Karfreitagsgefecht 2010 – Erinnerungen aus Kunduz und Masar e Sharif

Namenstafeln gefallener Soldaten Karfreitagsgefecht 2010
Namenstafeln gefallener Soldaten Karfreitagsgefecht 2010
Manche Namen liest man nicht einfach nur, sondern verbindet mit ihnen Erinnerungen, Bilder und Momente, die ein Leben lang bleiben

Es gibt Momente, die kündigen sich nicht an und trotzdem verändern sie alles, weil aus einem ganz normalen Einsatztag innerhalb kürzester Zeit etwas wird, das sich nicht mehr einordnen lässt und das man auch Jahre später nicht einfach nur als Erinnerung beschreibt, sondern als Gefühl, das immer wieder hochkommt, sobald man an das Karfreitagsgefecht 2010 denkt.

Ich weiß noch genau, wie wir dort standen, irgendwo zwischen Alltag und Auftrag, in einer Situation, die sich zunächst nicht anders angefühlt hat als viele andere zuvor, bis diese Nachricht kam und sich etwas in uns allen verschoben hat, nicht laut und nicht sichtbar für Außenstehende, sondern leise, fast unmerklich und doch so deutlich, dass jeder sofort wusste, dass dieser Tag nicht mehr einfach weitergehen würde wie geplant.

Das Karfreitagsgefecht 2010 gilt bis heute als eines der prägendsten Ereignisse im Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr, doch das, was ich erinnere, ist kein Begriff und keine Einordnung, sondern dieser eine Moment, in dem aus Alltag plötzlich Realität geworden ist.

Man hat sich angeschaut, man hat vielleicht ein paar Worte gewechselt, aber vieles blieb unausgesprochen, weil es nichts gab, was man in diesem Moment hätte sagen können, ohne dass es sich falsch angefühlt hätte, und genau dieses gemeinsame Schweigen, dieses Verstehen ohne Erklärung, ist das, was mir bis heute am stärksten in Erinnerung geblieben ist.

Gedenkraum mit Kerzen Bundeswehr Einsatz Afghanistan
In diesem Raum wurde gesprochen und doch war es vor allem die Stille zwischen den Worten, die geblieben ist, weil jeder fĂĽr sich verstanden hat, was dieser Moment bedeutet

Später standen wir zusammen, enger als sonst, ruhiger als sonst, und während gesprochen wurde, während der Chef Worte gefunden hat und auch der Militärpfarrer versucht hat, diesem Moment einen Rahmen zu geben, habe ich gemerkt, dass ich zwar zuhöre, aber gleichzeitig in meinen eigenen Gedanken feststecke, weil das, was gesagt wurde, wichtig war, aber niemals das ausdrücken konnte, was sich in diesem Moment in mir abgespielt hat.

Der Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr war über viele Jahre hinweg geprägt von genau solchen Momenten, die man von außen nur schwer greifen kann, weil sie nicht laut sind, sondern sich leise einprägen.

Es war nicht die Rede, die geblieben ist, sondern dieses GefĂĽhl zwischen den Worten, diese kurzen Pausen, in denen niemand gesprochen hat und in denen man gespĂĽrt hat, dass jeder genau weiĂź, worum es geht, ohne dass es noch einmal ausgesprochen werden muss.

Ich erinnere mich an Blicke, an dieses kurze Nicken, an dieses stille Einverständnis, das mehr gesagt hat als jede noch so gut formulierte Ansprache es hätte tun können.

Zwischen Worten und Stille entsteht das, was bleibt
Es sind genau diese Augenblicke, in denen keine großen Worte mehr gebraucht werden, weil alles, was gesagt werden müsste, längst in der Luft liegt und von allen gespürt wird.

Es gibt Augenblicke, die sich festsetzen, weil sie anders sind als alles, was man sonst erlebt, weil sie nicht geplant sind und weil sie genau deshalb so ehrlich sind, und genau so ein Moment war es, als sich das Spalier gebildet hat, ohne dass jemand groß etwas anordnen musste, weil jeder einfach wusste, wo er hingehört.

Ich stand dort, habe nach vorne geschaut und gleichzeitig versucht zu begreifen, was eigentlich gerade passiert, und ich kann bis heute nicht genau sagen, was schwerer war, dieser Moment selbst oder das Wissen dahinter, weil beides so eng miteinander verbunden war, dass man es nicht voneinander trennen konnte.

Sarg Bundeswehr Hubschrauber Afghanistan Karfreitagsgefecht
Ein Moment, der sich nicht erklären lässt und der sich dennoch einprägt, weil man ihn nicht nur sieht, sondern mit allem, was dazugehört, in sich aufnimmt.

Dieser Weg, dieses Spalier, diese Stille, die sich über alles gelegt hat, obwohl so viele Menschen da waren, hat sich eingebrannt, nicht als einzelnes Bild, sondern als Gefühl, das bis heute da ist und das sich nicht abschütteln lässt, egal wie viel Zeit vergeht.

Ich erinnere mich daran, wie jeder einzelne Schritt sich anders angefühlt hat, langsamer vielleicht, bewusster, und gleichzeitig war da dieses Wissen, dass der Einsatz weitergeht, dass der Alltag wiederkommt und dass genau das vielleicht das Schwerste daran ist, weil sich für einen Moment alles verändert und danach doch wieder alles seinen gewohnten Lauf nimmt.

Bundeswehr Formation Gedenken Afghanistan Einsatz
Man steht nebeneinander, ohne viel zu sagen, und genau in diesem gemeinsamen Schweigen wird spĂĽrbar, was Kameradschaft wirklich bedeutet

Die Bilder, die in Kunduz und in Masar e Sharif entstanden sind, zeigen genau diesen Moment, nicht den RĂĽckblick, nicht das Erinnern mit Abstand, sondern dieses Dazwischen, dieses Erleben im Hier und Jetzt, in dem man funktioniert und gleichzeitig spĂĽrt, dass etwas bleibt.

Wenn ich sie heute anschaue, sehe ich nicht nur das, was darauf zu erkennen ist, sondern ich bin sofort wieder dort, ich spüre diese Atmosphäre, diese Mischung aus Nähe, Zusammenhalt und diesem Gefühl, das man nicht wirklich erklären kann, weil es sich nicht in Worte pressen lässt.

Viele Jahre später wird erinnert, es werden Reden gehalten, es wird eingeordnet und erklärt, und das ist wichtig, weil es dazugehört und weil es Raum schafft für das, was war, und genau solche Formen des Erinnerns werden unter anderem auch durch Organisationen wie den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge getragen.

Diese Bilder gehören nicht zu dem, was man Jahre später mit Abstand betrachtet und in Worte fasst, sondern zu genau diesem Moment, in dem wir dort standen, nebeneinander, und wussten, dass Kameraden gefallen sind, und vielleicht ist es genau das, was sie so besonders macht, weil sie nicht erklären, nicht einordnen und nichts beschönigen, sondern einfach zeigen, wie es sich angefühlt hat, in dieser Situation zu sein, in der Nähe, in der Stille, in diesem gemeinsamen Verstehen, das ohne große Worte auskommt und trotzdem alles sagt.

Und genau deshalb fĂĽhlen sie sich auch heute noch anders an, weil sie nicht nur Bilder sind, sondern Erinnerungen, die geblieben sind und die ihren festen Platz haben, verbunden mit Menschen, die Teil davon waren und es immer bleiben werden.

FĂĽr unsere gefallenen Kameraden, die Teil dieser Erinnerungen sind und es immer bleiben werden.

Unvergessen.

👉 Wenn du mehr über den Alltag im Einsatz lesen möchtest, findest du hier weitere persönliche Einblicke:
→ Einsatz-Serie

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Gedenkfeier in Bielefeld zum Karfreitagsgefecht 02.04.2010

Gedenkfeier Bielefeld Karfreitagsgefecht Denkmal mit Kränzen

Ein Tag, der mehr ist als Erinnerung

Gedenkfeier Bielefeld Karfreitagsgefecht Denkmal mit Kränzen
Kranzniederlegung am Martin-Augustyniak-Platz in Bielefeld

Die Gedenkfeier Bielefeld Karfreitagsgefecht ist ein Tag, der sich nicht einfach einordnen lässt, weil er mehr ist als ein Datum im Kalender und mehr als ein Termin, den man wahrnimmt und danach wieder zur Seite legt, sondern ein Tag, der bleibt, der nachwirkt und der etwas in einem auslöst, das man nicht wirklich in Worte fassen kann.

Der 02. April 2010 ist genau so ein Tag.

Am Samstag (11.04.2026) durfte ich in Bielefeld an dieser Gedenkfeier teilnehmen, und schon auf dem Weg dorthin war dieses Gefühl da, das man kaum erklären kann, weil es irgendwo zwischen Respekt, Anspannung und einer tiefen inneren Verbundenheit liegt, die sich erst richtig zeigt, wenn man vor Ort ist.

Eingeladen wurde ich von Volker Lehmann, und allein diese Einladung hat fĂĽr mich schon eine besondere Bedeutung gehabt, weil sie zeigt, wie wichtig es ist, solche Tage gemeinsam zu begehen und die Erinnerung lebendig zu halten.


Das Karfreitagsgefecht – was bleibt

Am 02.04.2010 verloren drei deutsche Soldaten in Afghanistan ihr Leben, Hauptfeldwebel Nils Bruns, Stabsgefreiter Robert Hartert und Hauptgefreiter Martin Augustyniak.

Drei Namen, die fĂĽr viele vielleicht nur Teil eines Ereignisses sind, die aber fĂĽr uns fĂĽr weit mehr stehen, weil hinter jedem Namen eine Geschichte steckt, ein Leben, Kameradschaft, Verantwortung und all das, was diesen Dienst ausmacht.

Dieses Gefecht hat sich eingebrannt, nicht nur in die Geschichte der Bundeswehr, sondern auch in die Gedanken und Erinnerungen vieler, die diese Zeit miterlebt haben oder die sich mit ihr verbunden fĂĽhlen.


Ein Ort voller Bedeutung mitten im Alltag

Die Gedenkfeier fand am Martin-Augustyniak-Platz in Bielefeld statt, einem Ort, der auf den ersten Blick unscheinbar wirkt, eingebettet in ein ganz normales Wohngebiet, umgeben von Häusern und Alltag, und genau das macht ihn so besonders.

Während rundherum das Leben ganz normal weitergeht, entsteht genau dort eine Atmosphäre, die sich deutlich davon abhebt, getragen von den Fahnen, den Kränzen, den Kerzen und vor allem von den Menschen, die gekommen sind.

Unter ihnen war auch die Royal British Legion aus Gütersloh, die mit einer Fahnenabordnung vor Ort war und diesem Moment zusätzlich eine besondere Würde und internationale Verbundenheit verliehen hat.

Fahnenabordnung Royal British Legion GĂĽtersloh Gedenkfeier Bielefeld
Die Royal British Legion aus GĂĽtersloh war mit einer Fahnenabordnung vor Ort

Man spürt sofort, dass dieser Ort mehr ist als nur ein Platz, weil er Erinnerungen trägt, die nicht sichtbar sind und doch für jeden spürbar werden, der dort steht.


Die Zeremonie – leise und doch so intensiv

Die Zeremonie selbst war ruhig, wĂĽrdevoll und gleichzeitig unglaublich intensiv, ohne laut sein zu mĂĽssen, weil genau diese leisen Momente oft mehr sagen als jede groĂźe Geste.

Besonders bewegt hat mich die Rede einer Vertreterin des ukrainischen Kulturforums, die mit sehr eindringlichen Worten gesprochen hat und dabei eine Tiefe vermittelt hat, die spĂĽrbar war, ohne dass sie laut werden musste.

Rede ukrainisches Kulturforum Gedenkfeier Bielefeld
Bewegende Worte, die unter die Haut gingen

Im Anschluss daran hat sie gemeinsam mit weiteren Damen gesungen, unter anderem „Halleluja“ auf Ukrainisch, und genau dieser Moment hat mich tief berührt, weil es eine Mischung aus Trauer, Erinnerung und gleichzeitig so viel Gefühl war, dass mir die Tränen gelaufen sind, ohne dass ich es wirklich hätte zurückhalten können.

Halleluja ukrainisch Gedenkfeier Bielefeld Gesang
Ein Moment, der tief berĂĽhrt hat

Worte reichen hier kaum aus, deshalb möchte ich ihn mit euch teilen.

https://youtu.be/OpKZAH9pwWY

Es war einer dieser Augenblicke, in denen Musik mehr sagt als Worte und in denen man merkt, wie nah einem alles geht, auch wenn man versucht, es im Griff zu behalten.

Während all das passiert, merkt man, wie Gedanken zurückkommen, wie Bilder wieder da sind und wie nah sich alles anfühlt, selbst nach so vielen Jahren.

Ich erinnere mich an vieles, als wäre es gestern, an Situationen, an Gespräche, an Gefühle und vor allem an dieses Danach, an das Spalier und an dieses stille Verstehen untereinander, bei dem keiner viele Worte braucht, weil jeder genau weiß, was gemeint ist.

Kranzniederlegung Karfreitagsgefecht Bielefeld
Zum Gedenken an unsere gefallenen Kameraden

Begegnungen, die bleiben

Was diesen Tag für mich zusätzlich besonders gemacht hat, waren die Begegnungen, die Gespräche und die Menschen, die vor Ort waren.

Ich habe unter anderem Patrick Leichert getroffen, den man auch auf dem Foto mit mir und meinem Buch sieht, und gerade die Gespräche im Nachhinein waren es, die diesen Tag noch einmal auf eine ganz eigene Weise geprägt haben, weil sie gezeigt haben, wie viel hinter solchen Begegnungen steckt.

Soldatin mit Buch und Patrick Leichert Gedenkfeier Bielefeld
Gespräche, die bleiben und verbinden

DarĂĽber hinaus war auch Aydin Ă–zan von der Bezirksvertretung Bielefeld Brackwede vor Ort, und genau diese Mischung aus unterschiedlichen Menschen, HintergrĂĽnden und Verbindungen macht solche Gedenkveranstaltungen so besonders.

Aydin Ă–zan Bezirksvertretung Bielefeld Brackwede Gedenkfeier
Begegnungen, die verbinden und im Gedächtnis bleiben

Man sieht sich, man spricht miteinander, man teilt Gedanken oder steht einfach gemeinsam dort, und genau in diesen Momenten wird deutlich, wie stark diese Verbindung ist, auch ohne viele Worte.


Zwischen Erinnerung und Gegenwart

Nach der eigentlichen Gedenkfeier entstehen diese besonderen Momente, die man nicht planen kann, Gespräche, Begegnungen, gemeinsames Erinnern und auch ein Stück Alltag, das langsam wieder zurückkehrt.

Ich hatte die Möglichkeit, mich auszutauschen, Fotos zu machen und auch mein Buch zu zeigen, und genau diese Mischung aus Erinnerung, Austausch und persönlichem Kontakt macht solche Tage besonders, weil sie Vergangenheit und Gegenwart miteinander verbindet.


Gemeinschaft, die bleibt

Diese Tage zeigen, dass Erinnerung nicht vergeht und dass Gemeinschaft etwas ist, das bleibt, unabhängig davon, wie viel Zeit vergangen ist.

Gemeinschaft Gedenkfeier Bielefeld Bundeswehr
Gemeinschaft, die trägt und verbindet

Ehemalige und aktive Soldaten, Kameraden, Angehörige und Menschen, die einfach erinnern wollen, stehen nebeneinander, und genau darin liegt eine Stärke, die man nicht erklären muss, sondern einfach spürt.


Warum wir erinnern

Gedenken bedeutet nicht nur, zurĂĽckzuschauen, sondern auch, sich bewusst zu machen, warum wir erinnern und was es mit uns macht.

Diese Tage holen vieles wieder nach oben, was im Alltag oft keinen Platz findet, und genau deshalb sind sie so wichtig, weil sie uns daran erinnern, was Kameradschaft bedeutet, was Einsatz bedeutet und was es heiĂźt, Verantwortung zu tragen.

Wenn du mehr über meine persönlichen Erfahrungen und Gedanken rund um Einsätze und Erinnerung lesen möchtest, findest du hier einen weiteren Einblick


Abschluss

Gestern war kein einfacher Tag, aber ein wichtiger, einer, der nachwirkt, einer, der zeigt, dass Erinnerung nicht vergeht und einer, der uns immer wieder daran erinnert, dass hinter jedem Namen eine Geschichte steht, die niemals vergessen werden darf.

FĂĽr unsere gefallenen Kameraden gilt, was bleibt und was immer bleiben wird, wir werden euch nicht vergessen.


FAQ zur Gedenkfeier in Bielefeld

Was ist das Karfreitagsgefecht?
Das Karfreitagsgefecht vom 02.04.2010 war eines der schwersten Gefechte der Bundeswehr in Afghanistan, bei dem deutsche Soldaten gefallen sind und das bis heute tief in Erinnerung geblieben ist.

Wo fand die Gedenkfeier in Bielefeld statt?
Die Gedenkfeier fand am Martin-Augustyniak-Platz in Bielefeld statt, einem Ort, der dem gefallenen Soldaten gewidmet ist und an dem regelmäßig erinnert wird.

Gibt es auch an anderen Orten Gedenkfeiern zum Karfreitagsgefecht?
Ja, die Gedenkfeier in Bielefeld ist eine von vielen, denn auch an anderen Orten in Deutschland wird an diesen Tag erinnert, sei es in Kasernen, bei Kameradschaftstreffen oder im kleineren, persönlichen Rahmen.

Warum sind solche Gedenkfeiern wichtig?
Solche Tage geben Raum fĂĽr Erinnerung, fĂĽr Austausch und fĂĽr das Bewusstsein, was hinter jedem Einsatz steht, und sie zeigen, dass Kameradschaft und Verbundenheit auch ĂĽber viele Jahre hinweg bestehen bleiben.


WeiterfĂĽhrende Informationen

Weitere Informationen zum Karfreitagsgefecht und zum Thema Gedenken findest du auch hier:

Auf der offiziellen Seite der Bundeswehr findest du weiterführende Informationen zu Einsätzen und Gedenkveranstaltungen.

👉 https://www.bundeswehr.de

Eine ausfĂĽhrliche Einordnung des Karfreitagsgefechts und der HintergrĂĽnde bietet auch dieser Ăśberblick.

👉 https://de.wikipedia.org/wiki/Karfreitagsgefecht

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge informiert umfassend über Erinnerungskultur und Gedenkarbeit.

👉 https://www.volksbund.de

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Alltag im Einsatz – Die Vorbereitung beginnt (Teil 2 einer Serie)

Alltag im Einsatz Bundeswehr Vorbereitung Mali Landschaft

Wenn du Teil 1 noch nicht gelesen hast, findest du hier den Anfang meiner Geschichte. 👇
👉 Link zu Teil 1

Nachdem die Entscheidung gefallen war, gab es keinen Moment, in dem plötzlich alles anders war. Es war eher so, dass sich etwas im Hintergrund verschoben hat, während nach außen noch alles ganz normal weiterlief.

Der Alltag im Einsatz Bundeswehr beginnt nicht erst im Einsatz selbst, sondern lange vorher. In einer Phase, in der nach außen noch alles wirkt wie immer, während innerlich längst etwas in Bewegung ist.

Die Kinder waren da, mit ihren Themen, ihrem Lachen und ihrem ganz eigenen Tempo. Der Dienst lief weiter, Termine standen an, Aufgaben mussten erledigt werden. Und doch war da dieses leise Wissen, dass sich etwas verändert hat, auch wenn es für andere noch nicht sichtbar war.

Mit der Zusage begann die Vorbereitung, und die kam nicht laut, sondern schrittweise. Termine wurden mehr, Abläufe enger, der Kopf voller. Vieles lief parallel zum normalen Dienst, wurde dazwischen geschoben oder hat den Tag einfach verlängert. Es waren keine einzelnen großen Ereignisse, sondern eher dieses Gefühl, dass immer etwas mitläuft.

Ein wichtiger Teil davon waren die medizinischen Untersuchungen. Gespräche, Einschätzungen, immer wieder dieses genaue Hinsehen. Für mich war das mehr als nur ein Termin. Es war jedes Mal auch ein kurzer Moment, in dem ich innegehalten habe und mich gefragt habe, ob ich diesen Weg wirklich gehen kann.

Gerade mit meiner Vorgeschichte war mir klar, dass ich ehrlich sein muss. Nicht beschönigen, nichts wegdrücken. Ich wusste, dass ich mir selbst nichts vormachen darf, nur weil ich diesen Weg gehen möchte. Diese Gespräche waren nicht immer leicht, aber sie waren wichtig. Sie haben mir nicht die Entscheidung abgenommen, aber sie haben mir geholfen, sie bewusst zu treffen. Zu Hause lief alles weiter.

Die Kinder waren in ihrem Alltag, für sie war das alles noch weit weg. Einsatz ist nichts, was man greifen kann. Es ist kein fester Termin im Kalender wie ein Geburtstag oder ein Schulfest, sondern eher etwas, das langsam näher kommt, ohne dass man es direkt sehen kann.

Ich erinnere mich an ein Gespräch mit den beiden, als sie mich gefragt haben, was ein Einsatz eigentlich bedeutet. Sie waren noch klein, beide noch in der Kita, und ich wusste, dass ich es so erklären muss, dass sie es verstehen können, ohne dass es ihnen Angst macht.

Ich habe ihnen gesagt, dass Mama ganz normal arbeiten geht, nur nicht in Deutschland, sondern fĂĽr eine gewisse Zeit in Afrika.

Alltag im Einsatz Bundeswehr Familie Zuhause Kinder Alltag

Mehr habe ich in diesem Moment nicht gesagt.

Für sie war es eine einfache Erklärung. Etwas, das sie greifen konnten. Für mich war es mehr als das, weil ich genau wusste, was alles dahintersteht.

Und genau darin lag für mich eine der größten Herausforderungen. Ich war da, habe zugehört, habe geholfen, war mittendrin im Alltag, und gleichzeitig liefen in meinem Kopf längst andere Gedanken mit. Es gab Momente, in denen ich mich gefragt habe, ob ich gerade beiden Seiten gerecht werde, dem Leben hier und dem, was vor mir lag.

Mit der Zeit bekam alles mehr Struktur. Termine wurden konkreter, Abläufe klarer, und ich habe gemerkt, wie sich mein Fokus langsam verschiebt. Nicht plötzlich, sondern Schritt für Schritt. Der Einsatz war nicht mehr nur eine Entscheidung, sondern wurde Teil meines Alltags, auch wenn er noch bevorstand.

Der Alltag im Einsatz Bundeswehr entsteht genau in dieser Phase. In diesem Dazwischen. Zwischen normalem Leben und dem, was kommt. Zwischen Funktionieren und innerem Sortieren.

RĂĽckblickend war diese Zeit keine laute Phase. Sie war ruhig, fast unscheinbar, und genau deshalb so intensiv. Weil vieles nicht im AuĂźen passiert ist, sondern im Kopf.

Und genau hier wurde mir bewusst, dass die Entscheidung allein nur der erste Schritt war.


đź’› Abschluss

Wie es sich anfühlt, wenn aus Vorbereitung Realität wird und der Moment näher rückt, an dem es wirklich losgeht, erzähle ich dir im nächsten Teil.

đź”— WeiterfĂĽhrende Links

1. Bundeswehr Einsätze

Wenn du dir einen Überblick über die Einsätze der Bundeswehr verschaffen möchtest, findest du hier alle aktuellen Informationen.

👉 https://www.bundeswehr.de/de/einsaetze-bundeswehr


2. Sozialdienst Bundeswehr

Gerade bei Themen wie PTBS ist UnterstĂĽtzung wichtig, und hier findest du Anlaufstellen innerhalb der Bundeswehr.

👉 https://www.bundeswehr.de/de/betreuung-fuersorge/sozialdienst-bundeswehr


3. Psychische Gesundheit allgemein

Auch auĂźerhalb der Bundeswehr gibt es viele Informations- und UnterstĂĽtzungsangebote rund um mentale Gesundheit.

👉 https://www.deutsche-depressionshilfe.de

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Alltag im Einsatz – wie alles begann (Teil 1 einer Serie)

Alltag im Einsatz Bundeswehr Mali Camp Gelände am Morgen

Es gibt Entscheidungen im Leben, die trifft man nicht an einem einzigen Tag. Es ist kein Moment, in dem plötzlich alles klar ist, kein Punkt, an dem man sagt, genau jetzt beginnt etwas Neues. Vielmehr sind es Gedanken, die sich langsam ihren Weg suchen, die immer wieder auftauchen, sich festsetzen und irgendwann so präsent sind, dass man ihnen nicht mehr ausweichen kann.

Für mich begann alles in einer Zeit, in der Einsätze eigentlich kein Thema mehr waren. Nicht, weil ich grundsätzlich damit abgeschlossen hatte, sondern weil ich nach Afghanistan erst einmal wieder zurück ins Leben finden musste. Von außen lief vieles weiter. Der Alltag war da, die Arbeit war da, und inzwischen waren auch meine Kinder da, die noch einmal eine ganz andere Verantwortung mit sich gebracht haben. Gleichzeitig war innerlich vieles nicht einfach wieder so, wie es vorher gewesen war.

Nach meinen Einsätzen in Afghanistan wurde bei mir PTBS diagnostiziert, und damit war klar, dass ich nicht einfach weitermachen konnte, als wäre nichts gewesen. Wobei „klar“ eigentlich das falsche Wort ist, denn für mich selbst war es das lange Zeit überhaupt nicht. Ich habe mir das nicht eingestanden, habe vieles weggeschoben, habe funktioniert und versucht, mir selbst zu zeigen, dass ich stark genug bin und dass mich das alles nicht so sehr betrifft, wie es vielleicht auf dem Papier stand.

Es hat Zeit gebraucht, bis ich akzeptieren konnte, dass es Auswirkungen hat. Dass es nichts ist, was man einfach mit Disziplin oder Willen ausblendet. Und dass es kein Zeichen von Schwäche ist, sich das einzugestehen, sondern eher der erste Schritt, überhaupt richtig damit umgehen zu können.

Ich habe mein Leben gelebt, habe organisiert, geplant, mich um alles gekümmert, was im Alltag eben anstand, und gleichzeitig hat sich mein Blick auf die Welt verändert. PTBS bedeutet nicht einfach nur, dass man sich erinnert. Es bedeutet, dass sich Erlebtes im Körper festsetzt, dass Situationen nicht nur als Erinnerung auftauchen, sondern sich wieder echt anfühlen können, als würde man sie noch einmal durchleben.

Es sind nicht nur Gedanken. Es sind Reaktionen, die schneller da sind als jeder bewusste Gedanke. Das Herz schlägt schneller, die Anspannung steigt, der Körper ist plötzlich in Alarmbereitschaft, obwohl man genau weiß, dass man eigentlich in Sicherheit ist. Es gibt Nächte, in denen der Schlaf nicht wirklich erholsam ist oder ganz ausbleibt, weil der Kopf nicht abschaltet. Nächte, in denen man aufwacht und für einen Moment nicht einordnen kann, wo man ist, weil sich alles so real anfühlt.

Meine Psychologin hat einmal zu mir gesagt, körperlich bist du in Deutschland, aber gedanklich bist du noch in Afghanistan, und genau so hat es sich angefühlt. Ich bin durch Straßen in Deutschland gegangen und habe sie nicht immer als das gesehen, was sie waren. Ich habe automatisch geschaut, wo ich Deckung hätte, wo ich reagieren könnte, habe Situationen anders wahrgenommen, intensiver, wachsamer.

Alltag im Einsatz Bundeswehr Wahrnehmung StraĂźen Deutschland PTBS

Menschenmengen waren nicht einfach nur viele Menschen. Sie waren unübersichtlich, schwer einzuordnen. Ich habe solche Situationen oft gemieden oder mir unbewusst Strategien gesucht, um mich sicherer zu fühlen. Ein Platz mit dem Rücken zur Wand, ein Blick auf den Eingang, immer ein Gefühl dafür, was um mich herum passiert. Dinge, die für andere selbstverständlich sind, bekommen plötzlich eine ganz andere Bedeutung.

Und das ist nichts, was irgendwann einfach verschwindet. Es verändert sich, wird mit der Zeit greifbarer, kontrollierbarer, aber es bleibt. Auch heute ist es noch da. Es zeigt sich vor allem in unruhigen Nächten, in denen der Schlaf fehlt, oder in Situationen, in denen diese alte Anspannung plötzlich wieder präsent ist. Vielleicht leiser als früher, vielleicht nicht mehr so überwältigend, aber es gehört dazu.

Genau deshalb war der Alltag im Einsatz Bundeswehr fĂĽr mich lange kein Thema mehr.

Afghanistan war für mich vertraut gewesen. So widersprüchlich das klingen mag, aber dort kannte ich die Abläufe, die Situationen, die Art, wie man sich bewegt und denkt. Es hatte etwas, das sich irgendwann wie eine eigene Form von Alltag angefühlt hat. Mali dagegen war etwas völlig anderes. Ein anderes Land, ein anderer Einsatz, andere Bedingungen, nichts, worauf ich hätte zurückgreifen können.

Und dann, Jahre später, kam dieses Gespräch.

Ein Hauptmann trat auf mich zu und sagte, dass er als Kompaniechef in ein Kontingent nach Mali gehen würde und mich gern dabeihätte. Dieser Satz war nicht laut, nicht besonders dramatisch, aber er hat etwas in mir ausgelöst, das sich nicht mehr einfach wegschieben ließ.

Ich habe nicht sofort geantwortet. Weil ich selbst erst einmal verstehen musste, was das in mir auslöst.

Es ging nicht nur darum, ob ich das kann. Es ging darum, ob ich es mir zutraue. Ob ich bereit bin, mich bewusst wieder in eine Situation zu begeben, von der ich wusste, dass sie etwas in mir auslösen kann. Ob ich ehrlich genug zu mir selbst bin, um nicht aus einem falschen Pflichtgefühl heraus zu handeln.

Ich habe lange überlegt. Ich habe mit meinen Ärzten gesprochen, war erneut beim Psychologen, habe alles offen angesprochen, auch die Zweifel, auch die Unsicherheiten. Und natürlich war da dieses Bauchgrummeln. Alles andere wäre nicht ehrlich gewesen.

Wer solche Erfahrungen gemacht hat, geht nicht unbeschwert zurĂĽck.

Und gleichzeitig war da dieser andere Gedanke, der immer wieder kam. FĂĽr mich war es dieses Bild, dass es manchmal ist wie nach einem Sturz vom Pferd. Man bleibt nicht einfach liegen. Irgendwann steht man auf und fragt sich, ob man bereit ist, es noch einmal zu versuchen.

Alltag im Einsatz Bundeswehr Gedanken und innere Entscheidung

Ich wollte fĂĽr mich wissen, ob es klappt.

Nicht, um etwas zu beweisen. Nicht, um stark zu wirken. Sondern fĂĽr mich.

Während ich all das für mich sortiert habe, lief unser Alltag ganz normal weiter. Die Kinder waren da, mit ihrem Lachen, ihrem Streit, ihren ganz eigenen Themen. Für sie war alles, wie es immer war, und genau das hat diese Entscheidung noch einmal schwerer gemacht. Denn plötzlich entscheidet man nicht mehr nur für sich selbst.

Am Ende stand die Genehmigung fĂĽr den Einsatz.

Und dann stand ich vor meiner eigenen Entscheidung.

Dieses Ja war kein leichtes Ja. Es war kein spontanes Ja. Es war ein Ja mit Zweifel, mit Respekt vor dem, was war, und mit dem Wissen, dass ich nicht mehr dieselbe war wie vor Afghanistan.

Mali war neu. Unbekannt. Nicht vergleichbar mit dem, was ich kannte. Und vielleicht war genau das der Punkt.

Alltag im Einsatz Bundeswehr Gedanken Entscheidung Sonnenuntergang

Ich habe mich bewusst dafĂĽr entschieden, diesen Schritt zu gehen. Nicht, weil es sich leicht angefĂĽhlt hat, sondern gerade, weil es das nicht getan hat. Weil ich fĂĽr mich wissen wollte, ob ich meinen Weg darin finde, auch mit allem, was ich erlebt habe und was bis heute ein Teil von mir ist.

Und vielleicht war genau das der Moment, in dem alles begonnen hat. Nicht laut, nicht plötzlich, sondern Schritt für Schritt.

Wie es danach weiterging, wie sich die Vorbereitung angefühlt hat und was es bedeutet, sich wirklich auf einen Einsatz einzulassen, erzähle ich dir im nächsten Teil. 💛

👉 Wenn du dir einen Überblick über die aktuellen Einsätze der Bundeswehr verschaffen möchtest, findest du hier alle Informationen aus erster Hand. 👇 👉 Bundeswehr – Einsätze im Überblick

👉 Auch das Thema PTBS wird hier aufgegriffen und zeigt, wie wichtig Unterstützung und Begleitungnach einem Einsatz sind.👇 👉 PTBS verständlich erklärt (Bundeswehr / Sozialdienst)

👉 Wer sich generell über psychische Belastungen und Unterstützungsmöglichkeiten informieren möchte, findet hier viele hilfreiche Ansätze. 👇 👉 Deutsche Depressionshilfe (allgemein zu PTBS & psychischer Belastung)

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Bundeswehr Karriere Yvonne – Mein Weg zur Offizierin

Junge Bundeswehrsoldatin in Flecktarnuniform lächelt in die Kamera – frühe Dienstjahre, persönlicher Karrierebeginn

Meine Bundeswehr Karriere Yvonne begann offiziell am 02. Januar 2002 – doch die Wurzeln liegen viel früher.
Mein Vater war Soldat, und schon als Kind war ich fasziniert von Uniform, Kameradschaft und diesem besonderen LebensgefĂĽhl.
Damals wusste ich noch nicht, wohin mich dieser Weg fĂĽhren wĂĽrde. Heute blicke ich auf ĂĽber 20 Jahre Bundeswehr zurĂĽck.


Bundeswehr Karriere Yvonne: Die ersten Schritte in Uniform

Die Grundausbildung in Goslar dauerte drei harte, lehrreiche Monate.
Danach folgten die Laufbahnlehrgänge und meine Zeit in der Unteroffizierslaufbahn – eine Phase voller Entwicklung und neuer Herausforderungen.

Ein Foto aus dieser Zeit bedeutet mir bis heute viel: ein spontaner Moment nach Dienstschluss, jung, unbeschwert, voller Energie.
Diese Leichtigkeit begleitet meine Bundeswehr Karriere Yvonne bis heute – trotz aller Ernsthaftigkeit des Berufs.

Junge Bundeswehrsoldatin in Flecktarnuniform lächelt in die Kamera – frühe Dienstjahre, persönlicher Karrierebeginn

Stationen, Lehrgänge und die Zeit mit der AUL

  • Köln-Wahn
  • Bonn (Hardtberg)
  • Euskirchen

Durch meinen BCE-FĂĽhrerschein durfte ich mit der AUL (Ausstellung unsere Luftwaffe) monatelang durch Deutschland fahren.
Dienstreisen, Erlebnisse, Kameradschaft – ein Kapitel, das mich geprägt hat.

All diese Erfahrungen formten meine Bundeswehr Karriere Yvonne StĂĽck fĂĽr StĂĽck weiter.


Einsätze – prägend für meine Bundeswehr Karriere

Einsätze verändern einen.
Man erlebt Momente, die man nie vergisst – im Guten wie im Schweren.
Einige Einsätze haben mir viel beigebracht: über Verantwortung, Zusammenhalt, Belastbarkeit.
Andere haben Spuren hinterlassen, die erst später sichtbar wurden.

Diese Erfahrungen gehören untrennbar zu meiner Bundeswehr Karriere Yvonne.
Sie haben mich nicht gebrochen – sie haben mich wachsen lassen.


Von der Unteroffizierin zur Offizierin

Parallel zum Dienst studierte ich an der Universität zu Köln.
Nach Abschluss des Studiums wechselte ich in die Offizierlaufbahn.
Ein neuer Abschnitt – mit mehr Verantwortung, neuen Aufgaben und neuen Perspektiven.

Heute trage ich den Dienstgrad Hauptmann.
Ein Meilenstein in meiner Bundeswehr Karriere Yvonne.


Bundeswehr Karriere Yvonne & Familie – zwei Herzen in einer Brust

Seit 2015 und 2017 bin ich Mama.
Zwei kleine Menschen, die meinen Alltag – und mein Herz – komplett verändert haben.

Der Spagat zwischen Uniform und Familie ist nicht leicht, aber er ist machbar.
Und er hat mich stärker gemacht als jeder Lehrgang.


Warum ich meine Geschichte teile

Weil hinter jedem Dienstgrad ein Mensch steckt.
Weil jede Soldatin und jeder Soldat einen eigenen Weg hat.
Und weil meine Bundeswehr Karriere Yvonne vielleicht andere inspiriert, stärkt oder begleitet.


Mehr Hintergrundwissen zur Bundeswehr und den Karrierewegen findest du hier:

👉 Bundeswehr

👉 Bundeswehrkarriere

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