DinoXperience Königswinter mit Kindern: Lohnt es sich wirklich?

Kinder vor der DinoXperience Königswinter Ausstellung beim Familienausflug

Manchmal sieht man einen Ausflug und hat sofort das Gefühl, dass er gut passen könnte, nicht weil er riesig oder laut beworben wird, sondern weil man hofft, dass die Kinder dort wirklich eintauchen, entdecken und am Ende mit genau diesem Blick nach Hause fahren, der sagt, dass es heute ein richtig schöner Tag war. Genau so sind wir zur DinoXperience Königswinter gefahren und genau deshalb möchte ich unsere Erfahrung teilen, denn die DinoXperience Königswinter mit Kindern ist eben nicht einfach nur eine Ausstellung, sondern ein Erlebnis, das bewusst anders aufgebaut ist.

Gerade wenn man als Familie unterwegs ist, stellt man sich vorher immer dieselben Fragen. Wird es den Kindern gefallen, ist die DinoXperience Königswinter spannend genug, wie lange bleibt man dort und lohnt sich der Preis am Ende wirklich. Genau deshalb schreibe ich diesen Beitrag so ausführlich, weil ich weiß, dass viele genau das wissen wollen, bevor sie die DinoXperience Königswinter besuchen.

Eingang der DinoXperience Königswinter mit Baustellen Kulisse und Besuchern
Schon der Start fühlte sich nicht wie eine Ausstellung an, sondern wie der Beginn einer echten Ausgrabung

Der Einstieg in die DinoXperience Königswinter

Der Einstieg in die DinoXperience Königswinter war direkt anders, als ich es erwartet hatte.

Man kommt nicht einfach in einen Raum mit Dinosauriern, sondern wird sofort in eine Geschichte hineingezogen. Gleich am Anfang begegnet man einer Frau mit Sicherheitshelm, die einen die Treppen hinunter begleitet, und schon auf diesem Weg wird klar, dass die DinoXperience Königswinter nicht einfach nur eine Ausstellung ist, sondern wie eine große Ausgrabung aufgebaut wurde.

Überall auf dem Weg stehen Baustellenschilder, Absperrungen und Hinweise, sodass man wirklich das Gefühl hat, Teil einer großen Ausgrabungsstätte zu sein. Gerade für Kinder macht die DinoXperience Königswinter dadurch einen ganz anderen Eindruck, weil sie nicht einfach nur schauen, sondern sofort mittendrin sind.


Ausgrabungen in der DinoXperience Königswinter

Unten angekommen ging es direkt weiter zu den ersten Stationen der DinoXperience Königswinter und genau hier wurde es für Fabi und Flo richtig spannend.

Vor ihnen lagen Dinosaurierskelette, große Ammoniten und verschiedene Fundstücke, die sie an mehreren Stationen mit einem Pinsel freilegen konnten. Beide waren sofort drin, haben vorsichtig gepinselt, geschaut und immer wieder überlegt, ob sie gerade wirklich etwas entdeckt haben. Genau dieses Anfassen, Ausprobieren und selbst Entdecken macht die DinoXperience Königswinter gerade für Familien so besonders.

Besonders gut gemacht fand ich, dass zwischen den Fundstücken auch ganz normale Steine lagen. Fabi und Flo mussten dadurch genauer hinschauen, vergleichen und konnten nicht einfach alles sofort als besonderen Fund einordnen. Genau solche kleinen Details sorgen dafür, dass die DinoXperience Königswinter für Kinder nicht nur spannend ist, sondern wirklich im Kopf bleibt.

Kinder entdecken Fossilien bei der DinoXperience Königswinter und legen Fundstücke frei
Hier durften Fabi und Flo selbst auf Entdeckung gehen und mit Pinseln nach versteckten Fundstücken suchen

Erdzeitalter und Labore in der DinoXperience Königswinter

Nach den Ausgrabungen ging es weiter durch einen Raum, in dem verschiedene Erdzeitalter dargestellt waren, bevor man in zwei aufeinanderfolgende Räume kam, die wie Labore aufgebaut waren.

Metallkisten in unterschiedlichen Größen, Geräte und Bildschirme haben dafür gesorgt, dass die Geschichte der DinoXperience Königswinter weitergeführt wurde. Besonders Flo war hier komplett vertieft. Er stand lange an einer der Stationen mit der Kugel, hat ausprobiert, geschaut und war richtig neugierig, was passiert, wenn man sie bedient. Man hat ihm einfach angemerkt, dass er nicht nur schaut, sondern wirklich verstehen will, was dort passiert.

Auch Fabi war die ganze Zeit dabei, hat sich alles genau angeschaut und ist von Station zu Station gegangen. Beide waren nicht einfach nur Zuschauer, sondern mittendrin, und genau das macht diese Bereiche der DinoXperience Königswinter so stark.

Man merkt an dieser Stelle sehr deutlich, dass die DinoXperience Königswinter einen roten Faden verfolgt und nicht einfach nur einzelne Räume zeigt.

Flo experimentiert im Labor Bereich der DinoXperience Königswinter
Im Labor wurde nicht nur geschaut, sondern ausprobiert, genau das hat es für die Kinder spannend gemacht

Dekontamination und Übergang in der DinoXperience Königswinter

Bevor es dann zu den Dinosauriern ging, wurden wir in der DinoXperience Königswinter in eine Dekontaminationsstation geführt.

Eine Mitarbeiterin in einem weißen Schutzanzug erklärte den Ablauf und jeweils kleine Gruppen durften in diese Station. Für ein paar Sekunden liefen Laser durch den Raum, was für die Kinder sofort spannend war und gleichzeitig das Gefühl gegeben hat, dass jetzt gleich etwas Größeres passiert.


Die Fahrt als Highlight der DinoXperience Königswinter

Ein echtes Highlight der DinoXperience Königswinter war die Fahrt in einem „Fahrzeug“.

Wir mussten uns alle hineinsetzen, bekamen vorher noch ein paar Hinweise und dann ging es los. Dabei fiel auch ein Satz, der bei uns allen kurz für ein Schmunzeln gesorgt hat, denn es wurde ganz trocken gesagt, dass es hier keine „Kotztüten“ geben würde, aber bestimmt jemand eine Jacke oder einen Pulli mit Kapuze tragen würde, die man im Notfall nutzen könnte.

Flo hat das allerdings deutlich ernster genommen als gedacht. Noch bevor die Fahrt überhaupt richtig begonnen hatte, saß er da, zog sich sofort die Kapuze seiner Jacke über den Kopf und war bereit für alles, was da kommen könnte.

Auf einer großen Fläche vor uns wurde dann die Umgebung dargestellt und plötzlich waren da Dinosaurier, die sich bewegten, teilweise auf das Fahrzeug zugelaufen sind oder dagegen gestoßen sind. In diesen Momenten hat es leicht geruckelt und genau das hat den Kindern das Gefühl gegeben, wirklich mittendrin zu sein.

Gerade diese Mischung aus Spannung, Bewegung und kleinen unerwarteten Momenten macht die DinoXperience Königswinter mit Kindern besonders.

Fabi und Flo sitzen im Fahrzeug während der DinoXperience Fahrt durch die Dinosaurier Welt
Die Fahrt durch die Dino Welt war für die Kinder eines der Highlights und hat alles noch einmal lebendiger gemacht

Interaktive Bereiche in der DinoXperience Königswinter

Im nächsten Bereich der DinoXperience Königswinter ging es in ein großes Labor, das mit vielen kleinen Details aufgebaut war und sofort neugierig gemacht hat.

Überall standen verschiedene Elemente, von Dino Eiern in unterschiedlichen Größen über Darstellungen von DNA bis hin zu Stationen, an denen man selbst etwas auslösen oder ausprobieren konnte. Fabi und Flo waren direkt wieder beschäftigt, haben Dinge ausprobiert, sich gegenseitig gezeigt, was sie entdeckt haben, und sind immer wieder von einer Station zur nächsten gegangen.

Gerade dieser Bereich hat den Besuch aufgelockert, weil es nicht nur ums Anschauen ging, sondern immer wieder kleine Momente dabei waren, in denen die Kinder selbst aktiv werden konnten.


Spannung und Beobachtung in der DinoXperience Königswinter

Danach wurden wir in einen Raum geführt, der wie ein Beobachtungslabor aufgebaut war. Der Raum war sechseckig, mit großen Fenstern an den Seiten, und wir sollten uns in der Mitte verteilen. Ein Mitarbeiter erklärte uns, dass wir hier sicher wären und gleich Dinosaurier beobachten könnten, ohne dass uns etwas passieren würde.

Kind beobachtet Dinosaurier durch Fenster in der DinoXperience Königswinter
Plötzlich standen wir vor den Dinosauriern, sicher getrennt und trotzdem mittendrin im Geschehen

Als die Rollläden geöffnet wurden, konnte man verschiedene Dinosaurier sehen, in Bewegung, beim Laufen, beim Interagieren und sogar bei kleinen Szenen untereinander. Für die Kinder war das natürlich unglaublich spannend, weil es sich nicht wie ein Film angefühlt hat, sondern eher so, als würde man wirklich dabei stehen und zuschauen.

Fabian hatte in diesem Moment richtig Glück, denn er durfte den Knopf drücken, um die Rollläden zu öffnen, was für ihn natürlich noch einmal etwas Besonderes war.

Die Stimmung hat sich dann aber schnell verändert. Auf einem Bildschirm erschien plötzlich ein Fahrzeug, ähnlich dem, in dem wir vorher gesessen hatten. Man sah eine andere Gruppe, die gerade ankam und von Dinosauriern überrascht wurde. Die Menschen mussten aussteigen und ein Mitarbeiter versuchte mit Feuerfackeln die Tiere abzulenken.

Kurz darauf wurde auch bei uns Alarm ausgelöst. Es wurde hektischer, der Raum wirkte plötzlich nicht mehr ganz so ruhig wie vorher und wir mussten ihn verlassen. Genau dieser Wechsel zwischen Beobachten und plötzlich auftretender Spannung hat den Moment so besonders gemacht und ist definitiv einer der Teile der DinoXperience Königswinter, die im Kopf bleiben.

Der Vulkan als letzte Station der DinoXperience Königswinter

Danach ging es über eine Treppe nach oben in einen Bereich, in dem die Kinder noch einmal im Sand graben und spielen konnten, bevor ein letzter Flur in den finalen Raum führte.

Dort war eine Vulkanlandschaft aufgebaut und genau hier endet die DinoXperience Königswinter. Ein großer Vulkan stand im Mittelpunkt und konnte per Knopfdruck aktiviert werden, sodass Rauch oben herauskam. Für die Kinder war das natürlich noch einmal spannend, gerade weil sie selbst etwas auslösen konnten und damit direkt gesehen haben, was passiert. Fabi war davon besonders fasziniert, stand immer wieder davor und hat genau beobachtet, was passiert, sobald der Vulkan aktiviert wurde.

DinoXperience Königswinter mit Kindern letzter Bereich Vulkan
Der Vulkan bildet die letzte Station der DinoXperience Königswinter und zeigt noch einmal, wie der Rundgang aufgebaut ist.

Gleichzeitig passt dieser Abschluss auch thematisch, denn Vulkane werden oft mit dem Aussterben der Dinosaurier in Verbindung gebracht. Genau dadurch wirkt diese letzte Station nicht zufällig gewählt, sondern wie ein bewusster Abschluss der ganzen Geschichte, die man zuvor durchlaufen hat.

Man merkt an dieser Stelle sehr deutlich, dass dies das Ende ist. Der Vulkan bildet sozusagen den letzten Punkt, bevor der Rundgang abgeschlossen ist.

Direkt im Anschluss geht es dann in den Merchandise Shop, wie man es von vielen solcher Ausstellungen kennt. Was ich hier allerdings wirklich positiv fand, war, dass der Shop zu dem Zeitpunkt noch recht moderat war. Die Ausstellung lief gerade erst ein paar Tage und man hat gemerkt, dass sich das Angebot noch im Aufbau befindet.

Es gab einige Dinge, aber noch nicht diese typischen Klassiker wie Kühlschrankmagnete oder Postkarten. Als wir danach gefragt haben, hieß es auch, dass das schon öfter angesprochen wurde und dass genau solche Sachen noch nachkommen sollen. Insgesamt wirkte der Shop dadurch noch etwas ruhiger und vor allem preislich angenehmer, als man es sonst oft erlebt.


Wie lange dauert die DinoXperience Königswinter?

Die DinoXperience Königswinter ist so aufgebaut, dass man Schritt für Schritt durch die einzelnen Räume geführt wird und sich der Ablauf dadurch automatisch ergibt. Es ist also kein Ort, an dem man frei hin und her läuft, sondern eher eine durchgehende Geschichte, die einen von Station zu Station begleitet.

Wir haben uns wirklich Zeit gelassen, sind an vielen Stellen stehen geblieben, die Kinder haben ausprobiert, geschaut und ich habe an gefühlt jeder Station Fotos gemacht, und trotzdem waren wir insgesamt nach etwa einer Stunde und zehn Minuten durch, inklusive einem kurzen Abstecher durch den Merchandise Shop am Ende.

Man merkt einfach, dass man durch das Konzept geführt wird und sich die Dauer dadurch nicht beliebig in die Länge ziehen lässt. Gerade das ist aber auch etwas, das man vorher wissen sollte. Die DinoXperience Königswinter ist kein Tagesausflug, sondern eher ein kompakter Ausflug, der sich gut in den Alltag einbauen lässt und für Kinder trotzdem viele Eindrücke bietet.


Lohnt sich die DinoXperience Königswinter mit Kindern?

Die wichtigste Frage ist am Ende, ob sich die DinoXperience Königswinter mit Kindern wirklich lohnt.

Aus unserer Sicht ja, vor allem dann, wenn man einen Ausflug sucht, bei dem Kinder nicht nur schauen, sondern aktiv entdecken. Genau das habe ich bei Fabi und Flo gemerkt. Beide waren von Anfang an neugierig, haben ausprobiert, Fragen gestellt und sind von Station zu Station gegangen, ohne dass ich sie groß motivieren musste.

Gerade diese Mischung aus Mitmachen, Staunen und der Geschichte dahinter hat die DinoXperience Königswinter für die beiden besonders gemacht. Es war nicht dieses typische „einmal anschauen und weiter“, sondern wirklich ein Eintauchen in eine andere Welt, bei dem sie selbst Teil davon waren.

Ich persönlich fand den Preis insgesamt einen kleinen Tick höher angesetzt, aber wenn ich sehe, wie viel Freude Fabi und Flo dabei hatten und wie lange sie sich noch danach darüber unterhalten haben, dann hat sich der Ausflug für uns am Ende trotzdem gelohnt.


Essen rund um die DinoXperience Königswinter

Direkt gegenüber der DinoXperience Königswinter gibt es eine Möglichkeit, etwas zu essen oder einfach eine Pause einzulegen. Gerade mit Kindern ist das nach dem Rundgang wirklich angenehm, weil man nicht noch lange suchen muss und der Ausflug entspannt ausklingen kann.

Essen beim Kebabhaus am Rhein gegenüber der DinoXperience Königswinter mit Kindern
Nach dem Besuch der DinoXperience war genau das die richtige Pause für uns

Direkt vor Ort befindet sich ein kleiner Imbiss, der auf dem Schild als Kebabhaus am Rhein bezeichnet wird und klassische Gerichte wie Döner, Pommes oder auch verschiedene Menüangebote mit Burger, Nuggets und Getränk anbietet. Schon draußen sieht man auf der Tafel, dass sich vieles an Besucher der DinoXperience richtet.

Für Familien ist das ganz praktisch, weil man nicht lange überlegen muss und jeder schnell etwas findet. Es ist keine große Restaurantküche, sondern eher eine einfache und unkomplizierte Lösung, genau das, was man nach so einem Erlebnis braucht.

Was uns besonders positiv aufgefallen ist, war die Freundlichkeit dort. Die Bedienung war wirklich nett und entspannt, was gerade mit Kindern einfach viel ausmacht und den Besuch insgesamt angenehmer macht.

Wir haben uns hingesetzt, etwas gegessen und die Sonne genossen, während die Kinder noch mit ihren kleinen Dinosauriern gespielt haben. Genau diese ruhigen Momente danach gehören für mich fast genauso zu einem gelungenen Ausflug wie das eigentliche Erlebnis.

Kinder sitzen beim Essen und spielen mit Dinosauriern nach der DinoXperience Königswinter
Während wir noch saßen, wurde einfach weitergespielt und genau das hat den Tag abgerundet

Ein kleiner Pluspunkt ist außerdem, dass man mit dem Ticket der DinoXperience Königswinter sogar Rabatt auf bestimmte Menüs bekommt. Wenn man sowieso etwas essen möchte, nimmt man das natürlich gerne mit.

Menüangebot beim Kebabhaus am Rhein gegenüber der DinoXperience Königswinter
Ein Blick auf die Menüs zeigt, dass hier vieles auf Familien ausgelegt ist

Insgesamt ist es kein Ort, zu dem man extra fahren würde, aber genau der richtige Platz, um nach der DinoXperience Königswinter noch kurz anzukommen und den Ausflug entspannt ausklingen zu lassen.

👉 Hier findest du den Standort direkt gegenüber der DinoXperience Königswinter und kannst deine Pause ganz entspannt einplanen. https://maps.app.goo.gl/Z28VVV1drhmin6gN8


Unser Fazit zur DinoXperience Königswinter

Die DinoXperience Königswinter ist kein klassisches Museum, durch das man einfach hindurchläuft, sondern ein Erlebnis, das bewusst aufgebaut wurde und sich wie eine durchgehende Geschichte anfühlt.

Von der ersten Begegnung an der „Baustelle“ über die Ausgrabungen und Labore bis hin zum Vulkan als letzte Station entsteht ein Ablauf, der Kinder Schritt für Schritt mitnimmt und sie nicht nur zuschauen lässt, sondern aktiv einbindet.

Für uns war es vor allem deshalb ein gelungener Ausflug, weil Fabi und Flo durchgehend interessiert waren, immer wieder Neues entdeckt haben und gar nicht das Gefühl hatten, einfach nur durch Räume geführt zu werden.

Und genau das ist am Ende für mich entscheidend. Wenn Kinder so aus einem Ausflug herausgehen, dass sie noch davon erzählen, Fragen stellen und die Eindrücke mitnehmen, dann hat sich der Tag gelohnt.

Herz voraus. 💛


👉 Weitere Beiträge & Infos

Weitere Informationen zur Ausstellung sowie aktuelle Zeiten und Tickets findest du direkt beim Anbieter

👉 DinoXperience Königswinter

👉 Wenn du deinen Ausflug planen möchtest, lohnt sich auch ein Blick auf die Region rund um Königswinter

👉 offizielle Seite von Königswinter


👉 Du möchtest noch mehr Einblicke in unseren Alltag zwischen Dienst und Familie? Dann schau dir auch meinen Beitrag über den 👉 Alltag als Soldatin und Mama an

👉 Wenn dich unser Kinderbuch interessiert, das genau solche Themen kindgerecht erklärt, findest du hier mehr dazu 👉 Mama, warum trägst du eine Uniform?

oder 👉 https://transformwithheart.de/category/buchprojekte/

Weiterlesen

Alltag als Mutter: Wenn plötzlich alles gleichzeitig passiert

Alltag als Mutter beim Notartermin zum Hausverkauf in Köln

Der Alltag als Mutter ist oft nicht planbar, doch manchmal kommen mehrere große Ereignisse genau zur gleichen Zeit zusammen und fordern einen auf ganz unterschiedlichen Ebenen gleichzeitig. Genau so haben sich die letzten Tage bei uns angefühlt, in denen Hausverkauf, Kindergeburtstag, Kommunionvorbereitung und ganz normales Familienleben parallel ihren Platz gefunden haben.

Alltag als Mutter und ein Notartermin, der alles verändert

Freitag war einer dieser Tage, die nach außen ruhig wirken und innerlich trotzdem eine besondere Bedeutung haben, weil sie einen klaren Schnitt markieren. Ich saß in Köln beim Notar, gemeinsam mit meinem Ex Mann, der Maklerin und den Käufern, und unser Haus wurde verkauft. Während Gespräche geführt und Unterschriften gesetzt wurden, wurde mir immer bewusster, dass es nicht nur um eine Immobilie geht, sondern um einen Ort, der einmal unser Zuhause war und in dem viele Erinnerungen entstanden sind.

Was diesen Moment besonders gemacht hat, war die Tatsache, dass sich dieser Abschluss genau in eine Phase einfügt, in der gleichzeitig etwas Neues entsteht. Ende des Monats steht bereits der nächste Notartermin an, bei dem es dann um den Kauf unseres neuen Hauses geht. Dieses Gefühl, dass sich ein Kapitel schließt und fast nahtlos das nächste beginnt, hat diesen Freitag auf eine ganz eigene Weise rund gemacht.

Kindergeburtstag endlich nachgeholt in der Eifeler Spielfabrik

Viel Zeit, diesen Moment wirken zu lassen, blieb nicht, denn noch am selben Tag stand etwas an, das für Fabian mindestens genauso wichtig war. Seine Geburtstagsfeier, die wir nachholen mussten, weil er genau zwei Tage vor der ursprünglich geplanten Feier krank geworden ist und es mich kurz danach ebenfalls erwischt hat. Aus ein paar Tagen wurden mehrere Wochen und umso größer war die Vorfreude, als es nun endlich soweit war.

Gefeiert wurde in der Eifeler Spielfabrik, dem ehemaligen Hugodrom, und allein die Organisation im Vorfeld war schon ein kleines Erlebnis für sich. Besonders schön war, dass man bereits am Abend vor der eigentlichen Feier ein Zeitfenster bekommt, um alles in Ruhe vorzubereiten und zu schmücken. Genau diesen Moment haben wir genutzt, um den Tisch fertig zu machen und alles so vorzubereiten, wie Fabian es sich gewünscht hat.

Leere Eifeler Spielfabrik vor Kindergeburtstag im Alltag als Mutter
Noch ruhig, bevor Kinderlachen und Bewegung den Raum füllen

Der Blick in die noch leere Halle hatte etwas ganz Besonderes, weil man genau wusste, dass sich dieser Raum nur wenige Stunden später komplett verändern würde.

Alltag als Mutter beim Vorbereiten eines Kindergeburtstags in der Eifeler Spielfabrik
Am Abend vorher vorbereitet und voller Vorfreude auf den großen Tag

Am nächsten Tag war von dieser Ruhe nichts mehr zu spüren, denn die Kinder haben den Raum sofort mit Leben gefüllt. Für Fabian war es einfach nur sein Geburtstag und genau das stand im Mittelpunkt, unabhängig davon, was im Hintergrund alles passiert ist.

Alltag als Mutter während einer Kindergeburtstag mit buntem Partytisch
So sieht ein gelungener Kindergeburtstag aus, wenn alle ausgelassen feiern

Kommunion, Übernachtungsbesuch und ein ganz normaler Alltag als Mutter

Der Samstag brachte direkt den nächsten wichtigen Moment mit sich, denn Flo war den ganzen Vormittag in der Kirche zum Tag der Versöhnung und hat damit einen weiteren Schritt auf seinem Weg zur Kommunion gemacht. Währenddessen ging es zu Hause alles andere als ruhig zu, weil Fabian seinen besten Freund Luca zur Übernachtung da hatte und damit natürlich eine ganz eigene Dynamik ins Haus kam.

Diese Mischung aus ruhigen, bedeutungsvollen Momenten und gleichzeitig lebendigem Familienalltag beschreibt den Alltag als Mutter im Moment sehr treffend, weil beides gleichzeitig stattfindet und seinen Platz hat.

Die Eifeler Spielfabrik, die viele noch unter dem Namen Hugodrom kennen, findest du hier:

https://www.eifeler-spielfabrik.de

Sondertraining und die Erkenntnis, dass alles gleichzeitig funktioniert

Am Sonntagmorgen ging es direkt weiter, denn beide Kinder hatten früh Sondertraining bei KG Nubbel und waren trotz kurzer Nacht sofort bereit. Während ich versucht habe, alles rechtzeitig vorzubereiten und zu organisieren, wurde mir einmal mehr bewusst, wie viele Dinge gerade parallel laufen.

Hausverkauf, Kindergeburtstag, Kommunionvorbereitung, Übernachtungsbesuch und Training lagen so eng beieinander, dass kaum Raum dazwischen blieb und trotzdem hat alles funktioniert. Vielleicht nicht perfekt, nicht ruhig und ganz sicher nicht ohne Anstrengung, aber es hat funktioniert.

Genau das ist es, was den Alltag als Mutter ausmacht. Viele Dinge passieren gleichzeitig und trotzdem findet man seinen Weg hindurch, weil man gar nicht anders kann und weil man es für seine Kinder tut.

Was mir in diesen Tagen besonders klar geworden ist, ist die Tatsache, dass das Leben selten in klar getrennten Abschnitten verläuft. Abschiede, Neuanfänge und ganz normale Alltagsmomente passieren oft gleichzeitig und genau darin liegt eine Stärke, die man selbst im Alltag oft gar nicht bewusst wahrnimmt.

Während sich im Hintergrund gerade vieles verändert und ein neues Kapitel entsteht, bleibt im Vordergrund das, was wirklich zählt, nämlich für meine Kinder da zu sein und gemeinsam Schritt für Schritt weiterzugehen.

Herz voraus.

Mehr Einblicke in unseren Alltag findest du auch in meinem Beitrag „Unser erstes Jahr zu dritt“ auf dem Blog.

Weiterlesen