Alltag als Mutter: Wenn plötzlich alles gleichzeitig passiert

Alltag als Mutter beim Notartermin zum Hausverkauf in Köln

Der Alltag als Mutter ist oft nicht planbar, doch manchmal kommen mehrere große Ereignisse genau zur gleichen Zeit zusammen und fordern einen auf ganz unterschiedlichen Ebenen gleichzeitig. Genau so haben sich die letzten Tage bei uns angefühlt, in denen Hausverkauf, Kindergeburtstag, Kommunionvorbereitung und ganz normales Familienleben parallel ihren Platz gefunden haben.

Alltag als Mutter und ein Notartermin, der alles verändert

Freitag war einer dieser Tage, die nach außen ruhig wirken und innerlich trotzdem eine besondere Bedeutung haben, weil sie einen klaren Schnitt markieren. Ich saß in Köln beim Notar, gemeinsam mit meinem Ex Mann, der Maklerin und den Käufern, und unser Haus wurde verkauft. Während Gespräche geführt und Unterschriften gesetzt wurden, wurde mir immer bewusster, dass es nicht nur um eine Immobilie geht, sondern um einen Ort, der einmal unser Zuhause war und in dem viele Erinnerungen entstanden sind.

Was diesen Moment besonders gemacht hat, war die Tatsache, dass sich dieser Abschluss genau in eine Phase einfügt, in der gleichzeitig etwas Neues entsteht. Ende des Monats steht bereits der nächste Notartermin an, bei dem es dann um den Kauf unseres neuen Hauses geht. Dieses Gefühl, dass sich ein Kapitel schließt und fast nahtlos das nächste beginnt, hat diesen Freitag auf eine ganz eigene Weise rund gemacht.

Kindergeburtstag endlich nachgeholt in der Eifeler Spielfabrik

Viel Zeit, diesen Moment wirken zu lassen, blieb nicht, denn noch am selben Tag stand etwas an, das für Fabian mindestens genauso wichtig war. Seine Geburtstagsfeier, die wir nachholen mussten, weil er genau zwei Tage vor der ursprünglich geplanten Feier krank geworden ist und es mich kurz danach ebenfalls erwischt hat. Aus ein paar Tagen wurden mehrere Wochen und umso größer war die Vorfreude, als es nun endlich soweit war.

Gefeiert wurde in der Eifeler Spielfabrik, dem ehemaligen Hugodrom, und allein die Organisation im Vorfeld war schon ein kleines Erlebnis für sich. Besonders schön war, dass man bereits am Abend vor der eigentlichen Feier ein Zeitfenster bekommt, um alles in Ruhe vorzubereiten und zu schmücken. Genau diesen Moment haben wir genutzt, um den Tisch fertig zu machen und alles so vorzubereiten, wie Fabian es sich gewünscht hat.

Leere Eifeler Spielfabrik vor Kindergeburtstag im Alltag als Mutter
Noch ruhig, bevor Kinderlachen und Bewegung den Raum füllen

Der Blick in die noch leere Halle hatte etwas ganz Besonderes, weil man genau wusste, dass sich dieser Raum nur wenige Stunden später komplett verändern würde.

Alltag als Mutter beim Vorbereiten eines Kindergeburtstags in der Eifeler Spielfabrik
Am Abend vorher vorbereitet und voller Vorfreude auf den großen Tag

Am nächsten Tag war von dieser Ruhe nichts mehr zu spüren, denn die Kinder haben den Raum sofort mit Leben gefüllt. Für Fabian war es einfach nur sein Geburtstag und genau das stand im Mittelpunkt, unabhängig davon, was im Hintergrund alles passiert ist.

Alltag als Mutter während einer Kindergeburtstag mit buntem Partytisch
So sieht ein gelungener Kindergeburtstag aus, wenn alle ausgelassen feiern

Kommunion, Übernachtungsbesuch und ein ganz normaler Alltag als Mutter

Der Samstag brachte direkt den nächsten wichtigen Moment mit sich, denn Flo war den ganzen Vormittag in der Kirche zum Tag der Versöhnung und hat damit einen weiteren Schritt auf seinem Weg zur Kommunion gemacht. Währenddessen ging es zu Hause alles andere als ruhig zu, weil Fabian seinen besten Freund Luca zur Übernachtung da hatte und damit natürlich eine ganz eigene Dynamik ins Haus kam.

Diese Mischung aus ruhigen, bedeutungsvollen Momenten und gleichzeitig lebendigem Familienalltag beschreibt den Alltag als Mutter im Moment sehr treffend, weil beides gleichzeitig stattfindet und seinen Platz hat.

Die Eifeler Spielfabrik, die viele noch unter dem Namen Hugodrom kennen, findest du hier:

https://www.eifeler-spielfabrik.de

Sondertraining und die Erkenntnis, dass alles gleichzeitig funktioniert

Am Sonntagmorgen ging es direkt weiter, denn beide Kinder hatten früh Sondertraining bei KG Nubbel und waren trotz kurzer Nacht sofort bereit. Während ich versucht habe, alles rechtzeitig vorzubereiten und zu organisieren, wurde mir einmal mehr bewusst, wie viele Dinge gerade parallel laufen.

Hausverkauf, Kindergeburtstag, Kommunionvorbereitung, Übernachtungsbesuch und Training lagen so eng beieinander, dass kaum Raum dazwischen blieb und trotzdem hat alles funktioniert. Vielleicht nicht perfekt, nicht ruhig und ganz sicher nicht ohne Anstrengung, aber es hat funktioniert.

Genau das ist es, was den Alltag als Mutter ausmacht. Viele Dinge passieren gleichzeitig und trotzdem findet man seinen Weg hindurch, weil man gar nicht anders kann und weil man es für seine Kinder tut.

Was mir in diesen Tagen besonders klar geworden ist, ist die Tatsache, dass das Leben selten in klar getrennten Abschnitten verläuft. Abschiede, Neuanfänge und ganz normale Alltagsmomente passieren oft gleichzeitig und genau darin liegt eine Stärke, die man selbst im Alltag oft gar nicht bewusst wahrnimmt.

Während sich im Hintergrund gerade vieles verändert und ein neues Kapitel entsteht, bleibt im Vordergrund das, was wirklich zählt, nämlich für meine Kinder da zu sein und gemeinsam Schritt für Schritt weiterzugehen.

Herz voraus.

Mehr Einblicke in unseren Alltag findest du auch in meinem Beitrag „Unser erstes Jahr zu dritt“ auf dem Blog.

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KG Nubbel: Unsere Karnevalssession mit den Kindern

Kinder der KG Nubbel in Vereinsjacken während der Karnevalssession

KG Nubbel e.V. ist für unsere Familie inzwischen viel mehr als nur ein Karnevalsverein. Es ist ein fester Teil unseres Alltags geworden. Die Kinder sind schon länger dabei und über die Session hinweg ist aus „Wir schauen mal rein“ längst ein „Das gehört zu uns“ geworden. Jetzt, wo die Session beendet ist, merke ich erst so richtig, wie viele kleine und große Momente sich angesammelt haben. Viel Spaß, ganz viele Auftritte, ganz viele Begegnungen und dieses Gefühl, mittendrin zu sein.

KG Nubbel bedeutet Training, Gemeinschaft und Vorfreude

Was ich besonders schön finde: Die Kinder freuen sich wirklich auf mittwochs, weil da Training ist. Und es ist nicht dieses „Ich muss da hin“, sondern eher „Wann geht’s endlich los“. Das Training ist für sie wie ein Fixpunkt in der Woche. Man sieht, wie sie sicherer werden, wie sie sich gegenseitig helfen und wie aus einer Gruppe über die Zeit ein Team wächst.

Und ja, es ist auch ein Verein, in dem Kinder einfach Kinder sein dürfen. Mit ganz viel Lachen, Aufregung vor Auftritten und diesem Kribbeln im Bauch, wenn die Musik angeht und es ernst wird.

Vereinsfarben, Jacken und dieses „Wir gehören dazu“

Irgendwann passiert etwas, das man als Mama gar nicht so plant, aber trotzdem liebt: Die Kinder sind plötzlich nicht nur dabei, sie sind richtig in den Vereinsfarben eingekleidet. Über die Zeit kamen verschiedene Teile dazu. Jacken, Winterjacken, Fleecejacken, T Shirts und noch mehr. Und jedes Teil ist nicht einfach nur Kleidung, sondern ein kleines Stück Zugehörigkeit.

Wenn sie das anziehen, wirken sie gleich ein bisschen größer. So nach dem Motto: „Ich bin Teil davon.“ Und genau so fühlen sie sich auch.

Der erste Orden und die großen Augen

Ganz am Anfang gab es sogar einen kleinen Karnevalsorden. So ein Moment, der für Erwachsene vielleicht nach einer Kleinigkeit klingt, für Kinder aber riesig ist. Dieser Orden bedeutet nämlich: Du bist offiziell dabei. Du hast deinen Platz. Du gehörst dazu.

Ich erinnere mich noch gut an die stolzen Blicke. Und ganz ehrlich, da schmunzelt man als Mama nicht nur, da wird man auch ein bisschen weich.

Freundschaften, die nebenbei entstehen

Was über die Session besonders deutlich wurde: Die Kinder haben viele Freunde gefunden. Das passiert fast nebenbei. Beim Training, bei Auftritten, beim Warten, beim Umziehen, beim Quatschen. Und plötzlich kennt man nicht nur die eigenen Vereinsleute, sondern auch Eltern, Geschwister und Kinder aus ganz vielen Ecken hier aus der Umgebung.

Genau das ist auch ein schönes Extra an der Sache: Durch die vielen Auftritte lernt man nach und nach die ganzen Dörfer hier in der Nähe kennen. Manche kannte ich vorher nur vom Durchfahren, jetzt verbinden wir damit Bühnen, Turnhallen, Kindergartenflure, Vereinsheime und Erinnerungen.

Auftritte, Applaus und die kleinen Belohnungen

Die Auftritte waren für die Kinder natürlich das Highlight. Dieses „Wir dürfen zeigen, was wir können“. Und wie stolz sie sind, wenn der Applaus kommt. Wenn jemand lächelt. Wenn Erwachsene klatschen und Kinder staunen.

Und dann gibt es da noch diese kleinen Dinge, die in Kinderaugen einfach groß sind. Nach vielen Auftritten gab es eine Kleinigkeit. Eine Capri Sonne, Kinderschokolade oder etwas Ähnliches. Nichts Weltbewegendes und doch so effektiv. Denn für Kinder ist das wie eine kleine Medaille nach dem Einsatz: „Du hast das toll gemacht.“

Weiberfastnacht als Abschluss: ein Tag voller Stationen

Der Abschluss für die Kinder war an Weiberfastnacht. Und das war nicht nur ein Auftritt, sondern gleich mehrere hintereinander. So ein Tag, der sich anfühlt wie eine kleine Tour. Ein Programmpunkt nach dem nächsten. Auftritt, umziehen, weiterfahren, kurz durchatmen und wieder los.

Ein ganz besonderer Moment war der Auftritt in der Grundschule von Florian. Florian war an dem Tag so stolz. Vor den eigenen Mitschülern, vor den Lehrern, in der eigenen Schule aufzutreten, ist einfach etwas anderes. Da steht man nicht nur auf einer Bühne, da steht man gefühlt ein bisschen größer als sonst. Man sieht richtig, wie viel Mut das kostet und wie sehr es ihn gleichzeitig stärkt.

Danach ging es weiter in verschiedene Kindergärten. Wieder neue Orte, neue Menschen, neue Gesichter. Und jedes Mal dieselbe Mischung aus Aufregung und Routine. Man merkt, wie die Kinder über die Session hinweg gelernt haben, mit dieser Situation umzugehen.

Nass, erschöpft und trotzdem glücklich

Und als wäre der Tag nicht schon anstrengend genug gewesen, hat es an Weiberfastnacht auch noch nur geregnet. So richtig. Nicht „ein bisschen Niesel“, sondern nass bis auf die Knochen.

Die Kinder waren am Ende erschöpft. Müde. Durchgefroren. Und trotzdem glücklich. Das ist so typisch. Kinder können gleichzeitig komplett platt sein und trotzdem strahlen, weil sie etwas erlebt haben, auf das sie stolz sind.

Für mich sind genau das die Momente, die bleiben. Nicht, weil alles perfekt war, sondern weil es echt war. Weil es Spaß gemacht hat. Weil sie über sich hinausgewachsen sind. Und weil man merkt: Das war eine richtig gute Session.

Fazit: KG Nubbel e.V. ist ein Stück Zuhause geworden

Wenn ich die Session zusammenfasse, dann bleibt vor allem eins: Dankbarkeit. Für die vielen Auftritte, die Gemeinschaft, die Freundschaften, die Routine am Mittwoch und dieses Gefühl, dass die Kinder dort einen Ort gefunden haben, an dem sie sich wohlfühlen.

KG Nubbel Sessionsorden 2025/2026 als Erinnerung an die Karnevalssession
Sessionsorden 2025/2026 der KG Nubbel e.V.

KG Nubbel e.V. ist für uns nicht nur Karneval. Es ist ein Verein, der Kinder stärkt, der Zusammenhalt zeigt und der unseren Alltag um viele schöne Erinnerungen reicher gemacht hat.

Mehr Infos zur KG Nubbel e.V. findest du hier:
👉 Website der KG Nubbel e.V.

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