Unser erstes Bundeswehr Buch unter Pseudonym – ein Anfang, den damals niemand gesehen hat

erstes Bundeswehr Buch Unnützes Wissen mit über 250 Fun Facts aus dem Alltag der Truppe

Mein erstes Bundeswehr Buch entstand auf eine Weise, die rückblickend fast typisch für einen Anfang ist, der noch niemandem wirklich auffällt. Manchmal beginnen Dinge ganz leise, ohne große Ankündigung, ohne Aufmerksamkeit und ohne dass viele Menschen überhaupt mitbekommen, dass gerade etwas Neues entsteht, und genau so war es mit diesem ersten Bundeswehr Buch, das lange bevor unsere Kinderbücher entstanden sind und lange bevor ich begonnen habe, offener über meine Projekte, meinen Alltag zwischen Familie und Bundeswehr und meine Gedanken zum Schreiben zu sprechen, bereits einmal entstanden ist.

Damals war vieles noch neu für mich, vieles noch vorsichtig und ehrlich gesagt auch ein bisschen ein Experiment. Die Idee, ein eigenes Buch zu schreiben, hatte mich schon eine ganze Weile begleitet, doch der Schritt von einer Idee zu einem tatsächlich veröffentlichten Buch fühlte sich zunächst noch ungewohnt und auch ein wenig unsicher an.

erstes Bundeswehr Buch Unnützes Wissen mit über 250 Fun Facts aus dem Alltag der Truppe

Deshalb erschien dieses erste Buch auch nicht unter meinem echten Namen, sondern unter einem Pseudonym. Der Name lautete damals Lia Falkenrot, und für mich fühlte sich das zu diesem Zeitpunkt wie eine kleine Absicherung an, weil ich ausprobieren wollte, ob der Weg als Autorin überhaupt etwas für mich ist, ohne mich sofort mit meinem eigenen Namen sichtbar zu machen.

Heute sehe ich diesen Schritt mit einem Lächeln, aber damals war er genau richtig, weil er mir die Freiheit gegeben hat, einfach auszuprobieren, ohne den Druck zu spüren, sofort perfekt sein zu müssen.

Wie die Idee zu unserem ersten Bundeswehr Buch entstand

Während meiner Zeit bei der Bundeswehr sind mir immer wieder kleine Dinge aufgefallen, die Außenstehende oft gar nicht kennen oder sich ganz anders vorstellen. Viele Menschen verbinden mit der Bundeswehr vor allem Fahrzeuge, Einsätze, Ausbildung oder Uniformen, doch der eigentliche Alltag besteht aus vielen kleinen Momenten, aus Traditionen, aus Humor, aus Kameradschaft und aus Situationen, die man oft erst versteht, wenn man selbst einmal Teil dieser Welt gewesen ist.

Genau aus diesen vielen kleinen Beobachtungen entstand nach und nach die Idee für mein erstes Bundeswehr Buch, in dem ich kurze und unterhaltsame Fakten über den Alltag der Truppe sammeln wollte. Während ich begann, diese Gedanken aufzuschreiben, merkte ich schnell, dass sich daraus tatsächlich ein größeres Projekt entwickeln könnte.

Ich begann damit, kleine Notizen zu sammeln, Situationen aufzuschreiben, über die man schmunzeln kann, Details festzuhalten, die Soldaten sofort wiedererkennen, und kleine Geschichten zu formulieren, bei denen Außenstehende manchmal überrascht sind, weil sie zeigen, wie vielseitig und manchmal auch wie humorvoll der Alltag bei der Bundeswehr tatsächlich sein kann. Genau aus diesen vielen kleinen Beobachtungen entwickelte sich schließlich Schritt für Schritt mein erstes Bundeswehr Buch.

Aus diesen Gedanken entstand schließlich das Buch „Unnützes Wissen: Bundeswehr – Über 250 Fun Facts aus dem Alltag der Truppe“. Dieses erste Bundeswehr Buch ist eine Sammlung aus über zweihundert kurzen Fakten, die sich mit ganz unterschiedlichen Bereichen des Bundeswehralltags beschäftigen, von Ausbildung und Kasernenleben über Fahrzeuge und Technik bis hin zu Kameradschaft, Traditionen und vielen kleinen Situationen, die für Soldaten ganz selbstverständlich sind, für Außenstehende jedoch oft überraschend wirken.

Ein Blick in unser erstes Bundeswehr Buch

Dieses erste Bundeswehr Buch sollte damals vor allem zeigen, wie viele kleine Geschichten und Beobachtungen sich im Alltag der Truppe verstecken.

Illustration von Bundeswehr Stiefeln aus dem Buch Unnützes Wissen mit Fun Fact aus dem Alltag der Truppe
Eine der vielen humorvollen Illustrationen aus unserem ersten Bundeswehr Buch mit Fun Facts aus dem Alltag der Truppe.

Es beginnt mit kuriosen Geschichten aus der Kaserne, führt weiter über Fahrzeuge, Flugzeuge und Technik und beschäftigt sich später auch mit Ausbildung, Übungen, Bürokratie, Traditionen und Kameradschaft.

Gerade diese Mischung aus humorvollen Beobachtungen und kleinen Einblicken in den Alltag bei der Truppe macht den Charakter dieses Buches aus, weil viele dieser Situationen für Soldaten sofort vertraut wirken, während Außenstehende oft erst durch solche Geschichten verstehen, wie vielseitig dieser Alltag eigentlich ist.

Ein erstes Buch ist selten perfekt

Inhaltsverzeichnis aus dem Bundeswehr Buch Unnützes Wissen mit Kapiteln über Kaserne, Fahrzeuge, Ausbildung und Kameradschaft
Ein Blick in unser erstes Bundeswehr Buch

Wenn ich heute auf dieses erste Buch zurückblicke, sehe ich allerdings nicht nur die vielen kleinen Fun Facts, sondern auch sehr deutlich, dass wir damals tatsächlich noch ganz am Anfang standen und vieles zum ersten Mal gemacht haben.

Natürlich haben wir versucht, alles so sorgfältig wie möglich umzusetzen, doch im Rückblick erkennt man an manchen Stellen auch, dass uns damals einfach noch die Erfahrung im Bereich Buchgestaltung und Layout gefehlt hat.

Ein gutes Beispiel dafür ist das Inhaltsverzeichnis, bei dem man sehen kann, dass die Formatierung nicht ganz perfekt geworden ist und einige Zeilen leicht verschoben wirken.

Solche kleinen Dinge passieren schnell, wenn man ein Buchprojekt zum ersten Mal umsetzt, weil man erst während des Prozesses wirklich lernt, worauf es bei der Gestaltung und Struktur eines Buches ankommt.

Heute würde ich einige Details wahrscheinlich anders lösen, doch gleichzeitig finde ich es auch schön, dass dieses Buch genau so existiert, wie es damals entstanden ist, weil es sehr ehrlich zeigt, wie ein erstes Projekt aussehen kann, wenn man gerade beginnt, eigene Ideen in die Tat umzusetzen.

Warum unser erstes Bundeswehr Buch niemand gekauft hat

Nachdem das Buch schließlich fertig geschrieben und veröffentlicht war, kam der Moment, in dem es tatsächlich online verfügbar war und theoretisch von jedem entdeckt werden konnte. Doch danach passierte erst einmal gar nichts.

Es gab keine Verkäufe, keine Rezensionen und auch keine Rückmeldungen von Lesern, was im ersten Moment natürlich ein wenig ernüchternd wirken kann. Der Grund dafür war allerdings ziemlich einfach.

Ich hatte niemandem davon erzählt. Ich habe damals keinerlei Werbung für das Buch gemacht, weder im Freundeskreis noch in der Familie, und auch auf Social Media habe ich das Buch überhaupt nicht erwähnt. Es gab keinen Beitrag, keine Vorstellung und keine Verlinkung, sodass im Grunde niemand wusste, dass dieses Buch überhaupt existiert.

Rückblickend wirkt das natürlich fast ein wenig absurd, denn ein Buch zu veröffentlichen und gleichzeitig nicht darüber zu sprechen, ist natürlich keine besonders gute Voraussetzung dafür, dass Menschen es entdecken oder lesen.

Warum dieses Buch trotzdem unglaublich wichtig war

Trotzdem war dieses erste Bundeswehr Buch für mich ein unglaublich wichtiger Schritt, weil es mir gezeigt hat, dass eine Idee tatsächlich Wirklichkeit werden kann.

Ein Buch zu schreiben ist das eine, doch ein Buch wirklich fertigzustellen, zu veröffentlichen und damit sichtbar in die Welt zu bringen, fühlt sich noch einmal ganz anders an, weil aus einem Gedanken plötzlich etwas Greifbares entsteht.

Dieses Projekt hat mir Mut gemacht, weil ich dadurch gelernt habe, dass ich in der Lage bin, ein Buch von der ersten Idee bis zur Veröffentlichung selbst umzusetzen und meine eigenen Gedanken tatsächlich in ein fertiges Projekt zu verwandeln.

Heute sehe ich dieses erste Bundeswehr Buch deshalb nicht als Misserfolg, sondern als meinen Anfang. Es war ein stiller Anfang, den damals kaum jemand gesehen hat, der für mich persönlich jedoch unglaublich wichtig war, weil ohne diesen ersten Schritt viele der Projekte, die später entstanden sind, vermutlich niemals begonnen hätten.

Wie sich mein Leben heute zwischen Familie, Bundeswehr und neuen Projekten entwickelt hat, habe ich in einem anderen Beitrag bereits ausführlicher beschrieben.

👉 https://transformwithheart.de/haus-suchen-nach-trennung-mit-kindern/

Unser erstes Bundeswehr Buch gibt es noch heute

Auch wenn unser erstes Bundeswehr Buch damals kaum jemand entdeckt hat, bleibt es für mich der Anfang meiner Reise als Autorin.

Wer neugierig geworden ist und sehen möchte, wie dieses erste Projekt damals ausgesehen hat, kann es hier finden:

👉 https://amzn.eu/d/01iyRn5i

Vielleicht ist genau das die wichtigste Erkenntnis aus dieser Erfahrung, denn nicht jeder Anfang muss perfekt sein und nicht jedes Projekt startet mit großer Aufmerksamkeit.

Manchmal beginnt etwas ganz leise, und manchmal ist genau dieser stille Anfang der erste Schritt zu etwas viel Größerem.

Weiterlesen