Alltag Soldatin Mama im Alltag der Osterferien

Alltag Soldatin Mama mit Kindern in der Eisdiele

Mittwochmorgen, ich sitze im Homeoffice, der Tee steht neben mir und noch bevor der Tag richtig begonnen hat, läuft in meinem Kopf schon alles gleichzeitig. Aufgaben im Dienst, Termine, Gedanken an das, was heute noch kommt, und parallel dazu die Kinder, die Ferien und dieses Gefühl, dass gerade nichts wirklich leise ist, sondern alles gleichzeitig Raum braucht. Genau so fühlt sich mein Alltag Soldatin Mama in diesen Tagen an, dicht, lebendig und manchmal auch ein bisschen zu viel auf einmal.

Der Alltag Soldatin Mama bedeutet für mich nicht, dass sich Beruf und Familie sauber voneinander trennen lassen, sondern dass beides gleichzeitig stattfindet und oft ineinander übergeht.

Die Osterferien klingen im ersten Moment nach Entlastung, nach mehr Zeit und nach Tagen, die nicht komplett durchgetaktet sind, doch in der Realität bedeutet es auch, dass die Kinder zuhause sind, ihre Zeit genießen wollen und ich gleichzeitig versuche, meinen Aufgaben im Dienst gerecht zu werden. Es ist kein Entweder oder, sondern ein ständiges Nebeneinander, das sich durch den ganzen Tag zieht.

Alltag Soldatin Mama zwischen drei Jungs im Haus und einem Eis im Regen

Die Ferien haben direkt lebendig begonnen. Von Sonntag auf Montag hatte der Große Besuch zum Übernachten, und damit waren es plötzlich drei Jungs im Haus, denn der Krümmel war natürlich mittendrin. Es war laut, es war lebendig und es war genau dieses Durcheinander, das entsteht, wenn Kinder zusammen sind und eigentlich längst schlafen sollten, aber noch lange nicht daran denken.

Am nächsten Morgen standen sie trotzdem wieder da, als hätten sie durchgeschlafen, während ich mich kurz gefragt habe, woher diese Energie eigentlich kommt.

Am Nachmittag sind wir, obwohl es geregnet hat, noch in die Eisdiele gefahren, einfach um einmal rauszukommen, den Kopf freizubekommen und einen Moment zu schaffen, der sich nach Pause anfühlt. Oft sind es genau diese kleinen, spontanen Entscheidungen, die einen Tag verändern und ihn am Ende besonders machen.

Alltag Soldatin Mama Kinder essen Eisbecher in der Eisdiele während der Osterferien
Einfach zusammensitzen, ein Eis bestellen und den Moment genießen
Alltag Soldatin Mama mit Kindern in der Eisdiele
Manchmal sind es genau diese spontanen Momente, die den Tag besonders machen

Drei Kinder, ein Eiswagen und eine Entscheidung im Hintergrund

Dienstag war dann der Krümmel dran. Ein Freund war da und damit war das Haus wieder voller Leben, Stimmen aus dem Kinderzimmer, Spielzeug in jeder Ecke und dieses lebendige Chaos, das gleichzeitig fordernd und wertvoll ist. Genau solche Tage zeigen mir immer wieder, wie intensiv mein Alltag als Soldatin und Mama sein kann, weil sich alles gleichzeitig abspielt und ich mittendrin bin.

Und als wäre das alles noch nicht genug gewesen, hatten die drei auch noch richtig Glück. Kurz bevor der Besuch abgeholt wurde, kam der Eiswagen um die Ecke, der fast täglich direkt gegenüber von unserem Haus hält. Die Begeisterung war entsprechend groß und für jeden gab es noch zwei Kugeln Eis, mit Streuseln, die durften natürlich nicht fehlen. Einer dieser Momente, die nicht geplant sind und genau deshalb so besonders bleiben, weil sie den Alltag Soldatin Mama genau so zeigen, wie er ist, ungeplant, lebendig und voller kleiner Highlights.

Während ich da stand, mit drei glücklichen Kindern und klebrigen Fingern vom Eis, lief im Hintergrund noch etwas ganz anderes. Für unser Kinderbuch lag ein konkretes Angebot von RTL auf dem Tisch, ein Werbespot, der im Fernsehen ausgestrahlt werden sollte, mit fester Ausspielung und entsprechender Reichweite.

Ich habe wirklich darüber nachgedacht, weil es natürlich eine große Chance ist, das Buch sichtbarer zu machen und noch mehr Familien zu erreichen. Gleichzeitig habe ich aber auch gespürt, wie voll gerade alles ist, im Dienst, zuhause und mit allem, was parallel läuft. Gerade in einem Alltag Soldatin Mama wird einem in solchen Momenten bewusst, dass man nicht alles gleichzeitig machen kann, auch wenn es sich manchmal so anfühlt.

Am Ende habe ich mich bewusst dagegen entschieden. Nicht, weil es kein gutes Angebot war, sondern weil ich gemerkt habe, dass ich gerade nicht noch mehr auf einmal möchte, sondern den Dingen, die bereits da sind, wirklich gerecht werden will. Vielleicht ist genau das auch ein Teil meines Alltag Soldatin Mama, nicht jede Chance sofort zu ergreifen, sondern bewusst zu entscheiden, was gerade wirklich passt.

Gemeinsame Abende und kleine Auszeiten im Alltag

Am Abend waren wir im JO3 American Bar in Euskirchen, ein Ort, an dem man schnell ankommt, ohne viel nachdenken zu müssen und an dem man sich auch mit Kindern sofort wohlfühlt. Die Atmosphäre ist entspannt und modern, gleichzeitig aber so offen, dass Familien hier ganz selbstverständlich dazugehören. Auf der Karte findet jeder etwas, von klassischen Burgern bis hin zu einfachen Gerichten, die genau das Richtige sind, wenn man einfach zusammensitzen möchte, ohne großen Aufwand, und genau solche Abende sind es, die den Alltag Soldatin Mama ein Stück leichter machen.

Alltag Soldatin Mama Abendessen JO3 Euskirchen mit Kindern
Einfach zusammensitzen, essen und für einen Moment alles andere ausblenden

Den Abend haben wir im JO3 American Bar in Euskirchen verbracht, einem Ort, der perfekt ist, wenn man einfach entspannt mit Kindern essen gehen möchte.

Zwischen Homeoffice, neuer Verantwortung und DinoXperience

Mittwoch bringt wieder etwas Struktur hinein, zumindest auf dem Papier, denn ich sitze im Homeoffice, arbeite meine Aufgaben ab und weiß gleichzeitig, dass der Tag noch lange nicht vorbei ist und noch einiges auf uns wartet.

Im Dienst ist gerade viel in Bewegung, neue Verantwortung, neue Aufgaben und genau in dieser Phase finde ich mich gerade wieder. Seit heute bin ich offiziell Sachgebietsleiterin meines kleinen, feinen Sachgebietes, was mich stolz macht und gleichzeitig mit Verantwortung verbunden ist, denn es bedeutet Entscheidungen zu treffen, den Überblick zu behalten, für mein Team da zu sein und all das im Blick zu haben, während die nächsten Themen bereits anstehen.

Zusätzlich bin ich ab heute auch Inklusionsbeauftragte, ein Thema, das mir persönlich besonders wichtig ist, weil es um Menschen, um Teilhabe und um eine Umsetzung im Alltag geht, die wirklich funktioniert und nicht nur auf dem Papier gut aussieht.

Während sich im Dienst vieles neu sortiert, läuft zuhause alles ganz normal weiter, und genau darin zeigt sich für mich immer wieder, wie sehr sich beides miteinander verbindet.

Und genau an diesem Punkt ging es für mich noch einmal raus aus dem Homeoffice und hinein in die Kaserne zu einer Besprechung, zwei Stunden voller Fokus, Austausch und Entscheidungen, bevor direkt wieder ein kompletter Wechsel anstand.

Denn ich hatte für uns die DinoXperience in Königswinter gebucht, ein Erlebnis rund um Dinosaurier mit großen Figuren, Bewegungen und Geräuschen, die Kinder sofort in ihren Bann ziehen und in eine ganz eigene Welt mitnehmen. Schon beim Reingehen war klar, dass das genau ihr Ding ist, große Augen, viele Fragen und dieses ehrliche Staunen, das Kinder haben, wenn sie etwas wirklich begeistert.

👉 Die DinoXperience in Königswinter kannst du hier finden:
https://www.dinoxperience.de

Gerade solche Momente zeigen mir immer wieder, wie besonders der Alltag Soldatin Mama ist, denn eben noch war ich im dienstlichen Kontext, konzentriert und strukturiert, und kurz darauf stehe ich mit meinen Kindern vor einem Dinosaurier, höre ihnen zu und versuche, ganz bewusst in diesem Moment anzukommen.

Vielleicht ist genau das der Alltag Soldatin Mama, dieses ständige Umschalten zwischen Verantwortung und Familienzeit, ohne dabei den Bezug zu verlieren.

Kleine Momente dazwischen

Zwischen all dem gibt es immer wieder diese ruhigen Augenblicke, die fast unscheinbar wirken, aber genau das Gleichgewicht halten, wie ein einfacher Abendsnack zuhause, ein paar Brombeeren auf dem Tisch und für einen Moment einfach nichts müssen.

Alltag Soldatin Mama Snack zuhause mit Brombeeren
Zwischen all dem Trubel sind es oft die kleinen Pausen, die zählen

Ostern ohne Perfektion

Morgen geht es direkt weiter. Der Große ist auf einen Kindergeburtstag eingeladen und sie gehen ins Kino. Der Krümmel möchte natürlich auch mit, also werde ich beide hinbringen und mit ihm parallel im Kino sitzen, während der Große mit seinen Freunden unterwegs ist.

Und dann ist da schon Karfreitag.

Wenn ich ehrlich bin, habe ich noch nichts für Ostern vorbereitet. Keine Geschenke, keine große Dekoration, nichts durchgeplant. Das Einzige, was bisher hängt, ist der Osterkranz an der Tür.

Alltag Soldatin Mama Osterkranz Tür Dekoration Zuhause
Nicht perfekt vorbereitet, aber mit Herz

Alltag Soldatin – Mama bedeutet nicht Perfektion

Die Kinder erinnern sich nicht daran, ob alles perfekt vorbereitet war. Sie erinnern sich an die Eisdiele im Regen, an den Eiswagen, an Freunde im Haus, an gemeinsame Abende, an Dinosaurier und an genau diese Tage, die vielleicht voll waren, aber eben auch besonders.

Ja, ich bin müde. Ja, es ist viel. Und ja, manchmal fühlt es sich an, als würde alles gleichzeitig passieren.

Aber gleichzeitig ist es genau dieses Leben, das ich mir aufgebaut habe. Nicht perfekt, aber echt.

Vielleicht ist genau das der Alltag als Soldatin und Mama. Nicht alles unter Kontrolle zu haben, sondern trotzdem weiterzugehen und die Momente zu sehen, die bleiben.

Herz voraus.

Wenn du mehr über meinen Weg erfahren möchtest, schau dir auch meinen Beitrag zu unserem ersten Jahr zu dritt an.

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Leben als Soldatin und Mutter – zwischen Dienst, Familie und ganz normalen Tagen

Soldatin und Mutter im Alltag der Bundeswehr
Soldatin und Mutter im Alltag der Bundeswehr
Das Leben als Soldatin und Mutter bedeutet für mich, Dienst und Familie miteinander zu verbinden.

Viele Menschen stellen sich das Leben bei der Bundeswehr sehr klar und vielleicht auch etwas einseitig vor. Uniform, Dienst, Fahrzeuge, Ausbildung oder Einsätze sind oft die ersten Bilder, die dabei entstehen. Was dabei schnell in den Hintergrund gerät, ist, dass hinter jeder Uniform auch ein ganz normales Leben steht. Ein Leben mit Familie, Kindern, Terminen, Hausaufgaben, Brotdosen am frühen Morgen und manchmal auch ziemlich wenig Schlaf.

Für mich bedeutet das Leben als Soldatin und Mutter genau diese Mischung. Mein Alltag bewegt sich zwischen Verantwortung im Dienst bei der Bundeswehr und den vielen kleinen Momenten zu Hause, die genauso wichtig sind. Zwischen Kameraden und Kameradinnen im Dienst, Schulranzen am Küchentisch und dem ganz normalen Familienleben entsteht ein Alltag, der manchmal herausfordernd ist, sich für mich aber längst ganz selbstverständlich anfühlt.


Ein Morgen, der früher beginnt als bei vielen anderen

Mein Tag beginnt meistens um 5:20 Uhr, wenn im Haus noch alles ruhig ist. Während draußen oft noch Dunkelheit herrscht und die Kinder tief schlafen, stehe ich auf, ziehe mich halb an und gehe nach unten in die Küche. Dort beginnt der erste Teil unseres Familienalltags.

Ich bereite die Brotdosen vor, schmiere Brote und versuche dabei schon ein wenig Struktur in den kommenden Tag zu bringen. Diese ruhige Zeit am Morgen gehört inzwischen fest zu meiner Routine, auch wenn sie manchmal sehr früh beginnt.

Gegen 5:50 Uhr logge ich mich bereits von zu Hause aus in den Dienst-PC ein und erledige die ersten Aufgaben. Dieser kleine Vorsprung am Morgen hilft mir, später im Tagesverlauf flexibler zu bleiben.


Soldatin und Mutter – zwei Welten, die zusammengehören

Um 6:20 Uhr wecke ich dann den Großen. Während er sich fertig macht und anzieht, nutze ich die Zeit, um selbst vollständig fertig zu werden, Zähne zu putzen und mich komplett anzuziehen. Danach setze ich mich meist noch einmal kurz an den Dienst-PC, bevor der nächste Abschnitt des Morgens beginnt.

Um 6:50 Uhr hole ich ihn nach unten. Wir ziehen unsere Jacken an, nehmen unseren Hund mit und gehen gemeinsam zur Bushaltestelle. Diese wenigen Minuten auf dem Weg sind oft ein kleiner Moment des Durchatmens, bevor der Tag richtig beginnt.

Wenn der Bus abgefahren ist, gehe ich wieder nach Hause. Um 7:00 Uhr wecke ich den Mini, der etwas später in den Tag startet. Nachdem auch er fertig ist, bringe ich ihn zur Schule und fahre anschließend selbst in den Dienst.


Die Stunden im Dienst

Je nach Stundenplan des Minis fahre ich zwischen 12:00 und 13:00 Uhr wieder vom Dienst nach Hause und arbeite von dort im Homeoffice weiter. Diese Mischung aus Dienst und Homeoffice hilft mir dabei, Familie und Beruf besser miteinander zu verbinden.

Die Stunden im Dienst sind für mich dennoch sehr wichtig. Dort bin ich nicht nur Mama, sondern Soldatin. Ich arbeite mit meinen Kameraden und Kameradinnen zusammen, tausche mich mit ihnen aus, bespreche Aufgaben und habe Gespräche mit anderen Erwachsenen.

Gerade dieser Teil des Tages tut manchmal auch einfach gut, weil man kurz aus der reinen Mama-Rolle herauskommt und wieder ganz in der eigenen beruflichen Welt ist.


Der Familiennachmittag

Die Kinder kommen meist zu unterschiedlichen Zeiten aus der Schule nach Hause. Unser gemeinsames Mittagessen findet deshalb meistens erst gegen 15:30 Uhr statt.

Danach beginnt der typische Familiennachmittag. Hausaufgaben werden gemacht, für Tests wird gelernt, Termine stehen an, und natürlich wird auch gespielt und getobt. Manche Tage sind ruhig und laufen ganz entspannt ab, während andere Tage sich eher wie ein kleiner organisatorischer Marathon anfühlen.


Der Abend im Familienalltag

Unter der Woche gehen die Kinder gegen 20:00 Uhr ins Bett. Wenn im Haus langsam Ruhe einkehrt, beginnt für mich meistens noch ein weiterer Teil des Tages.

Dann wird noch schnell aufgeräumt, Wäsche gemacht, Dinge vorbereitet oder einfach erledigt, was tagsüber liegen geblieben ist. Erst wenn all diese kleinen Aufgaben erledigt sind, wird es wirklich ruhig.

Meistens falle ich gegen 22:00 Uhr ziemlich müde ins Bett und weiß, dass am nächsten Morgen wieder ein neuer Tag beginnt.


Warum das Leben als Soldatin und Mutter für mich normal ist

Das Leben als Soldatin und Mutter bedeutet für mich nicht, zwei völlig getrennte Welten zu haben. Es bedeutet vielmehr, beide Seiten miteinander zu verbinden.

Die Verantwortung im Dienst, die Zusammenarbeit mit Kameraden und Kameradinnen und die Aufgaben bei der Bundeswehr gehören genauso zu meinem Leben wie die Zeit mit meinen Kindern, unser Zuhause und die vielen kleinen Momente im Alltag.

Vielleicht ist genau diese Mischung das, was meinen Alltag ausmacht. Zwischen Uniform und Familienleben entsteht ein ganz normales Leben, das manchmal anstrengend ist, oft chaotisch, aber gleichzeitig auch unglaublich wertvoll.


Am Ende ist unser Alltag wahrscheinlich gar nicht so anders als in vielen anderen Familien. Es gibt Tage, an denen alles ruhig läuft, und andere Tage, an denen gefühlt alles gleichzeitig passiert.

Die Bundeswehr gehört zu meinem Leben genauso dazu wie meine Kinder, unser Zuhause und die vielen kleinen Momente dazwischen. Hinter der Uniform stehen eben nicht nur Dienst und Verantwortung, sondern auch Familie, Lachen, Hausaufgaben und manchmal einfach ein ganz normaler, chaotischer Alltag.

Vielleicht ist genau das die wichtigste Erkenntnis. Soldatin zu sein und Mutter zu sein schließt sich nicht aus. Für mich gehört beides zusammen.

Eventuell wirkt dieser Alltag für manche Menschen ungewöhnlich oder schwer vorstellbar. Für mich ist er allerdings längst ganz normal geworden. Das Leben als Soldatin und Mutter bedeutet für mich nicht, zwei getrennte Welten zu haben, sondern beide Seiten meines Lebens miteinander zu verbinden.

Zwischen Dienst, Kameraden und Kameradinnen, Schule, Hausaufgaben, Familienmomenten und den vielen kleinen Dingen des Alltags entsteht einfach unser ganz normales Leben.

Wenn du Fragen zu diesem Thema hast oder etwas wissen möchtest, das ich in diesem Artikel vielleicht noch nicht angesprochen habe, dann schreib es gerne in die Kommentare. Für mich ist vieles davon inzwischen Alltag und Normalität geworden, aber ich weiß auch, dass es für Außenstehende oft spannend oder überraschend sein kann.


Weitere Einblicke rund um Bundeswehr und Alltag

Wenn dich das Leben bei der Bundeswehr interessiert, findest du auf meinem Blog noch weitere Beiträge zu diesem Thema.

👉 Hier findest du weitere Beiträge rund um die Bundeswehr

Wenn du dich allgemein für die Arbeit der Bundeswehr interessierst, findest du auch auf der offiziellen Seite viele Informationen über Aufgaben, Struktur und Einsätze.

👉 https://www.bundeswehr.de

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Mama Soldatin – Als meine Kinder mich fragten warum ich eine Uniform trage

Mama Soldatin in Bundeswehr Uniform im Alltag

Wenn eine Mama Soldatin ist und Kinder Fragen stellen

Als Mama Soldatin gehört meine Uniform ganz selbstverständlich zu meinem Alltag. Meine Uniform hängt bei uns immer im Badezimmer. Genau dort beginnt morgens auch unser ganz normaler Familienalltag. Während die Kinder sich die Zähne putzen, noch etwas verschlafen in den Spiegel schauen oder überlegen, was sie heute in der Schule erwartet, ziehe ich mich für den Dienst an. Hose, Feldbluse und Stiefel gehören für mich längst zur Routine.

Für meine Kinder war das am Anfang jedoch etwas Besonderes. Ihre Mama trägt eine Uniform. Ihre Mama ist Soldatin. Oder einfacher gesagt, ihre Mama ist eine Mama Soldatin.

Kinder beobachten ihre Eltern sehr genau. Sie sehen Dinge, die für Erwachsene längst zur Routine geworden sind. Genau so entstand eines Morgens eine Frage, die mich sehr berührt hat.

Mama, warum trägst du eine Uniform

Eines Morgens stand einer meiner Jungs neben mir im Badezimmer und schaute mich ganz aufmerksam an, während ich meine Uniform anzog. Nach einem Moment fragte er ganz direkt, warum ich eigentlich jeden Morgen diese Kleidung trage.

Für Kinder ist eine Mama Soldatin zunächst nicht selbstverständlich. Viele ihrer Freunde erleben ihre Eltern in ganz anderen Berufen. Manche arbeiten im Büro, andere im Krankenhaus oder in einem Geschäft. Eine Uniform sehen Kinder im Alltag dagegen nicht so häufig.

Mir war wichtig, diese Frage so zu beantworten, dass meine Kinder wirklich verstehen können, was meine Uniform bedeutet.

Uniform anhand Alltagsbeispielen erklären

Kinder brauchen keine komplizierten Erklärungen. Sie verstehen Dinge am besten, wenn man sie mit Beispielen aus ihrem Alltag verbindet.

Deshalb habe ich ihnen erklärt, dass viele Berufe eine bestimmte Kleidung haben. Ein Arzt trägt zum Beispiel einen weißen Kittel. Wenn man ihn sieht, erkennt man sofort, dass er Arzt ist und Menschen hilft. Ein Garten und Landschaftsbauer arbeitet in robuster Arbeitskleidung, weil er viel draußen arbeitet. Und wenn die Müllabfuhr durch unsere Straßen fährt, tragen die Mitarbeiter ihre auffällige Arbeitskleidung, damit sie im Straßenverkehr gut gesehen werden können.

All diese Kleidungen zeigen, zu welchem Beruf jemand gehört und welche Aufgabe er hat.

Meine Uniform zeigt deshalb einfach, dass ich Soldatin bin. Sie zeigt, dass ihre Mama eine Mama Soldatin ist.

Der Alltag als Mama Soldatin zwischen Familie und Dienst

Für meine Kinder war diese Erklärung sofort verständlich. In ihrer Welt war das plötzlich ganz logisch. So wie der Arzt seinen Kittel hat und andere Menschen ihre Arbeitskleidung tragen, habe ich eben meine Uniform.

Seitdem gehört sie ganz selbstverständlich zu unserem Alltag. Sie hängt morgens im Badezimmer, während die Kinder sich für Schule und Alltag fertig machen. Manchmal wird sie noch neugierig betrachtet oder kommentiert, doch meistens ist sie einfach nur da.

So wie der Schulranzen im Flur oder die Brotdosen auf dem Küchentisch.

Hinter jeder Uniform steckt auch eine Familie

Mama Soldatin im Dienst bei der Bundeswehr

Viele Menschen denken bei der Bundeswehr zuerst an Fahrzeuge, Übungen oder Auslandseinsätze. Dabei wird oft vergessen, dass hinter jeder Uniform auch ein ganz normales Leben steht.

Hinter jeder Uniform steht ein Mensch und häufig auch eine Familie.

In meinem Fall bin ich eine Mama Soldatin. Mein Alltag besteht deshalb nicht nur aus Dienst, sondern auch aus Brotdosen packen, Hausaufgaben begleiten, Gesprächen am Abend und den vielen kleinen Momenten, die das Familienleben ausmachen.

Meine Uniform ist deshalb für uns nichts Fremdes. Sie gehört einfach zu unserem Leben dazu.

Und manchmal beginnt das Verständnis dafür mit einer einzigen Frage am Morgen im Badezimmer.

Warum trägt Mama eigentlich eine Uniform.

Herz voraus
Yvonne

Häufige Fragen rund um den Alltag als Mama Soldatin

Gibt es bei der Bundeswehr eine Uniform für schwangere Soldatinnen?

Ja, für schwangere Soldatinnen gibt es bei der Bundeswehr eine spezielle Umstandsuniform. Sie ist so angepasst, dass sie während der Schwangerschaft bequem getragen werden kann und trotzdem den dienstlichen Anforderungen entspricht. Auch in dieser Zeit tragen Soldatinnen in der Regel weiterhin Uniform. Der Dienstalltag verändert sich jedoch oft, weil bestimmte körperliche Belastungen oder Tätigkeiten nicht mehr vorgesehen sind.

Arbeiten schwangere Soldatinnen weiter im Dienst?

Viele schwangere Soldatinnen bleiben auch während der Schwangerschaft weiterhin im Dienst. Häufig verändert sich jedoch der Arbeitsalltag, weil Tätigkeiten mit hoher körperlicher Belastung in dieser Zeit vermieden werden. Stattdessen übernehmen viele Soldatinnen Aufgaben im Büro oder in Bereichen, die besser mit der Schwangerschaft vereinbar sind. Auf diese Weise bleibt der Kontakt zur eigenen Einheit bestehen, während gleichzeitig der Schutz von Mutter und Kind im Mittelpunkt steht.

Wie läuft der Mutterschutz bei Soldatinnen ab?

Für Soldatinnen gelten grundsätzlich die gleichen Mutterschutzfristen wie in anderen Berufen. Der Mutterschutz beginnt in der Regel sechs Wochen vor dem errechneten Geburtstermin und endet acht Wochen nach der Geburt. In dieser Zeit steht die Gesundheit von Mutter und Kind im Mittelpunkt, weshalb kein regulärer Dienst geleistet wird.

Können Soldatinnen Elternzeit nehmen`

Auch Soldatinnen können Elternzeit nehmen. Viele Familien nutzen diese Möglichkeit, um sich bewusst Zeit für ihr Kind zu nehmen und den neuen Alltag als Familie zu gestalten. Gerade für eine Mama Soldatin ist diese Zeit oft besonders wertvoll, weil der Dienstalltag später wieder eine gute Organisation zwischen Familie und Beruf erfordert.

Wie erleben Kinder den Beruf ihrer Mama Soldatin?

Für Kinder ist es am Anfang oft etwas Besonderes, wenn ihre Mama Soldatin ist und eine Uniform trägt. Viele Fragen entstehen ganz automatisch im Alltag, weil Kinder verstehen möchten, was ihre Eltern eigentlich beruflich machen. Mit der Zeit wird die Uniform jedoch zu einem ganz normalen Teil des Familienlebens. Genau solche kleinen Momente aus unserem Alltag als Familie bei der Bundeswehr greife ich auch in verschiedenen Beiträgen auf diesem Blog immer wieder auf.

Weitere Einblicke in meinen Alltag als Mama Soldatin

Wenn dich interessiert, wie sich Familie, Alltag und Bundeswehrdienst miteinander verbinden lassen, findest du auf diesem Blog noch weitere persönliche Geschichten. Besonders der Beitrag über unsere Zeit nach der Trennung und die Suche nach einem neuen Zuhause zeigt, wie sehr sich das Leben manchmal neu sortieren muss.

👉 https://transformwithheart.de/haus-suchen-nach-trennung-mit-kindern/

Wer sich allgemein über den Dienst von Frauen bei der Bundeswehr informieren möchte oder mehr über Themen wie Familie, Mutterschutz und Karriere erfahren möchte, findet auf der offiziellen Internetseite der Bundeswehr viele weiterführende Informationen.

👉 https://www.bundeswehrkarriere.de

oder allgemeine Bundeswehrseite:

👉 https://www.bundeswehr.de

Optional noch eine weitere offizielle Seite Familie bei der Bundeswehr:

👉 https://www.bundeswehrkarriere.de/familie-und-dienst

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