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Zurück auf dem Blog: Warum es hier so lange still war

Zurück auf dem Blog – Herz voraus mit Yvonne Spauke

Manchmal nimmt man sich etwas ganz fest vor und dann kommt einfach das Leben dazwischen. Genau so war es hier in den vergangenen Monaten. Ich wollte schreiben, hatte Ideen für neue Beiträge und eigentlich auch jede Menge zu erzählen. Nur die Zeit, die fehlte irgendwie ständig. Und trotzdem war für mich immer klar: Irgendwann möchte ich wieder zurück auf den Blog.

Wenn ich heute zurückblicke, wundert mich das allerdings nicht besonders. In den letzten Monaten ist so viel passiert, dass ich manchmal selbst kaum weiß, wo ich anfangen soll. Wir haben ein Haus gekauft, sind umgezogen, haben renoviert, organisiert, improvisiert und versucht, zwischen Kartons, Handwerkern, Schule, Arbeit und ganz normalem Familienalltag irgendwo anzukommen.

Und als wäre das noch nicht genug Veränderung für ein Jahr gewesen, ist mit Diva auch noch ein neues kleines Familienmitglied bei uns eingezogen.

Jetzt möchte ich endlich wieder zurück auf dem Blog. Nicht mit dem Anspruch, dass ab sofort alles perfekt und nach einem festen Plan läuft, sondern einfach wieder mit mehr von dem, wofür „Herz voraus!“ ursprünglich gedacht war: unserem echten Leben.

Das wohl größte Projekt: unser eigenes Haus

Der Hauskauf war vermutlich der größte Grund dafür, dass es hier so ruhig geworden ist. Wer schon einmal ein Haus gekauft hat, weiß wahrscheinlich, dass zwischen der Entscheidung „Wir machen das!“ und dem tatsächlichen Ankommen im neuen Zuhause eine ziemlich lange Geschichte liegen kann.

Bei uns war es jedenfalls keine Geschichte, die mit Schlüsselübergabe und Umzugskartons plötzlich abgeschlossen war.

Seit Juli leben wir nun in unserem neuen Zuhause und ich kann inzwischen sagen: Wir sind angekommen. Zumindest irgendwie. Denn „angekommen“ bedeutet bei einem Haus offenbar nicht automatisch „fertig“.

Es gibt immer noch Räume, an denen etwas gemacht werden muss. Dinge, die beim Einzug ganz anders geplant waren. Ideen, die sich erst entwickeln, wenn man tatsächlich eine Weile in einem Haus lebt. Und natürlich auch die eine oder andere Überraschung, auf die man gut hätte verzichten können.

Aber wenn ich mir anschaue, was sich in dieser kurzen Zeit bereits verändert hat, ist doch schon eine ganze Menge passiert.

Gäste-WC vor und nach der Renovierung

Das Gäste-WC ist dafür wahrscheinlich eines der besten Beispiele. Aus einem eher schlichten kleinen Raum ist etwas geworden, das heute kaum noch an das erinnert, was wir beim Einzug vorgefunden haben.

Die größte Veränderung betrifft allerdings unsere Küche und unser Esszimmer. Denn dabei haben wir nicht einfach nur renoviert, sondern gleich zwei Räume komplett neu gedacht.

Ehemaliges Esszimmer vor und nach dem Umbau zur Küche
Ehemalige Küche vor und nach dem Umbau zum Esszimmer

Wo früher das Esszimmer war, befindet sich heute unsere Küche. Und aus dem ehemaligen Küchenraum ist unser neues Esszimmer geworden.

Wenn man die Vorher-Nachher-Bilder nebeneinander sieht, wird einem erst richtig bewusst, wie sehr sich ein Haus verändern kann.

Und fertig sind wir natürlich trotzdem noch lange nicht.

Es gibt kleinere und größere Baustellen im und rund ums Haus, bei denen die Liste gefühlt nicht kürzer wird. Kaum kann man hinter einem Punkt einen Haken setzen, kommen irgendwo zwei neue dazu.

Trotzdem fühlt es sich inzwischen nach unserem Zuhause an.

Und genau das ist am Ende das Wichtigste.

Zurück auf dem Blog mit vielen neuen Ideen

Ein Umzug mit Kindern ist ohnehin schon ein kleines Abenteuer. Ein Umzug in ein eigenes Haus ist noch einmal eine ganz andere Nummer.

Es geht schließlich nicht nur darum, Möbel von A nach B zu transportieren und anschließend die Kartons auszupacken. Plötzlich beschäftigt man sich mit Dingen, über die man vorher kaum nachgedacht hat. Welcher Raum bekommt welche Funktion? Was machen wir mit dem Garten? Welche Baustelle ist wirklich dringend und was darf noch warten?

Und natürlich habe ich längst viel mehr Ideen als Zeit.

Der Garten allein könnte wahrscheinlich eine eigene Kategorie auf diesem Blog bekommen. Gemüsebeet, Sitzecke, Gestaltung und irgendwann vielleicht auch der große Traum vom Pool. Im Haus sieht es ähnlich aus. Die Treppe soll noch verändert werden, der Eingangsbereich darf moderner werden und auch sonst gibt es genug Stellen, bei denen ich denke: Daraus können wir noch richtig etwas machen.

Manches davon wird schnell gehen. Anderes wahrscheinlich Jahre dauern.

Vielleicht ist aber genau das das Schöne daran. Wir müssen nicht alles sofort fertig haben. Dieses Haus darf gemeinsam mit uns wachsen.

Unser Alltag hat natürlich keine Pause gemacht

Während wir geplant, gepackt, ausgepackt und organisiert haben, lief der ganz normale Alltag einfach weiter.

Die Kinder hatten Schule, Termine und ihre eigenen kleinen und großen Themen. Meine Arbeit verschwindet selbstverständlich auch nicht, nur weil zu Hause gerade irgendwo ein Karton steht. Dazu kommen Haushalt, Hunde, Termine, Verpflichtungen und all die Dinge, die in keinem Kalender besonders spektakulär aussehen und trotzdem erstaunlich viele Stunden eines Tages verschlucken.

Gerade deshalb musste der Blog eine Zeit lang hinten anstehen.

Nicht, weil mir „Herz voraus!“ nicht mehr wichtig war. Ganz im Gegenteil. Ich habe immer wieder gedacht: Darüber müsstest du eigentlich schreiben.

Und genau deshalb bin ich jetzt wieder hier.

Und dann kam Diva

Eine ziemlich kleine Veränderung auf vier Pfoten hat unseren Alltag dafür ganz schön aufgemischt.

Diva – unsere Zwergspitz-Hündin

Diva ist bei uns eingezogen.

Wer Püppy kennt, weiß, dass hier vorher schon ein kleiner Zwergspitz ziemlich erfolgreich das Kommando übernommen hatte. Jetzt sind es eben zwei. Und ich glaube, die beiden sind sich inzwischen ziemlich sicher, dass dieses Haus hauptsächlich deshalb gekauft wurde, damit sie genügend Platz haben.

Diva hat sich unglaublich schnell in unseren Alltag geschlichen. Mit ihrer eigenen Art, ihrem Blick und natürlich der bemerkenswerten Fähigkeit, grundsätzlich dort zu stehen, wo man gerade lang möchte.

Aus Püppys Welt ist damit ganz nebenbei eine kleine Zwei-Hunde-Welt geworden.

Und ja, über die beiden wird es hier sicherlich noch einiges zu erzählen geben.

Auch meine Bücher sind nicht verschwunden

Ein Thema, das während der ganzen Veränderungen ebenfalls nicht verschwunden ist, sind meine Bücher und Schreibprojekte. Eher im Gegenteil. Auch wenn hier auf dem Blog eine ganze Weile wenig passiert ist, hat mein Kopf mit dem Geschichten-Erfinden offensichtlich keine Pause gemacht.

Mein Kinderbuch „Mama, warum trägst du eine Uniform?“ liegt mir nach wie vor besonders am Herzen. Darin geht es um eine Frage, die für viele Kinder von Soldatinnen und Soldaten irgendwann ganz selbstverständlich auftaucht und um den Versuch, ihnen die Welt hinter der Uniform kindgerecht näherzubringen.

Und inzwischen ist längst die nächste Geschichte entstanden. Mit „Mama im Einsatz und der Bär war dabei“ geht es weiter. Diesmal steht noch stärker die Frage im Mittelpunkt, was es eigentlich für eine Familie bedeutet, wenn Mama für längere Zeit im Einsatz ist. Ein Thema, das ich aus einer ganz persönlichen Perspektive kenne und das deshalb natürlich wieder sehr viel von mir enthält.

Aber auch abseits von Uniform und Bundeswehr haben sich inzwischen einige neue Geschichten ihren Platz auf meinem Rechner erobert.

Da wäre zum Beispiel die Idee von einem Regal voller unfertiger Geschichten. Eine Geschichte für etwas ältere Kinder und Jugendliche, die mich inzwischen schon eine ganze Weile begleitet und bei der aus einer zunächst kleinen Idee immer mehr geworden ist.

Und dann gibt es da tatsächlich noch ein Projekt, mit dem ich selbst vor einiger Zeit wahrscheinlich am wenigsten gerechnet hätte: einen Psychokrimi beziehungsweise Thriller. Düsterer, spannender und definitiv ganz anders als meine bisherigen Bücher. Auch daran wird inzwischen geschrieben, Figuren sind entstanden und aus einer ersten Idee entwickelt sich Stück für Stück eine ganz eigene Welt.

Dazu kommen weitere Geschichten, Romanideen und angefangene Projekte. Manche davon sind schon ziemlich weit, andere bestehen bislang aus einzelnen Kapiteln, Notizen oder einer dieser Ideen, bei denen ich irgendwann dachte: Daraus müsste man eigentlich ein Buch machen.

Und wer mich kennt, weiß vermutlich, dass es bei mir selten bei einer solchen Idee bleibt.

Schreiben gehört einfach zu mir. Ganz egal, ob es ein Kinderbuch, eine Geschichte für ältere Kinder und Jugendliche, ein Roman, ein Thriller oder eben ein Blogbeitrag wird.

Deshalb sollen meine Bücher und Projekte hier künftig wieder deutlich mehr Raum bekommen. Und vielleicht nehme ich euch dieses Mal sogar ein bisschen häufiger mit hinter die Kulissen: von der ersten Idee über Figuren und Kapitel bis hin zu den Momenten, in denen eine Geschichte plötzlich ganz anders weitergeht, als ich es ursprünglich geplant hatte.

Denn auch diese unfertigen Geschichten gehören inzwischen zu „Herz voraus!“ Familie, Uniform und alles dazwischen

Auch beruflich waren die vergangenen Monate alles andere als langweilig.

Mein Leben in Uniform gehört zu mir und damit natürlich auch zu diesem Blog. Gleichzeitig bin ich Mama, Autorin, Hundebesitzerin, Hausbesitzerin und manchmal einfach eine Frau, die abends auf dem Sofa sitzt und sich fragt, warum ein Tag eigentlich nur 24 Stunden hat.

Genau diese Mischung möchte ich hier zeigen.

Es wird deshalb weiterhin Beiträge über Bundeswehr und Uniform geben, aber genauso über Familienalltag, unsere Ausflüge, Reisen und Erlebnisse, das Leben mit Püppy und Diva, meine Bücher, Produkttests und natürlich unser Hausprojekt.

Denn „Herz voraus!“ war für mich nie ein Blog über nur ein einziges Thema.

Es ist ein Stück unseres Lebens.

Zurück auf dem Blog und diesmal mit ganz viel neuem Stoff

Vielleicht war diese Pause sogar ganz gut.

Nicht für die Zugriffszahlen und vermutlich auch nicht für Google. Aber für mich.

Denn inzwischen gibt es wieder unglaublich viel, worüber ich schreiben möchte. Über unser Haus und darüber, was wir hier noch alles vorhaben. Über Ausflüge mit den Kindern. Über meine Bücher und neue Projekte. Über meinen Alltag in Uniform. Über Püppy und Diva. Über Dinge, die wunderbar funktionieren und genauso über diejenigen, bei denen man sich irgendwann nur noch fragt, warum eigentlich immer alles gleichzeitig passieren muss.

Ich möchte dabei auch gar nicht versprechen, dass ab jetzt jeden Dienstag um Punkt 18 Uhr ein neuer Beitrag erscheint. Dafür kenne ich unser Leben inzwischen zu gut.

Aber ich möchte wieder regelmäßiger schreiben.

Nicht perfekt. Nicht nach irgendeinem Hochglanzplan.

Sondern so, wie es zu uns passt.

Mit Familie, Chaos, Uniform, Büchern, zwei kleinen Hunden, einem Haus voller Ideen und wahrscheinlich noch ziemlich vielen unfertigen Baustellen.

Und mit ganz viel Herz voraus. ❤️

Schön, dass ihr noch da seid.

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