Unsere Tonie Sammlung im Kinderzimmer – wie aus ein paar Figuren über 300 wurden
Bevor bei uns die erste Toniebox eingezogen ist, stand in den Kinderzimmern immer ein klassischer Kassettenrecorder. Ich habe den Kindern damals oft meine alten Bibi Blocksberg und Benjamin Blümchen Kassetten vorgespielt, die ich selbst noch aus meiner Kindheit kannte. Es war ein schönes Gefühl zu sehen, dass Geschichten, die mich früher begleitet haben, plötzlich auch für meine eigenen Kinder wieder spannend wurden. Dass daraus einmal eine so große Tonie Sammlung entstehen würde, hätten wir damals allerdings nie gedacht.
Irgendwann erzählte mir eine Freundin von einem ganz neuen Startup, von dem bei uns zu dieser Zeit eigentlich noch kaum jemand gehört hatte: Tonies. Das Konzept klang spannend und gleichzeitig erstaunlich einfach. Figuren statt Kassetten oder CDs, die Kinder selbst bedienen können. Also wurden wir neugierig.

Kurze Zeit später standen bei uns zwei Tonieboxen und einige erste Figuren im Kinderzimmer.
Die erste Toniebox im Kinderzimmer
Die Toniebox kam bei den Kindern sofort gut an. Selbst unser Mini, der damals gerade einmal acht Monate alt war, konnte die Box bedienen. Das System ist wirklich erstaunlich einfach aufgebaut und genau deshalb für Kinder so gut geeignet.
Man stellt eine Figur auf die Box, drückt auf ein Ohr und schon startet die Geschichte. Mit dem großen Ohr kann man die Lautstärke erhöhen, mit dem kleinen Ohr wird sie wieder leiser gemacht. Alles funktioniert intuitiv und ohne komplizierte Menüs.
Die Kinder hatten schnell verstanden, wie die Box funktioniert, und schon nach kurzer Zeit gehörten die Tonies ganz selbstverständlich zu unserem Alltag im Kinderzimmer.

Wie unsere Tonie Sammlung immer größer wurde
Mit den ersten Figuren begann auch unsere Tonie Sammlung zu wachsen. Am Anfang waren es nur ein paar Geschichten, doch mit der Zeit kamen immer neue Figuren dazu. Geburtstage, Weihnachten oder kleine Überraschungen zwischendurch sind bei uns oft die Momente gewesen, in denen neue Tonies ins Kinderzimmer eingezogen sind.
Auch die Firma Tonies selbst wuchs in dieser Zeit immer weiter. Es wurden immer mehr Figuren produziert, neue Geschichten veröffentlicht und die Auswahl wurde stetig größer. Dadurch konnten die Kinder nach und nach immer mehr Figuren entdecken, die zu ihren Interessen passten.
Natürlich orientieren sich Kinder dabei stark an ihren aktuellen Lieblingsgeschichten. Wenn gerade eine Serie oder ein bestimmtes Thema besonders spannend war, wollten sie genau diese Figuren auch als Tonie haben.
Wenn Figuren noch keine Tonies waren
Ein gutes Beispiel dafür war damals Paw Patrol. Die Kinder waren total begeistert von der Serie und wollten natürlich auch ihre Lieblingsfiguren als Tonies hören. Nur gab es diese Figuren zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht als Tonie.
Also mussten die Mamas ein bisschen kreativ werden.
Im Internet tauchten irgendwann erste Videos auf, in denen gezeigt wurde, wie man sogenannte Zaubertonies basteln kann. Dabei wird der Chip aus einem Kreativtonie genommen und in eine andere Figur eingesetzt. Anschließend lädt man das gewünschte Hörspiel auf den Chip und plötzlich läuft eine ganz andere Figur als Tonie auf der Box.
Mit der Zeit wurde ich offenbar immer besser darin, solche Zaubertonies zu basteln. Denn nachdem die Kinder gemerkt hatten, dass Mama das ganz gut hinbekommt, kamen immer mehr Wünsche dazu.
Über 300 Tonies im Kinderzimmer
Auf diese Weise wuchs unsere Tonie Sammlung immer weiter. Heute stehen in den Kinderzimmern mehrere Regale voller Figuren. Irgendwann habe ich aufgehört zu zählen, aber es dürften inzwischen deutlich über 300 Tonies sein.
Die Regale im Kinderzimmer platzen inzwischen allerdings langsam aus allen Nähten. Ein Teil unserer Tonies hat deshalb bereits in einer großen Kiste Platz gefunden, weil einfach nicht mehr alle Figuren gleichzeitig ins Regal passen.
Trotzdem wissen die Kinder meist genau, welche Figur wo liegt. Manche Geschichten werden regelmäßig gehört, andere verschwinden eine Zeit lang im Regal, bis sie plötzlich wieder interessant werden.
Wissenstonies und Hörspiele
Neben klassischen Geschichten hören unsere Kinder auch gerne sogenannte Wissenstonies. Besonders Figuren aus der Reihe Wieso Weshalb Warum Junior oder einige Was ist Was Tonies gefallen uns sehr gut.
Ich persönlich finde diese Wissenstonies richtig gelungen, weil Kinder sich dadurch Wissen fast nebenbei aneignen. Themen aus Natur, Technik oder dem Alltag werden kindgerecht erklärt und die Kinder nehmen beim Zuhören oft mehr auf, als man im ersten Moment denkt.
Beim Spielen im Kinderzimmer läuft manchmal einfach eine Geschichte nebenbei, und trotzdem bleiben viele Informationen hängen. Genau deshalb gehören diese Wissenstonies inzwischen zu unseren Lieblingsfiguren.

Warum wir unsere Tonie Sammlung nicht verkleinern
Ab und zu frage ich die Kinder, ob wir vielleicht ein oder zwei Tonies aussortieren und verkaufen wollen. Schließlich ist die Sammlung inzwischen wirklich groß geworden.
Die Antwort ist allerdings fast immer die gleiche.
Die Kinder erklären mir dann, dass sie diese Figuren doch immer wieder hören möchten. Manche Geschichten erinnern sie an bestimmte Phasen, andere sind einfach Lieblingsfiguren, die immer wieder aus dem Regal geholt werden.
Am Ende bleiben die meisten Figuren also doch bei uns.
Und so wächst unsere Tonie Sammlung vermutlich auch in Zukunft noch ein bisschen weiter.
Tonies im Familienalltag
Rückblickend sind die Tonies für uns viel mehr als nur Hörspiele geworden. Sie begleiten den Alltag der Kinder seit vielen Jahren. Beim Spielen im Kinderzimmer, beim Einschlafen oder einfach zwischendurch, wenn eine Geschichte laufen soll.
Die einfache Bedienung sorgt dafür, dass selbst kleine Kinder die Toniebox problemlos nutzen können. Genau das macht das System bis heute so beliebt.

Habt ihr auch eine Tonie Sammlung?
Mich würde interessieren, wie es bei euch aussieht. Habt ihr zu Hause auch eine Tonie Sammlung oder vielleicht Lieblingsfiguren, die eure Kinder immer wieder hören?
Schreibt es gerne in die Kommentare. Vielleicht entdecken wir so auch noch neue Geschichten für unsere Sammlung.
Weitere Informationen und passende Beiträge
Wenn ihr euch selbst für Tonies interessiert oder euch einmal anschauen möchtet, welche Figuren und Hörspiele es aktuell gibt, findet ihr viele Informationen direkt auf der offiziellen Seite der Toniebox:
👉 Toniebox und Tonie Figuren
https://tonies.com
Bei uns gehören Tonies inzwischen schon viele Jahre zum Familienalltag. Geschichten, Wissenstonies oder selbst bespielte Kreativtonies begleiten die Kinder beim Spielen, beim Einschlafen oder einfach zwischendurch.
Wenn euch interessiert, wie wir Hörspiele auch beim Lernen nutzen, könnt ihr euch auch diesen Beitrag anschauen:
👉 Mathe lernen in der Grundschule – unsere Erfahrungen aus dem Familienalltag
https://transformwithheart.de/mathe-lernen-grundschule
Mathe lernen in der Grundschule – wie wir unseren eigenen Weg gefunden haben
Mathe lernen in der Grundschule kann für Kinder manchmal eine echte Herausforderung sein. Gerade in einer Zeit, in der sich im Leben ohnehin vieles verändert, kann Schule plötzlich schwerer fallen als vorher. Genau das habe ich bei meinem großen Sohn nach unserer Trennung gemerkt.
Mathe war bei ihm schon vorher nicht unbedingt das Lieblingsfach gewesen. Aber nach dieser Zeit fiel ihm vieles deutlich schwerer. Aufgaben, die andere Kinder scheinbar schnell lösen konnten, brauchten bei ihm plötzlich deutlich länger. Man hat richtig gemerkt, wie sehr ihn das beschäftigt hat. Wenn etwas nicht sofort klappt, kann das Kinder schnell frustrieren – und als Eltern beschäftigt einen das natürlich genauso.
Ich habe oft neben ihm gesessen, versucht Aufgaben noch einmal zu erklären oder gemeinsam einen neuen Ansatz zu finden. Gleichzeitig wollte ich vermeiden, dass Lernen nur noch mit Druck, zusätzlichen Arbeitsblättern oder endlosen Übungsrunden verbunden ist. Schule sollte schließlich nicht nur Stress bedeuten.
Beim Mathe lernen in der Grundschule habe ich deshalb irgendwann angefangen, Dinge auszuprobieren, die mit klassischem Lernen gar nicht so viel zu tun haben. Ich habe versucht, Zahlen greifbarer zu machen, Aufgaben spielerisch darzustellen und Wege zu finden, bei denen Lernen sich nicht sofort wie Lernen anfühlt.
Im Laufe der Zeit sind dabei viele kleine Ideen entstanden, manche ganz spontan, andere bewusst geplant. Und genau diese Erfahrungen möchte ich in diesem Beitrag teilen.
Mathe lernen in der Grundschule – wenn der Küchentisch zum Lernplatz wird
In vielen Familien findet Lernen nicht nur am Schreibtisch statt. Bei uns wurde in dieser Zeit der Küchentisch regelmäßig zu einer kleinen Lernstation. Zwischen Brotdosen, Trinkflaschen und Hausaufgabenheften entstanden plötzlich kleine Mathe-Welten, in denen wir gemeinsam versucht haben, Zahlen verständlicher zu machen.
Mir war schnell klar, dass mein Sohn Zahlen besser begreift, wenn er sie nicht nur auf dem Papier sieht, sondern auch vor sich liegen hat. Also habe ich angefangen, Aufgaben sichtbarer zu machen. Manchmal lagen dafür einfach Gummibärchen auf dem Tisch, manchmal kleine Spielfiguren aus dem Kinderzimmer. Wenn zwei Reihen mit jeweils fünf Figuren vor einem liegen, sieht eine Aufgabe wie 2 × 5 plötzlich ganz anders aus als eine trockene Rechnung im Heft.
Gerade solche kleinen Bilder helfen Kindern oft, Zusammenhänge besser zu verstehen. Statt nur Zahlen zu sehen, können sie die Aufgabe wirklich „greifen“.
Auch Figuren mit Saugnäpfen haben wir dabei genutzt, um Rechenaufgaben darzustellen. Sie lassen sich gut auf dem Tisch oder an glatten Oberflächen befestigen und eignen sich erstaunlich gut, um Reihen, Gruppen oder kleine Rechenaufgaben zu erklären.
Am Ende sind es oft genau solche einfachen Dinge, die Kindern helfen, einen neuen Zugang zu Mathe zu finden. Manchmal können ein paar Figuren auf dem Tisch tatsächlich mehr erklären als eine ganze Seite voller Zahlen im Matheheft.

Mathe lernen Grundschule – Ideen, Eselsbrücken und Lernspiele
In dieser Zeit habe ich mir tatsächlich einiges einfallen lassen, um meinem Sohn das Mathe lernen in der Grundschule ein bisschen leichter zu machen. Manche Ideen entstanden ganz spontan am Küchentisch, andere erinnerten mich an Dinge aus meiner eigenen Schulzeit, die mir früher beim Lernen geholfen haben.
Ein Beispiel dafür ist mein alter LÜK-Kasten, den ich irgendwann wieder aus der Versenkung geholt habe. Er lag lange irgendwo im Haus, fast schon vergessen, bis mir plötzlich wieder einfiel, wie gerne ich damit selbst als Kind gearbeitet habe. Für viele Kinder funktioniert dieses System erstaunlich gut, weil die Aufgaben eher wie kleine Rätsel wirken. Kinder können selbstständig arbeiten und sehen durch das Kontrollmuster sofort, ob ihre Lösung richtig ist. Dadurch fühlt sich das Ganze weniger nach klassischen Hausaufgaben an und mehr wie ein kleines Spiel.
Neben solchen Lernspielen haben bei uns auch Eselsbrücken eine große Rolle gespielt. Manchmal bleiben Zahlen einfach besser im Kopf, wenn sie mit einem kleinen Satz oder einer Geschichte verbunden sind. Eine der Eselsbrücken, die wir damals häufig benutzt haben, lautet zum Beispiel:
„6 × 6 ist 36 – unser Lehrer ist so fleißig.“
Das ist natürlich nur eine von mehreren kleinen Merkhilfen, die wir ausprobiert haben. Doch gerade dieser Satz hat sich bei den Kindern erstaunlich gut eingeprägt. Bis heute können sie diese Aufgabe sofort beantworten, weil die Verbindung aus Rechenaufgabe und Satz einfach im Kopf geblieben ist.
Solche kleinen Eselsbrücken wirken auf den ersten Blick vielleicht unscheinbar, aber für Kinder können sie einen großen Unterschied machen. Zahlen werden dadurch nicht nur gelernt, sondern mit etwas verknüpft, das im Gedächtnis hängen bleibt.
Lernen nebenbei – unsere Tonie Sammlung
Ein weiterer Weg, der bei uns gut funktioniert hat, war Lernen über Hörspiele.
Über die Jahre hat sich bei uns eine wirklich große Tonie-Sammlung angesammelt. Irgendwann habe ich aufgehört zu zählen, aber es dürften inzwischen deutlich über dreihundert Figuren sein. Wir waren mit unseren Kindern tatsächlich schon relativ früh dabei, fast von Anfang an, als die Toniebox auf den Markt kam.
Im Laufe der Zeit sind bei uns nicht nur mehrere Tonieboxen, sondern auch unzählige Tonies, Kreativtonies und sogenannte Zaubertonies eingezogen. Zaubertonies nennen wir bei uns Figuren, in die wir die Chips der Kreativtonies einsetzen und dann eigene Geschichten oder Hörspiele auf die Figuren laden. So können die Kinder ihre ganz eigenen Hörwelten erschaffen.
Wenn man zwei Kinder hat, sammelt sich über die Jahre natürlich einiges an. Trotzdem gehören die Tonies bis heute zu den Dingen, die bei uns regelmäßig im Einsatz sind. Die Kinder haben ihre Tonieboxen schon als Kleinkinder selbstständig bedienen können und hören ihre Geschichten bis heute gerne.

In dem Regal auf dem Foto steht übrigens nur ein kleiner Teil unserer Sammlung. Der Rest verteilt sich inzwischen auf mehrere Kisten und Regale.
Über unsere Erfahrungen mit Tonies, Kreativtonies und den verschiedenen Hörspielen werden wir hier im Blog sicher noch öfter schreiben, denn dieses Thema begleitet unseren Familienalltag schon viele Jahre.
Besonders beliebt sind bei uns die „Wieso Weshalb Warum Junior“ Tonies und auch einige „Was ist Was“ Tonies, die unterschiedliche Themen kindgerecht erklären.

Diese Hörspiele sind natürlich nicht direkt Matheunterricht, aber sie fördern Neugier und Wissen auf eine ganz andere Art. Kinder nehmen dabei oft viel mehr auf, als man denkt.
Ein Tonie, den wir in dieser Zeit besonders oft gehört haben, war der zum kleinen Einmaleins.

Der Vorteil dabei ist, dass Kinder Zahlen und Aufgaben immer wieder hören können, ohne bewusst zu lernen. Beim Spielen im Kinderzimmer oder beim Einschlafen bleibt erstaunlich viel hängen.
Wer sich für das System interessiert, findet weitere Informationen direkt auf der offiziellen Seite der Toniebox und Tonie Figuren.
Edurino – Lernen mit Figuren
Neben den Tonies haben wir auch Edurino ausprobiert.

Gerade für Kinder, die gerne mit Tablet oder Bildschirm arbeiten, kann Edurino eine interessante Ergänzung sein. Das System funktioniert so, dass die Kinder eine Figur auf das Tablet setzen und anschließend passende Lernspiele starten. Die Figuren stehen dabei jeweils für bestimmte Themenbereiche.
Bei uns sind zum Beispiel Figuren im Einsatz, mit denen Kinder Zahlen und Mengen, Uhr lernen, Aufmerksamkeit und Konzentration oder auch erstes Englisch üben können. Die Aufgaben sind dabei spielerisch aufgebaut und führen die Kinder Schritt für Schritt durch kleine Lernwelten.
Die Figuren sind dabei so gestaltet, dass sie für Kinder leicht verständlich sind. Jede Figur steht für ein eigenes Lernabenteuer, bei dem kleine Aufgaben, Spiele und Geschichten miteinander kombiniert werden. Für viele Kinder fühlt sich das eher wie Spielen an als wie klassisches Lernen.
Wer mehr über das Konzept erfahren möchte, findet Informationen auf der offiziellen Edurino Website.
Mathe lernen in der Grundschule – warum manche Kinder mehr Zeit brauchen
Beim Mathe lernen in der Grundschule merkt man relativ schnell, dass Kinder sehr unterschiedlich an Zahlen und Aufgaben herangehen. Während einige Kinder scheinbar sofort verstehen, wie eine Aufgabe funktioniert, brauchen andere etwas länger, um den Zusammenhang zu erkennen. Das kann für Kinder manchmal frustrierend sein, besonders wenn sie sehen, dass Klassenkameraden schneller zu einem Ergebnis kommen.
Dabei bedeutet es keineswegs, dass ein Kind grundsätzlich schlecht in Mathe ist. Häufig fehlt einfach ein Zugang, der zum eigenen Denk- und Lernstil passt. Manche Kinder verstehen Zahlen leichter, wenn sie sie nicht nur auf dem Papier sehen, sondern auch vor sich liegen haben. Wenn aus einer abstrakten Aufgabe plötzlich kleine Figuren, Reihen aus Gummibärchen oder andere Gegenstände werden, kann sich ein ganz neues Verständnis entwickeln.
Gerade deshalb habe ich in dieser Zeit versucht, Mathe für meinen Sohn möglichst greifbar zu machen. Statt nur im Heft zu rechnen, haben wir Aufgaben sichtbar gemacht, Dinge gezählt oder kleine Reihen gelegt. Solche einfachen Hilfsmittel können manchmal viel mehr erklären als eine Seite voller Zahlen.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist Geduld. Kinder entwickeln sich unterschiedlich schnell, und manchmal braucht es einfach Zeit, bis ein bestimmtes Thema wirklich „Klick“ macht. Was heute noch schwierig wirkt, kann ein paar Wochen später plötzlich ganz selbstverständlich sein. Genau deshalb lohnt es sich, verschiedene Wege auszuprobieren und dem eigenen Kind die Zeit zu geben, die es braucht.
Jedes Kind lernt anders
Eine der wichtigsten Erkenntnisse aus dieser Zeit war für mich, wie unterschiedlich Kinder tatsächlich lernen. Auch wenn sie im gleichen Haus aufwachsen, die gleiche Schule besuchen und oft sogar ähnliche Aufgaben bekommen, heißt das noch lange nicht, dass ihnen die gleichen Dinge leichtfallen.
Bei meinen beiden Kindern habe ich das besonders deutlich gesehen. Mein großer Sohn hatte schon immer etwas mehr mit Mathe zu kämpfen. Zahlen und Rechenwege brauchten bei ihm oft mehr Zeit, bis sie wirklich verstanden waren. Beim kleinen Bruder ist das dagegen ganz anders. Ihm fallen viele Dinge im Fach Mathe deutlich leichter, während er wiederum mit Deutsch manchmal mehr zu tun hat.
Gerade diese Erfahrung hat mir gezeigt, dass es beim Mathe lernen in der Grundschule keinen festen Weg gibt, der für jedes Kind gleich gut funktioniert. Was beim einen Kind sofort verständlich ist, muss beim anderen erst auf einem ganz anderen Weg erklärt werden.
Deshalb habe ich in dieser Zeit vieles ausprobiert. Kleine Spiele, Figuren auf dem Tisch, Eselsbrücken oder Hörspiele mit Zahlen. Und manchmal sind es genau diese kleinen Ideen, die plötzlich dafür sorgen, dass ein Kind einen Schritt weiterkommt.
Tipps für das Mathe lernen in der Grundschule
In unserer Zeit mit vielen Übungsrunden haben sich ein paar Dinge als besonders hilfreich erwiesen:
1. Rechnen sichtbar machen
Mit Figuren, Süßigkeiten oder kleinen Gegenständen lassen sich Aufgaben oft leichter erklären als nur auf Papier.
2. Eselsbrücken nutzen
Sätze wie „6 × 6 ist 36 – unser Lehrer ist so fleißig“ bleiben Kindern oft besser im Kopf als reine Zahlen.
3. Lernen nebenbei ermöglichen
Hörspiele, Lernspiele oder Lernapps können helfen, dass Kinder Inhalte ganz nebenbei aufnehmen.
4. Druck vermeiden
Gerade beim Mathe lernen in der Grundschule hilft es selten, wenn Kinder unter Druck geraten. Kleine Schritte und positive Erfahrungen sind oft hilfreicher.
Unser Fazit
Unsere Erfahrung zeigt, dass das Mathe lernen in der Grundschule nicht immer nur aus Arbeitsblättern und Rechenheften bestehen muss. Oft helfen gerade kleine Ideen und spielerische Methoden dabei, einen neuen Zugang zu Zahlen zu finden. Manchmal reicht schon eine andere Perspektive, damit ein Kind plötzlich versteht, was vorher noch schwierig war.
Bei uns hat sich in dieser Zeit gezeigt, dass Lernen oft genau dort passiert, wo man es gar nicht bewusst plant. Zwischen Spielfiguren auf dem Küchentisch, mit kleinen Dingen aus dem Kinderzimmer oder durch ein Hörspiel, das nebenbei läuft. Und manchmal ist es tatsächlich eine einfache Eselsbrücke, die ein Kind plötzlich nie wieder vergisst.
Heute gehört das Thema Lernen ganz selbstverständlich zu unserem Familienalltag. Mal am Küchentisch, mal zwischen Spielzeug, mal mit Figuren oder Hörspielen. Auch wenn solche Phasen manchmal anstrengend sind, sind es genau diese kleinen Momente, in denen Kinder plötzlich einen Schritt weiterkommen.
Wenn du selbst Kinder hast und dich gerade mit dem Mathe lernen in der Grundschule beschäftigst, interessiert mich auch deine Erfahrung. Welche Ideen haben bei euch funktioniert? Was hat euren Kindern geholfen, Mathe besser zu verstehen? Schreib es gerne in die Kommentare – vielleicht helfen deine Erfahrungen auch anderen Familien weiter.
Weitere Artikel auf unserem Blog
👉 Leben als Soldatin und Mutter
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👉 Unsere Produkttests aus dem Familienalltag
https://transformwithheart.de/produktwelt/
Weitere Informationen
- Toniebox und Tonie Figuren
https://tonies.com - Edurino Lernsystem für Kinder
https://edurino.com
Leben als Soldatin und Mutter – zwischen Dienst, Familie und ganz normalen Tagen

Viele Menschen stellen sich das Leben bei der Bundeswehr sehr klar und vielleicht auch etwas einseitig vor. Uniform, Dienst, Fahrzeuge, Ausbildung oder Einsätze sind oft die ersten Bilder, die dabei entstehen. Was dabei schnell in den Hintergrund gerät, ist, dass hinter jeder Uniform auch ein ganz normales Leben steht. Ein Leben mit Familie, Kindern, Terminen, Hausaufgaben, Brotdosen am frühen Morgen und manchmal auch ziemlich wenig Schlaf.
Für mich bedeutet das Leben als Soldatin und Mutter genau diese Mischung. Mein Alltag bewegt sich zwischen Verantwortung im Dienst bei der Bundeswehr und den vielen kleinen Momenten zu Hause, die genauso wichtig sind. Zwischen Kameraden und Kameradinnen im Dienst, Schulranzen am Küchentisch und dem ganz normalen Familienleben entsteht ein Alltag, der manchmal herausfordernd ist, sich für mich aber längst ganz selbstverständlich anfühlt.
Ein Morgen, der früher beginnt als bei vielen anderen
Mein Tag beginnt meistens um 5:20 Uhr, wenn im Haus noch alles ruhig ist. Während draußen oft noch Dunkelheit herrscht und die Kinder tief schlafen, stehe ich auf, ziehe mich halb an und gehe nach unten in die Küche. Dort beginnt der erste Teil unseres Familienalltags.
Ich bereite die Brotdosen vor, schmiere Brote und versuche dabei schon ein wenig Struktur in den kommenden Tag zu bringen. Diese ruhige Zeit am Morgen gehört inzwischen fest zu meiner Routine, auch wenn sie manchmal sehr früh beginnt.
Gegen 5:50 Uhr logge ich mich bereits von zu Hause aus in den Dienst-PC ein und erledige die ersten Aufgaben. Dieser kleine Vorsprung am Morgen hilft mir, später im Tagesverlauf flexibler zu bleiben.
Soldatin und Mutter – zwei Welten, die zusammengehören
Um 6:20 Uhr wecke ich dann den Großen. Während er sich fertig macht und anzieht, nutze ich die Zeit, um selbst vollständig fertig zu werden, Zähne zu putzen und mich komplett anzuziehen. Danach setze ich mich meist noch einmal kurz an den Dienst-PC, bevor der nächste Abschnitt des Morgens beginnt.
Um 6:50 Uhr hole ich ihn nach unten. Wir ziehen unsere Jacken an, nehmen unseren Hund mit und gehen gemeinsam zur Bushaltestelle. Diese wenigen Minuten auf dem Weg sind oft ein kleiner Moment des Durchatmens, bevor der Tag richtig beginnt.
Wenn der Bus abgefahren ist, gehe ich wieder nach Hause. Um 7:00 Uhr wecke ich den Mini, der etwas später in den Tag startet. Nachdem auch er fertig ist, bringe ich ihn zur Schule und fahre anschließend selbst in den Dienst.
Die Stunden im Dienst
Je nach Stundenplan des Minis fahre ich zwischen 12:00 und 13:00 Uhr wieder vom Dienst nach Hause und arbeite von dort im Homeoffice weiter. Diese Mischung aus Dienst und Homeoffice hilft mir dabei, Familie und Beruf besser miteinander zu verbinden.
Die Stunden im Dienst sind für mich dennoch sehr wichtig. Dort bin ich nicht nur Mama, sondern Soldatin. Ich arbeite mit meinen Kameraden und Kameradinnen zusammen, tausche mich mit ihnen aus, bespreche Aufgaben und habe Gespräche mit anderen Erwachsenen.
Gerade dieser Teil des Tages tut manchmal auch einfach gut, weil man kurz aus der reinen Mama-Rolle herauskommt und wieder ganz in der eigenen beruflichen Welt ist.
Der Familiennachmittag
Die Kinder kommen meist zu unterschiedlichen Zeiten aus der Schule nach Hause. Unser gemeinsames Mittagessen findet deshalb meistens erst gegen 15:30 Uhr statt.
Danach beginnt der typische Familiennachmittag. Hausaufgaben werden gemacht, für Tests wird gelernt, Termine stehen an, und natürlich wird auch gespielt und getobt. Manche Tage sind ruhig und laufen ganz entspannt ab, während andere Tage sich eher wie ein kleiner organisatorischer Marathon anfühlen.
Der Abend im Familienalltag
Unter der Woche gehen die Kinder gegen 20:00 Uhr ins Bett. Wenn im Haus langsam Ruhe einkehrt, beginnt für mich meistens noch ein weiterer Teil des Tages.
Dann wird noch schnell aufgeräumt, Wäsche gemacht, Dinge vorbereitet oder einfach erledigt, was tagsüber liegen geblieben ist. Erst wenn all diese kleinen Aufgaben erledigt sind, wird es wirklich ruhig.
Meistens falle ich gegen 22:00 Uhr ziemlich müde ins Bett und weiß, dass am nächsten Morgen wieder ein neuer Tag beginnt.
Warum das Leben als Soldatin und Mutter für mich normal ist
Das Leben als Soldatin und Mutter bedeutet für mich nicht, zwei völlig getrennte Welten zu haben. Es bedeutet vielmehr, beide Seiten miteinander zu verbinden.
Die Verantwortung im Dienst, die Zusammenarbeit mit Kameraden und Kameradinnen und die Aufgaben bei der Bundeswehr gehören genauso zu meinem Leben wie die Zeit mit meinen Kindern, unser Zuhause und die vielen kleinen Momente im Alltag.
Vielleicht ist genau diese Mischung das, was meinen Alltag ausmacht. Zwischen Uniform und Familienleben entsteht ein ganz normales Leben, das manchmal anstrengend ist, oft chaotisch, aber gleichzeitig auch unglaublich wertvoll.
Am Ende ist unser Alltag wahrscheinlich gar nicht so anders als in vielen anderen Familien. Es gibt Tage, an denen alles ruhig läuft, und andere Tage, an denen gefühlt alles gleichzeitig passiert.
Die Bundeswehr gehört zu meinem Leben genauso dazu wie meine Kinder, unser Zuhause und die vielen kleinen Momente dazwischen. Hinter der Uniform stehen eben nicht nur Dienst und Verantwortung, sondern auch Familie, Lachen, Hausaufgaben und manchmal einfach ein ganz normaler, chaotischer Alltag.
Vielleicht ist genau das die wichtigste Erkenntnis. Soldatin zu sein und Mutter zu sein schließt sich nicht aus. Für mich gehört beides zusammen.
Eventuell wirkt dieser Alltag für manche Menschen ungewöhnlich oder schwer vorstellbar. Für mich ist er allerdings längst ganz normal geworden. Das Leben als Soldatin und Mutter bedeutet für mich nicht, zwei getrennte Welten zu haben, sondern beide Seiten meines Lebens miteinander zu verbinden.
Zwischen Dienst, Kameraden und Kameradinnen, Schule, Hausaufgaben, Familienmomenten und den vielen kleinen Dingen des Alltags entsteht einfach unser ganz normales Leben.
Wenn du Fragen zu diesem Thema hast oder etwas wissen möchtest, das ich in diesem Artikel vielleicht noch nicht angesprochen habe, dann schreib es gerne in die Kommentare. Für mich ist vieles davon inzwischen Alltag und Normalität geworden, aber ich weiß auch, dass es für Außenstehende oft spannend oder überraschend sein kann.
Weitere Einblicke rund um Bundeswehr und Alltag
Wenn dich das Leben bei der Bundeswehr interessiert, findest du auf meinem Blog noch weitere Beiträge zu diesem Thema.
👉 Hier findest du weitere Beiträge rund um die Bundeswehr
Wenn du dich allgemein für die Arbeit der Bundeswehr interessierst, findest du auch auf der offiziellen Seite viele Informationen über Aufgaben, Struktur und Einsätze.
Domestos WC Gel Test – Sauberkeit und frischer Duft im Alltag

In meinem Domestos WC Gel Test hat mich besonders interessiert, wie gut sich der Reiniger im täglichen Einsatz im Badezimmer bewährt.
Vor einiger Zeit hatte ich die Gelegenheit, das Domestos WC Gel im Alltag auszuprobieren. Der Test liegt inzwischen schon einige Zeit zurück, was im Nachhinein sogar ein Vorteil ist, weil ich dadurch einen guten Eindruck davon bekommen habe, wie sich das Produkt im ganz normalen Alltag bewährt.
Domestos WC Gel Test im Alltag
Getestet habe ich zwei Varianten des Domestos WC Gels, einmal Ocean Fresh und einmal Floral Fresh. Beide Varianten sind speziell für die Reinigung der Toilette gedacht und sollen dabei helfen, Verschmutzungen zu entfernen und gleichzeitig für einen frischen Duft im Badezimmer zu sorgen.
Schon beim ersten Öffnen fällt auf, dass das Gel eine recht angenehme Konsistenz hat und sich gut dosieren lässt. Durch die typische Flaschenform lässt sich das WC Gel gut unter den Rand der Toilette geben, sodass es sich beim Herunterlaufen gleichmäßig verteilt.
Der Duft ist dabei sofort wahrnehmbar, ohne dabei zu aufdringlich zu wirken. Besonders im Badezimmer finde ich das wichtig, denn ein zu intensiver Reinigungsgeruch kann schnell unangenehm werden. Beim Domestos WC Gel bleibt dagegen ein eher frischer und sauberer Eindruck zurück.
Ein kleiner Alltagsmoment beim Putzen

Eine Situation während des Tests hat mich selbst ein wenig überrascht. Genau zu diesem Zeitpunkt war mir nämlich mein normaler Badreiniger ausgegangen und ich stand im Badezimmer und hatte eigentlich nichts anderes zur Hand als das Domestos WC Gel.
Also habe ich kurzerhand ausprobiert, ob sich das Gel auch für andere Bereiche im Bad verwenden lässt und habe damit das Waschbecken gereinigt.
Zu meiner eigenen Überraschung hat das tatsächlich sehr gut funktioniert. Das Gel ließ sich gut verteilen, der Schmutz ließ sich problemlos entfernen und auch das Waschbecken sah danach wieder richtig sauber aus. Gerade in solchen kleinen Alltagsmomenten merkt man, dass manche Produkte vielseitiger sind, als man zunächst denkt.
Natürlich ist das WC Gel in erster Linie für die Toilette gedacht, aber in dieser kleinen „Notlösung“ hat es bei mir im Badezimmer ebenfalls einen guten Eindruck hinterlassen.
Sauberkeit und Duft im Badezimmer
Nach der Anwendung wirkt die Toilette sichtbar sauber und gepflegt. Das Wasser läuft klar ab und es bleibt ein frischer Duft im Badezimmer zurück, der angenehm wahrnehmbar ist, ohne zu stark zu sein.
Ob tatsächlich weniger Bakterien vorhanden sind, kann ich natürlich nicht beurteilen. Ich bin schließlich kein Chemiker und kann keine Laborwerte messen. Was ich jedoch sagen kann, ist der Eindruck im Alltag. Die Toilette sieht nach der Reinigung sauber aus, der Duft wirkt frisch und das Badezimmer fühlt sich insgesamt einfach hygienischer an.
Gerade im Familienalltag mit Kindern ist dieser sichtbare Effekt für mich entscheidend, denn am Ende möchte man vor allem, dass das Bad sauber aussieht und angenehm riecht.
Zwei Varianten im Vergleich
Im Test hatte ich zwei verschiedene Duftvarianten zur Verfügung:

Domestos Ocean Fresh
Diese Variante wirkt besonders frisch und erinnert ein wenig an einen klassischen sauberen Badezimmerduft.
Domestos Floral Fresh
Hier steht ein etwas blumiger Duft im Vordergrund, der ebenfalls angenehm ist und im Bad für eine frische Atmosphäre sorgt.
Beide Varianten haben im Alltag gut funktioniert und unterscheiden sich hauptsächlich im Duft.
Unser Fazit zum Domestos WC Gel Test
Der Domestos WC Gel Test hat gezeigt, dass das Produkt eine einfache und unkomplizierte Möglichkeit ist, die Toilette im Alltag sauber zu halten. Besonders positiv aufgefallen ist mir der angenehme Duft, der nach der Reinigung im Badezimmer bleibt.
Auch wenn ich natürlich nicht beurteilen kann, wie viele Bakterien tatsächlich entfernt werden, wirkt die Toilette nach der Anwendung sichtbar sauber und gepflegt. Genau dieser Eindruck ist im Alltag letztlich das Wichtigste.
Ein weiterer Pluspunkt ist aus meiner Sicht, dass das WC Gel leicht anzuwenden ist und man damit schnell ein gutes Ergebnis bekommt, ohne viel Zeit investieren zu müssen. Gerade im Familienalltag mit zwei Kindern ist das ein echter Vorteil.
Insgesamt zeigt mein Domestos WC Gel Test, dass der Reiniger eine einfache Möglichkeit ist, die Toilette im Alltag sauber zu halten.
Wenn du dich näher für das Produkt interessierst, findest du weitere Informationen direkt auf der offiziellen Seite von Domestos.
Wenn du gerne ehrliche Erfahrungsberichte liest, findest du auf unserem Blog außerdem noch viele weitere Produkttests aus unserem Alltag.
Schauma Repair und Pflege Test – unsere Erfahrung mit der Haarpflege Serie
Einleitung
Für diesen Schauma Repair und Pflege Test habe ich die komplette Haarpflege Serie zwei Wochen im Alltag ausprobiert. Gerade wenn Haare durch Styling, Wetter oder Stress stärker beansprucht werden, merkt man schnell, wie wichtig eine gute und unkomplizierte Pflege ist. Gleichzeitig soll Haarpflege im Alltag auch praktisch sein, denn niemand möchte jeden Morgen viel Zeit mit einer komplizierten Routine verbringen.
Die Serie Schauma Repair und Pflege verspricht genau das. Sie richtet sich speziell an trockenes oder geschädigtes Haar und setzt auf eine Kombination aus Kokosnuss und Pro Vitamin B5, um die Haare zu stärken, geschmeidiger zu machen und ihnen wieder mehr Pflege zu geben.
Besonders neugierig war ich darauf, wie sich diese Produkte im Alltag tatsächlich schlagen, denn viele Haarpflegeprodukte wirken auf den ersten Blick vielversprechend, zeigen ihre Wirkung aber erst nach mehreren Anwendungen. Genau deshalb habe ich die Produkte nicht nur einmal ausprobiert, sondern sie über zwei Wochen in meine normale Haarpflegeroutine integriert.
In diesem Schauma Repair und Pflege Test habe ich vier Produkte aus der Serie verwendet und genauer ausprobiert:
- Schauma Repair und Pflege Shampoo
- Schauma Repair und Pflege Spülung
- Schauma Repair und Pflege Sprühpflege
- Schauma Repair und Pflege 5in1 Multitalent Kur
In unserem Schauma Repair und Pflege Test wollten wir vor allem herausfinden, wie sich die Produkte im Alltag bewähren, ob sie die Haare wirklich geschmeidiger machen und ob sich die Serie als einfache Haarpflege für den Alltag eignet.
Schauma Repair und Pflege Test – die Serie im Überblick
Die Produkte der Serie sind so aufgebaut, dass sie sich gut miteinander kombinieren lassen und gemeinsam eine einfache Haarpflegeroutine ergeben. Schon beim ersten Öffnen fällt der typische Kokosduft auf, der angenehm frisch wirkt und den Haaren nach dem Waschen einen leichten, sommerlichen Duft verleiht.
Gerade im Alltag finde ich es wichtig, dass Haarpflege nicht kompliziert ist. Mit zwei Kindern bleibt im normalen Familienalltag ehrlich gesagt nicht allzu viel Zeit für aufwendige Schönheitsroutinen oder lange „Wellnessprogramme für Mama“. Umso wichtiger ist es für mich, dass Produkte einfach funktionieren und sich problemlos in den Alltag integrieren lassen.
Shampoo und Spülung bilden dabei die Grundlage der normalen Haarwäsche, während die Sprühpflege und die Multitalent Kur zusätzliche Unterstützung bieten können, wenn die Haare durch Styling, Wetter oder häufiges Waschen etwas mehr Pflege brauchen.
Mir persönlich gefällt an der Serie besonders, dass man die Produkte flexibel nutzen kann. Je nachdem, wie sich die Haare gerade anfühlen, kann man bei der normalen Routine bleiben oder mit der Sprühpflege oder der Kur noch etwas zusätzliche Pflege ergänzen.
Schauma Repair und Pflege Shampoo im Test

Das Schauma Repair und Pflege Shampoo bildet die Grundlage der gesamten Serie und ist damit der erste Schritt der täglichen Haarpflege. Gerade im Alltag ist mir wichtig, dass ein Shampoo zuverlässig reinigt, ohne die Haare danach trocken oder schwer kämmbar zu machen.
Beim ersten Waschen fällt sofort der leichte Kokosduft auf, der angenehm frisch wirkt, ohne dabei zu intensiv zu sein. Das Shampoo lässt sich gut im Haar verteilen und schäumt schnell auf, sodass bereits eine kleine Menge ausreicht, um die Haare gründlich zu reinigen.
Besonders positiv finde ich, dass sich das Shampoo anschließend problemlos ausspülen lässt und keine Rückstände im Haar bleiben. Nach dem Waschen fühlen sich die Haare sauber und leicht an, ohne dass sie stumpf oder trocken wirken, was gerade bei häufiger Haarwäsche im Alltag ein großer Vorteil ist.
In Kombination mit der passenden Spülung entsteht so eine einfache und unkomplizierte Pflegeroutine, die sich gut in den Alltag integrieren lässt und den Haaren dennoch eine angenehme Pflege bietet.
Schauma Repair und Pflege Spülung Erfahrung

Die Schauma Repair und Pflege Spülung wird nach dem Shampoo in die Haarlängen gegeben und ergänzt die Pflegeroutine der Serie. Gerade bei längeren Haaren oder trockenen Spitzen kann eine Spülung einen großen Unterschied machen, weil sie dabei hilft, die Haare nach dem Waschen leichter kämmbar zu machen.
Die Spülung lässt sich gut in den Haarlängen verteilen und hat, genau wie das Shampoo, den typischen leichten Kokosduft der Serie. Nach einer kurzen Einwirkzeit lässt sie sich problemlos ausspülen und hinterlässt ein angenehm gepflegtes Haargefühl.
Besonders nach dem Ausspülen merkt man schnell, dass sich die Haare deutlich leichter kämmen lassen und insgesamt etwas geschmeidiger wirken. Gerade wenn es morgens schnell gehen muss, ist das im Alltag sehr praktisch, weil sich die Haare ohne viel Aufwand ordnen und frisieren lassen.
In Kombination mit dem Shampoo ergänzt die Spülung die Haarpflege sinnvoll und sorgt dafür, dass sich die Haare nach dem Waschen gepflegt und weich anfühlen.
Schauma Repair und Pflege Sprühpflege Test

Die Schauma Repair und Pflege Sprühpflege ist eine sogenannte Leave-In Pflege, die nach dem Waschen einfach in das handtuchtrockene Haar gesprüht wird und anschließend im Haar bleibt. Gerade im Alltag finde ich solche Produkte besonders praktisch, weil sie ohne großen Aufwand zusätzliche Pflege bieten und sich schnell in die normale Haarpflegeroutine integrieren lassen.
Die Sprühpflege lässt sich leicht im Haar verteilen und sorgt dafür, dass sich die Haare nach dem Waschen deutlich leichter kämmen lassen. Besonders wenn es morgens schnell gehen muss, ist das sehr angenehm, weil sich die Haare dadurch einfacher ordnen und frisieren lassen.
Gleichzeitig gibt die Sprühpflege den Haaren noch einmal eine zusätzliche Portion Pflege, ohne sie zu beschweren. Dadurch wirkt das Haar insgesamt etwas geschmeidiger und lässt sich im Alltag leichter handhaben.
Schauma Repair und Pflege Multitalent Kur

Die Schauma Repair und Pflege Multitalent Kur ist ein vielseitiges Produkt der Serie und kann auf unterschiedliche Weise in die Haarpflegeroutine integriert werden. Je nach Bedarf lässt sie sich beispielsweise als intensivere Haarmaske nach der Haarwäsche verwenden oder auch als zusätzliche Pflege für trockene Haarlängen und Spitzen.
Gerade wenn Haare durch Styling, Wetter oder häufiges Waschen stärker beansprucht sind, kann eine solche Kur eine sinnvolle Ergänzung zur normalen Pflege sein. Die Kur lässt sich gut im Haar verteilen und gibt den Haaren noch einmal eine zusätzliche Portion Pflege.
Nach der Anwendung fühlen sich die Haare insgesamt etwas weicher und geschmeidiger an, wodurch sich die Multitalent Kur gut in die bestehende Pflegeroutine der Serie einfügt und die Haare zusätzlich unterstützt.
Nachdem ich alle Produkte der Serie über zwei Wochen im Alltag ausprobiert habe, war ich natürlich besonders gespannt darauf, wie sich die Kombination aus Shampoo, Spülung, Sprühpflege und Multitalent Kur insgesamt bewährt. Gerade wenn man mehrere Produkte einer Serie gemeinsam verwendet, zeigt sich oft erst nach einiger Zeit, ob sie wirklich gut zusammenarbeiten und ob sich die Haarpflege im Alltag unkompliziert umsetzen lässt.
Genau deshalb fällt mein persönlicher Eindruck im Schauma Repair und Pflege Test vor allem danach aus, wie sich die Produkte im täglichen Gebrauch anfühlen und ob sie sich problemlos in eine einfache Haarpflegeroutine integrieren lassen.
Unser Fazit zum Schauma Repair und Pflege Test
Nach zwei Wochen Anwendung fällt mein Schauma Repair und Pflege Test insgesamt positiv aus. Die Produkte lassen sich unkompliziert in den Alltag integrieren und bilden gemeinsam eine einfache Haarpflegeroutine, die aus Shampoo, Spülung und zusätzlicher Pflege besteht.
Besonders angenehm ist der leichte Kokosduft der Serie, der beim Waschen sofort auffällt und den Haaren ein frisches Gefühl verleiht. Auch die Anwendung der einzelnen Produkte ist unkompliziert, weil sich Shampoo und Spülung gut im Haar verteilen lassen und die Sprühpflege sowie die Multitalent Kur zusätzliche Unterstützung bieten, wenn die Haare etwas mehr Pflege brauchen.
Gerade im Alltag ist es praktisch, wenn Haarpflegeprodukte zuverlässig funktionieren, ohne dass man viele verschiedene Produkte kombinieren muss. In meinem Schauma Repair und Pflege Test hat sich gezeigt, dass die Serie vor allem für Menschen geeignet ist, die eine einfache und unkomplizierte Haarpflege suchen, die sich problemlos in die tägliche Routine integrieren lässt.
Ein weiterer Vorteil der Serie ist, dass die Produkte im Vergleich zu vielen anderen Haarpflegeprodukten aus der Drogerie relativ preiswert sind und dadurch auch für eine regelmäßige Anwendung gut geeignet sind. Man bekommt also eine solide Haarpflege, ohne dafür sehr viel Geld ausgeben zu müssen.
Wer sich genauer über die Serie informieren möchte oder einen Überblick über weitere Produkte von Schauma sucht, kann auch einen Blick auf die offizielle Seite des Herstellers werfen.
Insgesamt zeigt der Schauma Repair und Pflege Test, dass die Serie eine unkomplizierte Haarpflege für den Alltag bietet und sich besonders für alle eignet, die eine einfache Pflege für trockenes oder leicht beanspruchtes Haar suchen und dabei auf ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis achten.
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Wenn dich solche Produkttests interessieren, findest du auf unserem Blog auch weitere ehrliche Erfahrungsberichte aus dem Alltag. Gerade im Familienalltag probiere ich immer wieder Produkte aus, die den Alltag ein kleines Stück einfacher machen sollen.
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Unser erstes Bundeswehr Buch unter Pseudonym – ein Anfang, den damals niemand gesehen hat
Mein erstes Bundeswehr Buch entstand auf eine Weise, die rückblickend fast typisch für einen Anfang ist, der noch niemandem wirklich auffällt. Manchmal beginnen Dinge ganz leise, ohne große Ankündigung, ohne Aufmerksamkeit und ohne dass viele Menschen überhaupt mitbekommen, dass gerade etwas Neues entsteht, und genau so war es mit diesem ersten Bundeswehr Buch, das lange bevor unsere Kinderbücher entstanden sind und lange bevor ich begonnen habe, offener über meine Projekte, meinen Alltag zwischen Familie und Bundeswehr und meine Gedanken zum Schreiben zu sprechen, bereits einmal entstanden ist.
Damals war vieles noch neu für mich, vieles noch vorsichtig und ehrlich gesagt auch ein bisschen ein Experiment. Die Idee, ein eigenes Buch zu schreiben, hatte mich schon eine ganze Weile begleitet, doch der Schritt von einer Idee zu einem tatsächlich veröffentlichten Buch fühlte sich zunächst noch ungewohnt und auch ein wenig unsicher an.

Deshalb erschien dieses erste Buch auch nicht unter meinem echten Namen, sondern unter einem Pseudonym. Der Name lautete damals Lia Falkenrot, und für mich fühlte sich das zu diesem Zeitpunkt wie eine kleine Absicherung an, weil ich ausprobieren wollte, ob der Weg als Autorin überhaupt etwas für mich ist, ohne mich sofort mit meinem eigenen Namen sichtbar zu machen.
Heute sehe ich diesen Schritt mit einem Lächeln, aber damals war er genau richtig, weil er mir die Freiheit gegeben hat, einfach auszuprobieren, ohne den Druck zu spüren, sofort perfekt sein zu müssen.
Wie die Idee zu unserem ersten Bundeswehr Buch entstand
Während meiner Zeit bei der Bundeswehr sind mir immer wieder kleine Dinge aufgefallen, die Außenstehende oft gar nicht kennen oder sich ganz anders vorstellen. Viele Menschen verbinden mit der Bundeswehr vor allem Fahrzeuge, Einsätze, Ausbildung oder Uniformen, doch der eigentliche Alltag besteht aus vielen kleinen Momenten, aus Traditionen, aus Humor, aus Kameradschaft und aus Situationen, die man oft erst versteht, wenn man selbst einmal Teil dieser Welt gewesen ist.
Genau aus diesen vielen kleinen Beobachtungen entstand nach und nach die Idee für mein erstes Bundeswehr Buch, in dem ich kurze und unterhaltsame Fakten über den Alltag der Truppe sammeln wollte. Während ich begann, diese Gedanken aufzuschreiben, merkte ich schnell, dass sich daraus tatsächlich ein größeres Projekt entwickeln könnte.
Ich begann damit, kleine Notizen zu sammeln, Situationen aufzuschreiben, über die man schmunzeln kann, Details festzuhalten, die Soldaten sofort wiedererkennen, und kleine Geschichten zu formulieren, bei denen Außenstehende manchmal überrascht sind, weil sie zeigen, wie vielseitig und manchmal auch wie humorvoll der Alltag bei der Bundeswehr tatsächlich sein kann. Genau aus diesen vielen kleinen Beobachtungen entwickelte sich schließlich Schritt für Schritt mein erstes Bundeswehr Buch.
Aus diesen Gedanken entstand schließlich das Buch „Unnützes Wissen: Bundeswehr – Über 250 Fun Facts aus dem Alltag der Truppe“. Dieses erste Bundeswehr Buch ist eine Sammlung aus über zweihundert kurzen Fakten, die sich mit ganz unterschiedlichen Bereichen des Bundeswehralltags beschäftigen, von Ausbildung und Kasernenleben über Fahrzeuge und Technik bis hin zu Kameradschaft, Traditionen und vielen kleinen Situationen, die für Soldaten ganz selbstverständlich sind, für Außenstehende jedoch oft überraschend wirken.
Ein Blick in unser erstes Bundeswehr Buch
Dieses erste Bundeswehr Buch sollte damals vor allem zeigen, wie viele kleine Geschichten und Beobachtungen sich im Alltag der Truppe verstecken.

Es beginnt mit kuriosen Geschichten aus der Kaserne, führt weiter über Fahrzeuge, Flugzeuge und Technik und beschäftigt sich später auch mit Ausbildung, Übungen, Bürokratie, Traditionen und Kameradschaft.
Gerade diese Mischung aus humorvollen Beobachtungen und kleinen Einblicken in den Alltag bei der Truppe macht den Charakter dieses Buches aus, weil viele dieser Situationen für Soldaten sofort vertraut wirken, während Außenstehende oft erst durch solche Geschichten verstehen, wie vielseitig dieser Alltag eigentlich ist.
Ein erstes Buch ist selten perfekt

Wenn ich heute auf dieses erste Buch zurückblicke, sehe ich allerdings nicht nur die vielen kleinen Fun Facts, sondern auch sehr deutlich, dass wir damals tatsächlich noch ganz am Anfang standen und vieles zum ersten Mal gemacht haben.
Natürlich haben wir versucht, alles so sorgfältig wie möglich umzusetzen, doch im Rückblick erkennt man an manchen Stellen auch, dass uns damals einfach noch die Erfahrung im Bereich Buchgestaltung und Layout gefehlt hat.
Ein gutes Beispiel dafür ist das Inhaltsverzeichnis, bei dem man sehen kann, dass die Formatierung nicht ganz perfekt geworden ist und einige Zeilen leicht verschoben wirken.
Solche kleinen Dinge passieren schnell, wenn man ein Buchprojekt zum ersten Mal umsetzt, weil man erst während des Prozesses wirklich lernt, worauf es bei der Gestaltung und Struktur eines Buches ankommt.
Heute würde ich einige Details wahrscheinlich anders lösen, doch gleichzeitig finde ich es auch schön, dass dieses Buch genau so existiert, wie es damals entstanden ist, weil es sehr ehrlich zeigt, wie ein erstes Projekt aussehen kann, wenn man gerade beginnt, eigene Ideen in die Tat umzusetzen.
Warum unser erstes Bundeswehr Buch niemand gekauft hat
Nachdem das Buch schließlich fertig geschrieben und veröffentlicht war, kam der Moment, in dem es tatsächlich online verfügbar war und theoretisch von jedem entdeckt werden konnte. Doch danach passierte erst einmal gar nichts.
Es gab keine Verkäufe, keine Rezensionen und auch keine Rückmeldungen von Lesern, was im ersten Moment natürlich ein wenig ernüchternd wirken kann. Der Grund dafür war allerdings ziemlich einfach.
Ich hatte niemandem davon erzählt. Ich habe damals keinerlei Werbung für das Buch gemacht, weder im Freundeskreis noch in der Familie, und auch auf Social Media habe ich das Buch überhaupt nicht erwähnt. Es gab keinen Beitrag, keine Vorstellung und keine Verlinkung, sodass im Grunde niemand wusste, dass dieses Buch überhaupt existiert.
Rückblickend wirkt das natürlich fast ein wenig absurd, denn ein Buch zu veröffentlichen und gleichzeitig nicht darüber zu sprechen, ist natürlich keine besonders gute Voraussetzung dafür, dass Menschen es entdecken oder lesen.
Warum dieses Buch trotzdem unglaublich wichtig war
Trotzdem war dieses erste Bundeswehr Buch für mich ein unglaublich wichtiger Schritt, weil es mir gezeigt hat, dass eine Idee tatsächlich Wirklichkeit werden kann.
Ein Buch zu schreiben ist das eine, doch ein Buch wirklich fertigzustellen, zu veröffentlichen und damit sichtbar in die Welt zu bringen, fühlt sich noch einmal ganz anders an, weil aus einem Gedanken plötzlich etwas Greifbares entsteht.
Dieses Projekt hat mir Mut gemacht, weil ich dadurch gelernt habe, dass ich in der Lage bin, ein Buch von der ersten Idee bis zur Veröffentlichung selbst umzusetzen und meine eigenen Gedanken tatsächlich in ein fertiges Projekt zu verwandeln.
Heute sehe ich dieses erste Bundeswehr Buch deshalb nicht als Misserfolg, sondern als meinen Anfang. Es war ein stiller Anfang, den damals kaum jemand gesehen hat, der für mich persönlich jedoch unglaublich wichtig war, weil ohne diesen ersten Schritt viele der Projekte, die später entstanden sind, vermutlich niemals begonnen hätten.
Wie sich mein Leben heute zwischen Familie, Bundeswehr und neuen Projekten entwickelt hat, habe ich in einem anderen Beitrag bereits ausführlicher beschrieben.
👉 https://transformwithheart.de/haus-suchen-nach-trennung-mit-kindern/
Unser erstes Bundeswehr Buch gibt es noch heute
Auch wenn unser erstes Bundeswehr Buch damals kaum jemand entdeckt hat, bleibt es für mich der Anfang meiner Reise als Autorin.
Wer neugierig geworden ist und sehen möchte, wie dieses erste Projekt damals ausgesehen hat, kann es hier finden:
Vielleicht ist genau das die wichtigste Erkenntnis aus dieser Erfahrung, denn nicht jeder Anfang muss perfekt sein und nicht jedes Projekt startet mit großer Aufmerksamkeit.
Manchmal beginnt etwas ganz leise, und manchmal ist genau dieser stille Anfang der erste Schritt zu etwas viel Größerem.
Mama Soldatin – Als meine Kinder mich fragten warum ich eine Uniform trage
Wenn eine Mama Soldatin ist und Kinder Fragen stellen
Als Mama Soldatin gehört meine Uniform ganz selbstverständlich zu meinem Alltag. Meine Uniform hängt bei uns immer im Badezimmer. Genau dort beginnt morgens auch unser ganz normaler Familienalltag. Während die Kinder sich die Zähne putzen, noch etwas verschlafen in den Spiegel schauen oder überlegen, was sie heute in der Schule erwartet, ziehe ich mich für den Dienst an. Hose, Feldbluse und Stiefel gehören für mich längst zur Routine.
Für meine Kinder war das am Anfang jedoch etwas Besonderes. Ihre Mama trägt eine Uniform. Ihre Mama ist Soldatin. Oder einfacher gesagt, ihre Mama ist eine Mama Soldatin.
Kinder beobachten ihre Eltern sehr genau. Sie sehen Dinge, die für Erwachsene längst zur Routine geworden sind. Genau so entstand eines Morgens eine Frage, die mich sehr berührt hat.
Mama, warum trägst du eine Uniform
Eines Morgens stand einer meiner Jungs neben mir im Badezimmer und schaute mich ganz aufmerksam an, während ich meine Uniform anzog. Nach einem Moment fragte er ganz direkt, warum ich eigentlich jeden Morgen diese Kleidung trage.
Für Kinder ist eine Mama Soldatin zunächst nicht selbstverständlich. Viele ihrer Freunde erleben ihre Eltern in ganz anderen Berufen. Manche arbeiten im Büro, andere im Krankenhaus oder in einem Geschäft. Eine Uniform sehen Kinder im Alltag dagegen nicht so häufig.
Mir war wichtig, diese Frage so zu beantworten, dass meine Kinder wirklich verstehen können, was meine Uniform bedeutet.
Uniform anhand Alltagsbeispielen erklären
Kinder brauchen keine komplizierten Erklärungen. Sie verstehen Dinge am besten, wenn man sie mit Beispielen aus ihrem Alltag verbindet.
Deshalb habe ich ihnen erklärt, dass viele Berufe eine bestimmte Kleidung haben. Ein Arzt trägt zum Beispiel einen weißen Kittel. Wenn man ihn sieht, erkennt man sofort, dass er Arzt ist und Menschen hilft. Ein Garten und Landschaftsbauer arbeitet in robuster Arbeitskleidung, weil er viel draußen arbeitet. Und wenn die Müllabfuhr durch unsere Straßen fährt, tragen die Mitarbeiter ihre auffällige Arbeitskleidung, damit sie im Straßenverkehr gut gesehen werden können.
All diese Kleidungen zeigen, zu welchem Beruf jemand gehört und welche Aufgabe er hat.
Meine Uniform zeigt deshalb einfach, dass ich Soldatin bin. Sie zeigt, dass ihre Mama eine Mama Soldatin ist.
Der Alltag als Mama Soldatin zwischen Familie und Dienst
Für meine Kinder war diese Erklärung sofort verständlich. In ihrer Welt war das plötzlich ganz logisch. So wie der Arzt seinen Kittel hat und andere Menschen ihre Arbeitskleidung tragen, habe ich eben meine Uniform.
Seitdem gehört sie ganz selbstverständlich zu unserem Alltag. Sie hängt morgens im Badezimmer, während die Kinder sich für Schule und Alltag fertig machen. Manchmal wird sie noch neugierig betrachtet oder kommentiert, doch meistens ist sie einfach nur da.
So wie der Schulranzen im Flur oder die Brotdosen auf dem Küchentisch.
Hinter jeder Uniform steckt auch eine Familie

Viele Menschen denken bei der Bundeswehr zuerst an Fahrzeuge, Übungen oder Auslandseinsätze. Dabei wird oft vergessen, dass hinter jeder Uniform auch ein ganz normales Leben steht.
Hinter jeder Uniform steht ein Mensch und häufig auch eine Familie.
In meinem Fall bin ich eine Mama Soldatin. Mein Alltag besteht deshalb nicht nur aus Dienst, sondern auch aus Brotdosen packen, Hausaufgaben begleiten, Gesprächen am Abend und den vielen kleinen Momenten, die das Familienleben ausmachen.
Meine Uniform ist deshalb für uns nichts Fremdes. Sie gehört einfach zu unserem Leben dazu.
Und manchmal beginnt das Verständnis dafür mit einer einzigen Frage am Morgen im Badezimmer.
Warum trägt Mama eigentlich eine Uniform.
Herz voraus
Yvonne
Häufige Fragen rund um den Alltag als Mama Soldatin
Gibt es bei der Bundeswehr eine Uniform für schwangere Soldatinnen?
Ja, für schwangere Soldatinnen gibt es bei der Bundeswehr eine spezielle Umstandsuniform. Sie ist so angepasst, dass sie während der Schwangerschaft bequem getragen werden kann und trotzdem den dienstlichen Anforderungen entspricht. Auch in dieser Zeit tragen Soldatinnen in der Regel weiterhin Uniform. Der Dienstalltag verändert sich jedoch oft, weil bestimmte körperliche Belastungen oder Tätigkeiten nicht mehr vorgesehen sind.
Arbeiten schwangere Soldatinnen weiter im Dienst?
Viele schwangere Soldatinnen bleiben auch während der Schwangerschaft weiterhin im Dienst. Häufig verändert sich jedoch der Arbeitsalltag, weil Tätigkeiten mit hoher körperlicher Belastung in dieser Zeit vermieden werden. Stattdessen übernehmen viele Soldatinnen Aufgaben im Büro oder in Bereichen, die besser mit der Schwangerschaft vereinbar sind. Auf diese Weise bleibt der Kontakt zur eigenen Einheit bestehen, während gleichzeitig der Schutz von Mutter und Kind im Mittelpunkt steht.
Wie läuft der Mutterschutz bei Soldatinnen ab?
Für Soldatinnen gelten grundsätzlich die gleichen Mutterschutzfristen wie in anderen Berufen. Der Mutterschutz beginnt in der Regel sechs Wochen vor dem errechneten Geburtstermin und endet acht Wochen nach der Geburt. In dieser Zeit steht die Gesundheit von Mutter und Kind im Mittelpunkt, weshalb kein regulärer Dienst geleistet wird.
Können Soldatinnen Elternzeit nehmen`
Auch Soldatinnen können Elternzeit nehmen. Viele Familien nutzen diese Möglichkeit, um sich bewusst Zeit für ihr Kind zu nehmen und den neuen Alltag als Familie zu gestalten. Gerade für eine Mama Soldatin ist diese Zeit oft besonders wertvoll, weil der Dienstalltag später wieder eine gute Organisation zwischen Familie und Beruf erfordert.
Wie erleben Kinder den Beruf ihrer Mama Soldatin?
Für Kinder ist es am Anfang oft etwas Besonderes, wenn ihre Mama Soldatin ist und eine Uniform trägt. Viele Fragen entstehen ganz automatisch im Alltag, weil Kinder verstehen möchten, was ihre Eltern eigentlich beruflich machen. Mit der Zeit wird die Uniform jedoch zu einem ganz normalen Teil des Familienlebens. Genau solche kleinen Momente aus unserem Alltag als Familie bei der Bundeswehr greife ich auch in verschiedenen Beiträgen auf diesem Blog immer wieder auf.
Weitere Einblicke in meinen Alltag als Mama Soldatin
Wenn dich interessiert, wie sich Familie, Alltag und Bundeswehrdienst miteinander verbinden lassen, findest du auf diesem Blog noch weitere persönliche Geschichten. Besonders der Beitrag über unsere Zeit nach der Trennung und die Suche nach einem neuen Zuhause zeigt, wie sehr sich das Leben manchmal neu sortieren muss.
👉 https://transformwithheart.de/haus-suchen-nach-trennung-mit-kindern/
Wer sich allgemein über den Dienst von Frauen bei der Bundeswehr informieren möchte oder mehr über Themen wie Familie, Mutterschutz und Karriere erfahren möchte, findet auf der offiziellen Internetseite der Bundeswehr viele weiterführende Informationen.
👉 https://www.bundeswehrkarriere.de
oder allgemeine Bundeswehrseite:
Optional noch eine weitere offizielle Seite Familie bei der Bundeswehr:
L’Oréal Revitalift Filler Glass Skin – Unser aktueller Produkttest
Zwischen Schule, Arbeit, Haushalt und allem, was sonst noch zum Alltag gehört, probieren wir immer wieder neue Produkte aus. Diesmal testen wir das L’Oréal Revitalift Filler Glass Skin Feuchtigkeits-Fluid.
Der Produkttest läuft aktuell noch, aber ich wollte euch bereits einen ersten Eindruck geben. Gerade bei Hautpflege finde ich es spannend zu beobachten, wie sich ein Produkt über mehrere Tage oder Wochen im Alltag entwickelt.
Erste Eindrücke beim L’Oréal Revitalift Filler Glass Skin Fluid
Schon beim ersten Blick fällt die Verpackung auf. Das L’Oréal Revitalift Filler Glass Skin Fluid kommt in einem lilafarbenen Spender, der modern wirkt und sich sehr gut dosieren lässt. Gerade morgens, wenn es schnell gehen muss, ist so ein Pumpspender wirklich praktisch.
Die Konsistenz des Fluids ist angenehm leicht. Beim Auftragen fühlt sich die Haut sofort frisch und gut versorgt an. Besonders positiv finde ich, dass das Fluid nicht schwer auf der Haut liegt und relativ schnell einzieht.
Gerade im Alltag, wenn morgens alles schnell gehen muss, ist eine unkomplizierte Gesichtspflege für mich wichtig.
Inhaltsstoffe des L’Oréal Revitalift Filler Glass Skin
Laut Hersteller enthält das L’Oréal Revitalift Filler Glass Skin Feuchtigkeits-Fluid mehrere Inhaltsstoffe, die für intensive Feuchtigkeit sorgen sollen.

Dazu gehören unter anderem:
- Hyaluronsäure
- Vitamin B3
- Pro-Vitamin B5
- Vitamin C
Diese Kombination soll die Haut mit Feuchtigkeit versorgen und gleichzeitig für einen sogenannten Glass Skin Effekt sorgen. Damit ist eine besonders glatte, strahlende und gepflegte Haut gemeint.
Besonders interessant ist die Aussage des Herstellers, dass die Haut bis zu 100 Stunden mit Feuchtigkeit versorgt werden soll.
Unser Produkttest läuft noch
Da wir das L’Oréal Revitalift Filler Glass Skin Fluid erst seit kurzer Zeit testen, befinden wir uns aktuell noch in der Probephase. Deshalb möchte ich an dieser Stelle noch kein endgültiges Fazit ziehen.
Was ich aber bereits sagen kann:
- Die Anwendung ist sehr einfach
- Das Fluid fühlt sich angenehm auf der Haut an
- Die Haut wirkt direkt nach dem Auftragen frisch und gepflegt
In den nächsten Wochen werden wir weiter testen und beobachten, wie sich das Produkt im Alltag bewährt.
Fazit – erster Eindruck vom L’Oréal Revitalift Filler Glass Skin
Ein Produkttest braucht immer etwas Zeit, denn nur so lässt sich wirklich beurteilen, wie gut ein Produkt langfristig wirkt.
Der erste Eindruck vom L’Oréal Revitalift Filler Glass Skin Feuchtigkeits-Fluid ist auf jeden Fall positiv. Die leichte Textur, die schnelle Anwendung und das angenehme Hautgefühl machen das Produkt für den Alltag sehr interessant.
Sobald wir das Produkt länger getestet haben, wird es natürlich ein ausführliches Update geben.
Die L’Oréal Revitalift Filler Glass Skin Reihe umfasst mehrere Produkte für eine intensive Feuchtigkeitsversorgung der Haut.
Weitere Informationen zum L’Oréal Revitalift Filler Glass Skin Feuchtigkeits-Fluid findet ihr auch auf der offiziellen Seite von L’Oréal-Paris.
Passend dazu haben wir vor einiger Zeit bereits die L’Oréal Glass Skin Maske getestet. Wenn ihr möchtet, könnt ihr euch auch unseren ausführlichen Produkttest zur L’Oréal Glass Skin Maske hier im Blog ansehen und unsere ersten Erfahrungen dazu lesen.
👉 Hier geht es zum Beitrag:
(L’Oréal Glass Skin Maske)
Bauchschmerzen nach der Trennung – Wenn ein Kind nicht mehr kann
Teil 3 der Serie „Unser erstes Jahr zu dritt nach der Trennung“
Bauchschmerzen nach der Trennung klingen für Außenstehende oft nach einer Phase, die irgendwie dazugehört, nach etwas, das sich mit der Zeit schon wieder einrenken wird, nach einem „Das ist bestimmt die Umstellung“. Ich wünschte, ich hätte es damals genauso leicht einordnen können, denn für uns war es kein kurzer Stolperstein, sondern ein Ausnahmezustand, der sich über Tage zog, dann über Wochen, und der mich mehr Kraft kostete, als ich zugeben wollte.
Es war die Zeit, in der wir gerade erst begonnen hatten, uns in unserem neuen Leben zu sortieren. Der Umzug war noch nicht richtig in den Knochen angekommen, die Wege waren neu, die Strukturen wackelig, und ich hatte immer das Gefühl, dass ich gedanklich drei Schritte hinterherlaufe. Während andere morgens ihre Kinder zur Schule bringen und sich danach einem geregelten Alltag widmen, begann für mich nach dem Absetzen erst der eigentliche Marathon, weil ich jede freie Minute nutzte, um Dinge zu klären, die man normalerweise nicht gleichzeitig klären muss: neue Ärzte, neue Ansprechpartner, neue Termine, neue Schulen, neue Abläufe, und das alles mit dem Druck im Nacken, dass ich es allein verantworten musste.

Ich war zu diesem Zeitpunkt teilweise krankgeschrieben, was nach außen vielleicht wie Entlastung wirkte, sich innerlich aber eher wie ein stiller Alarm anfühlte. Diese vier Stunden, in denen Flo in der Schule war, waren nicht „frei“. Es waren Stunden, in denen ich telefonierte, eine Praxis nach der anderen anrief, auf Warteschleifen landete, auf Mailboxen sprach und am Ende oft doch nur hörte, dass keine neuen Patienten aufgenommen werden. Ich hatte Tage, an denen ich nach diesen vier Stunden auflegte und merkte, dass ich eigentlich nur telefoniert hatte, ohne einen einzigen echten Schritt weitergekommen zu sein. Dieses Gefühl, sich zu bemühen, alles zu geben, und trotzdem am gleichen Punkt zu stehen, war frustrierend und zermürbend.
Die größte Angst saß jedoch tiefer und war viel weniger „organisatorisch“, als man denkt. Es war die Angst, dass eines meiner Kinder krank wird und ich nicht weiß, wohin. Ich stellte mir Fragen, die sich nachts viel zu laut anhörten: Fahre ich dann bis nach Köln, weil dort die Ärzte sind, die wir kennen, oder rufe ich den Notdienst, weil ich hier niemanden habe. Diese Gedanken machten nicht nur müde, sie machten auch unsicher, weil sie die leise Stimme fütterten, die in solchen Umbruchzeiten immer wieder auftaucht und flüstert, dass es vielleicht doch besser wäre, wenn die Kinder dort wären, wo alles vertraut ist. An manchen Tagen hatte ich genau dieses Gefühl im Bauch, und es tat weh, weil ich gleichzeitig wusste, wie sehr ich diesen Neuanfang wollte und wie sehr ich darum gekämpft hatte.
Und dann begannen die Bauchschmerzen.
Bei Fabian war es nicht ein einzelner Tag, an dem er sagte, dass ihm der Bauch weh tut. Es war ein tägliches Thema, das so verlässlich wurde wie der Schulranzen am Morgen. Er klagte, wurde blass, wirkte angespannt, und irgendwann merkte ich, dass es nicht darum ging, ob er sich „drückt“, sondern dass sein Körper etwas ausdrückt, was er selbst nicht in Worte bekommt. Es gab Tage, an denen ich ihn zur Schule brachte und bereits nach ein oder zwei Stunden wieder abholte, weil er nicht mehr konnte. Es gab Tage, an denen ich ihn morgens gar nicht hineinbekam, weil er sich so fest an mir hielt, als würde ich ihn in etwas hineinziehen, das er nicht übersteht.
Ich war in dieser Zeit mehrfach mit ihm beim Kinderarzt, insgesamt drei Mal, weil ich einfach sicher sein musste, dass wir nichts übersehen. Körperlich war alles in Ordnung, und eigentlich hätte mich genau das beruhigen müssen. Stattdessen machte es mich noch hilfloser, weil man als Mutter irgendwann an dem Punkt ist, an dem man nicht mehr fragt, ob es „echt“ ist, sondern nur noch wissen will, wie man helfen kann. Es war Gott sei Dank kurz vor den Sommerferien, und seine Lehrerin sagte damals, dass ohnehin nicht mehr „so viel passiert“ und man den Druck rausnehmen müsse. Allein diese Aussage zeigt, wie stark es war, denn normalerweise klingt Schule nach Struktur, und plötzlich ging es nur noch darum, überhaupt durch den Tag zu kommen.
Seine Lehrerin war in dieser Zeit unglaublich engagiert. Sie probierte vieles aus, weil sie sah, dass Fabian leidet, auch wenn niemand das Problem medizinisch greifen konnte. Sie klebte ihm ein „Bauchschmerzenmonster“ auf den Tisch, als wäre es ein kleines Wesen, dem man einen Platz geben kann, damit es nicht überall sitzt. Seine Freunde redeten ihm gut zu. Und ich, ich stand daneben und hatte gleichzeitig Hoffnung und Panik, weil ich so dankbar war, dass er aufgefangen wird, und gleichzeitig so erschöpft, dass ich kaum noch wusste, wo ich als Nächstes ansetzen soll.

Währenddessen telefonierte ich weiter, diesmal nicht nur nach Kinderärzten, sondern nach psychologischer Unterstützung. Ich erlebte eine Realität, die viele kennen und die trotzdem jedes Mal aufs Neue schockiert, weil sie sich so ohnmächtig anfühlt: Man kommt nicht durch, man landet auf Mailboxen, man hört Sätze wie „Wir nehmen keine neuen Kinder auf“, man wird weiterverwiesen, und am Ende sitzt man wieder zu Hause und hat das Gefühl, man sei nicht nur zu langsam, sondern als Mutter auch noch dafür verantwortlich, dass es überhaupt so schwer ist. Das ist irrational, das weiß ich heute, aber in dem Moment fühlt es sich so an.
Irgendwann sagte die Lehrerin, ich solle den schulpsychologischen Dienst in Euskirchen anrufen. Ich tat es, ohne große Erwartungen, weil ich nach all den Absagen bereits daran gewöhnt war, dass man eher Geduld als Hilfe bekommt. Und dann passierte etwas, das in dieser Zeit selten war: Es klappte tatsächlich. Ich bekam einen Termin, relativ schnell, und eine Woche später saßen wir dort. Die Dame war ruhig, freundlich, klar, und Fabian mochte sie sofort. Allein dieser erste Eindruck war wichtig, weil man in solchen Situationen nicht noch einmal jemanden „überzeugen“ kann, sondern einfach nur jemanden braucht, der hinschaut und versteht.
Wir hatten dort drei Termine, nicht mehr, weil die Kapazitäten begrenzt waren. Und trotzdem reichte es, um eine Veränderung anzustoßen. Es war nicht so, dass danach plötzlich alles leicht war, aber es wurde wieder möglich. Nach den Sommerferien ging Fabian wieder normal zur Schule. Für viele klingt das vielleicht wie eine kleine Randnotiz, für mich war es wie eine Tür, die sich wieder öffnet, nachdem man wochenlang nur dagegen gedrückt hat.
In dieser Zeit habe ich viel geweint, aber ich habe es versteckt. Ich wollte nicht, dass die Kinder die ganze Schwere mitbekommen. Ich wollte nicht, dass sie denken, sie seien der Grund, auch wenn ich natürlich wusste, dass sie es nicht sind. Also weinte ich abends, wenn ich sicher war, dass sie schlafen, oder wenn ich kurz allein war. Ich weinte, weil ich müde war, weil ich Angst hatte, weil ich mich überfordert fühlte, und weil ich manchmal nicht wusste, wie es weitergehen soll, wenn schon ein einzelnes Problem so groß wirkt. Gleichzeitig war ich irgendwann froh, wieder ein paar Stunden in den Dienst zu dürfen, weil dort Erwachsene um mich herum waren. Es klingt vielleicht hart, aber es war wie Luft holen. Ich konnte dort kurz aus dem „Mama-Modus“ raus, ohne aufzuhören, Mama zu sein.
Ich sprach viel mit meinem Chef. Ich habe mich bei ihm „ausgeheult“, auch wenn ich das Wort eigentlich nicht mag, weil es klingt, als würde man sich einfach nur beklagen. Für mich war es eher das erste Mal seit Wochen, dass ich nicht stark wirken musste. Ich versuchte, die Tränen zu unterdrücken, und manchmal klappte es nicht. Und weißt du, was ich daran im Nachhinein am wichtigsten finde. Nicht, dass ich geweint habe, sondern dass ich es durfte. Dass ich nicht erst erklären musste, warum es mich so mitnimmt. Dass da jemand war, der es nicht wegwischte.
Und dann waren da die Kinder.

Inmitten all dieses Stresses waren sie unglaublich liebevoll. Sie sagten mir täglich, dass ich alles richtig mache, dass sie sich wohlfühlen, dass es hier schön ist. Flo sagte beim Abholen oft, wie sehr er sich freut, jetzt nach Hause zu können und nicht mehr in die Nachmittagsbetreuung zu müssen, wie früher in Köln. Diese Sätze klingen klein, aber sie waren in dieser Zeit riesig, weil sie mir zeigten, dass da trotz allem etwas Gutes entsteht. Fabian sagte mir ebenfalls immer wieder, dass er sich hier wohlfühlt, dass ich alles richtig mache, und ich glaube, er meinte es ernst, weil er so ein sensibler Junge ist, der Dinge sehr fein wahrnimmt. Er ist kuschelig, er bedankt sich für Kleinigkeiten, er entschuldigt sich oft, vielleicht manchmal zu oft, und ich merkte, dass ihm die Ruhe, die Nähe und das gemeinsame Lernen gut taten.

Seine Leistungen wurden besser. Nicht, weil ich ihn „pushte“, sondern weil wir zusammen lernten, in Ruhe, Schritt für Schritt, und weil er erlebte, dass Fehler nichts Schlimmes sind, sondern Teil des Weges. Sein Zeugnis war schon nach dem ersten Halbjahr richtig gut, und ich sah, wie sehr ihn das stärkte. Plötzlich lernte er lieber, weil Lernen nicht mehr mit Druck verbunden war, sondern mit gemeinsamer Zeit. Und ja, ich wusste dabei oft, dass ich eigentlich noch hundert Dinge zu erledigen hätte, aber ich wusste auch, dass genau diese Zeit gerade wichtiger ist als jeder Haken auf einer To-do-Liste.
Wenn ich heute auf diese Wochen zurückblicke, dann erinnere ich mich nicht zuerst an die Telefonate, nicht an die Warteschleifen, nicht einmal an den organisatorischen Stress. Ich erinnere mich an das Gefühl, dass man als Mutter manchmal gleichzeitig kämpfen und trösten muss, gleichzeitig entscheiden und zweifeln, gleichzeitig stark sein und innerlich zerbrechen könnte, ohne dass es jemand sieht. Ich erinnere mich daran, dass ich Soldatin bin, dass ich gelernt habe, zu funktionieren, und dass es trotzdem Tage gab, an denen Funktionieren nicht bedeutete, dass es mir gut ging, sondern nur, dass ich weitermachte.
Bauchschmerzen nach der Trennung waren für uns nicht nur ein Symptom, sondern ein Signal. Ein Signal dafür, dass ein Kind in kurzer Zeit zu viel verarbeiten muss, auch wenn es tapfer ist, auch wenn es lacht, auch wenn es sagt, dass alles gut ist. Und es war auch ein Signal für mich, dass ich mir erlauben muss, nicht immer stark zu wirken, weil Stärke manchmal nicht die Fassade ist, sondern das Bleiben.
Vielleicht war ich in dieser Zeit nicht immer stark. Ich war müde, überfordert, und ich hatte Angst. Aber ich war da, jeden Tag, und ich bin geblieben. Und manchmal ist genau das die größte Stärke.
Wie wir überhaupt zu diesem Neubau gekommen sind und warum der Weg dorthin alles andere als einfach war, erzähle ich in Teil 2 unserer Serie: 👉 Haus suchen nach Trennung mit Kindern.
Den Anfang unserer Geschichte findest du hier: 👉 Unser erstes Jahr zu dritt nach der Trennung
Frauen in der Bundeswehr: Wenn aus einer Kinderfrage Sichtbarkeit wird
Es gibt Momente, die sich nicht laut ankündigen und dennoch eine besondere Tiefe haben. Die Veröffentlichung im Magazin „Die Bundeswehr“ im Rahmen des Titelthemas „Frauen in der Bundeswehr“ gehört genau zu diesen Momenten, denn sie steht nicht nur für einen Artikel, sondern für einen Weg, der lange zuvor begonnen hat – am Küchentisch, zwischen Schulranzen, Dienstplänen und einer ehrlichen Kinderfrage.
„Mama, warum hast du eine Uniform?“
Diese Frage war der Ursprung von allem. Nicht geplant, nicht strategisch gedacht, sondern entstanden aus echter Neugier, aus dem Bedürfnis, die Welt der Erwachsenen zu verstehen und die Uniform nicht nur als Stoff, sondern als Bedeutung zu begreifen. Aus diesen Gesprächen entwickelte sich nach und nach die Idee zu einem Kinderbuch, das erklären sollte, was hinter dem Dienst in der Bundeswehr steht, ohne Angst zu machen, ohne zu beschönigen und ohne die kindliche Perspektive aus dem Blick zu verlieren.
Ein Kinderbuch, das aus echten Gesprächen entstand
„Mama, warum hast du eine Uniform?“ ist kein theoretisches Projekt gewesen, sondern das Ergebnis vieler Gespräche, ehrlicher Fragen und gemeinsamer Überlegungen, wie man Verantwortung, Auftrag und Alltag so erklärt, dass Kinder sich sicher fühlen können. Es ging nie darum, einen Beruf darzustellen, sondern darum, eine Brücke zu bauen zwischen Dienst und Familie, zwischen Auftrag und Zuhause, zwischen Uniform und Mensch.
Gerade Frauen in der Bundeswehr bewegen sich häufig in zwei Welten gleichzeitig, in denen Professionalität und Fürsorge keine Gegensätze sind, sondern sich ergänzen. Sichtbarkeit bedeutet dabei nicht, sich in den Vordergrund zu drängen, sondern Normalität zu zeigen, denn hinter jeder Uniform steht ein Mensch mit Familie, mit Gedanken und mit einem Alltag, der weit mehr umfasst als das, was von außen sichtbar ist.
Frauen in der Bundeswehr – Sichtbarkeit mit Haltung
Das Titelthema „Frauen in der Bundeswehr“ greift eine Entwicklung auf, die längst Realität ist und dennoch immer wieder erklärt werden muss. Soldatinnen übernehmen Verantwortung, führen, entscheiden, gestalten und tragen ebenso selbstverständlich zum Auftrag bei wie ihre Kameraden. Gleichzeitig bleibt die Vereinbarkeit von Familie und Dienst ein Thema, das nicht theoretisch diskutiert wird, sondern täglich gelebt werden muss.

Die Veröffentlichung im offiziellen Magazin des Deutschen BundeswehrVerbandes macht diese Realität sichtbar und zeigt, dass Geschichten aus dem Familienalltag ebenso Teil des großen Ganzen sind wie strukturelle Entwicklungen oder politische Entscheidungen. Das Kinderbuch wird in diesem Kontext nicht als Randnotiz erwähnt, sondern als Beispiel dafür, wie wichtig es ist, auch den Blick der Kinder einzubeziehen, wenn über Frauen in der Bundeswehr gesprochen wird.
Ein Moment des Stolzes – vor allem für die Kinder
Besonders berührend war die Reaktion zuhause, als der Artikel erschienen ist. Das Lesen der eigenen Geschichte in einem offiziellen Magazin, das bundesweit Soldatinnen und Soldaten erreicht, hat nicht nur Freude ausgelöst, sondern vor allem Stolz – einen ruhigen, ehrlichen Stolz darauf, dass eine einfache Frage Bedeutung bekommen hat und dass kindliche Gedanken ernst genommen werden.
Zu erleben, wie aufmerksam gelesen wurde, wie Textstellen gezeigt wurden und wie immer wieder betont wurde, dass es „unsere Geschichte“ sei, macht deutlich, dass dieses Buch weit mehr ist als ein Projekt. Es ist ein gemeinsamer Weg, der nun ein Stück Öffentlichkeit erreicht hat und damit vielleicht auch anderen Familien Mut macht, Fragen zu stellen und offen darüber zu sprechen, was Dienst in der Bundeswehr für das eigene Zuhause bedeutet.
Worum es in „Mama, warum hast du eine Uniform?“ wirklich geht
Im Kern geht es nicht um Uniformen, Fahrzeuge oder Einsätze, sondern um Verständnis. Es geht darum, Kindern zu erklären, warum Verantwortung übernommen wird, warum Dienst manchmal Abwesenheit bedeutet und warum Zugehörigkeit und Kameradschaft Werte sind, die nicht an der Kasernentür enden. Frauen in der Bundeswehr tragen diese Verantwortung ebenso wie Männer, und gerade deshalb ist es wichtig, auch ihre Perspektiven sichtbar zu machen.
Das Buch möchte Gespräche öffnen, Sicherheit geben und zeigen, dass Stärke nicht im Verschweigen liegt, sondern im ehrlichen Austausch. Kinder dürfen verstehen, fragen und mitdenken, denn genau darin liegt Vertrauen.

Das Kinderbuch „Mama, warum hast du eine Uniform?“, das im Zusammenhang mit dem Thema Frauen in der Bundeswehr entstanden ist, ist direkt bei Amazon erhältlich: [MamawarumhastdueineUniform].
Der Artikel im Magazin „Die Bundeswehr“
Der vollständige Beitrag ist in der März-Ausgabe 2026 des Magazins „Die Bundeswehr“ erschienen, das vom Deutschen BundeswehrVerband herausgegeben wird. Mitglieder des Verbandes können die Ausgabe online über die offizielle Website abrufen.
Quelle: Magazin „Die Bundeswehr“, März 2026, Deutscher BundeswehrVerband.
Austausch erwünscht
Frauen in der Bundeswehr stehen für Verantwortung, Haltung und Engagement – und hinter vielen von ihnen stehen Familien, die mittragen und mitwachsen. Wenn du selbst Teil dieser Welt bist oder eine Familie kennst, in der Uniform zum Alltag gehört, freue ich mich über deine Gedanken und Erfahrungen in den Kommentaren, denn genau dieser Austausch macht sichtbar, wie vielfältig und stark diese Gemeinschaft ist.
Herz voraus
Yvonne