Unser erstes Bundeswehr Buch unter Pseudonym – ein Anfang, den damals niemand gesehen hat

erstes Bundeswehr Buch Unnützes Wissen mit über 250 Fun Facts aus dem Alltag der Truppe

Mein erstes Bundeswehr Buch entstand auf eine Weise, die rückblickend fast typisch für einen Anfang ist, der noch niemandem wirklich auffällt. Manchmal beginnen Dinge ganz leise, ohne große Ankündigung, ohne Aufmerksamkeit und ohne dass viele Menschen überhaupt mitbekommen, dass gerade etwas Neues entsteht, und genau so war es mit diesem ersten Bundeswehr Buch, das lange bevor unsere Kinderbücher entstanden sind und lange bevor ich begonnen habe, offener über meine Projekte, meinen Alltag zwischen Familie und Bundeswehr und meine Gedanken zum Schreiben zu sprechen, bereits einmal entstanden ist.

Damals war vieles noch neu für mich, vieles noch vorsichtig und ehrlich gesagt auch ein bisschen ein Experiment. Die Idee, ein eigenes Buch zu schreiben, hatte mich schon eine ganze Weile begleitet, doch der Schritt von einer Idee zu einem tatsächlich veröffentlichten Buch fühlte sich zunächst noch ungewohnt und auch ein wenig unsicher an.

erstes Bundeswehr Buch Unnützes Wissen mit über 250 Fun Facts aus dem Alltag der Truppe

Deshalb erschien dieses erste Buch auch nicht unter meinem echten Namen, sondern unter einem Pseudonym. Der Name lautete damals Lia Falkenrot, und für mich fühlte sich das zu diesem Zeitpunkt wie eine kleine Absicherung an, weil ich ausprobieren wollte, ob der Weg als Autorin überhaupt etwas für mich ist, ohne mich sofort mit meinem eigenen Namen sichtbar zu machen.

Heute sehe ich diesen Schritt mit einem Lächeln, aber damals war er genau richtig, weil er mir die Freiheit gegeben hat, einfach auszuprobieren, ohne den Druck zu spüren, sofort perfekt sein zu müssen.

Wie die Idee zu unserem ersten Bundeswehr Buch entstand

Während meiner Zeit bei der Bundeswehr sind mir immer wieder kleine Dinge aufgefallen, die Außenstehende oft gar nicht kennen oder sich ganz anders vorstellen. Viele Menschen verbinden mit der Bundeswehr vor allem Fahrzeuge, Einsätze, Ausbildung oder Uniformen, doch der eigentliche Alltag besteht aus vielen kleinen Momenten, aus Traditionen, aus Humor, aus Kameradschaft und aus Situationen, die man oft erst versteht, wenn man selbst einmal Teil dieser Welt gewesen ist.

Genau aus diesen vielen kleinen Beobachtungen entstand nach und nach die Idee für mein erstes Bundeswehr Buch, in dem ich kurze und unterhaltsame Fakten über den Alltag der Truppe sammeln wollte. Während ich begann, diese Gedanken aufzuschreiben, merkte ich schnell, dass sich daraus tatsächlich ein größeres Projekt entwickeln könnte.

Ich begann damit, kleine Notizen zu sammeln, Situationen aufzuschreiben, über die man schmunzeln kann, Details festzuhalten, die Soldaten sofort wiedererkennen, und kleine Geschichten zu formulieren, bei denen Außenstehende manchmal überrascht sind, weil sie zeigen, wie vielseitig und manchmal auch wie humorvoll der Alltag bei der Bundeswehr tatsächlich sein kann. Genau aus diesen vielen kleinen Beobachtungen entwickelte sich schließlich Schritt für Schritt mein erstes Bundeswehr Buch.

Aus diesen Gedanken entstand schließlich das Buch „Unnützes Wissen: Bundeswehr – Über 250 Fun Facts aus dem Alltag der Truppe“. Dieses erste Bundeswehr Buch ist eine Sammlung aus über zweihundert kurzen Fakten, die sich mit ganz unterschiedlichen Bereichen des Bundeswehralltags beschäftigen, von Ausbildung und Kasernenleben über Fahrzeuge und Technik bis hin zu Kameradschaft, Traditionen und vielen kleinen Situationen, die für Soldaten ganz selbstverständlich sind, für Außenstehende jedoch oft überraschend wirken.

Ein Blick in unser erstes Bundeswehr Buch

Dieses erste Bundeswehr Buch sollte damals vor allem zeigen, wie viele kleine Geschichten und Beobachtungen sich im Alltag der Truppe verstecken.

Illustration von Bundeswehr Stiefeln aus dem Buch Unnützes Wissen mit Fun Fact aus dem Alltag der Truppe
Eine der vielen humorvollen Illustrationen aus unserem ersten Bundeswehr Buch mit Fun Facts aus dem Alltag der Truppe.

Es beginnt mit kuriosen Geschichten aus der Kaserne, führt weiter über Fahrzeuge, Flugzeuge und Technik und beschäftigt sich später auch mit Ausbildung, Übungen, Bürokratie, Traditionen und Kameradschaft.

Gerade diese Mischung aus humorvollen Beobachtungen und kleinen Einblicken in den Alltag bei der Truppe macht den Charakter dieses Buches aus, weil viele dieser Situationen für Soldaten sofort vertraut wirken, während Außenstehende oft erst durch solche Geschichten verstehen, wie vielseitig dieser Alltag eigentlich ist.

Ein erstes Buch ist selten perfekt

Inhaltsverzeichnis aus dem Bundeswehr Buch Unnützes Wissen mit Kapiteln über Kaserne, Fahrzeuge, Ausbildung und Kameradschaft
Ein Blick in unser erstes Bundeswehr Buch

Wenn ich heute auf dieses erste Buch zurückblicke, sehe ich allerdings nicht nur die vielen kleinen Fun Facts, sondern auch sehr deutlich, dass wir damals tatsächlich noch ganz am Anfang standen und vieles zum ersten Mal gemacht haben.

Natürlich haben wir versucht, alles so sorgfältig wie möglich umzusetzen, doch im Rückblick erkennt man an manchen Stellen auch, dass uns damals einfach noch die Erfahrung im Bereich Buchgestaltung und Layout gefehlt hat.

Ein gutes Beispiel dafür ist das Inhaltsverzeichnis, bei dem man sehen kann, dass die Formatierung nicht ganz perfekt geworden ist und einige Zeilen leicht verschoben wirken.

Solche kleinen Dinge passieren schnell, wenn man ein Buchprojekt zum ersten Mal umsetzt, weil man erst während des Prozesses wirklich lernt, worauf es bei der Gestaltung und Struktur eines Buches ankommt.

Heute würde ich einige Details wahrscheinlich anders lösen, doch gleichzeitig finde ich es auch schön, dass dieses Buch genau so existiert, wie es damals entstanden ist, weil es sehr ehrlich zeigt, wie ein erstes Projekt aussehen kann, wenn man gerade beginnt, eigene Ideen in die Tat umzusetzen.

Warum unser erstes Bundeswehr Buch niemand gekauft hat

Nachdem das Buch schließlich fertig geschrieben und veröffentlicht war, kam der Moment, in dem es tatsächlich online verfügbar war und theoretisch von jedem entdeckt werden konnte. Doch danach passierte erst einmal gar nichts.

Es gab keine Verkäufe, keine Rezensionen und auch keine Rückmeldungen von Lesern, was im ersten Moment natürlich ein wenig ernüchternd wirken kann. Der Grund dafür war allerdings ziemlich einfach.

Ich hatte niemandem davon erzählt. Ich habe damals keinerlei Werbung für das Buch gemacht, weder im Freundeskreis noch in der Familie, und auch auf Social Media habe ich das Buch überhaupt nicht erwähnt. Es gab keinen Beitrag, keine Vorstellung und keine Verlinkung, sodass im Grunde niemand wusste, dass dieses Buch überhaupt existiert.

Rückblickend wirkt das natürlich fast ein wenig absurd, denn ein Buch zu veröffentlichen und gleichzeitig nicht darüber zu sprechen, ist natürlich keine besonders gute Voraussetzung dafür, dass Menschen es entdecken oder lesen.

Warum dieses Buch trotzdem unglaublich wichtig war

Trotzdem war dieses erste Bundeswehr Buch für mich ein unglaublich wichtiger Schritt, weil es mir gezeigt hat, dass eine Idee tatsächlich Wirklichkeit werden kann.

Ein Buch zu schreiben ist das eine, doch ein Buch wirklich fertigzustellen, zu veröffentlichen und damit sichtbar in die Welt zu bringen, fühlt sich noch einmal ganz anders an, weil aus einem Gedanken plötzlich etwas Greifbares entsteht.

Dieses Projekt hat mir Mut gemacht, weil ich dadurch gelernt habe, dass ich in der Lage bin, ein Buch von der ersten Idee bis zur Veröffentlichung selbst umzusetzen und meine eigenen Gedanken tatsächlich in ein fertiges Projekt zu verwandeln.

Heute sehe ich dieses erste Bundeswehr Buch deshalb nicht als Misserfolg, sondern als meinen Anfang. Es war ein stiller Anfang, den damals kaum jemand gesehen hat, der für mich persönlich jedoch unglaublich wichtig war, weil ohne diesen ersten Schritt viele der Projekte, die später entstanden sind, vermutlich niemals begonnen hätten.

Wie sich mein Leben heute zwischen Familie, Bundeswehr und neuen Projekten entwickelt hat, habe ich in einem anderen Beitrag bereits ausführlicher beschrieben.

👉 https://transformwithheart.de/haus-suchen-nach-trennung-mit-kindern/

Unser erstes Bundeswehr Buch gibt es noch heute

Auch wenn unser erstes Bundeswehr Buch damals kaum jemand entdeckt hat, bleibt es für mich der Anfang meiner Reise als Autorin.

Wer neugierig geworden ist und sehen möchte, wie dieses erste Projekt damals ausgesehen hat, kann es hier finden:

👉 https://amzn.eu/d/01iyRn5i

Vielleicht ist genau das die wichtigste Erkenntnis aus dieser Erfahrung, denn nicht jeder Anfang muss perfekt sein und nicht jedes Projekt startet mit großer Aufmerksamkeit.

Manchmal beginnt etwas ganz leise, und manchmal ist genau dieser stille Anfang der erste Schritt zu etwas viel Größerem.

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Mama Soldatin – Als meine Kinder mich fragten warum ich eine Uniform trage

Mama Soldatin in Bundeswehr Uniform im Alltag

Wenn eine Mama Soldatin ist und Kinder Fragen stellen

Als Mama Soldatin gehört meine Uniform ganz selbstverständlich zu meinem Alltag. Meine Uniform hängt bei uns immer im Badezimmer. Genau dort beginnt morgens auch unser ganz normaler Familienalltag. Während die Kinder sich die Zähne putzen, noch etwas verschlafen in den Spiegel schauen oder überlegen, was sie heute in der Schule erwartet, ziehe ich mich für den Dienst an. Hose, Feldbluse und Stiefel gehören für mich längst zur Routine.

Für meine Kinder war das am Anfang jedoch etwas Besonderes. Ihre Mama trägt eine Uniform. Ihre Mama ist Soldatin. Oder einfacher gesagt, ihre Mama ist eine Mama Soldatin.

Kinder beobachten ihre Eltern sehr genau. Sie sehen Dinge, die für Erwachsene längst zur Routine geworden sind. Genau so entstand eines Morgens eine Frage, die mich sehr berührt hat.

Mama, warum trägst du eine Uniform

Eines Morgens stand einer meiner Jungs neben mir im Badezimmer und schaute mich ganz aufmerksam an, während ich meine Uniform anzog. Nach einem Moment fragte er ganz direkt, warum ich eigentlich jeden Morgen diese Kleidung trage.

Für Kinder ist eine Mama Soldatin zunächst nicht selbstverständlich. Viele ihrer Freunde erleben ihre Eltern in ganz anderen Berufen. Manche arbeiten im Büro, andere im Krankenhaus oder in einem Geschäft. Eine Uniform sehen Kinder im Alltag dagegen nicht so häufig.

Mir war wichtig, diese Frage so zu beantworten, dass meine Kinder wirklich verstehen können, was meine Uniform bedeutet.

Uniform anhand Alltagsbeispielen erklären

Kinder brauchen keine komplizierten Erklärungen. Sie verstehen Dinge am besten, wenn man sie mit Beispielen aus ihrem Alltag verbindet.

Deshalb habe ich ihnen erklärt, dass viele Berufe eine bestimmte Kleidung haben. Ein Arzt trägt zum Beispiel einen weißen Kittel. Wenn man ihn sieht, erkennt man sofort, dass er Arzt ist und Menschen hilft. Ein Garten und Landschaftsbauer arbeitet in robuster Arbeitskleidung, weil er viel draußen arbeitet. Und wenn die Müllabfuhr durch unsere Straßen fährt, tragen die Mitarbeiter ihre auffällige Arbeitskleidung, damit sie im Straßenverkehr gut gesehen werden können.

All diese Kleidungen zeigen, zu welchem Beruf jemand gehört und welche Aufgabe er hat.

Meine Uniform zeigt deshalb einfach, dass ich Soldatin bin. Sie zeigt, dass ihre Mama eine Mama Soldatin ist.

Der Alltag als Mama Soldatin zwischen Familie und Dienst

Für meine Kinder war diese Erklärung sofort verständlich. In ihrer Welt war das plötzlich ganz logisch. So wie der Arzt seinen Kittel hat und andere Menschen ihre Arbeitskleidung tragen, habe ich eben meine Uniform.

Seitdem gehört sie ganz selbstverständlich zu unserem Alltag. Sie hängt morgens im Badezimmer, während die Kinder sich für Schule und Alltag fertig machen. Manchmal wird sie noch neugierig betrachtet oder kommentiert, doch meistens ist sie einfach nur da.

So wie der Schulranzen im Flur oder die Brotdosen auf dem Küchentisch.

Hinter jeder Uniform steckt auch eine Familie

Mama Soldatin im Dienst bei der Bundeswehr

Viele Menschen denken bei der Bundeswehr zuerst an Fahrzeuge, Übungen oder Auslandseinsätze. Dabei wird oft vergessen, dass hinter jeder Uniform auch ein ganz normales Leben steht.

Hinter jeder Uniform steht ein Mensch und häufig auch eine Familie.

In meinem Fall bin ich eine Mama Soldatin. Mein Alltag besteht deshalb nicht nur aus Dienst, sondern auch aus Brotdosen packen, Hausaufgaben begleiten, Gesprächen am Abend und den vielen kleinen Momenten, die das Familienleben ausmachen.

Meine Uniform ist deshalb für uns nichts Fremdes. Sie gehört einfach zu unserem Leben dazu.

Und manchmal beginnt das Verständnis dafür mit einer einzigen Frage am Morgen im Badezimmer.

Warum trägt Mama eigentlich eine Uniform.

Herz voraus
Yvonne

Häufige Fragen rund um den Alltag als Mama Soldatin

Gibt es bei der Bundeswehr eine Uniform für schwangere Soldatinnen?

Ja, für schwangere Soldatinnen gibt es bei der Bundeswehr eine spezielle Umstandsuniform. Sie ist so angepasst, dass sie während der Schwangerschaft bequem getragen werden kann und trotzdem den dienstlichen Anforderungen entspricht. Auch in dieser Zeit tragen Soldatinnen in der Regel weiterhin Uniform. Der Dienstalltag verändert sich jedoch oft, weil bestimmte körperliche Belastungen oder Tätigkeiten nicht mehr vorgesehen sind.

Arbeiten schwangere Soldatinnen weiter im Dienst?

Viele schwangere Soldatinnen bleiben auch während der Schwangerschaft weiterhin im Dienst. Häufig verändert sich jedoch der Arbeitsalltag, weil Tätigkeiten mit hoher körperlicher Belastung in dieser Zeit vermieden werden. Stattdessen übernehmen viele Soldatinnen Aufgaben im Büro oder in Bereichen, die besser mit der Schwangerschaft vereinbar sind. Auf diese Weise bleibt der Kontakt zur eigenen Einheit bestehen, während gleichzeitig der Schutz von Mutter und Kind im Mittelpunkt steht.

Wie läuft der Mutterschutz bei Soldatinnen ab?

Für Soldatinnen gelten grundsätzlich die gleichen Mutterschutzfristen wie in anderen Berufen. Der Mutterschutz beginnt in der Regel sechs Wochen vor dem errechneten Geburtstermin und endet acht Wochen nach der Geburt. In dieser Zeit steht die Gesundheit von Mutter und Kind im Mittelpunkt, weshalb kein regulärer Dienst geleistet wird.

Können Soldatinnen Elternzeit nehmen`

Auch Soldatinnen können Elternzeit nehmen. Viele Familien nutzen diese Möglichkeit, um sich bewusst Zeit für ihr Kind zu nehmen und den neuen Alltag als Familie zu gestalten. Gerade für eine Mama Soldatin ist diese Zeit oft besonders wertvoll, weil der Dienstalltag später wieder eine gute Organisation zwischen Familie und Beruf erfordert.

Wie erleben Kinder den Beruf ihrer Mama Soldatin?

Für Kinder ist es am Anfang oft etwas Besonderes, wenn ihre Mama Soldatin ist und eine Uniform trägt. Viele Fragen entstehen ganz automatisch im Alltag, weil Kinder verstehen möchten, was ihre Eltern eigentlich beruflich machen. Mit der Zeit wird die Uniform jedoch zu einem ganz normalen Teil des Familienlebens. Genau solche kleinen Momente aus unserem Alltag als Familie bei der Bundeswehr greife ich auch in verschiedenen Beiträgen auf diesem Blog immer wieder auf.

Weitere Einblicke in meinen Alltag als Mama Soldatin

Wenn dich interessiert, wie sich Familie, Alltag und Bundeswehrdienst miteinander verbinden lassen, findest du auf diesem Blog noch weitere persönliche Geschichten. Besonders der Beitrag über unsere Zeit nach der Trennung und die Suche nach einem neuen Zuhause zeigt, wie sehr sich das Leben manchmal neu sortieren muss.

👉 https://transformwithheart.de/haus-suchen-nach-trennung-mit-kindern/

Wer sich allgemein über den Dienst von Frauen bei der Bundeswehr informieren möchte oder mehr über Themen wie Familie, Mutterschutz und Karriere erfahren möchte, findet auf der offiziellen Internetseite der Bundeswehr viele weiterführende Informationen.

👉 https://www.bundeswehrkarriere.de

oder allgemeine Bundeswehrseite:

👉 https://www.bundeswehr.de

Optional noch eine weitere offizielle Seite Familie bei der Bundeswehr:

👉 https://www.bundeswehrkarriere.de/familie-und-dienst

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L’Oréal Revitalift Filler Glass Skin – Unser aktueller Produkttest

L’Oréal Revitalift Filler Glass Skin Feuchtigkeitsfluid im Produkttest mit aufgetragener Textur auf der Hand

Zwischen Schule, Arbeit, Haushalt und allem, was sonst noch zum Alltag gehört, probieren wir immer wieder neue Produkte aus. Diesmal testen wir das L’Oréal Revitalift Filler Glass Skin Feuchtigkeits-Fluid.

Der Produkttest läuft aktuell noch, aber ich wollte euch bereits einen ersten Eindruck geben. Gerade bei Hautpflege finde ich es spannend zu beobachten, wie sich ein Produkt über mehrere Tage oder Wochen im Alltag entwickelt.

Erste Eindrücke beim L’Oréal Revitalift Filler Glass Skin Fluid

Schon beim ersten Blick fällt die Verpackung auf. Das L’Oréal Revitalift Filler Glass Skin Fluid kommt in einem lilafarbenen Spender, der modern wirkt und sich sehr gut dosieren lässt. Gerade morgens, wenn es schnell gehen muss, ist so ein Pumpspender wirklich praktisch.

Die Konsistenz des Fluids ist angenehm leicht. Beim Auftragen fühlt sich die Haut sofort frisch und gut versorgt an. Besonders positiv finde ich, dass das Fluid nicht schwer auf der Haut liegt und relativ schnell einzieht.

Gerade im Alltag, wenn morgens alles schnell gehen muss, ist eine unkomplizierte Gesichtspflege für mich wichtig.

Inhaltsstoffe des L’Oréal Revitalift Filler Glass Skin

Laut Hersteller enthält das L’Oréal Revitalift Filler Glass Skin Feuchtigkeits-Fluid mehrere Inhaltsstoffe, die für intensive Feuchtigkeit sorgen sollen.

L’Oréal Revitalift Filler Glass Skin Feuchtigkeitsfluid Verpackung im Produkttest

Dazu gehören unter anderem:

  • Hyaluronsäure
  • Vitamin B3
  • Pro-Vitamin B5
  • Vitamin C

Diese Kombination soll die Haut mit Feuchtigkeit versorgen und gleichzeitig für einen sogenannten Glass Skin Effekt sorgen. Damit ist eine besonders glatte, strahlende und gepflegte Haut gemeint.

Besonders interessant ist die Aussage des Herstellers, dass die Haut bis zu 100 Stunden mit Feuchtigkeit versorgt werden soll.

Unser Produkttest läuft noch

Da wir das L’Oréal Revitalift Filler Glass Skin Fluid erst seit kurzer Zeit testen, befinden wir uns aktuell noch in der Probephase. Deshalb möchte ich an dieser Stelle noch kein endgültiges Fazit ziehen.

Was ich aber bereits sagen kann:

  • Die Anwendung ist sehr einfach
  • Das Fluid fühlt sich angenehm auf der Haut an
  • Die Haut wirkt direkt nach dem Auftragen frisch und gepflegt

In den nächsten Wochen werden wir weiter testen und beobachten, wie sich das Produkt im Alltag bewährt.

Fazit – erster Eindruck vom L’Oréal Revitalift Filler Glass Skin

Ein Produkttest braucht immer etwas Zeit, denn nur so lässt sich wirklich beurteilen, wie gut ein Produkt langfristig wirkt.

Der erste Eindruck vom L’Oréal Revitalift Filler Glass Skin Feuchtigkeits-Fluid ist auf jeden Fall positiv. Die leichte Textur, die schnelle Anwendung und das angenehme Hautgefühl machen das Produkt für den Alltag sehr interessant.

Sobald wir das Produkt länger getestet haben, wird es natürlich ein ausführliches Update geben.

Die L’Oréal Revitalift Filler Glass Skin Reihe umfasst mehrere Produkte für eine intensive Feuchtigkeitsversorgung der Haut.

Weitere Informationen zum L’Oréal Revitalift Filler Glass Skin Feuchtigkeits-Fluid findet ihr auch auf der offiziellen Seite von L’Oréal-Paris.

Passend dazu haben wir vor einiger Zeit bereits die L’Oréal Glass Skin Maske getestet. Wenn ihr möchtet, könnt ihr euch auch unseren ausführlichen Produkttest zur L’Oréal Glass Skin Maske hier im Blog ansehen und unsere ersten Erfahrungen dazu lesen.

👉 Hier geht es zum Beitrag:
(L’Oréal Glass Skin Maske)

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Bauchschmerzen nach der Trennung – Wenn ein Kind nicht mehr kann

Bauchschmerzen nach der Trennung – Bauchschmerzenmonster als Symbol für Angst

Teil 3 der Serie „Unser erstes Jahr zu dritt nach der Trennung“

Bauchschmerzen nach der Trennung klingen für Außenstehende oft nach einer Phase, die irgendwie dazugehört, nach etwas, das sich mit der Zeit schon wieder einrenken wird, nach einem „Das ist bestimmt die Umstellung“. Ich wünschte, ich hätte es damals genauso leicht einordnen können, denn für uns war es kein kurzer Stolperstein, sondern ein Ausnahmezustand, der sich über Tage zog, dann über Wochen, und der mich mehr Kraft kostete, als ich zugeben wollte.

Es war die Zeit, in der wir gerade erst begonnen hatten, uns in unserem neuen Leben zu sortieren. Der Umzug war noch nicht richtig in den Knochen angekommen, die Wege waren neu, die Strukturen wackelig, und ich hatte immer das Gefühl, dass ich gedanklich drei Schritte hinterherlaufe. Während andere morgens ihre Kinder zur Schule bringen und sich danach einem geregelten Alltag widmen, begann für mich nach dem Absetzen erst der eigentliche Marathon, weil ich jede freie Minute nutzte, um Dinge zu klären, die man normalerweise nicht gleichzeitig klären muss: neue Ärzte, neue Ansprechpartner, neue Termine, neue Schulen, neue Abläufe, und das alles mit dem Druck im Nacken, dass ich es allein verantworten musste.

Bauchschmerzen nach der Trennung – zwei Schulranzen im neuen Zuhause
Zwei Ranzen, zwei Kinder, eine Mama, die versucht, alles zusammenzuhalten.

Ich war zu diesem Zeitpunkt teilweise krankgeschrieben, was nach außen vielleicht wie Entlastung wirkte, sich innerlich aber eher wie ein stiller Alarm anfühlte. Diese vier Stunden, in denen Flo in der Schule war, waren nicht „frei“. Es waren Stunden, in denen ich telefonierte, eine Praxis nach der anderen anrief, auf Warteschleifen landete, auf Mailboxen sprach und am Ende oft doch nur hörte, dass keine neuen Patienten aufgenommen werden. Ich hatte Tage, an denen ich nach diesen vier Stunden auflegte und merkte, dass ich eigentlich nur telefoniert hatte, ohne einen einzigen echten Schritt weitergekommen zu sein. Dieses Gefühl, sich zu bemühen, alles zu geben, und trotzdem am gleichen Punkt zu stehen, war frustrierend und zermürbend.

Die größte Angst saß jedoch tiefer und war viel weniger „organisatorisch“, als man denkt. Es war die Angst, dass eines meiner Kinder krank wird und ich nicht weiß, wohin. Ich stellte mir Fragen, die sich nachts viel zu laut anhörten: Fahre ich dann bis nach Köln, weil dort die Ärzte sind, die wir kennen, oder rufe ich den Notdienst, weil ich hier niemanden habe. Diese Gedanken machten nicht nur müde, sie machten auch unsicher, weil sie die leise Stimme fütterten, die in solchen Umbruchzeiten immer wieder auftaucht und flüstert, dass es vielleicht doch besser wäre, wenn die Kinder dort wären, wo alles vertraut ist. An manchen Tagen hatte ich genau dieses Gefühl im Bauch, und es tat weh, weil ich gleichzeitig wusste, wie sehr ich diesen Neuanfang wollte und wie sehr ich darum gekämpft hatte.

Und dann begannen die Bauchschmerzen.

Bei Fabian war es nicht ein einzelner Tag, an dem er sagte, dass ihm der Bauch weh tut. Es war ein tägliches Thema, das so verlässlich wurde wie der Schulranzen am Morgen. Er klagte, wurde blass, wirkte angespannt, und irgendwann merkte ich, dass es nicht darum ging, ob er sich „drückt“, sondern dass sein Körper etwas ausdrückt, was er selbst nicht in Worte bekommt. Es gab Tage, an denen ich ihn zur Schule brachte und bereits nach ein oder zwei Stunden wieder abholte, weil er nicht mehr konnte. Es gab Tage, an denen ich ihn morgens gar nicht hineinbekam, weil er sich so fest an mir hielt, als würde ich ihn in etwas hineinziehen, das er nicht übersteht.

Ich war in dieser Zeit mehrfach mit ihm beim Kinderarzt, insgesamt drei Mal, weil ich einfach sicher sein musste, dass wir nichts übersehen. Körperlich war alles in Ordnung, und eigentlich hätte mich genau das beruhigen müssen. Stattdessen machte es mich noch hilfloser, weil man als Mutter irgendwann an dem Punkt ist, an dem man nicht mehr fragt, ob es „echt“ ist, sondern nur noch wissen will, wie man helfen kann. Es war Gott sei Dank kurz vor den Sommerferien, und seine Lehrerin sagte damals, dass ohnehin nicht mehr „so viel passiert“ und man den Druck rausnehmen müsse. Allein diese Aussage zeigt, wie stark es war, denn normalerweise klingt Schule nach Struktur, und plötzlich ging es nur noch darum, überhaupt durch den Tag zu kommen.

Seine Lehrerin war in dieser Zeit unglaublich engagiert. Sie probierte vieles aus, weil sie sah, dass Fabian leidet, auch wenn niemand das Problem medizinisch greifen konnte. Sie klebte ihm ein „Bauchschmerzenmonster“ auf den Tisch, als wäre es ein kleines Wesen, dem man einen Platz geben kann, damit es nicht überall sitzt. Seine Freunde redeten ihm gut zu. Und ich, ich stand daneben und hatte gleichzeitig Hoffnung und Panik, weil ich so dankbar war, dass er aufgefangen wird, und gleichzeitig so erschöpft, dass ich kaum noch wusste, wo ich als Nächstes ansetzen soll.

Bauchschmerzen nach der Trennung – Bauchschmerzenmonster als Symbol für Angst
Das „Bauchschmerzenmonster“ war plötzlich jeden Morgen mit am Tisch.

Währenddessen telefonierte ich weiter, diesmal nicht nur nach Kinderärzten, sondern nach psychologischer Unterstützung. Ich erlebte eine Realität, die viele kennen und die trotzdem jedes Mal aufs Neue schockiert, weil sie sich so ohnmächtig anfühlt: Man kommt nicht durch, man landet auf Mailboxen, man hört Sätze wie „Wir nehmen keine neuen Kinder auf“, man wird weiterverwiesen, und am Ende sitzt man wieder zu Hause und hat das Gefühl, man sei nicht nur zu langsam, sondern als Mutter auch noch dafür verantwortlich, dass es überhaupt so schwer ist. Das ist irrational, das weiß ich heute, aber in dem Moment fühlt es sich so an.

Irgendwann sagte die Lehrerin, ich solle den schulpsychologischen Dienst in Euskirchen anrufen. Ich tat es, ohne große Erwartungen, weil ich nach all den Absagen bereits daran gewöhnt war, dass man eher Geduld als Hilfe bekommt. Und dann passierte etwas, das in dieser Zeit selten war: Es klappte tatsächlich. Ich bekam einen Termin, relativ schnell, und eine Woche später saßen wir dort. Die Dame war ruhig, freundlich, klar, und Fabian mochte sie sofort. Allein dieser erste Eindruck war wichtig, weil man in solchen Situationen nicht noch einmal jemanden „überzeugen“ kann, sondern einfach nur jemanden braucht, der hinschaut und versteht.

Wir hatten dort drei Termine, nicht mehr, weil die Kapazitäten begrenzt waren. Und trotzdem reichte es, um eine Veränderung anzustoßen. Es war nicht so, dass danach plötzlich alles leicht war, aber es wurde wieder möglich. Nach den Sommerferien ging Fabian wieder normal zur Schule. Für viele klingt das vielleicht wie eine kleine Randnotiz, für mich war es wie eine Tür, die sich wieder öffnet, nachdem man wochenlang nur dagegen gedrückt hat.

In dieser Zeit habe ich viel geweint, aber ich habe es versteckt. Ich wollte nicht, dass die Kinder die ganze Schwere mitbekommen. Ich wollte nicht, dass sie denken, sie seien der Grund, auch wenn ich natürlich wusste, dass sie es nicht sind. Also weinte ich abends, wenn ich sicher war, dass sie schlafen, oder wenn ich kurz allein war. Ich weinte, weil ich müde war, weil ich Angst hatte, weil ich mich überfordert fühlte, und weil ich manchmal nicht wusste, wie es weitergehen soll, wenn schon ein einzelnes Problem so groß wirkt. Gleichzeitig war ich irgendwann froh, wieder ein paar Stunden in den Dienst zu dürfen, weil dort Erwachsene um mich herum waren. Es klingt vielleicht hart, aber es war wie Luft holen. Ich konnte dort kurz aus dem „Mama-Modus“ raus, ohne aufzuhören, Mama zu sein.

Ich sprach viel mit meinem Chef. Ich habe mich bei ihm „ausgeheult“, auch wenn ich das Wort eigentlich nicht mag, weil es klingt, als würde man sich einfach nur beklagen. Für mich war es eher das erste Mal seit Wochen, dass ich nicht stark wirken musste. Ich versuchte, die Tränen zu unterdrücken, und manchmal klappte es nicht. Und weißt du, was ich daran im Nachhinein am wichtigsten finde. Nicht, dass ich geweint habe, sondern dass ich es durfte. Dass ich nicht erst erklären musste, warum es mich so mitnimmt. Dass da jemand war, der es nicht wegwischte.

Und dann waren da die Kinder.

Bauchschmerzen nach der Trennung – Schulranzen im Auto zwischen Terminen
Abholen, beruhigen, weitermachen, wieder losfahren.

Inmitten all dieses Stresses waren sie unglaublich liebevoll. Sie sagten mir täglich, dass ich alles richtig mache, dass sie sich wohlfühlen, dass es hier schön ist. Flo sagte beim Abholen oft, wie sehr er sich freut, jetzt nach Hause zu können und nicht mehr in die Nachmittagsbetreuung zu müssen, wie früher in Köln. Diese Sätze klingen klein, aber sie waren in dieser Zeit riesig, weil sie mir zeigten, dass da trotz allem etwas Gutes entsteht. Fabian sagte mir ebenfalls immer wieder, dass er sich hier wohlfühlt, dass ich alles richtig mache, und ich glaube, er meinte es ernst, weil er so ein sensibler Junge ist, der Dinge sehr fein wahrnimmt. Er ist kuschelig, er bedankt sich für Kleinigkeiten, er entschuldigt sich oft, vielleicht manchmal zu oft, und ich merkte, dass ihm die Ruhe, die Nähe und das gemeinsame Lernen gut taten.

Bauchschmerzen nach der Trennung – gemeinsam lernen als Halt im Neuanfang
Wenn der Kopf voll ist, hilft manchmal nur Ruhe, Nähe und Zeit.

Seine Leistungen wurden besser. Nicht, weil ich ihn „pushte“, sondern weil wir zusammen lernten, in Ruhe, Schritt für Schritt, und weil er erlebte, dass Fehler nichts Schlimmes sind, sondern Teil des Weges. Sein Zeugnis war schon nach dem ersten Halbjahr richtig gut, und ich sah, wie sehr ihn das stärkte. Plötzlich lernte er lieber, weil Lernen nicht mehr mit Druck verbunden war, sondern mit gemeinsamer Zeit. Und ja, ich wusste dabei oft, dass ich eigentlich noch hundert Dinge zu erledigen hätte, aber ich wusste auch, dass genau diese Zeit gerade wichtiger ist als jeder Haken auf einer To-do-Liste.

Wenn ich heute auf diese Wochen zurückblicke, dann erinnere ich mich nicht zuerst an die Telefonate, nicht an die Warteschleifen, nicht einmal an den organisatorischen Stress. Ich erinnere mich an das Gefühl, dass man als Mutter manchmal gleichzeitig kämpfen und trösten muss, gleichzeitig entscheiden und zweifeln, gleichzeitig stark sein und innerlich zerbrechen könnte, ohne dass es jemand sieht. Ich erinnere mich daran, dass ich Soldatin bin, dass ich gelernt habe, zu funktionieren, und dass es trotzdem Tage gab, an denen Funktionieren nicht bedeutete, dass es mir gut ging, sondern nur, dass ich weitermachte.

Bauchschmerzen nach der Trennung waren für uns nicht nur ein Symptom, sondern ein Signal. Ein Signal dafür, dass ein Kind in kurzer Zeit zu viel verarbeiten muss, auch wenn es tapfer ist, auch wenn es lacht, auch wenn es sagt, dass alles gut ist. Und es war auch ein Signal für mich, dass ich mir erlauben muss, nicht immer stark zu wirken, weil Stärke manchmal nicht die Fassade ist, sondern das Bleiben.

Vielleicht war ich in dieser Zeit nicht immer stark. Ich war müde, überfordert, und ich hatte Angst. Aber ich war da, jeden Tag, und ich bin geblieben. Und manchmal ist genau das die größte Stärke.

Wie wir überhaupt zu diesem Neubau gekommen sind und warum der Weg dorthin alles andere als einfach war, erzähle ich in Teil 2 unserer Serie: 👉 Haus suchen nach Trennung mit Kindern.

Den Anfang unserer Geschichte findest du hier: 👉 Unser erstes Jahr zu dritt nach der Trennung


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Frauen in der Bundeswehr: Wenn aus einer Kinderfrage Sichtbarkeit wird

Titelblatt des Magazins „Die Bundeswehr“ März 2026 mit dem Titelthema Frauen in der Bundeswehr

Es gibt Momente, die sich nicht laut ankündigen und dennoch eine besondere Tiefe haben. Die Veröffentlichung im Magazin „Die Bundeswehr“ im Rahmen des Titelthemas „Frauen in der Bundeswehr“ gehört genau zu diesen Momenten, denn sie steht nicht nur für einen Artikel, sondern für einen Weg, der lange zuvor begonnen hat – am Küchentisch, zwischen Schulranzen, Dienstplänen und einer ehrlichen Kinderfrage.

„Mama, warum hast du eine Uniform?“

Diese Frage war der Ursprung von allem. Nicht geplant, nicht strategisch gedacht, sondern entstanden aus echter Neugier, aus dem Bedürfnis, die Welt der Erwachsenen zu verstehen und die Uniform nicht nur als Stoff, sondern als Bedeutung zu begreifen. Aus diesen Gesprächen entwickelte sich nach und nach die Idee zu einem Kinderbuch, das erklären sollte, was hinter dem Dienst in der Bundeswehr steht, ohne Angst zu machen, ohne zu beschönigen und ohne die kindliche Perspektive aus dem Blick zu verlieren.

Ein Kinderbuch, das aus echten Gesprächen entstand

„Mama, warum hast du eine Uniform?“ ist kein theoretisches Projekt gewesen, sondern das Ergebnis vieler Gespräche, ehrlicher Fragen und gemeinsamer Überlegungen, wie man Verantwortung, Auftrag und Alltag so erklärt, dass Kinder sich sicher fühlen können. Es ging nie darum, einen Beruf darzustellen, sondern darum, eine Brücke zu bauen zwischen Dienst und Familie, zwischen Auftrag und Zuhause, zwischen Uniform und Mensch.

Gerade Frauen in der Bundeswehr bewegen sich häufig in zwei Welten gleichzeitig, in denen Professionalität und Fürsorge keine Gegensätze sind, sondern sich ergänzen. Sichtbarkeit bedeutet dabei nicht, sich in den Vordergrund zu drängen, sondern Normalität zu zeigen, denn hinter jeder Uniform steht ein Mensch mit Familie, mit Gedanken und mit einem Alltag, der weit mehr umfasst als das, was von außen sichtbar ist.

Frauen in der Bundeswehr – Sichtbarkeit mit Haltung

Das Titelthema „Frauen in der Bundeswehr“ greift eine Entwicklung auf, die längst Realität ist und dennoch immer wieder erklärt werden muss. Soldatinnen übernehmen Verantwortung, führen, entscheiden, gestalten und tragen ebenso selbstverständlich zum Auftrag bei wie ihre Kameraden. Gleichzeitig bleibt die Vereinbarkeit von Familie und Dienst ein Thema, das nicht theoretisch diskutiert wird, sondern täglich gelebt werden muss.

Artikel im Magazin „Die Bundeswehr“ über das Kinderbuch „Mama, warum hast du eine Uniform?“ im Rahmen des Themas Frauen in der Bundeswehr
Aus einer Kinderfrage wurde ein Buch – und nun ein Artikel über Frauen in der Bundeswehr. (Quelle: Magazin „Die Bundeswehr“, März 2026, Deutscher BundeswehrVerband)

Die Veröffentlichung im offiziellen Magazin des Deutschen BundeswehrVerbandes macht diese Realität sichtbar und zeigt, dass Geschichten aus dem Familienalltag ebenso Teil des großen Ganzen sind wie strukturelle Entwicklungen oder politische Entscheidungen. Das Kinderbuch wird in diesem Kontext nicht als Randnotiz erwähnt, sondern als Beispiel dafür, wie wichtig es ist, auch den Blick der Kinder einzubeziehen, wenn über Frauen in der Bundeswehr gesprochen wird.

Ein Moment des Stolzes – vor allem für die Kinder

Besonders berührend war die Reaktion zuhause, als der Artikel erschienen ist. Das Lesen der eigenen Geschichte in einem offiziellen Magazin, das bundesweit Soldatinnen und Soldaten erreicht, hat nicht nur Freude ausgelöst, sondern vor allem Stolz – einen ruhigen, ehrlichen Stolz darauf, dass eine einfache Frage Bedeutung bekommen hat und dass kindliche Gedanken ernst genommen werden.

Zu erleben, wie aufmerksam gelesen wurde, wie Textstellen gezeigt wurden und wie immer wieder betont wurde, dass es „unsere Geschichte“ sei, macht deutlich, dass dieses Buch weit mehr ist als ein Projekt. Es ist ein gemeinsamer Weg, der nun ein Stück Öffentlichkeit erreicht hat und damit vielleicht auch anderen Familien Mut macht, Fragen zu stellen und offen darüber zu sprechen, was Dienst in der Bundeswehr für das eigene Zuhause bedeutet.

Worum es in „Mama, warum hast du eine Uniform?“ wirklich geht

Im Kern geht es nicht um Uniformen, Fahrzeuge oder Einsätze, sondern um Verständnis. Es geht darum, Kindern zu erklären, warum Verantwortung übernommen wird, warum Dienst manchmal Abwesenheit bedeutet und warum Zugehörigkeit und Kameradschaft Werte sind, die nicht an der Kasernentür enden. Frauen in der Bundeswehr tragen diese Verantwortung ebenso wie Männer, und gerade deshalb ist es wichtig, auch ihre Perspektiven sichtbar zu machen.

Das Buch möchte Gespräche öffnen, Sicherheit geben und zeigen, dass Stärke nicht im Verschweigen liegt, sondern im ehrlichen Austausch. Kinder dürfen verstehen, fragen und mitdenken, denn genau darin liegt Vertrauen.

Magazinartikel über Frauen in der Bundeswehr mit Darstellung einer Bundeswehr-Uniform an einer Garderobe und Bezug zum Kinderbuch
Hinter jeder Uniform steht ein Mensch – und oft auch eine Familie. (Quelle: Magazin „Die Bundeswehr“, März 2026, Deutscher BundeswehrVerband)

Das Kinderbuch „Mama, warum hast du eine Uniform?“, das im Zusammenhang mit dem Thema Frauen in der Bundeswehr entstanden ist, ist direkt bei Amazon erhältlich: [MamawarumhastdueineUniform].

Der Artikel im Magazin „Die Bundeswehr“

Der vollständige Beitrag ist in der März-Ausgabe 2026 des Magazins „Die Bundeswehr“ erschienen, das vom Deutschen BundeswehrVerband herausgegeben wird. Mitglieder des Verbandes können die Ausgabe online über die offizielle Website abrufen.

Quelle: Magazin „Die Bundeswehr“, März 2026, Deutscher BundeswehrVerband.

Austausch erwünscht

Frauen in der Bundeswehr stehen für Verantwortung, Haltung und Engagement – und hinter vielen von ihnen stehen Familien, die mittragen und mitwachsen. Wenn du selbst Teil dieser Welt bist oder eine Familie kennst, in der Uniform zum Alltag gehört, freue ich mich über deine Gedanken und Erfahrungen in den Kommentaren, denn genau dieser Austausch macht sichtbar, wie vielfältig und stark diese Gemeinschaft ist.

Herz voraus
Yvonne


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Haus nach Trennung mit Kindern – Unser Neuanfang im Neubau

Haus nach Trennung mit Kindern – Baustelle im Garten beim Neubau

Teil 2 der Serie „Unser erstes Jahr zu dritt nach der Trennung“

Ein Haus nach Trennung mit Kindern zu suchen, war keine romantische Entscheidung, sondern eine Notwendigkeit. Ich brauchte Stabilität für Fabi und Flo, während in mir selbst noch alles wackelte. Zwischen Telefonaten, Unsicherheit und schlaflosen Nächten musste ich funktionieren, Entscheidungen treffen und gleichzeitig stark wirken.

Zunächst schaute ich mir ein Haus in Flammersheim an. Es war wunderschön, mit viel Platz, einem liebevoll angelegten Garten und sogar einem eigenen Büro für mich. Die Vermieterin wollte sich verkleinern und hätte Teile der Einrichtung im Haus gelassen. Ich sprach bereits mit der nahegelegenen Grundschule, klärte organisatorische Details und hatte sogar die Unterschrift meines Ex-Mannes für die Anmeldung organisiert – was alles andere als einfach war. Jede Unterschrift war begleitet von Diskussionen und emotionaler Anstrengung.

Die Absage kam per E-Mail, während ich für einige Stunden im Dienst war. Ich ließ meinen Kameraden nachsehen, weil ich innerlich schon ahnte, was dort stehen würde. Als ich später erfuhr, dass wir das Haus nicht bekommen würden, war das ein harter Moment. Nicht nur wegen des Hauses selbst, sondern wegen der Hoffnung, die ich bereits hineingelegt hatte.

Ein Haus nach Trennung mit Kindern zu finden bedeutete schnell handeln

Zum Glück ergab sich kurz darauf eine neue Möglichkeit. Fünf Doppelhäuser entstanden als Neubauprojekt, eines davon war noch nicht vollständig fertiggestellt. Das Haus war modern, klar geschnitten und bot uns genau das, was wir brauchten: einen eigenen Raum für jeden, Struktur und Perspektive.

Ich besichtigte es zunächst allein, später mit den Kindern. Ihre Reaktion war eindeutig. Die Zimmer waren gleich groß, sodass es keine Diskussionen gab, wer benachteiligt sein könnte. Noch bevor wir unterschrieben, war klar, welches Zimmer wem gehören würde.

Wir entschieden uns für dieses Haus nach Trennung mit Kindern, obwohl vieles noch unfertig war. Die Küche war nicht montiert, Handwerker arbeiteten weiter im Haus, Kartons stapelten sich und das Außengelände war eher Baustelle als Garten. Erde statt Rasen, Provisorien statt Idylle. Doch es war unser Anfang.

Mitbestimmung als Stabilität im Haus nach Trennung mit Kindern

Während im Erdgeschoss noch Möbelteile standen und Liefertermine sich verschoben, sollten zumindest die Kinderzimmer fertig sein. Fabi entschied sich für Blau, Flo für Rot. Im Baumarkt suchten sie ihre Farben selbst aus. Als die Wände gestrichen waren, standen sie stolz in ihren Zimmern und betrachteten ihre Wahl.

Fabis blaues Kinderzimmer im neuen Haus nach Trennung mit Kindern.
Fabis blaues Kinderzimmer im neuen Haus nach Trennung mit Kindern.

Es ging mir nie um perfekte Einrichtung, sondern darum, dass sie spüren: Ihr habt hier eine Stimme. Dieses Haus nach Trennung mit Kindern sollte kein Übergang sein, sondern ein echtes Zuhause.

Haus nach Trennung mit Kindern – rotes Kinderzimmer
Flos rotes Kinderzimmer in unserem Haus nach Trennung mit Kindern.

Die ersten Wochen waren geprägt von Organisation, Behördengängen und Schulwechsel. Nach den Herbstferien begann für die Kinder das neue Kapitel an einer anderen Grundschule. Trotz aller Unsicherheit fanden sie sich schneller ein, als ich es erwartet hätte.

Zwischen Baustelle und Hoffnung

Der Garten war noch nicht fertiggestellt, die Wege noch nicht angelegt und vieles wirkte unfertig. Trotzdem war genau dieses unfertige Haus nach Trennung mit Kindern unser Symbol. Wir begannen nicht mit Perfektion, sondern mit Mut.

Haus nach Trennung mit Kindern – Küche im Aufbau
Die Küche im neuen Haus nach Trennung mit Kindern war noch im Aufbau.
Haus nach Trennung mit Kindern – Umzugskartons im Wohnzimmer
Chaos beim Einzug in unser Haus nach Trennung mit Kindern.

Rückblickend war diese Phase eine der anstrengendsten meines Lebens. Doch sie hat uns als Familie enger zusammengebracht. Nicht, weil alles leicht war, sondern weil wir gemeinsam durch diese Zeit gegangen sind.

👉 Zum ersten Teil der Serie geht es hier:
[1. Teil – Unser erstes Jahr zu dritt nach der Trennung]

Gerade in dieser Phase war es hilfreich zu wissen, dass es Unterstützungsangebote wie der 👉 Verband alleinerziehender Mütter und Väter (https://www.vamv.de) sowie die 👉 Beratung von Pro Familia (https://www.profamilia.de) gibt, die Familien in Umbruchzeiten begleiten.

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Unser erstes Jahr zu dritt – Teil 1

Schrankzimmer mit Doppelstockbett nach Trennung in kleiner Dienstwohnung

Ein Schrankzimmer mit Doppelstockbett nach Trennung als neuer Anfang

2023 begann für uns unser erstes Jahr zu dritt nach der Trennung und damit auch das Kapitel vom Schrankzimmer mit Doppelstockbett nach Trennung, das für mich mehr Bedeutung hatte, als ich damals ahnte. Zu diesem Zeitpunkt lebten die Kinder noch überwiegend in Köln und ich hatte bereits eine kleine Dienstwohnung in Kuchenheim. Ursprünglich war sie nie als richtiges Zuhause gedacht gewesen, sondern als praktische Lösung für lange Tage im Dienst. Manchmal blieb ich dort über Nacht, manchmal ein Wochenende. Mehr nicht.

Als klar war, dass ich die Kinder an den Wochenenden zu mir holen würde, stand ich in diesem kleinen Schrankzimmer und überlegte, wie ich daraus einen Ort machen konnte, an dem sie sich willkommen fühlen. Viel Platz gab es nicht. Ich entschied mich für ein Doppelstockbett. Neue Bettwäsche. Für jeden ein eigenes Stofftier, sorgfältig ausgesucht. Ich stellte mir vor, wie sie ankommen würden und hatte gleichzeitig dieses Gefühl im Bauch, ihnen nicht genug Raum bieten zu können.

Es war kein Kinderzimmer im klassischen Sinn. Es war ein umfunktionierter Raum in einer kleinen Wohnung, die nie als dauerhaftes Zuhause geplant gewesen war. Und trotzdem wollte ich, dass sie spüren, dass hier ihr Platz ist.

Als sie das erste Mal dort waren, war meine Sorge größer als ihre. Sie fanden das Doppelstockbett großartig. Das Stofftier wurde sofort mit ins Bett genommen. Gespielt wurde ohnehin meist im Wohnzimmer, weil dort einfach mehr Platz war. Und dann war da noch mein Beamer, über den wir abends gemeinsam einen Film geschaut haben. Für die beiden fühlte sich das eher nach Kinoabend als nach Provisorium an.

Kinder im Doppelstockbett während erstes Jahr zu dritt nach der Trennung
Kinder im Doppelstockbett während erstes Jahr zu dritt nach der Trennung

Zur Wohnung gehörte ein Gemeinschaftsgarten. Für mich war es einfach ein Stück Grünfläche. Für die Kinder war es Abenteuer, Freiheit und Bewegung. Sie liefen hinaus, als wäre es das Selbstverständlichste der Welt. In diesen Momenten wurde mir bewusst, wie unterschiedlich wir Situationen wahrnehmen. Wo ich Einschränkung sah, sahen sie Möglichkeit.

Auch die Nachbarschaft hat diese Zeit leichter gemacht. Gerlinde und Gerd wohnten nebenan. Aus einem freundlichen Grüßen im Treppenhaus wurden Gespräche, aus Gesprächen wurde Vertrauen. Was als Nachbarschaft begann, entwickelte sich zu einer echten Freundschaft. Gerade in einer Phase, in der vieles neu und unsicher war, tat es gut zu wissen, dass man nicht völlig allein ist.

Die ersten Wochenenden waren fast leicht. Vielleicht, weil alles neu war. Vielleicht, weil wir uns Mühe gaben, das Beste daraus zu machen. Für mich blieb dennoch dieses Gefühl von Vorläufigkeit. Mutter zu sein und die Kinder nur am Wochenende bei sich zu haben, fühlte sich unvollständig an.

Rückblickend war dieses Schrankzimmer mit Doppelstockbett nach Trennung mehr als nur ein provisorischer Schlafplatz. Er war der Anfang von etwas Neuem. Nicht perfekt. Nicht großzügig. Aber ehrlich und mit ganzem Herzen vorbereitet.

Warum ich diese Serie schreibe, erkläre ich im Einleitungsartikel zu unserem ersten Jahr zu dritt nach der Trennung.

Wer sich nach einer Trennung mit ähnlichen Fragen rund um Organisation, Unterstützung und Alltag konfrontiert sieht, findet hilfreiche Informationen sowohl beim Verband alleinerziehender Mütter und Väter (VAMV) als auch auf den Seiten des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

BMFSFJ – Infos für Alleinerziehende

Bundesministerium für Familie

https://www.bmfsfj.de

Verband alleinerziehender Mütter und Väter (VAMV)

https://www.vamv.de

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Unser erstes Jahr zu dritt nach der Trennung

Schatten von Mutter und zwei Kindern auf einem Weg – erstes Jahr zu dritt nach der Trennung

Warum dieser Blog ab jetzt tiefer geht

Wer hier schon länger mitliest, kennt viele Geschichten aus meinem Alltag zwischen Dienst, Schulranzen, Vereinsleben und den ganz normalen Herausforderungen, die das Leben als Mutter und Soldatin mit sich bringt. Vieles davon ist ehrlich, manches humorvoll, manches einfach nur typisch für unseren Familienalltag.

Und dennoch habe ich in den vergangenen Monaten gemerkt, dass mein Blog zwar vieles zeigt, aber einen entscheidenden Teil ausspart.

2023 begann für uns unser erstes Jahr zu dritt nach der Trennung und damit eine Phase voller Veränderungen. Von außen betrachtet lief der Alltag weiter. Ich war weiterhin voll im Dienst, die Kinder gingen zur Schule, Termine wurden organisiert und Verpflichtungen erfüllt. Doch innerlich bedeutete dieses erste Jahr zu dritt nach der Trennung eine enorme Umstellung.

Es war das Jahr, in dem aus einer Dienstwohnung langsam ein Zuhause werden musste. Das Jahr, in dem ich lernen musste, Vollzeitdienst, Schulwechsel, Arzttermine und emotionale Verantwortung allein zu tragen. Das Jahr, in dem Stärke oft bedeutete, weiterzumachen, obwohl die eigenen Nerven längst angespannt waren.

Unser erstes Jahr zu dritt nach der Trennung war mehr als nur ein Umzug

Dieses erste Jahr als alleinerziehende Mutter mit Vollzeitjob war kein dramatisches Dauerchaos. Vieles funktionierte. Und genau das machte es manchmal so herausfordernd. Nach außen schien alles geregelt, doch im Inneren war es ein ständiges Neujustieren. Neue Wege, neue Schulen, neue Ansprechpartner, neue Routinen. Und gleichzeitig zwei Kinder, die Sicherheit brauchten.

Mit etwas Abstand erkenne ich heute, wie prägend dieses Jahr war. Es hat uns verändert, uns wachsen lassen und uns als Familie enger zusammengeschweißt. Es hat mir gezeigt, dass Neuanfang nicht laut sein muss, um bedeutend zu sein.

Genau deshalb soll dieser Blog künftig mehr sein als eine Sammlung von Alltagsgeschichten. Unter der Kategorie „Hinter den Kulissen“ möchte ich Raum schaffen für das, was zwischen den sichtbaren Momenten passiert. Für Zweifel, Verantwortung, Organisation, Überforderung und die leisen Erfolge, die man oft erst im Rückblick erkennt.

In den kommenden Beiträgen werde ich unser erstes Jahr zu dritt Schritt für Schritt erzählen. Nicht um alte Konflikte aufzuwärmen, sondern um ehrlich zu zeigen, wie sich ein Neuanfang mit Kindern wirklich anfühlt, wenn man mitten im Leben steht und dennoch alles neu sortieren muss.

Herz voraus – auch wenn der Weg manchmal mehr Mut verlangt, als man vorher ahnt.

Hier beginnt die Geschichte: Das Schrankzimmer mit Doppelstockbett nach Trennung.

👉 Teil 1

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Mathearbeit Grundschule: Vertrauen statt Druck

Kind lernt für Mathearbeit in der Grundschule am Schreibtisch mit Lernblatt und Stiften

Morgen steht eine Mathearbeit Grundschule an. Und wie das so ist, wollte ich heute ganz verantwortungsbewusst mit meinem Sohn lernen. Lernblatt auf dem Tisch, Stifte bereitgelegt, innerlich schon im Erklärmodus.

Ich hatte mir das strukturiert vorgestellt. Aufgaben durchgehen. Unsicherheiten entdecken. Rechenwege wiederholen. Eben so, wie man sich Vorbereitung auf eine Mathearbeit in der Grundschule als Mama vorstellt.

Doch dann kam alles anders.

„Mama, ich kann das.“

Er nahm das Lernblatt, überflog die Aufgaben einmal kurz und sagte ganz entspannt: „Mama, das ist alles einfach. Ich kann das.“

Bevor ich reagieren konnte, begann er allerdings nicht zu rechnen, sondern kreativ zu werden. Kreise, Pfeile, kleine Kunstwerke zwischen den Zahlen. Offenbar gehört künstlerische Freiheit für ihn genauso zur Vorbereitung wie das eigentliche Rechnen.

Während ich innerlich noch überlegte, ob wir vielleicht doch gemeinsam eine Aufgabe lösen sollten, war er gedanklich längst fertig mit dem Thema Mathearbeit.

Selbstbewusstsein pur.
Struktur eher zweitrangig.

Gerade eine Mathearbeit Grundschule sorgt bei vielen Eltern für die Frage, wie viel Unterstützung richtig ist.

Mathearbeit Grundschule: Wie viel Vorbereitung ist richtig?

Kind malt auf Lernblatt zur Vorbereitung auf die Mathearbeit in der Grundschule

Und genau da saß ich. Zwischen meinem Wunsch nach Kontrolle und seinem Vertrauen in sich selbst.

Ich plane im Dienst Abläufe, Personalansätze und Szenarien. Ich denke in Alternativen und Absicherungen. Doch bei der Mathearbeit in der Grundschule sitzt mir ein Kind gegenüber, das einfach sagt: „Ich kann das.“

Vielleicht ist genau dieses Vertrauen die eigentliche Stärke. Vielleicht lernen wir als Eltern manchmal mehr als unsere Kinder.

Natürlich möchte ich, dass er gut vorbereitet ist. Natürlich wünsche ich mir, dass er sicher in die Mathearbeit geht. Aber vielleicht besteht Vorbereitung nicht nur aus Wiederholen und Üben, sondern auch aus Zutrauen.

Zwischen Mama-Kontrolle und kindlichem Vertrauen

In der Grundschule geht es nicht nur um Zahlen. Es geht darum, sich etwas zuzutrauen. Fehler machen zu dürfen. Gelassen zu bleiben.

Ich habe heute gemerkt, dass ich manchmal mehr loslassen darf. Dass nicht jede Mathearbeit in der Grundschule eine Generalprobe für das Leben sein muss.

Sein Satz war heute wichtiger als jedes Rechenergebnis:
„Mama, ich kann das.“

Und vielleicht ist genau dieses Selbstbewusstsein die beste Grundlage für alles Weitere.

Wie laufen Lernabende bei euch ab? Team strukturiert oder Team „läuft schon“?

Auch in meinem Kinderbuch „Mama, warum hast du eine Uniform?“ geht es darum, Kindern Dinge auf Augenhöhe zu erklären und ihnen Vertrauen zu schenken.“

→ hier geht´s zum BlogBeitrag

Wenn du auch manchmal zwischen Kontrolle und Vertrauen schwankst, speichere dir diesen Beitrag für später oder teile ihn mit einer Mama, die das gerade braucht.

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Frauen in der Bundeswehr: Unser Kinderbuch

Kinderbuch über Frauen in der Bundeswehr liegt auf gefalteter Uniform mit Stiefeln

Frauen in der Bundeswehr stehen für Verantwortung, Professionalität und häufig auch für den täglichen Spagat zwischen Dienst und Familie. Genau aus diesem Spannungsfeld ist unser Kinderbuch entstanden. Und genau diese Geschichte findet nun ihren Weg in eine Verbandszeitschrift.

Als ich vor einiger Zeit mit meinen Kindern am Küchentisch saß und ihre Fragen zu meinem Beruf beantwortete, war nicht absehbar, wohin uns dieses Gespräch führen würde. Es ging nicht um Öffentlichkeit oder Reichweite. Es ging um Ehrlichkeit. Um Antworten auf ganz einfache, aber gleichzeitig sehr große Fragen: Warum trägst du eine Uniform? Was bedeutet dein Dienst? Und warum bist du manchmal nicht zu Hause?

Aus diesen Gesprächen entstand unser Kinderbuch „Mama, warum hast du eine Uniform?“. Ein Herzensprojekt, das zeigt, wie Frauen in der Bundeswehr nicht nur Soldatinnen, sondern auch Mütter sind.

Soldatinnen zwischen Dienst und Familie

In der öffentlichen Wahrnehmung geht es bei der Bundeswehr oft um Strukturen, Einsätze und sicherheitspolitische Themen. Seltener sprechen wir über die Menschen dahinter.

Gleichzeitig tragen Frauen in der Bundeswehr Verantwortung im Dienst und im Familienalltag. Diese beiden Welten stehen nicht im Widerspruch. Für viele gehören sie ganz selbstverständlich zusammen.

Als Mutter in Uniform erlebe ich diesen Spagat täglich. Auf der einen Seite stehen dienstliche Verpflichtungen, Übungen und Verantwortung. Auf der anderen Seite warten Schulalltag, Hausaufgaben und Gespräche am Küchentisch. Gleichzeitig bewegen sich viele Soldatinnen genau in diesem Spannungsfeld.

Unser Kinderbuch ist aus dem Wunsch entstanden, diese Realität kindgerecht zu erklären. Kinder stellen ehrliche Fragen. Und sie verdienen ehrliche Antworten.

Wie unser Kinderbuch entstanden ist

Flo ist begeistert von „seinem“ Buch

Der Anfang war kein Businessplan. Es war ein Gespräch. Meine Kinder wollten verstehen, was mein Beruf bedeutet. Sie wollten wissen, warum ich Uniform trage und warum mein Dienst manchmal besondere Anforderungen mit sich bringt.

Ich habe gemerkt, dass Erklärungen auf Augenhöhe wichtig sind. Dass Kinder Sicherheit brauchen. Und dass Transparenz Vertrauen schafft. Also haben wir begonnen, diese Gespräche aufzuschreiben. Schritt für Schritt entstand daraus eine Geschichte.

Viele Soldatinnen sind für ihre Familien oft Vorbilder. Nicht, weil sie perfekt sind, sondern weil sie Verantwortung übernehmen. Genau das wollten wir im Buch sichtbar machen.

Wer mehr über das Buch erfahren möchte, findet hier alle Informationen zu unserem Projekt „Mama, warum hast du eine Uniform?“
Kinderbuch oder schaue dir unser Kinderbuch bei Amazon an

Sichtbarkeit für Frauen in der Bundeswehr

Sichtbarkeit bedeutet nicht Selbstdarstellung. Sichtbarkeit bedeutet, dass Lebensrealitäten gezeigt werden. Dass junge Mädchen sehen können, welche Wege möglich sind. Dass Familien erkennen, dass Dienst und Mutterrolle sich nicht ausschließen.

Der bevorstehende Artikel in der Verbandszeitschrift greift genau diese Perspektive auf. Es geht nicht nur um ein Kinderbuch. Es geht um Frauen in der Bundeswehr, um Vereinbarkeit, um Haltung und um gelebte Verantwortung.

Als die Anfrage kam, war ich zunächst überrascht. Gleichzeitig war da jedoch sofort dieses Gefühl von Dankbarkeit. Danach folgte Stolz, aber vor allem die Erkenntnis, wie wichtig Sichtbarkeit für Frauen in der Bundeswehr ist.

Die Bundeswehr entwickelt sich stetig weiter. Deshalb ist es wichtig, unterschiedliche Rollenbilder sichtbar zu machen. Frauen in der Bundeswehr sind längst selbstverständlicher Teil der Streitkräfte. Dennoch braucht es Geschichten, die diese Realität greifbar machen.

Zwischen Uniform und Küchentisch

Mein Alltag spielt sich nicht nur in Besprechungsräumen oder auf Dienstreisen ab. Er spielt sich ebenso am Küchentisch ab. Zwischen Schulheften, Fragen und Gesprächen. Zwischen Organisation und Emotion.

Soldatinnen erleben diesen Kontrast täglich. Verantwortung im Dienst endet nicht, wenn man nach Hause kommt. Und Familie pausiert nicht, wenn der Dienst beginnt. Beides läuft parallel. Beides ist Teil der eigenen Identität.

Genau deshalb bedeutet mir dieser bevorstehende Artikel so viel. Nicht, weil mein Name in einer Zeitschrift steht. Sondern weil sichtbar wird, dass diese Kombination aus Soldatin und Mutter keine Ausnahme ist, sondern gelebte Realität.

Ein persönlicher Meilenstein

Für mich ist dieser Artikel ein Meilenstein, weil er zeigt, wie aus einer Kinderfrage ein öffentliches Thema wurde. Unser Kinderbuch war nie als großes Projekt geplant. Es war ein ehrliches Gespräch auf Papier.

Dass diese Geschichte nun in einem offiziellen Rahmen vorgestellt wird, fühlt sich wie eine Bestätigung an. Nicht nur für mich, sondern für viele Frauen in der Bundeswehr, die täglich Verantwortung tragen und gleichzeitig Familie leben.

Sobald die Ausgabe erschienen ist, werde ich hier natürlich ein Update ergänzen und mehr Einblicke geben. Bis dahin genieße ich dieses Gefühl von Dankbarkeit und die Gewissheit, dass Geschichten Brücken bauen können.

Frauen in der Bundeswehr stehen für Kompetenz, Engagement und Herz. Und manchmal beginnt alles mit einer einzigen Kinderfrage.

✅ FAQ-Sektion

Häufige Fragen zu Frauen in der Bundeswehr

Wie erleben Frauen in der Bundeswehr den Spagat zwischen Dienst und Familie?

Soldatinnen tragen im Dienst Verantwortung und organisieren gleichzeitig ihren Familienalltag. Auch ich erlebe diesen Spagat täglich zwischen Einsatzplanung, Besprechungen und Gesprächen am Küchentisch. Wichtig sind Struktur, Unterstützung im Umfeld und ein starkes eigenes Selbstverständnis.


Warum habe ich als Soldatin ein Kinderbuch geschrieben?

Unser Kinderbuch entstand aus den Fragen meiner Kinder. Ich wollte erklären, was mein Beruf bedeutet und warum Frauen in der Bundeswehr Verantwortung übernehmen. Das Buch soll Kindern zeigen, dass Uniform und Familie zusammengehören können.


Sind Frauen in der Bundeswehr in allen Laufbahnen vertreten?

Ja, Frauen in der Bundeswehr stehen grundsätzlich alle Laufbahnen offen. Von Mannschaftsdienstgraden bis zu Führungspositionen übernehmen sie Verantwortung in unterschiedlichsten Bereichen.


Wie reagieren Kinder auf eine Mutter in Uniform?

Kinder stellen ehrliche Fragen. Genau diese Offenheit war der Ausgangspunkt für unser Buch. Für meine Kinder war es wichtig zu verstehen, warum ich Uniform trage und was mein Dienst bedeutet. Transparenz schafft Vertrauen.


Warum ist Sichtbarkeit für Frauen in der Bundeswehr wichtig?

Sichtbarkeit zeigt, dass unterschiedliche Lebensmodelle möglich sind. Frauen in der Bundeswehr sind Teil der gesellschaftlichen Realität. Wenn ihre Geschichten erzählt werden, entstehen Vorbilder und neue Perspektiven.


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