das aus echten GesprÀchen entstand
âMama, warum hast du eine Uniform?â ist kein theoretisches Projekt gewesen, sondern das Ergebnis vieler GesprĂ€che, ehrlicher Fragen und gemeinsamer Ăberlegungen, wie man Verantwortung, Auftrag und Alltag so erklĂ€rt, dass Kinder sich sicher fĂŒhlen können. Es ging nie darum, einen Beruf darzustellen, sondern darum, eine BrĂŒcke zu bauen zwischen Dienst und Familie, zwischen Auftrag und Zuhause, zwischen Uniform und Mensch.
Gerade Frauen in der Bundeswehr bewegen sich hĂ€ufig in zwei Welten gleichzeitig, in denen ProfessionalitĂ€t und FĂŒrsorge keine GegensĂ€tze sind, sondern sich ergĂ€nzen. Sichtbarkeit bedeutet dabei nicht, sich in den Vordergrund zu drĂ€ngen, sondern NormalitĂ€t zu zeigen, denn hinter jeder Uniform steht ein Mensch mit Familie, mit Gedanken und mit einem Alltag, der weit mehr umfasst als das, was von auĂen sichtbar ist.
Frauen in der Bundeswehr â Sichtbarkeit mit Haltung
Das Titelthema âFrauen in der Bundeswehrâ greift eine Entwicklung auf, die lĂ€ngst RealitĂ€t ist und dennoch immer wieder erklĂ€rt werden muss. Soldatinnen ĂŒbernehmen Verantwortung, fĂŒhren, entscheiden, gestalten und tragen ebenso selbstverstĂ€ndlich zum Auftrag bei wie ihre Kameraden. Gleichzeitig bleibt die Vereinbarkeit von Familie und Dienst ein Thema, das nicht theoretisch diskutiert wird, sondern tĂ€glich gelebt werden muss.
Aus einer Kinderfrage wurde ein Buch â und nun ein Artikel ĂŒber Frauen in der Bundeswehr. (Quelle: Magazin âDie Bundeswehrâ, MĂ€rz 2026, Deutscher BundeswehrVerband)
Die Veröffentlichung im offiziellen Magazin des Deutschen BundeswehrVerbandes macht diese RealitĂ€t sichtbar und zeigt, dass Geschichten aus dem Familienalltag ebenso Teil des groĂen Ganzen sind wie strukturelle Entwicklungen oder politische Entscheidungen. Das Kinderbuch wird in diesem Kontext nicht als Randnotiz erwĂ€hnt, sondern als Beispiel dafĂŒr, wie wichtig es ist, auch den Blick der Kinder einzubeziehen, wenn ĂŒber Frauen in der Bundeswehr gesprochen wird.
Ein Moment des Stolzes â vor allem fĂŒr die Kinder
Besonders berĂŒhrend war die Reaktion zuhause, als der Artikel erschienen ist. Das Lesen der eigenen Geschichte in einem offiziellen Magazin, das bundesweit Soldatinnen und Soldaten erreicht, hat nicht nur Freude ausgelöst, sondern vor allem Stolz â einen ruhigen, ehrlichen Stolz darauf, dass eine einfache Frage Bedeutung bekommen hat und dass kindliche Gedanken ernst genommen werden.
Zu erleben, wie aufmerksam gelesen wurde, wie Textstellen gezeigt wurden und wie immer wieder betont wurde, dass es âunsere Geschichteâ sei, macht deutlich, dass dieses Buch weit mehr ist als ein Projekt. Es ist ein gemeinsamer Weg, der nun ein StĂŒck Ăffentlichkeit erreicht hat und damit vielleicht auch anderen Familien Mut macht, Fragen zu stellen und offen darĂŒber zu sprechen, was Dienst in der Bundeswehr fĂŒr das eigene Zuhause bedeutet.
Worum es in âMama, warum hast du eine Uniform?â wirklich geht
Im Kern geht es nicht um Uniformen, Fahrzeuge oder EinsĂ€tze, sondern um VerstĂ€ndnis. Es geht darum, Kindern zu erklĂ€ren, warum Verantwortung ĂŒbernommen wird, warum Dienst manchmal Abwesenheit bedeutet und warum Zugehörigkeit und Kameradschaft Werte sind, die nicht an der KasernentĂŒr enden. Frauen in der Bundeswehr tragen diese Verantwortung ebenso wie MĂ€nner, und gerade deshalb ist es wichtig, auch ihre Perspektiven sichtbar zu machen.
Das Buch möchte GesprĂ€che öffnen, Sicherheit geben und zeigen, dass StĂ€rke nicht im Verschweigen liegt, sondern im ehrlichen Austausch. Kinder dĂŒrfen verstehen, fragen und mitdenken, denn genau darin liegt Vertrauen.
Hinter jeder Uniform steht ein Mensch â und oft auch eine Familie. (Quelle: Magazin âDie Bundeswehrâ, MĂ€rz 2026, Deutscher BundeswehrVerband)
Das Kinderbuch âMama, warum hast du eine Uniform?â, das im Zusammenhang mit dem Thema Frauen in der Bundeswehr entstanden ist, ist direkt bei Amazon erhĂ€ltlich: [MamawarumhastdueineUniform].
Der Artikel im Magazin âDie Bundeswehrâ
Der vollstĂ€ndige Beitrag ist in der MĂ€rz-Ausgabe 2026 des Magazins âDie Bundeswehrâ erschienen, das vom Deutschen BundeswehrVerband herausgegeben wird. Mitglieder des Verbandes können die Ausgabe online ĂŒber die offizielle Website abrufen.
Quelle: Magazin âDie Bundeswehrâ, MĂ€rz 2026, Deutscher BundeswehrVerband.
Austausch erwĂŒnscht
Frauen in der Bundeswehr stehen fĂŒr Verantwortung, Haltung und Engagement â und hinter vielen von ihnen stehen Familien, die mittragen und mitwachsen. Wenn du selbst Teil dieser Welt bist oder eine Familie kennst, in der Uniform zum Alltag gehört, freue ich mich ĂŒber deine Gedanken und Erfahrungen in den Kommentaren, denn genau dieser Austausch macht sichtbar, wie vielfĂ€ltig und stark diese Gemeinschaft ist.
Morgen steht eine Mathearbeit Grundschule an. Und wie das so ist, wollte ich heute ganz verantwortungsbewusst mit meinem Sohn lernen. Lernblatt auf dem Tisch, Stifte bereitgelegt, innerlich schon im ErklÀrmodus.
Ich hatte mir das strukturiert vorgestellt. Aufgaben durchgehen. Unsicherheiten entdecken. Rechenwege wiederholen. Eben so, wie man sich Vorbereitung auf eine Mathearbeit in der Grundschule als Mama vorstellt.
Doch dann kam alles anders.
âMama, ich kann das.â
Er nahm das Lernblatt, ĂŒberflog die Aufgaben einmal kurz und sagte ganz entspannt: âMama, das ist alles einfach. Ich kann das.â
Bevor ich reagieren konnte, begann er allerdings nicht zu rechnen, sondern kreativ zu werden. Kreise, Pfeile, kleine Kunstwerke zwischen den Zahlen. Offenbar gehört kĂŒnstlerische Freiheit fĂŒr ihn genauso zur Vorbereitung wie das eigentliche Rechnen.
WĂ€hrend ich innerlich noch ĂŒberlegte, ob wir vielleicht doch gemeinsam eine Aufgabe lösen sollten, war er gedanklich lĂ€ngst fertig mit dem Thema Mathearbeit.
Selbstbewusstsein pur. Struktur eher zweitrangig.
Gerade eine Mathearbeit Grundschule sorgt bei vielen Eltern fĂŒr die Frage, wie viel UnterstĂŒtzung richtig ist.
Mathearbeit Grundschule: Wie viel Vorbereitung ist richtig?
Und genau da saĂ ich. Zwischen meinem Wunsch nach Kontrolle und seinem Vertrauen in sich selbst.
Ich plane im Dienst AblĂ€ufe, PersonalansĂ€tze und Szenarien. Ich denke in Alternativen und Absicherungen. Doch bei der Mathearbeit in der Grundschule sitzt mir ein Kind gegenĂŒber, das einfach sagt: âIch kann das.â
Vielleicht ist genau dieses Vertrauen die eigentliche StÀrke. Vielleicht lernen wir als Eltern manchmal mehr als unsere Kinder.
NatĂŒrlich möchte ich, dass er gut vorbereitet ist. NatĂŒrlich wĂŒnsche ich mir, dass er sicher in die Mathearbeit geht. Aber vielleicht besteht Vorbereitung nicht nur aus Wiederholen und Ăben, sondern auch aus Zutrauen.
Zwischen Mama-Kontrolle und kindlichem Vertrauen
In der Grundschule geht es nicht nur um Zahlen. Es geht darum, sich etwas zuzutrauen. Fehler machen zu dĂŒrfen. Gelassen zu bleiben.
Ich habe heute gemerkt, dass ich manchmal mehr loslassen darf. Dass nicht jede Mathearbeit in der Grundschule eine Generalprobe fĂŒr das Leben sein muss.
Sein Satz war heute wichtiger als jedes Rechenergebnis: âMama, ich kann das.â
Und vielleicht ist genau dieses Selbstbewusstsein die beste Grundlage fĂŒr alles Weitere.
Wie laufen Lernabende bei euch ab? Team strukturiert oder Team âlĂ€uft schonâ?
Auch in meinem Kinderbuch „Mama, warum hast du eine Uniform?“ geht es darum, Kindern Dinge auf Augenhöhe zu erklĂ€ren und ihnen Vertrauen zu schenken.â
Wenn du auch manchmal zwischen Kontrolle und Vertrauen schwankst, speichere dir diesen Beitrag fĂŒr spĂ€ter oder teile ihn mit einer Mama, die das gerade braucht.
KG Nubbel e.V. ist fĂŒr unsere Familie inzwischen viel mehr als nur ein Karnevalsverein. Es ist ein fester Teil unseres Alltags geworden. Die Kinder sind schon lĂ€nger dabei und ĂŒber die Session hinweg ist aus âWir schauen mal reinâ lĂ€ngst ein âDas gehört zu unsâ geworden. Jetzt, wo die Session beendet ist, merke ich erst so richtig, wie viele kleine und groĂe Momente sich angesammelt haben. Viel SpaĂ, ganz viele Auftritte, ganz viele Begegnungen und dieses GefĂŒhl, mittendrin zu sein.
KG Nubbel bedeutet Training, Gemeinschaft und Vorfreude
Was ich besonders schön finde: Die Kinder freuen sich wirklich auf mittwochs, weil da Training ist. Und es ist nicht dieses âIch muss da hinâ, sondern eher âWann gehtâs endlich losâ. Das Training ist fĂŒr sie wie ein Fixpunkt in der Woche. Man sieht, wie sie sicherer werden, wie sie sich gegenseitig helfen und wie aus einer Gruppe ĂŒber die Zeit ein Team wĂ€chst.
Und ja, es ist auch ein Verein, in dem Kinder einfach Kinder sein dĂŒrfen. Mit ganz viel Lachen, Aufregung vor Auftritten und diesem Kribbeln im Bauch, wenn die Musik angeht und es ernst wird.
Vereinsfarben, Jacken und dieses âWir gehören dazuâ
Irgendwann passiert etwas, das man als Mama gar nicht so plant, aber trotzdem liebt: Die Kinder sind plötzlich nicht nur dabei, sie sind richtig in den Vereinsfarben eingekleidet. Ăber die Zeit kamen verschiedene Teile dazu. Jacken, Winterjacken, Fleecejacken, T Shirts und noch mehr. Und jedes Teil ist nicht einfach nur Kleidung, sondern ein kleines StĂŒck Zugehörigkeit.
Wenn sie das anziehen, wirken sie gleich ein bisschen gröĂer. So nach dem Motto: âIch bin Teil davon.â Und genau so fĂŒhlen sie sich auch.
Der erste Orden und die groĂen Augen
Ganz am Anfang gab es sogar einen kleinen Karnevalsorden. So ein Moment, der fĂŒr Erwachsene vielleicht nach einer Kleinigkeit klingt, fĂŒr Kinder aber riesig ist. Dieser Orden bedeutet nĂ€mlich: Du bist offiziell dabei. Du hast deinen Platz. Du gehörst dazu.
Ich erinnere mich noch gut an die stolzen Blicke. Und ganz ehrlich, da schmunzelt man als Mama nicht nur, da wird man auch ein bisschen weich.
Freundschaften, die nebenbei entstehen
Was ĂŒber die Session besonders deutlich wurde: Die Kinder haben viele Freunde gefunden. Das passiert fast nebenbei. Beim Training, bei Auftritten, beim Warten, beim Umziehen, beim Quatschen. Und plötzlich kennt man nicht nur die eigenen Vereinsleute, sondern auch Eltern, Geschwister und Kinder aus ganz vielen Ecken hier aus der Umgebung.
Genau das ist auch ein schönes Extra an der Sache: Durch die vielen Auftritte lernt man nach und nach die ganzen Dörfer hier in der NĂ€he kennen. Manche kannte ich vorher nur vom Durchfahren, jetzt verbinden wir damit BĂŒhnen, Turnhallen, Kindergartenflure, Vereinsheime und Erinnerungen.
Auftritte, Applaus und die kleinen Belohnungen
Die Auftritte waren fĂŒr die Kinder natĂŒrlich das Highlight. Dieses âWir dĂŒrfen zeigen, was wir könnenâ. Und wie stolz sie sind, wenn der Applaus kommt. Wenn jemand lĂ€chelt. Wenn Erwachsene klatschen und Kinder staunen.
Und dann gibt es da noch diese kleinen Dinge, die in Kinderaugen einfach groĂ sind. Nach vielen Auftritten gab es eine Kleinigkeit. Eine Capri Sonne, Kinderschokolade oder etwas Ăhnliches. Nichts Weltbewegendes und doch so effektiv. Denn fĂŒr Kinder ist das wie eine kleine Medaille nach dem Einsatz: âDu hast das toll gemacht.â
Weiberfastnacht als Abschluss: ein Tag voller Stationen
Der Abschluss fĂŒr die Kinder war an Weiberfastnacht. Und das war nicht nur ein Auftritt, sondern gleich mehrere hintereinander. So ein Tag, der sich anfĂŒhlt wie eine kleine Tour. Ein Programmpunkt nach dem nĂ€chsten. Auftritt, umziehen, weiterfahren, kurz durchatmen und wieder los.
Ein ganz besonderer Moment war der Auftritt in der Grundschule von Florian. Florian war an dem Tag so stolz. Vor den eigenen MitschĂŒlern, vor den Lehrern, in der eigenen Schule aufzutreten, ist einfach etwas anderes. Da steht man nicht nur auf einer BĂŒhne, da steht man gefĂŒhlt ein bisschen gröĂer als sonst. Man sieht richtig, wie viel Mut das kostet und wie sehr es ihn gleichzeitig stĂ€rkt.
Danach ging es weiter in verschiedene KindergĂ€rten. Wieder neue Orte, neue Menschen, neue Gesichter. Und jedes Mal dieselbe Mischung aus Aufregung und Routine. Man merkt, wie die Kinder ĂŒber die Session hinweg gelernt haben, mit dieser Situation umzugehen.
Nass, erschöpft und trotzdem glĂŒcklich
Und als wĂ€re der Tag nicht schon anstrengend genug gewesen, hat es an Weiberfastnacht auch noch nur geregnet. So richtig. Nicht âein bisschen Nieselâ, sondern nass bis auf die Knochen.
Die Kinder waren am Ende erschöpft. MĂŒde. Durchgefroren. Und trotzdem glĂŒcklich. Das ist so typisch. Kinder können gleichzeitig komplett platt sein und trotzdem strahlen, weil sie etwas erlebt haben, auf das sie stolz sind.
FĂŒr mich sind genau das die Momente, die bleiben. Nicht, weil alles perfekt war, sondern weil es echt war. Weil es SpaĂ gemacht hat. Weil sie ĂŒber sich hinausgewachsen sind. Und weil man merkt: Das war eine richtig gute Session.
Fazit: KG Nubbel e.V. ist ein StĂŒck Zuhause geworden
Wenn ich die Session zusammenfasse, dann bleibt vor allem eins: Dankbarkeit. FĂŒr die vielen Auftritte, die Gemeinschaft, die Freundschaften, die Routine am Mittwoch und dieses GefĂŒhl, dass die Kinder dort einen Ort gefunden haben, an dem sie sich wohlfĂŒhlen.
Sessionsorden 2025/2026 der KG Nubbel e.V.
KG Nubbel e.V. ist fĂŒr uns nicht nur Karneval. Es ist ein Verein, der Kinder stĂ€rkt, der Zusammenhalt zeigt und der unseren Alltag um viele schöne Erinnerungen reicher gemacht hat.
Halloween mit Kindern bedeutet fĂŒr uns jedes Jahr ein Mix aus Vorfreude, Chaos, SĂŒĂigkeiten und ganz viel Lachen. Schon Tage vorher ĂŒberlegen die Jungs, welches KostĂŒm es diesmal sein darf â und sogar PĂŒppy wird mit eingebunden. Dieses Jahr durfte er als kleiner Piratenhund mitlaufen und sorgte fĂŒr die extra Portion Herz & Humor.
đ» Unsere Vorbereitung auf Halloween mit Kindern
Bevor es losging, haben wir gemeinsam das Haus geschmĂŒckt: â Spinnenweben, Figuren, kleine Lichter â dieses Jahr sogar mit Nebelmaschine fĂŒr den perfekten Gruseleffekt â dazu selbstgebastelte Geister-Lollies und Obst-Gespenster
Die Jungs waren kaum zu bremsen, und PĂŒppy schaute uns neugierig zu, wĂ€hrend er mit seinem kleinen Piraten-Halstuch wedelte.
đïž Trick-or-Treat â unterwegs durch die Nachbarschaft
Kaum wurde es dunkel, ging es durch die StraĂen. Der GroĂe war auf einer Geburtstagsfeier, also war es heute eine kleine, gemĂŒtliche Runde mit unserem JĂŒngsten.
Er rief jedes Mal voller Freude âSĂŒĂes oder Saures!â, wĂ€hrend PĂŒppy stolz neben ihm herlief â ohne Augenklappe, dafĂŒr aber mit seiner alten Kita-Piratenweste.
đ¶ PĂŒppy als Piratenhund â das Highlight fĂŒr alle Kinder
PĂŒppy war der heimliche Star des Abends. Viele Kinder wollten ihn streicheln, andere lachten ĂŒber sein KostĂŒm â er hat sein Halloween genauso sehr genossen wie wir.
đïž Unser kleines After-Halloween-Ritual
Zu Hause gab es Tee, Kakao und eine kleine Sortier-Runde: SĂŒĂigkeiten stapeln, tauschen, lachen, erzĂ€hlen.
Ein ganz typischer Halloween-Abend eben â voller kleiner Erinnerungen, die man nicht vergisst.
Hausaufgaben mit Kindern gehören bei uns fest zum Alltag â manchmal ruhig, manchmal chaotisch, aber immer voller kleiner Lernmomente, die uns als Familie zusammenschweiĂen. Wenn wir am Tisch sitzen, zusammen Vokabelkarten basteln und englische Wörter ĂŒben, entsteht eine besondere Mischung aus Konzentration, NĂ€he und echten Erfolgserlebnissen.
Hausaufgaben mit Kindern â unser entspannter Lernabend
Lernen hört nicht auf, nur weil die Schule vorbei ist. Gerade wenn Kinder in neuen FĂ€chern oder mit Vokabeln kĂ€mpfen, wird der KĂŒchentisch abends schnell zum Lernzentrum. Bei uns stapeln sich dann Karteikarten, Hefte und bunte Stifte â und mittendrin mein GroĂer, konzentriert ĂŒber seinen Aufgaben.
Was ich daran so liebe: Man lernt selbst wieder mit. Vokabeln, die man lÀngst vergessen hat, tauchen plötzlich wieder im Kopf auf. Regeln aus dem Englischunterricht, die irgendwo in den hintersten Gehirnwindungen schlummerten, werden wach. Und gleichzeitig sieht man, wie viel Motivation entsteht, wenn Mama daneben sitzt und mitlernt.
đ Lernmoment am Abend â gemeinsam Vokabeln ĂŒben, Konzentration teilen und kleine Erfolge feiern.
Kleine Routinen fĂŒr groĂe Schritte
Damit Hausaufgaben mit Kindern nicht im Stress enden, haben wir uns kleine Rituale angewöhnt:
kurze Lernphasen statt langes Sitzen
eigene Karteikarten zum Selberschreiben
kleine Pausen zum Durchatmen
viel Lob â auch wenn mal ein Fehler passiert
Kinder mĂŒssen nicht perfekt sein. Sie brauchen das GefĂŒhl, dass der Weg zĂ€hlt â nicht nur das Ergebnis.
Lernalltag zwischen Beruf, Familie und Herzmomenten
Als Mama, die selbst viel erlebt hat â auch im Einsatz und unterwegs mit der Bundeswehr â weiĂ ich, wie wichtig Struktur und Zusammenhalt sind. Gerade in stressigen Zeiten tut es gut, wenn man sich abends gemeinsam hinsetzt und ein StĂŒck Alltag teilt.
Man lernt nicht nur Englisch. Man lernt ĂŒber Geduld, Vertrauen und darĂŒber, dass man zusammen mehr schafft.