Zwergspitz Erfahrungen: Warum wir uns jederzeit wieder für Püppy entscheiden würden

Zwergspitz Erfahrungen - Püppy am Strand während eines Familienurlaubs

Wenn ich heute an unsere ersten Zwergspitz Erfahrungen zurückdenke, muss ich manchmal selbst lachen. Wer mich kennt, weiß nämlich, dass ich eigentlich immer große Hunde hatte. Labrador, Golden Retriever oder ähnliche Rassen waren für mich das, was ich unter einem Hund verstanden habe. Ich sage bis heute scherzhaft, dass Hunde bei mir eigentlich erst auf Kniehöhe anfangen.

Als wir uns nach der Trennung dazu entschieden haben, wieder einen Hund in die Familie zu holen, war die Situation allerdings eine andere als früher. Plötzlich war ich mit zwei Kindern alleine unterwegs, wir machten viele Ausflüge, fuhren in den Urlaub und verbrachten viel Zeit im Auto. Deshalb stand schnell fest, dass unser nächster Hund kleiner werden sollte. Er sollte problemlos auf die Rückbank zwischen die Kinder passen, uns auf Reisen begleiten können und möglichst überall willkommen sein.

Während wir uns verschiedene Hunderassen angeschaut haben, sind wir immer wieder beim Zwergspitz hängen geblieben. Die Hunde wirkten freundlich, familienbezogen und genau passend für unser Leben. Als wir dann die Anzeige von Püppy gesehen haben, war die Entscheidung eigentlich schon gefallen. Er gefiel uns sofort und heute, mehr als zwei Jahre später, können wir sagen, dass wir diese Entscheidung keine Sekunde bereut haben.

Vom Labrador zum Zwergspitz – unsere ersten Zwergspitz Erfahrungen

Für Püppy haben wir damals 2.200 Euro bezahlt. Das war sicherlich kein günstiger Hund, allerdings war er reinrassig, hatte sämtliche Unterlagen dabei und wir bekamen sogar Fotos seiner Elterntiere. Damals erschien uns das viel Geld, heute würde ich diese Entscheidung allerdings jederzeit wieder treffen.

Am 15. März 2024 zog Püppy schließlich bei uns ein und wurde innerhalb kürzester Zeit ein Teil unserer Familie. Rückblickend war es erstaunlich, wie schnell er seinen Platz gefunden hat. Die Kinder waren sofort verliebt und auch ich musste relativ schnell feststellen, dass ein Hund nicht groß sein muss, um das Familienleben komplett auf den Kopf zu stellen.

Unsere Zwergspitz Erfahrungen begannen also mit einem kleinen Hund, der schon damals ein erstaunlich großes Selbstbewusstsein hatte.

Püppy gehört mittlerweile genauso zu unserem Alltag wie Schule, Arbeit und Vereinsleben. Wie unser Familienleben heute aussieht, habe ich auch in meinem Beitrag über unser erstes Jahr nach der Trennung beschrieben.

Zwergspitz-Erfahrungen: Ein kleiner Hund mit einem riesigen Ego

Wenn ich Püppy mit einem Satz beschreiben müsste, würde ich wahrscheinlich sagen: Sein Ego ist deutlich größer als er selbst.

Zwergspitz Püppy begrüßt einen Leonberger

Mit seinen knapp 5,8 Kilogramm gehört er nun wirklich nicht zu den großen Hunden, allerdings scheint ihm das niemand gesagt zu haben. Besonders deutlich wird das immer dann, wenn er andere Hunde trifft. Während manche kleinen Hunde eher vorsichtig sind, interessiert sich Püppy vor allem für große Hunde. Je größer der Hund ist, desto spannender scheint er ihn zu finden.

Mehr als einmal standen wir vor einem Leonberger, Schäferhund oder anderen großen Rassen und mussten schmunzeln, weil Püppy völlig selbstverständlich auf sie zugelaufen ist. Angst kennt er dabei kaum. Natürlich achten wir immer darauf, dass der andere Hund freundlich reagiert, aber Püppy selbst scheint sich seiner Größe überhaupt nicht bewusst zu sein.

Genau diese Mischung aus Neugier, Selbstbewusstsein und Freundlichkeit gehört zu den Dingen, die unsere Zwergspitz Erfahrungen bis heute prägen.

Warum ein Zwergspitz perfekt zu unserem Alltag passt

Eine der schönsten Erfahrungen ist für mich, wie unkompliziert Püppy in unseren Alltag passt. Genau das war schließlich einer der Hauptgründe, weshalb wir uns damals bewusst für einen kleinen Hund entschieden haben.

Im Auto sitzt er meistens zwischen den Kindern auf der Rückbank und beobachtet aufmerksam alles, was um ihn herum passiert. Bei Ausflügen ist er fast immer dabei und auch im Urlaub begleitet er uns regelmäßig. Während wir früher bei größeren Hunden deutlich mehr planen mussten, ist vieles heute einfacher geworden.

Wer unseren Blog schon länger verfolgt, weiß, dass wir gerne unterwegs sind. Ob Tagesausflug, Strandbesuch oder Urlaub, Püppy gehört meistens dazu. Dadurch sammelt er auch deutlich mehr Bewegung, als man einem kleinen Hund vielleicht zutrauen würde.

An normalen Tagen gehen wir ungefähr sechs bis sieben Mal mit ihm nach draußen. Morgens begleitet er mich häufig zur Bushaltestelle, wenn Fabian zur Schule fährt. Nachmittags fallen die Runden meist länger aus, weil der Zeitdruck weg ist. Mittwochs nutze ich die Trainingszeit der Kinder oft für einen ausgedehnten Spaziergang, bei dem wir beide die Ruhe genießen können.

Bevor wir uns für einen Hund entschieden haben, haben wir uns natürlich ausführlich über die Eigenschaften der Rasse informiert. Informationen zum offiziellen Rassestandard findet man beispielsweise beim Verband für das Deutsche Hundewesen.

Zwergspitz Erfahrungen: Püppy und die große Liebe zum Essen

Wenn es ein Thema gibt, bei dem sich die gesamte Familie einig ist, dann ist es Püppys Begeisterung für Essen.

Sobald jemand von uns etwas isst, taucht er praktisch aus dem Nichts auf. Dabei spielt es keine Rolle, ob jemand ein Brot schmiert, ein Eis aus dem Gefrierschrank holt oder einfach nur in Richtung Küche läuft. Püppy hat offensichtlich Angst, irgendeine Essensausgabe zu verpassen.

Ganz unschuldig sind wir daran allerdings nicht. Kinder lassen beim Essen nun einmal gelegentlich etwas fallen und ein Hund lernt erstaunlich schnell, dass Geduld manchmal belohnt wird.

Zwergspitz Welpe Püppy mit Kaustange
Püppy als kleiner Welpe

Besonders gerne mag er Fleisch, Reis, Nudeln und natürlich Hundeleckerchen. Seine geliebten Kaustangen verschwinden regelmäßig in Rekordzeit. Gleichzeitig achten wir natürlich darauf, dass solche Extras die Ausnahme bleiben und sein normales Futter die Grundlage seiner Ernährung bildet.

Sein Trockenfutter bekommt er übrigens schon seit dem Welpenalter. Weil er es immer gut vertragen hat, sind wir später einfach auf das Erwachsenenfutter derselben Marke umgestiegen. Zusätzlich freut er sich über Nassfutter und gelegentliche Leckerchen.

Fellpflege ist bei einem Zwergspitz wirklich ein Thema

Viele Menschen verlieben sich in das wunderschöne Fell eines Zwergspitzes. Das kann ich absolut verstehen, denn genau dieses flauschige Aussehen gehört natürlich zum Charme der Rasse.

Unsere Zwergspitz Erfahrungen zeigen allerdings auch, dass dieses Fell nicht von allein so aussieht.

Zwergspitz vor und nach dem Besuch beim Hundefriseur

Püppy besitzt unglaublich viel Unterfell. Kämmen könnte man ihn theoretisch ständig und trotzdem findet man immer wieder Stellen, die Aufmerksamkeit benötigen. Irgendwann wirkt das Fell einfach zerzaust und dann wird es Zeit für einen Friseurbesuch.

Etwa alle fünf Wochen geht Püppy deshalb zum Hundefriseur. Dort wird sein Fell gepflegt und je nach Jahreszeit etwas angepasst. Im Sommer wird es etwas kürzer gehalten als im Winter. Ein Termin kostet uns ungefähr 80 Euro und gehört inzwischen ganz selbstverständlich zu den laufenden Kosten dazu.

Besonders spannend wird es immer nach Strandbesuchen. Püppy liebt Wasser, allerdings auf seine ganz eigene Art. Während andere Hunde begeistert ins Meer rennen, läuft er lieber langsam ins flache Wasser und legt sich dort hinein. Besonders schön findet er es offenbar, wenn ihn die kleinen Wellen sanft vor und zurück bewegen.

Für sein Fell ist das allerdings eine kleine Katastrophe. Salzwasser und Sand sorgen zuverlässig dafür, dass sich kleine Locken bilden und jede Menge Sand im Fell festsetzt. Danach stehen Duschen, Kämmen und ausgiebiges Föhnen auf dem Programm. Wer einen Zwergspitz besitzt, weiß wahrscheinlich genau, dass das Trocknen manchmal länger dauert als der eigentliche Strandbesuch.

Nasser Zwergspitz nach einem Tag am Strand

Wer sich generell über Fellpflege, Bürsten und Pflegebedarf informieren möchte, findet viele hilfreiche Tipps bei Fressnapf.

Zwergspitz Erfahrungen beim Tierarzt

Zu ehrlichen Zwergspitz Erfahrungen gehören natürlich auch die weniger schönen Momente.

Als Püppy ungefähr ein halbes Jahr alt war, bemerkten wir plötzlich, dass er während des Spaziergangs anfing zu zittern. Anfangs wussten wir überhaupt nicht, was dahintersteckt. Nach mehreren Untersuchungen erhielten wir schließlich die Diagnose Epilepsie.

Seitdem bekommt er morgens und abends jeweils eine halbe Tablette. Die Medikamente kosten etwa 80 Euro für zwei Monate und haben ihm glücklicherweise sehr geholfen. Seitdem er eingestellt wurde, hatten wir keine weiteren Anfälle mehr.

Was uns den Alltag dabei enorm erleichtert, ist seine unkomplizierte Art. Während unsere früheren Hunde selbst die besten Verstecke für Tabletten entlarvt haben, nimmt Püppy seine Medikamente einfach direkt aus der Hand. Selbst Pulver können wir auf die Hand geben und er schleckt es ohne jede Diskussion auf. Gerade wenn man täglich Medikamente geben muss, weiß man diese Eigenschaft irgendwann sehr zu schätzen.

Im Laufe der Zeit kamen außerdem eine Infektion mit Antibiotika-Behandlung, ein Eisenmangel und gelegentliche Atemprobleme hinzu. Aufgrund seiner kurzen Nase hört es sich manchmal so an, als müsste er sich übergeben, tatsächlich bekommt er in diesen Momenten einfach schlecht Luft. Auch dafür haben wir ein Pulver bekommen, das ihm hilft.

Natürlich kommen die normalen Tierarzttermine für Impfungen, Wurmkuren und Gesundheitskontrollen noch hinzu.

Da Zwergspitze aufgrund ihrer Zucht teilweise anfällig für bestimmte gesundheitliche Probleme sein können, lohnt sich vor der Anschaffung auch ein Blick auf die Informationen der Tierärztlichen Vereinigung für Tierschutz.

Ohne Spielzeug geht bei Püppy gar nichts

Wer unser Wohnzimmer betritt, merkt relativ schnell, dass hier ein Hund lebt, der Spielzeug liebt.

Bälle werden durch die Gegend getragen, Stofftiere werden herumgeschleppt und alles, was einen Quietscher eingebaut hat, steigt automatisch in Püppys persönlicher Beliebtheitsskala ganz nach oben.

Zwergspitz Püppy in seinem Hundebett mit Kuscheltier
Sein Lieblingsplatz
Zwergspitz Püppy mit Stofftier auf dem Boden
Spielzeug geht immer

Manchmal liegen gefühlt zehn verschiedene Spielzeuge im Wohnzimmer verteilt, weil er sich nicht entscheiden kann, welches gerade das Wichtigste ist. Einige Stofftiere begleiten ihn sogar auf die Couch oder landen später in seinem Körbchen.

Auch mit über zwei Jahren spielt er noch mit einer Begeisterung, die man eher von einem Welpen erwarten würde.

Mindestens genauso lustig ist allerdings seine Lieblingsposition beim Liegen. Seine Hinterbeine liegen oft komplett nach hinten ausgestreckt auf dem Boden, während die Füße links und rechts abgespreizt sind. Anfangs fanden wir diese Haltung ziemlich ungewöhnlich, inzwischen gehört sie einfach zu Püppy dazu. Ich habe mittlerweile gehört, dass viele kleine Hunde diese sogenannte Froschposition einnehmen, aber bei Püppy sorgt sie trotzdem regelmäßig für ein Schmunzeln.

Zwergspitz Püppy liegt mit ausgestreckten Hinterbeinen auf dem Boden
Püppys Lieblingsposition

Würden wir aufgrund unserer Zwergspitz Erfahrungen wieder einen Zwergspitz wählen?

Wenn mich heute jemand nach unseren Zwergspitz Erfahrungen fragt, muss ich nicht lange überlegen.

Natürlich bellt Püppy manchmal mehr, als uns lieb ist. Die Türklingel, die Nachbarn, Besucher oder vorbeifahrende Fahrzeuge werden zuverlässig kommentiert. Sein Fell benötigt Pflege, Friseurbesuche kosten Geld und Tierarzttermine gehören genauso dazu wie bei jeder anderen Hunderasse.

Trotzdem würden wir uns jederzeit wieder für einen Zwergspitz entscheiden.

Püppy passt perfekt zu unserem Leben. Er begleitet uns auf Ausflügen, fährt mit in den Urlaub, liebt die Kinder, versteht sich hervorragend mit großen Hunden und sorgt jeden Tag für kleine Momente, über die wir lachen müssen.

Als wir ihn am 15. März 2024 abgeholt haben, konnten wir nicht ahnen, wie sehr dieser kleine Hund unseren Alltag bereichern würde. Heute können wir uns ein Leben ohne ihn schlicht nicht mehr vorstellen.

FAQ: Unsere Zwergspitz Erfahrungen

Ist ein Zwergspitz ein guter Familienhund?

Nach unseren Zwergspitz Erfahrungen ja. Püppy lebt seit über zwei Jahren mit zwei Kindern zusammen und ist ein liebevoller Familienhund.

Wie viel kostet ein Zwergspitz?

Unser reinrassiger Zwergspitz hat 2.200 Euro gekostet. Hinzu kommen laufende Kosten für Futter, Friseur, Tierarzt und Versicherung.

Wie oft muss ein Zwergspitz zum Friseur?

Püppy besucht etwa alle fünf Wochen einen Hundefriseur. Die Kosten liegen bei ungefähr 80 Euro pro Termin.

Bellen Zwergspitze viel?

Unsere Zwergspitz Erfahrungen zeigen, dass die Rasse durchaus wachsam sein kann und viele Geräusche zuverlässig meldet.

Kann ein Zwergspitz alleine bleiben?

Ja. Püppy bleibt einige Stunden alleine zuhause und verhält sich dabei ruhig und entspannt.

Ist die Fellpflege aufwendig?

Ja. Das dichte Unterfell benötigt regelmäßiges Bürsten und professionelle Pflege.


Wer sich für das Leben mit einem Hund interessiert, findet bei uns übrigens noch weitere Geschichten aus dem Alltag mit Püppy in der Kategorie Püppys Welt.

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