Bevor bei uns die erste Toniebox eingezogen ist, stand in den Kinderzimmern immer ein klassischer Kassettenrecorder. Ich habe den Kindern damals oft meine alten Bibi Blocksberg und Benjamin Blümchen Kassetten vorgespielt, die ich selbst noch aus meiner Kindheit kannte. Es war ein schönes Gefühl zu sehen, dass Geschichten, die mich früher begleitet haben, plötzlich auch für meine eigenen Kinder wieder spannend wurden. Dass daraus einmal eine so große Tonie Sammlung entstehen würde, hätten wir damals allerdings nie gedacht.
Irgendwann erzählte mir eine Freundin von einem ganz neuen Startup, von dem bei uns zu dieser Zeit eigentlich noch kaum jemand gehört hatte: Tonies. Das Konzept klang spannend und gleichzeitig erstaunlich einfach. Figuren statt Kassetten oder CDs, die Kinder selbst bedienen können. Also wurden wir neugierig.

Kurze Zeit später standen bei uns zwei Tonieboxen und einige erste Figuren im Kinderzimmer.
Die erste Toniebox im Kinderzimmer
Die Toniebox kam bei den Kindern sofort gut an. Selbst unser Mini, der damals gerade einmal acht Monate alt war, konnte die Box bedienen. Das System ist wirklich erstaunlich einfach aufgebaut und genau deshalb für Kinder so gut geeignet.
Man stellt eine Figur auf die Box, drückt auf ein Ohr und schon startet die Geschichte. Mit dem großen Ohr kann man die Lautstärke erhöhen, mit dem kleinen Ohr wird sie wieder leiser gemacht. Alles funktioniert intuitiv und ohne komplizierte Menüs.
Die Kinder hatten schnell verstanden, wie die Box funktioniert, und schon nach kurzer Zeit gehörten die Tonies ganz selbstverständlich zu unserem Alltag im Kinderzimmer.

Wie unsere Tonie Sammlung immer größer wurde
Mit den ersten Figuren begann auch unsere Tonie Sammlung zu wachsen. Am Anfang waren es nur ein paar Geschichten, doch mit der Zeit kamen immer neue Figuren dazu. Geburtstage, Weihnachten oder kleine Überraschungen zwischendurch sind bei uns oft die Momente gewesen, in denen neue Tonies ins Kinderzimmer eingezogen sind.
Auch die Firma Tonies selbst wuchs in dieser Zeit immer weiter. Es wurden immer mehr Figuren produziert, neue Geschichten veröffentlicht und die Auswahl wurde stetig größer. Dadurch konnten die Kinder nach und nach immer mehr Figuren entdecken, die zu ihren Interessen passten.
Natürlich orientieren sich Kinder dabei stark an ihren aktuellen Lieblingsgeschichten. Wenn gerade eine Serie oder ein bestimmtes Thema besonders spannend war, wollten sie genau diese Figuren auch als Tonie haben.
Wenn Figuren noch keine Tonies waren
Ein gutes Beispiel dafür war damals Paw Patrol. Die Kinder waren total begeistert von der Serie und wollten natürlich auch ihre Lieblingsfiguren als Tonies hören. Nur gab es diese Figuren zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht als Tonie.
Also mussten die Mamas ein bisschen kreativ werden.
Im Internet tauchten irgendwann erste Videos auf, in denen gezeigt wurde, wie man sogenannte Zaubertonies basteln kann. Dabei wird der Chip aus einem Kreativtonie genommen und in eine andere Figur eingesetzt. Anschließend lädt man das gewünschte Hörspiel auf den Chip und plötzlich läuft eine ganz andere Figur als Tonie auf der Box.
Mit der Zeit wurde ich offenbar immer besser darin, solche Zaubertonies zu basteln. Denn nachdem die Kinder gemerkt hatten, dass Mama das ganz gut hinbekommt, kamen immer mehr Wünsche dazu.
Über 300 Tonies im Kinderzimmer
Auf diese Weise wuchs unsere Tonie Sammlung immer weiter. Heute stehen in den Kinderzimmern mehrere Regale voller Figuren. Irgendwann habe ich aufgehört zu zählen, aber es dürften inzwischen deutlich über 300 Tonies sein.
Die Regale im Kinderzimmer platzen inzwischen allerdings langsam aus allen Nähten. Ein Teil unserer Tonies hat deshalb bereits in einer großen Kiste Platz gefunden, weil einfach nicht mehr alle Figuren gleichzeitig ins Regal passen.
Trotzdem wissen die Kinder meist genau, welche Figur wo liegt. Manche Geschichten werden regelmäßig gehört, andere verschwinden eine Zeit lang im Regal, bis sie plötzlich wieder interessant werden.
Wissenstonies und Hörspiele
Neben klassischen Geschichten hören unsere Kinder auch gerne sogenannte Wissenstonies. Besonders Figuren aus der Reihe Wieso Weshalb Warum Junior oder einige Was ist Was Tonies gefallen uns sehr gut.
Ich persönlich finde diese Wissenstonies richtig gelungen, weil Kinder sich dadurch Wissen fast nebenbei aneignen. Themen aus Natur, Technik oder dem Alltag werden kindgerecht erklärt und die Kinder nehmen beim Zuhören oft mehr auf, als man im ersten Moment denkt.
Beim Spielen im Kinderzimmer läuft manchmal einfach eine Geschichte nebenbei, und trotzdem bleiben viele Informationen hängen. Genau deshalb gehören diese Wissenstonies inzwischen zu unseren Lieblingsfiguren.

Warum wir unsere Tonie Sammlung nicht verkleinern
Ab und zu frage ich die Kinder, ob wir vielleicht ein oder zwei Tonies aussortieren und verkaufen wollen. Schließlich ist die Sammlung inzwischen wirklich groß geworden.
Die Antwort ist allerdings fast immer die gleiche.
Die Kinder erklären mir dann, dass sie diese Figuren doch immer wieder hören möchten. Manche Geschichten erinnern sie an bestimmte Phasen, andere sind einfach Lieblingsfiguren, die immer wieder aus dem Regal geholt werden.
Am Ende bleiben die meisten Figuren also doch bei uns.
Und so wächst unsere Tonie Sammlung vermutlich auch in Zukunft noch ein bisschen weiter.
Tonies im Familienalltag
Rückblickend sind die Tonies für uns viel mehr als nur Hörspiele geworden. Sie begleiten den Alltag der Kinder seit vielen Jahren. Beim Spielen im Kinderzimmer, beim Einschlafen oder einfach zwischendurch, wenn eine Geschichte laufen soll.
Die einfache Bedienung sorgt dafür, dass selbst kleine Kinder die Toniebox problemlos nutzen können. Genau das macht das System bis heute so beliebt.

Habt ihr auch eine Tonie Sammlung?
Mich würde interessieren, wie es bei euch aussieht. Habt ihr zu Hause auch eine Tonie Sammlung oder vielleicht Lieblingsfiguren, die eure Kinder immer wieder hören?
Schreibt es gerne in die Kommentare. Vielleicht entdecken wir so auch noch neue Geschichten für unsere Sammlung.
Weitere Informationen und passende Beiträge
Wenn ihr euch selbst für Tonies interessiert oder euch einmal anschauen möchtet, welche Figuren und Hörspiele es aktuell gibt, findet ihr viele Informationen direkt auf der offiziellen Seite der Toniebox:
👉 Toniebox und Tonie Figuren
https://tonies.com
Bei uns gehören Tonies inzwischen schon viele Jahre zum Familienalltag. Geschichten, Wissenstonies oder selbst bespielte Kreativtonies begleiten die Kinder beim Spielen, beim Einschlafen oder einfach zwischendurch.
Wenn euch interessiert, wie wir Hörspiele auch beim Lernen nutzen, könnt ihr euch auch diesen Beitrag anschauen:
👉 Mathe lernen in der Grundschule – unsere Erfahrungen aus dem Familienalltag
https://transformwithheart.de/mathe-lernen-grundschule