Leben als Soldatin und Mutter – zwischen Dienst, Familie und ganz normalen Tagen

Soldatin und Mutter im Alltag der Bundeswehr
Soldatin und Mutter im Alltag der Bundeswehr
Das Leben als Soldatin und Mutter bedeutet fĂŒr mich, Dienst und Familie miteinander zu verbinden.

Viele Menschen stellen sich das Leben bei der Bundeswehr sehr klar und vielleicht auch etwas einseitig vor. Uniform, Dienst, Fahrzeuge, Ausbildung oder EinsĂ€tze sind oft die ersten Bilder, die dabei entstehen. Was dabei schnell in den Hintergrund gerĂ€t, ist, dass hinter jeder Uniform auch ein ganz normales Leben steht. Ein Leben mit Familie, Kindern, Terminen, Hausaufgaben, Brotdosen am frĂŒhen Morgen und manchmal auch ziemlich wenig Schlaf.

FĂŒr mich bedeutet das Leben als Soldatin und Mutter genau diese Mischung. Mein Alltag bewegt sich zwischen Verantwortung im Dienst bei der Bundeswehr und den vielen kleinen Momenten zu Hause, die genauso wichtig sind. Zwischen Kameraden und Kameradinnen im Dienst, Schulranzen am KĂŒchentisch und dem ganz normalen Familienleben entsteht ein Alltag, der manchmal herausfordernd ist, sich fĂŒr mich aber lĂ€ngst ganz selbstverstĂ€ndlich anfĂŒhlt.


Ein Morgen, der frĂŒher beginnt als bei vielen anderen

Mein Tag beginnt meistens um 5:20 Uhr, wenn im Haus noch alles ruhig ist. WĂ€hrend draußen oft noch Dunkelheit herrscht und die Kinder tief schlafen, stehe ich auf, ziehe mich halb an und gehe nach unten in die KĂŒche. Dort beginnt der erste Teil unseres Familienalltags.

Ich bereite die Brotdosen vor, schmiere Brote und versuche dabei schon ein wenig Struktur in den kommenden Tag zu bringen. Diese ruhige Zeit am Morgen gehört inzwischen fest zu meiner Routine, auch wenn sie manchmal sehr frĂŒh beginnt.

Gegen 5:50 Uhr logge ich mich bereits von zu Hause aus in den Dienst-PC ein und erledige die ersten Aufgaben. Dieser kleine Vorsprung am Morgen hilft mir, spÀter im Tagesverlauf flexibler zu bleiben.


Soldatin und Mutter – zwei Welten, die zusammengehören

Um 6:20 Uhr wecke ich dann den Großen. WĂ€hrend er sich fertig macht und anzieht, nutze ich die Zeit, um selbst vollstĂ€ndig fertig zu werden, ZĂ€hne zu putzen und mich komplett anzuziehen. Danach setze ich mich meist noch einmal kurz an den Dienst-PC, bevor der nĂ€chste Abschnitt des Morgens beginnt.

Um 6:50 Uhr hole ich ihn nach unten. Wir ziehen unsere Jacken an, nehmen unseren Hund mit und gehen gemeinsam zur Bushaltestelle. Diese wenigen Minuten auf dem Weg sind oft ein kleiner Moment des Durchatmens, bevor der Tag richtig beginnt.

Wenn der Bus abgefahren ist, gehe ich wieder nach Hause. Um 7:00 Uhr wecke ich den Mini, der etwas spĂ€ter in den Tag startet. Nachdem auch er fertig ist, bringe ich ihn zur Schule und fahre anschließend selbst in den Dienst.


Die Stunden im Dienst

Je nach Stundenplan des Minis fahre ich zwischen 12:00 und 13:00 Uhr wieder vom Dienst nach Hause und arbeite von dort im Homeoffice weiter. Diese Mischung aus Dienst und Homeoffice hilft mir dabei, Familie und Beruf besser miteinander zu verbinden.

Die Stunden im Dienst sind fĂŒr mich dennoch sehr wichtig. Dort bin ich nicht nur Mama, sondern Soldatin. Ich arbeite mit meinen Kameraden und Kameradinnen zusammen, tausche mich mit ihnen aus, bespreche Aufgaben und habe GesprĂ€che mit anderen Erwachsenen.

Gerade dieser Teil des Tages tut manchmal auch einfach gut, weil man kurz aus der reinen Mama-Rolle herauskommt und wieder ganz in der eigenen beruflichen Welt ist.


Der Familiennachmittag

Die Kinder kommen meist zu unterschiedlichen Zeiten aus der Schule nach Hause. Unser gemeinsames Mittagessen findet deshalb meistens erst gegen 15:30 Uhr statt.

Danach beginnt der typische Familiennachmittag. Hausaufgaben werden gemacht, fĂŒr Tests wird gelernt, Termine stehen an, und natĂŒrlich wird auch gespielt und getobt. Manche Tage sind ruhig und laufen ganz entspannt ab, wĂ€hrend andere Tage sich eher wie ein kleiner organisatorischer Marathon anfĂŒhlen.


Der Abend im Familienalltag

Unter der Woche gehen die Kinder gegen 20:00 Uhr ins Bett. Wenn im Haus langsam Ruhe einkehrt, beginnt fĂŒr mich meistens noch ein weiterer Teil des Tages.

Dann wird noch schnell aufgerĂ€umt, WĂ€sche gemacht, Dinge vorbereitet oder einfach erledigt, was tagsĂŒber liegen geblieben ist. Erst wenn all diese kleinen Aufgaben erledigt sind, wird es wirklich ruhig.

Meistens falle ich gegen 22:00 Uhr ziemlich mĂŒde ins Bett und weiß, dass am nĂ€chsten Morgen wieder ein neuer Tag beginnt.


Warum das Leben als Soldatin und Mutter fĂŒr mich normal ist

Das Leben als Soldatin und Mutter bedeutet fĂŒr mich nicht, zwei völlig getrennte Welten zu haben. Es bedeutet vielmehr, beide Seiten miteinander zu verbinden.

Die Verantwortung im Dienst, die Zusammenarbeit mit Kameraden und Kameradinnen und die Aufgaben bei der Bundeswehr gehören genauso zu meinem Leben wie die Zeit mit meinen Kindern, unser Zuhause und die vielen kleinen Momente im Alltag.

Vielleicht ist genau diese Mischung das, was meinen Alltag ausmacht. Zwischen Uniform und Familienleben entsteht ein ganz normales Leben, das manchmal anstrengend ist, oft chaotisch, aber gleichzeitig auch unglaublich wertvoll.


Am Ende ist unser Alltag wahrscheinlich gar nicht so anders als in vielen anderen Familien. Es gibt Tage, an denen alles ruhig lĂ€uft, und andere Tage, an denen gefĂŒhlt alles gleichzeitig passiert.

Die Bundeswehr gehört zu meinem Leben genauso dazu wie meine Kinder, unser Zuhause und die vielen kleinen Momente dazwischen. Hinter der Uniform stehen eben nicht nur Dienst und Verantwortung, sondern auch Familie, Lachen, Hausaufgaben und manchmal einfach ein ganz normaler, chaotischer Alltag.

Vielleicht ist genau das die wichtigste Erkenntnis. Soldatin zu sein und Mutter zu sein schließt sich nicht aus. FĂŒr mich gehört beides zusammen.

Eventuell wirkt dieser Alltag fĂŒr manche Menschen ungewöhnlich oder schwer vorstellbar. FĂŒr mich ist er allerdings lĂ€ngst ganz normal geworden. Das Leben als Soldatin und Mutter bedeutet fĂŒr mich nicht, zwei getrennte Welten zu haben, sondern beide Seiten meines Lebens miteinander zu verbinden.

Zwischen Dienst, Kameraden und Kameradinnen, Schule, Hausaufgaben, Familienmomenten und den vielen kleinen Dingen des Alltags entsteht einfach unser ganz normales Leben.

Wenn du Fragen zu diesem Thema hast oder etwas wissen möchtest, das ich in diesem Artikel vielleicht noch nicht angesprochen habe, dann schreib es gerne in die Kommentare. FĂŒr mich ist vieles davon inzwischen Alltag und NormalitĂ€t geworden, aber ich weiß auch, dass es fĂŒr Außenstehende oft spannend oder ĂŒberraschend sein kann.


Weitere Einblicke rund um Bundeswehr und Alltag

Wenn dich das Leben bei der Bundeswehr interessiert, findest du auf meinem Blog noch weitere BeitrÀge zu diesem Thema.

👉 Hier findest du weitere BeitrĂ€ge rund um die Bundeswehr

Wenn du dich allgemein fĂŒr die Arbeit der Bundeswehr interessierst, findest du auch auf der offiziellen Seite viele Informationen ĂŒber Aufgaben, Struktur und EinsĂ€tze.

👉 https://www.bundeswehr.de

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Domestos WC Gel Test – Sauberkeit und frischer Duft im Alltag

Domestos WC Gel Ocean Fresh und Floral Fresh im Vergleich
Domestos WC Gel Anwendung in der Toilette im Alltagstest
Domestos WC Gel bei der Anwendung in der Toilette.

In meinem Domestos WC Gel Test hat mich besonders interessiert, wie gut sich der Reiniger im tÀglichen Einsatz im Badezimmer bewÀhrt.

Vor einiger Zeit hatte ich die Gelegenheit, das Domestos WC Gel im Alltag auszuprobieren. Der Test liegt inzwischen schon einige Zeit zurĂŒck, was im Nachhinein sogar ein Vorteil ist, weil ich dadurch einen guten Eindruck davon bekommen habe, wie sich das Produkt im ganz normalen Alltag bewĂ€hrt.

Domestos WC Gel Test im Alltag

Getestet habe ich zwei Varianten des Domestos WC Gels, einmal Ocean Fresh und einmal Floral Fresh. Beide Varianten sind speziell fĂŒr die Reinigung der Toilette gedacht und sollen dabei helfen, Verschmutzungen zu entfernen und gleichzeitig fĂŒr einen frischen Duft im Badezimmer zu sorgen.

Schon beim ersten Öffnen fĂ€llt auf, dass das Gel eine recht angenehme Konsistenz hat und sich gut dosieren lĂ€sst. Durch die typische Flaschenform lĂ€sst sich das WC Gel gut unter den Rand der Toilette geben, sodass es sich beim Herunterlaufen gleichmĂ€ĂŸig verteilt.

Der Duft ist dabei sofort wahrnehmbar, ohne dabei zu aufdringlich zu wirken. Besonders im Badezimmer finde ich das wichtig, denn ein zu intensiver Reinigungsgeruch kann schnell unangenehm werden. Beim Domestos WC Gel bleibt dagegen ein eher frischer und sauberer Eindruck zurĂŒck.

Ein kleiner Alltagsmoment beim Putzen

Domestos WC Gel Ocean Fresh und Floral Fresh im Badezimmer
Domestos WC Gel Ocean Fresh und Floral Fresh im Alltagstest.

Eine Situation wĂ€hrend des Tests hat mich selbst ein wenig ĂŒberrascht. Genau zu diesem Zeitpunkt war mir nĂ€mlich mein normaler Badreiniger ausgegangen und ich stand im Badezimmer und hatte eigentlich nichts anderes zur Hand als das Domestos WC Gel.

Also habe ich kurzerhand ausprobiert, ob sich das Gel auch fĂŒr andere Bereiche im Bad verwenden lĂ€sst und habe damit das Waschbecken gereinigt.

Zu meiner eigenen Überraschung hat das tatsĂ€chlich sehr gut funktioniert. Das Gel ließ sich gut verteilen, der Schmutz ließ sich problemlos entfernen und auch das Waschbecken sah danach wieder richtig sauber aus. Gerade in solchen kleinen Alltagsmomenten merkt man, dass manche Produkte vielseitiger sind, als man zunĂ€chst denkt.

NatĂŒrlich ist das WC Gel in erster Linie fĂŒr die Toilette gedacht, aber in dieser kleinen „Notlösung“ hat es bei mir im Badezimmer ebenfalls einen guten Eindruck hinterlassen.

Sauberkeit und Duft im Badezimmer

Nach der Anwendung wirkt die Toilette sichtbar sauber und gepflegt. Das Wasser lĂ€uft klar ab und es bleibt ein frischer Duft im Badezimmer zurĂŒck, der angenehm wahrnehmbar ist, ohne zu stark zu sein.

Ob tatsĂ€chlich weniger Bakterien vorhanden sind, kann ich natĂŒrlich nicht beurteilen. Ich bin schließlich kein Chemiker und kann keine Laborwerte messen. Was ich jedoch sagen kann, ist der Eindruck im Alltag. Die Toilette sieht nach der Reinigung sauber aus, der Duft wirkt frisch und das Badezimmer fĂŒhlt sich insgesamt einfach hygienischer an.

Gerade im Familienalltag mit Kindern ist dieser sichtbare Effekt fĂŒr mich entscheidend, denn am Ende möchte man vor allem, dass das Bad sauber aussieht und angenehm riecht.

Zwei Varianten im Vergleich

Im Test hatte ich zwei verschiedene Duftvarianten zur VerfĂŒgung:

Domestos WC Gel Ocean Fresh und Floral Fresh im Vergleich
Die beiden getesteten Varianten: Ocean Fresh und Floral Fresh.

Domestos Ocean Fresh
Diese Variante wirkt besonders frisch und erinnert ein wenig an einen klassischen sauberen Badezimmerduft.

Domestos Floral Fresh
Hier steht ein etwas blumiger Duft im Vordergrund, der ebenfalls angenehm ist und im Bad fĂŒr eine frische AtmosphĂ€re sorgt.

Beide Varianten haben im Alltag gut funktioniert und unterscheiden sich hauptsÀchlich im Duft.

Unser Fazit zum Domestos WC Gel Test

Der Domestos WC Gel Test hat gezeigt, dass das Produkt eine einfache und unkomplizierte Möglichkeit ist, die Toilette im Alltag sauber zu halten. Besonders positiv aufgefallen ist mir der angenehme Duft, der nach der Reinigung im Badezimmer bleibt.

Auch wenn ich natĂŒrlich nicht beurteilen kann, wie viele Bakterien tatsĂ€chlich entfernt werden, wirkt die Toilette nach der Anwendung sichtbar sauber und gepflegt. Genau dieser Eindruck ist im Alltag letztlich das Wichtigste.

Ein weiterer Pluspunkt ist aus meiner Sicht, dass das WC Gel leicht anzuwenden ist und man damit schnell ein gutes Ergebnis bekommt, ohne viel Zeit investieren zu mĂŒssen. Gerade im Familienalltag mit zwei Kindern ist das ein echter Vorteil.

Insgesamt zeigt mein Domestos WC Gel Test, dass der Reiniger eine einfache Möglichkeit ist, die Toilette im Alltag sauber zu halten.

Wenn du dich nĂ€her fĂŒr das Produkt interessierst, findest du weitere Informationen direkt auf der offiziellen Seite von Domestos.

Wenn du gerne ehrliche Erfahrungsberichte liest, findest du auf unserem Blog außerdem noch viele weitere Produkttests aus unserem Alltag.

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Schauma Repair und Pflege Test – unsere Erfahrung mit der Haarpflege Serie

Schauma Repair und Pflege Haarpflege Serie mit Shampoo SpĂŒlung SprĂŒhpflege und Multitalent Kur im Produkttest

Einleitung

FĂŒr diesen Schauma Repair und Pflege Test habe ich die komplette Haarpflege Serie zwei Wochen im Alltag ausprobiert. Gerade wenn Haare durch Styling, Wetter oder Stress stĂ€rker beansprucht werden, merkt man schnell, wie wichtig eine gute und unkomplizierte Pflege ist. Gleichzeitig soll Haarpflege im Alltag auch praktisch sein, denn niemand möchte jeden Morgen viel Zeit mit einer komplizierten Routine verbringen.

Die Serie Schauma Repair und Pflege verspricht genau das. Sie richtet sich speziell an trockenes oder geschÀdigtes Haar und setzt auf eine Kombination aus Kokosnuss und Pro Vitamin B5, um die Haare zu stÀrken, geschmeidiger zu machen und ihnen wieder mehr Pflege zu geben.

Besonders neugierig war ich darauf, wie sich diese Produkte im Alltag tatsĂ€chlich schlagen, denn viele Haarpflegeprodukte wirken auf den ersten Blick vielversprechend, zeigen ihre Wirkung aber erst nach mehreren Anwendungen. Genau deshalb habe ich die Produkte nicht nur einmal ausprobiert, sondern sie ĂŒber zwei Wochen in meine normale Haarpflegeroutine integriert.

In diesem Schauma Repair und Pflege Test habe ich vier Produkte aus der Serie verwendet und genauer ausprobiert:

  • Schauma Repair und Pflege Shampoo
  • Schauma Repair und Pflege SpĂŒlung
  • Schauma Repair und Pflege SprĂŒhpflege
  • Schauma Repair und Pflege 5in1 Multitalent Kur

In unserem Schauma Repair und Pflege Test wollten wir vor allem herausfinden, wie sich die Produkte im Alltag bewĂ€hren, ob sie die Haare wirklich geschmeidiger machen und ob sich die Serie als einfache Haarpflege fĂŒr den Alltag eignet.

Schauma Repair und Pflege Test – die Serie im Überblick

Die Produkte der Serie sind so aufgebaut, dass sie sich gut miteinander kombinieren lassen und gemeinsam eine einfache Haarpflegeroutine ergeben. Schon beim ersten Öffnen fĂ€llt der typische Kokosduft auf, der angenehm frisch wirkt und den Haaren nach dem Waschen einen leichten, sommerlichen Duft verleiht.

Gerade im Alltag finde ich es wichtig, dass Haarpflege nicht kompliziert ist. Mit zwei Kindern bleibt im normalen Familienalltag ehrlich gesagt nicht allzu viel Zeit fĂŒr aufwendige Schönheitsroutinen oder lange „Wellnessprogramme fĂŒr Mama“. Umso wichtiger ist es fĂŒr mich, dass Produkte einfach funktionieren und sich problemlos in den Alltag integrieren lassen.

Shampoo und SpĂŒlung bilden dabei die Grundlage der normalen HaarwĂ€sche, wĂ€hrend die SprĂŒhpflege und die Multitalent Kur zusĂ€tzliche UnterstĂŒtzung bieten können, wenn die Haare durch Styling, Wetter oder hĂ€ufiges Waschen etwas mehr Pflege brauchen.

Mir persönlich gefĂ€llt an der Serie besonders, dass man die Produkte flexibel nutzen kann. Je nachdem, wie sich die Haare gerade anfĂŒhlen, kann man bei der normalen Routine bleiben oder mit der SprĂŒhpflege oder der Kur noch etwas zusĂ€tzliche Pflege ergĂ€nzen.

Schauma Repair und Pflege Shampoo im Test

Schauma Repair und Pflege SpĂŒlung mit Kokosnuss im Produkttest
Das Schauma Repair und Pflege Shampoo mit Kokosnuss und Pro Vitamin B5.

Das Schauma Repair und Pflege Shampoo bildet die Grundlage der gesamten Serie und ist damit der erste Schritt der tÀglichen Haarpflege. Gerade im Alltag ist mir wichtig, dass ein Shampoo zuverlÀssig reinigt, ohne die Haare danach trocken oder schwer kÀmmbar zu machen.

Beim ersten Waschen fĂ€llt sofort der leichte Kokosduft auf, der angenehm frisch wirkt, ohne dabei zu intensiv zu sein. Das Shampoo lĂ€sst sich gut im Haar verteilen und schĂ€umt schnell auf, sodass bereits eine kleine Menge ausreicht, um die Haare grĂŒndlich zu reinigen.

Besonders positiv finde ich, dass sich das Shampoo anschließend problemlos ausspĂŒlen lĂ€sst und keine RĂŒckstĂ€nde im Haar bleiben. Nach dem Waschen fĂŒhlen sich die Haare sauber und leicht an, ohne dass sie stumpf oder trocken wirken, was gerade bei hĂ€ufiger HaarwĂ€sche im Alltag ein großer Vorteil ist.

In Kombination mit der passenden SpĂŒlung entsteht so eine einfache und unkomplizierte Pflegeroutine, die sich gut in den Alltag integrieren lĂ€sst und den Haaren dennoch eine angenehme Pflege bietet.

Schauma Repair und Pflege SpĂŒlung Erfahrung

Schauma Repair und Pflege Shampoo mit Kokosnuss im Produkttest
Die Schauma Repair und Pflege SpĂŒlung unterstĂŒtzt die KĂ€mmbarkeit und Pflege der HaarlĂ€ngen.

Die Schauma Repair und Pflege SpĂŒlung wird nach dem Shampoo in die HaarlĂ€ngen gegeben und ergĂ€nzt die Pflegeroutine der Serie. Gerade bei lĂ€ngeren Haaren oder trockenen Spitzen kann eine SpĂŒlung einen großen Unterschied machen, weil sie dabei hilft, die Haare nach dem Waschen leichter kĂ€mmbar zu machen.

Die SpĂŒlung lĂ€sst sich gut in den HaarlĂ€ngen verteilen und hat, genau wie das Shampoo, den typischen leichten Kokosduft der Serie. Nach einer kurzen Einwirkzeit lĂ€sst sie sich problemlos ausspĂŒlen und hinterlĂ€sst ein angenehm gepflegtes HaargefĂŒhl.

Besonders nach dem AusspĂŒlen merkt man schnell, dass sich die Haare deutlich leichter kĂ€mmen lassen und insgesamt etwas geschmeidiger wirken. Gerade wenn es morgens schnell gehen muss, ist das im Alltag sehr praktisch, weil sich die Haare ohne viel Aufwand ordnen und frisieren lassen.

In Kombination mit dem Shampoo ergĂ€nzt die SpĂŒlung die Haarpflege sinnvoll und sorgt dafĂŒr, dass sich die Haare nach dem Waschen gepflegt und weich anfĂŒhlen.

Schauma Repair und Pflege SprĂŒhpflege Test

Schauma Repair und Pflege SprĂŒhpflege mit Kokosnuss im Produkttest
Die SprĂŒhpflege kann nach dem Waschen direkt ins handtuchtrockene Haar gegeben werden.

Die Schauma Repair und Pflege SprĂŒhpflege ist eine sogenannte Leave-In Pflege, die nach dem Waschen einfach in das handtuchtrockene Haar gesprĂŒht wird und anschließend im Haar bleibt. Gerade im Alltag finde ich solche Produkte besonders praktisch, weil sie ohne großen Aufwand zusĂ€tzliche Pflege bieten und sich schnell in die normale Haarpflegeroutine integrieren lassen.

Die SprĂŒhpflege lĂ€sst sich leicht im Haar verteilen und sorgt dafĂŒr, dass sich die Haare nach dem Waschen deutlich leichter kĂ€mmen lassen. Besonders wenn es morgens schnell gehen muss, ist das sehr angenehm, weil sich die Haare dadurch einfacher ordnen und frisieren lassen.

Gleichzeitig gibt die SprĂŒhpflege den Haaren noch einmal eine zusĂ€tzliche Portion Pflege, ohne sie zu beschweren. Dadurch wirkt das Haar insgesamt etwas geschmeidiger und lĂ€sst sich im Alltag leichter handhaben.

Schauma Repair und Pflege Multitalent Kur

Schauma Repair und Pflege 5in1 Multitalent Kur im Produkttest
Die Schauma Repair und Pflege 5in1 Multitalent Kur ergÀnzt die Serie mit intensiver Pflege.

Die Schauma Repair und Pflege Multitalent Kur ist ein vielseitiges Produkt der Serie und kann auf unterschiedliche Weise in die Haarpflegeroutine integriert werden. Je nach Bedarf lĂ€sst sie sich beispielsweise als intensivere Haarmaske nach der HaarwĂ€sche verwenden oder auch als zusĂ€tzliche Pflege fĂŒr trockene HaarlĂ€ngen und Spitzen.

Gerade wenn Haare durch Styling, Wetter oder hÀufiges Waschen stÀrker beansprucht sind, kann eine solche Kur eine sinnvolle ErgÀnzung zur normalen Pflege sein. Die Kur lÀsst sich gut im Haar verteilen und gibt den Haaren noch einmal eine zusÀtzliche Portion Pflege.

Nach der Anwendung fĂŒhlen sich die Haare insgesamt etwas weicher und geschmeidiger an, wodurch sich die Multitalent Kur gut in die bestehende Pflegeroutine der Serie einfĂŒgt und die Haare zusĂ€tzlich unterstĂŒtzt.

Nachdem ich alle Produkte der Serie ĂŒber zwei Wochen im Alltag ausprobiert habe, war ich natĂŒrlich besonders gespannt darauf, wie sich die Kombination aus Shampoo, SpĂŒlung, SprĂŒhpflege und Multitalent Kur insgesamt bewĂ€hrt. Gerade wenn man mehrere Produkte einer Serie gemeinsam verwendet, zeigt sich oft erst nach einiger Zeit, ob sie wirklich gut zusammenarbeiten und ob sich die Haarpflege im Alltag unkompliziert umsetzen lĂ€sst.

Genau deshalb fĂ€llt mein persönlicher Eindruck im Schauma Repair und Pflege Test vor allem danach aus, wie sich die Produkte im tĂ€glichen Gebrauch anfĂŒhlen und ob sie sich problemlos in eine einfache Haarpflegeroutine integrieren lassen.

Unser Fazit zum Schauma Repair und Pflege Test

Nach zwei Wochen Anwendung fĂ€llt mein Schauma Repair und Pflege Test insgesamt positiv aus. Die Produkte lassen sich unkompliziert in den Alltag integrieren und bilden gemeinsam eine einfache Haarpflegeroutine, die aus Shampoo, SpĂŒlung und zusĂ€tzlicher Pflege besteht.

Besonders angenehm ist der leichte Kokosduft der Serie, der beim Waschen sofort auffĂ€llt und den Haaren ein frisches GefĂŒhl verleiht. Auch die Anwendung der einzelnen Produkte ist unkompliziert, weil sich Shampoo und SpĂŒlung gut im Haar verteilen lassen und die SprĂŒhpflege sowie die Multitalent Kur zusĂ€tzliche UnterstĂŒtzung bieten, wenn die Haare etwas mehr Pflege brauchen.

Gerade im Alltag ist es praktisch, wenn Haarpflegeprodukte zuverlĂ€ssig funktionieren, ohne dass man viele verschiedene Produkte kombinieren muss. In meinem Schauma Repair und Pflege Test hat sich gezeigt, dass die Serie vor allem fĂŒr Menschen geeignet ist, die eine einfache und unkomplizierte Haarpflege suchen, die sich problemlos in die tĂ€gliche Routine integrieren lĂ€sst.

Ein weiterer Vorteil der Serie ist, dass die Produkte im Vergleich zu vielen anderen Haarpflegeprodukten aus der Drogerie relativ preiswert sind und dadurch auch fĂŒr eine regelmĂ€ĂŸige Anwendung gut geeignet sind. Man bekommt also eine solide Haarpflege, ohne dafĂŒr sehr viel Geld ausgeben zu mĂŒssen.

Wer sich genauer ĂŒber die Serie informieren möchte oder einen Überblick ĂŒber weitere Produkte von Schauma sucht, kann auch einen Blick auf die offizielle Seite des Herstellers werfen.

👉 https://www.schauma.de

Insgesamt zeigt der Schauma Repair und Pflege Test, dass die Serie eine unkomplizierte Haarpflege fĂŒr den Alltag bietet und sich besonders fĂŒr alle eignet, die eine einfache Pflege fĂŒr trockenes oder leicht beanspruchtes Haar suchen und dabei auf ein gutes Preis-Leistungs-VerhĂ€ltnis achten.

Mehr Produkttests auf unserem Blog

Wenn dich solche Produkttests interessieren, findest du auf unserem Blog auch weitere ehrliche Erfahrungsberichte aus dem Alltag. Gerade im Familienalltag probiere ich immer wieder Produkte aus, die den Alltag ein kleines StĂŒck einfacher machen sollen.

Weitere Produkttests findest du hier auf dem Blog:

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Unser erstes Bundeswehr Buch unter Pseudonym – ein Anfang, den damals niemand gesehen hat

erstes Bundeswehr Buch UnnĂŒtzes Wissen mit ĂŒber 250 Fun Facts aus dem Alltag der Truppe

Mein erstes Bundeswehr Buch entstand auf eine Weise, die rĂŒckblickend fast typisch fĂŒr einen Anfang ist, der noch niemandem wirklich auffĂ€llt. Manchmal beginnen Dinge ganz leise, ohne große AnkĂŒndigung, ohne Aufmerksamkeit und ohne dass viele Menschen ĂŒberhaupt mitbekommen, dass gerade etwas Neues entsteht, und genau so war es mit diesem ersten Bundeswehr Buch, das lange bevor unsere KinderbĂŒcher entstanden sind und lange bevor ich begonnen habe, offener ĂŒber meine Projekte, meinen Alltag zwischen Familie und Bundeswehr und meine Gedanken zum Schreiben zu sprechen, bereits einmal entstanden ist.

Damals war vieles noch neu fĂŒr mich, vieles noch vorsichtig und ehrlich gesagt auch ein bisschen ein Experiment. Die Idee, ein eigenes Buch zu schreiben, hatte mich schon eine ganze Weile begleitet, doch der Schritt von einer Idee zu einem tatsĂ€chlich veröffentlichten Buch fĂŒhlte sich zunĂ€chst noch ungewohnt und auch ein wenig unsicher an.

erstes Bundeswehr Buch UnnĂŒtzes Wissen mit ĂŒber 250 Fun Facts aus dem Alltag der Truppe

Deshalb erschien dieses erste Buch auch nicht unter meinem echten Namen, sondern unter einem Pseudonym. Der Name lautete damals Lia Falkenrot, und fĂŒr mich fĂŒhlte sich das zu diesem Zeitpunkt wie eine kleine Absicherung an, weil ich ausprobieren wollte, ob der Weg als Autorin ĂŒberhaupt etwas fĂŒr mich ist, ohne mich sofort mit meinem eigenen Namen sichtbar zu machen.

Heute sehe ich diesen Schritt mit einem LĂ€cheln, aber damals war er genau richtig, weil er mir die Freiheit gegeben hat, einfach auszuprobieren, ohne den Druck zu spĂŒren, sofort perfekt sein zu mĂŒssen.

Wie die Idee zu unserem ersten Bundeswehr Buch entstand

WĂ€hrend meiner Zeit bei der Bundeswehr sind mir immer wieder kleine Dinge aufgefallen, die Außenstehende oft gar nicht kennen oder sich ganz anders vorstellen. Viele Menschen verbinden mit der Bundeswehr vor allem Fahrzeuge, EinsĂ€tze, Ausbildung oder Uniformen, doch der eigentliche Alltag besteht aus vielen kleinen Momenten, aus Traditionen, aus Humor, aus Kameradschaft und aus Situationen, die man oft erst versteht, wenn man selbst einmal Teil dieser Welt gewesen ist.

Genau aus diesen vielen kleinen Beobachtungen entstand nach und nach die Idee fĂŒr mein erstes Bundeswehr Buch, in dem ich kurze und unterhaltsame Fakten ĂŒber den Alltag der Truppe sammeln wollte. WĂ€hrend ich begann, diese Gedanken aufzuschreiben, merkte ich schnell, dass sich daraus tatsĂ€chlich ein grĂ¶ĂŸeres Projekt entwickeln könnte.

Ich begann damit, kleine Notizen zu sammeln, Situationen aufzuschreiben, ĂŒber die man schmunzeln kann, Details festzuhalten, die Soldaten sofort wiedererkennen, und kleine Geschichten zu formulieren, bei denen Außenstehende manchmal ĂŒberrascht sind, weil sie zeigen, wie vielseitig und manchmal auch wie humorvoll der Alltag bei der Bundeswehr tatsĂ€chlich sein kann. Genau aus diesen vielen kleinen Beobachtungen entwickelte sich schließlich Schritt fĂŒr Schritt mein erstes Bundeswehr Buch.

Aus diesen Gedanken entstand schließlich das Buch „UnnĂŒtzes Wissen: Bundeswehr – Über 250 Fun Facts aus dem Alltag der Truppe“. Dieses erste Bundeswehr Buch ist eine Sammlung aus ĂŒber zweihundert kurzen Fakten, die sich mit ganz unterschiedlichen Bereichen des Bundeswehralltags beschĂ€ftigen, von Ausbildung und Kasernenleben ĂŒber Fahrzeuge und Technik bis hin zu Kameradschaft, Traditionen und vielen kleinen Situationen, die fĂŒr Soldaten ganz selbstverstĂ€ndlich sind, fĂŒr Außenstehende jedoch oft ĂŒberraschend wirken.

Ein Blick in unser erstes Bundeswehr Buch

Dieses erste Bundeswehr Buch sollte damals vor allem zeigen, wie viele kleine Geschichten und Beobachtungen sich im Alltag der Truppe verstecken.

Illustration von Bundeswehr Stiefeln aus dem Buch UnnĂŒtzes Wissen mit Fun Fact aus dem Alltag der Truppe
Eine der vielen humorvollen Illustrationen aus unserem ersten Bundeswehr Buch mit Fun Facts aus dem Alltag der Truppe.

Es beginnt mit kuriosen Geschichten aus der Kaserne, fĂŒhrt weiter ĂŒber Fahrzeuge, Flugzeuge und Technik und beschĂ€ftigt sich spĂ€ter auch mit Ausbildung, Übungen, BĂŒrokratie, Traditionen und Kameradschaft.

Gerade diese Mischung aus humorvollen Beobachtungen und kleinen Einblicken in den Alltag bei der Truppe macht den Charakter dieses Buches aus, weil viele dieser Situationen fĂŒr Soldaten sofort vertraut wirken, wĂ€hrend Außenstehende oft erst durch solche Geschichten verstehen, wie vielseitig dieser Alltag eigentlich ist.

Ein erstes Buch ist selten perfekt

Inhaltsverzeichnis aus dem Bundeswehr Buch UnnĂŒtzes Wissen mit Kapiteln ĂŒber Kaserne, Fahrzeuge, Ausbildung und Kameradschaft
Ein Blick in unser erstes Bundeswehr Buch

Wenn ich heute auf dieses erste Buch zurĂŒckblicke, sehe ich allerdings nicht nur die vielen kleinen Fun Facts, sondern auch sehr deutlich, dass wir damals tatsĂ€chlich noch ganz am Anfang standen und vieles zum ersten Mal gemacht haben.

NatĂŒrlich haben wir versucht, alles so sorgfĂ€ltig wie möglich umzusetzen, doch im RĂŒckblick erkennt man an manchen Stellen auch, dass uns damals einfach noch die Erfahrung im Bereich Buchgestaltung und Layout gefehlt hat.

Ein gutes Beispiel dafĂŒr ist das Inhaltsverzeichnis, bei dem man sehen kann, dass die Formatierung nicht ganz perfekt geworden ist und einige Zeilen leicht verschoben wirken.

Solche kleinen Dinge passieren schnell, wenn man ein Buchprojekt zum ersten Mal umsetzt, weil man erst wÀhrend des Prozesses wirklich lernt, worauf es bei der Gestaltung und Struktur eines Buches ankommt.

Heute wĂŒrde ich einige Details wahrscheinlich anders lösen, doch gleichzeitig finde ich es auch schön, dass dieses Buch genau so existiert, wie es damals entstanden ist, weil es sehr ehrlich zeigt, wie ein erstes Projekt aussehen kann, wenn man gerade beginnt, eigene Ideen in die Tat umzusetzen.

Warum unser erstes Bundeswehr Buch niemand gekauft hat

Nachdem das Buch schließlich fertig geschrieben und veröffentlicht war, kam der Moment, in dem es tatsĂ€chlich online verfĂŒgbar war und theoretisch von jedem entdeckt werden konnte. Doch danach passierte erst einmal gar nichts.

Es gab keine VerkĂ€ufe, keine Rezensionen und auch keine RĂŒckmeldungen von Lesern, was im ersten Moment natĂŒrlich ein wenig ernĂŒchternd wirken kann. Der Grund dafĂŒr war allerdings ziemlich einfach.

Ich hatte niemandem davon erzĂ€hlt. Ich habe damals keinerlei Werbung fĂŒr das Buch gemacht, weder im Freundeskreis noch in der Familie, und auch auf Social Media habe ich das Buch ĂŒberhaupt nicht erwĂ€hnt. Es gab keinen Beitrag, keine Vorstellung und keine Verlinkung, sodass im Grunde niemand wusste, dass dieses Buch ĂŒberhaupt existiert.

RĂŒckblickend wirkt das natĂŒrlich fast ein wenig absurd, denn ein Buch zu veröffentlichen und gleichzeitig nicht darĂŒber zu sprechen, ist natĂŒrlich keine besonders gute Voraussetzung dafĂŒr, dass Menschen es entdecken oder lesen.

Warum dieses Buch trotzdem unglaublich wichtig war

Trotzdem war dieses erste Bundeswehr Buch fĂŒr mich ein unglaublich wichtiger Schritt, weil es mir gezeigt hat, dass eine Idee tatsĂ€chlich Wirklichkeit werden kann.

Ein Buch zu schreiben ist das eine, doch ein Buch wirklich fertigzustellen, zu veröffentlichen und damit sichtbar in die Welt zu bringen, fĂŒhlt sich noch einmal ganz anders an, weil aus einem Gedanken plötzlich etwas Greifbares entsteht.

Dieses Projekt hat mir Mut gemacht, weil ich dadurch gelernt habe, dass ich in der Lage bin, ein Buch von der ersten Idee bis zur Veröffentlichung selbst umzusetzen und meine eigenen Gedanken tatsÀchlich in ein fertiges Projekt zu verwandeln.

Heute sehe ich dieses erste Bundeswehr Buch deshalb nicht als Misserfolg, sondern als meinen Anfang. Es war ein stiller Anfang, den damals kaum jemand gesehen hat, der fĂŒr mich persönlich jedoch unglaublich wichtig war, weil ohne diesen ersten Schritt viele der Projekte, die spĂ€ter entstanden sind, vermutlich niemals begonnen hĂ€tten.

Wie sich mein Leben heute zwischen Familie, Bundeswehr und neuen Projekten entwickelt hat, habe ich in einem anderen Beitrag bereits ausfĂŒhrlicher beschrieben.

👉 https://transformwithheart.de/haus-suchen-nach-trennung-mit-kindern/

Unser erstes Bundeswehr Buch gibt es noch heute

Auch wenn unser erstes Bundeswehr Buch damals kaum jemand entdeckt hat, bleibt es fĂŒr mich der Anfang meiner Reise als Autorin.

Wer neugierig geworden ist und sehen möchte, wie dieses erste Projekt damals ausgesehen hat, kann es hier finden:

👉 https://amzn.eu/d/01iyRn5i

Vielleicht ist genau das die wichtigste Erkenntnis aus dieser Erfahrung, denn nicht jeder Anfang muss perfekt sein und nicht jedes Projekt startet mit großer Aufmerksamkeit.

Manchmal beginnt etwas ganz leise, und manchmal ist genau dieser stille Anfang der erste Schritt zu etwas viel GrĂ¶ĂŸerem.

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Mama Soldatin – Als meine Kinder mich fragten warum ich eine Uniform trage

Mama Soldatin in Bundeswehr Uniform im Alltag

Wenn eine Mama Soldatin ist und Kinder Fragen stellen

Als Mama Soldatin gehört meine Uniform ganz selbstverstĂ€ndlich zu meinem Alltag. Meine Uniform hĂ€ngt bei uns immer im Badezimmer. Genau dort beginnt morgens auch unser ganz normaler Familienalltag. WĂ€hrend die Kinder sich die ZĂ€hne putzen, noch etwas verschlafen in den Spiegel schauen oder ĂŒberlegen, was sie heute in der Schule erwartet, ziehe ich mich fĂŒr den Dienst an. Hose, Feldbluse und Stiefel gehören fĂŒr mich lĂ€ngst zur Routine.

FĂŒr meine Kinder war das am Anfang jedoch etwas Besonderes. Ihre Mama trĂ€gt eine Uniform. Ihre Mama ist Soldatin. Oder einfacher gesagt, ihre Mama ist eine Mama Soldatin.

Kinder beobachten ihre Eltern sehr genau. Sie sehen Dinge, die fĂŒr Erwachsene lĂ€ngst zur Routine geworden sind. Genau so entstand eines Morgens eine Frage, die mich sehr berĂŒhrt hat.

Mama, warum trÀgst du eine Uniform

Eines Morgens stand einer meiner Jungs neben mir im Badezimmer und schaute mich ganz aufmerksam an, wÀhrend ich meine Uniform anzog. Nach einem Moment fragte er ganz direkt, warum ich eigentlich jeden Morgen diese Kleidung trage.

FĂŒr Kinder ist eine Mama Soldatin zunĂ€chst nicht selbstverstĂ€ndlich. Viele ihrer Freunde erleben ihre Eltern in ganz anderen Berufen. Manche arbeiten im BĂŒro, andere im Krankenhaus oder in einem GeschĂ€ft. Eine Uniform sehen Kinder im Alltag dagegen nicht so hĂ€ufig.

Mir war wichtig, diese Frage so zu beantworten, dass meine Kinder wirklich verstehen können, was meine Uniform bedeutet.

Uniform anhand Alltagsbeispielen erklÀren

Kinder brauchen keine komplizierten ErklÀrungen. Sie verstehen Dinge am besten, wenn man sie mit Beispielen aus ihrem Alltag verbindet.

Deshalb habe ich ihnen erklĂ€rt, dass viele Berufe eine bestimmte Kleidung haben. Ein Arzt trĂ€gt zum Beispiel einen weißen Kittel. Wenn man ihn sieht, erkennt man sofort, dass er Arzt ist und Menschen hilft. Ein Garten und Landschaftsbauer arbeitet in robuster Arbeitskleidung, weil er viel draußen arbeitet. Und wenn die MĂŒllabfuhr durch unsere Straßen fĂ€hrt, tragen die Mitarbeiter ihre auffĂ€llige Arbeitskleidung, damit sie im Straßenverkehr gut gesehen werden können.

All diese Kleidungen zeigen, zu welchem Beruf jemand gehört und welche Aufgabe er hat.

Meine Uniform zeigt deshalb einfach, dass ich Soldatin bin. Sie zeigt, dass ihre Mama eine Mama Soldatin ist.

Der Alltag als Mama Soldatin zwischen Familie und Dienst

FĂŒr meine Kinder war diese ErklĂ€rung sofort verstĂ€ndlich. In ihrer Welt war das plötzlich ganz logisch. So wie der Arzt seinen Kittel hat und andere Menschen ihre Arbeitskleidung tragen, habe ich eben meine Uniform.

Seitdem gehört sie ganz selbstverstĂ€ndlich zu unserem Alltag. Sie hĂ€ngt morgens im Badezimmer, wĂ€hrend die Kinder sich fĂŒr Schule und Alltag fertig machen. Manchmal wird sie noch neugierig betrachtet oder kommentiert, doch meistens ist sie einfach nur da.

So wie der Schulranzen im Flur oder die Brotdosen auf dem KĂŒchentisch.

Hinter jeder Uniform steckt auch eine Familie

Mama Soldatin im Dienst bei der Bundeswehr

Viele Menschen denken bei der Bundeswehr zuerst an Fahrzeuge, Übungen oder AuslandseinsĂ€tze. Dabei wird oft vergessen, dass hinter jeder Uniform auch ein ganz normales Leben steht.

Hinter jeder Uniform steht ein Mensch und hÀufig auch eine Familie.

In meinem Fall bin ich eine Mama Soldatin. Mein Alltag besteht deshalb nicht nur aus Dienst, sondern auch aus Brotdosen packen, Hausaufgaben begleiten, GesprÀchen am Abend und den vielen kleinen Momenten, die das Familienleben ausmachen.

Meine Uniform ist deshalb fĂŒr uns nichts Fremdes. Sie gehört einfach zu unserem Leben dazu.

Und manchmal beginnt das VerstĂ€ndnis dafĂŒr mit einer einzigen Frage am Morgen im Badezimmer.

Warum trÀgt Mama eigentlich eine Uniform.

Herz voraus
Yvonne

HĂ€ufige Fragen rund um den Alltag als Mama Soldatin

Gibt es bei der Bundeswehr eine Uniform fĂŒr schwangere Soldatinnen?

Ja, fĂŒr schwangere Soldatinnen gibt es bei der Bundeswehr eine spezielle Umstandsuniform. Sie ist so angepasst, dass sie wĂ€hrend der Schwangerschaft bequem getragen werden kann und trotzdem den dienstlichen Anforderungen entspricht. Auch in dieser Zeit tragen Soldatinnen in der Regel weiterhin Uniform. Der Dienstalltag verĂ€ndert sich jedoch oft, weil bestimmte körperliche Belastungen oder TĂ€tigkeiten nicht mehr vorgesehen sind.

Arbeiten schwangere Soldatinnen weiter im Dienst?

Viele schwangere Soldatinnen bleiben auch wĂ€hrend der Schwangerschaft weiterhin im Dienst. HĂ€ufig verĂ€ndert sich jedoch der Arbeitsalltag, weil TĂ€tigkeiten mit hoher körperlicher Belastung in dieser Zeit vermieden werden. Stattdessen ĂŒbernehmen viele Soldatinnen Aufgaben im BĂŒro oder in Bereichen, die besser mit der Schwangerschaft vereinbar sind. Auf diese Weise bleibt der Kontakt zur eigenen Einheit bestehen, wĂ€hrend gleichzeitig der Schutz von Mutter und Kind im Mittelpunkt steht.

Wie lÀuft der Mutterschutz bei Soldatinnen ab?

FĂŒr Soldatinnen gelten grundsĂ€tzlich die gleichen Mutterschutzfristen wie in anderen Berufen. Der Mutterschutz beginnt in der Regel sechs Wochen vor dem errechneten Geburtstermin und endet acht Wochen nach der Geburt. In dieser Zeit steht die Gesundheit von Mutter und Kind im Mittelpunkt, weshalb kein regulĂ€rer Dienst geleistet wird.

Können Soldatinnen Elternzeit nehmen`

Auch Soldatinnen können Elternzeit nehmen. Viele Familien nutzen diese Möglichkeit, um sich bewusst Zeit fĂŒr ihr Kind zu nehmen und den neuen Alltag als Familie zu gestalten. Gerade fĂŒr eine Mama Soldatin ist diese Zeit oft besonders wertvoll, weil der Dienstalltag spĂ€ter wieder eine gute Organisation zwischen Familie und Beruf erfordert.

Wie erleben Kinder den Beruf ihrer Mama Soldatin?

FĂŒr Kinder ist es am Anfang oft etwas Besonderes, wenn ihre Mama Soldatin ist und eine Uniform trĂ€gt. Viele Fragen entstehen ganz automatisch im Alltag, weil Kinder verstehen möchten, was ihre Eltern eigentlich beruflich machen. Mit der Zeit wird die Uniform jedoch zu einem ganz normalen Teil des Familienlebens. Genau solche kleinen Momente aus unserem Alltag als Familie bei der Bundeswehr greife ich auch in verschiedenen BeitrĂ€gen auf diesem Blog immer wieder auf.

Weitere Einblicke in meinen Alltag als Mama Soldatin

Wenn dich interessiert, wie sich Familie, Alltag und Bundeswehrdienst miteinander verbinden lassen, findest du auf diesem Blog noch weitere persönliche Geschichten. Besonders der Beitrag ĂŒber unsere Zeit nach der Trennung und die Suche nach einem neuen Zuhause zeigt, wie sehr sich das Leben manchmal neu sortieren muss.

👉 https://transformwithheart.de/haus-suchen-nach-trennung-mit-kindern/

Wer sich allgemein ĂŒber den Dienst von Frauen bei der Bundeswehr informieren möchte oder mehr ĂŒber Themen wie Familie, Mutterschutz und Karriere erfahren möchte, findet auf der offiziellen Internetseite der Bundeswehr viele weiterfĂŒhrende Informationen.

👉 https://www.bundeswehrkarriere.de

oder allgemeine Bundeswehrseite:

👉 https://www.bundeswehr.de

Optional noch eine weitere offizielle Seite Familie bei der Bundeswehr:

👉 https://www.bundeswehrkarriere.de/familie-und-dienst

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L’OrĂ©al Revitalift Filler Glass Skin – Unser aktueller Produkttest

L’OrĂ©al Revitalift Filler Glass Skin Feuchtigkeitsfluid im Produkttest mit aufgetragener Textur auf der Hand

Zwischen Schule, Arbeit, Haushalt und allem, was sonst noch zum Alltag gehört, probieren wir immer wieder neue Produkte aus. Diesmal testen wir das L’OrĂ©al Revitalift Filler Glass Skin Feuchtigkeits-Fluid.

Der Produkttest lĂ€uft aktuell noch, aber ich wollte euch bereits einen ersten Eindruck geben. Gerade bei Hautpflege finde ich es spannend zu beobachten, wie sich ein Produkt ĂŒber mehrere Tage oder Wochen im Alltag entwickelt.

Erste EindrĂŒcke beim L’OrĂ©al Revitalift Filler Glass Skin Fluid

Schon beim ersten Blick fĂ€llt die Verpackung auf. Das L’OrĂ©al Revitalift Filler Glass Skin Fluid kommt in einem lilafarbenen Spender, der modern wirkt und sich sehr gut dosieren lĂ€sst. Gerade morgens, wenn es schnell gehen muss, ist so ein Pumpspender wirklich praktisch.

Die Konsistenz des Fluids ist angenehm leicht. Beim Auftragen fĂŒhlt sich die Haut sofort frisch und gut versorgt an. Besonders positiv finde ich, dass das Fluid nicht schwer auf der Haut liegt und relativ schnell einzieht.

Gerade im Alltag, wenn morgens alles schnell gehen muss, ist eine unkomplizierte Gesichtspflege fĂŒr mich wichtig.

Inhaltsstoffe des L’OrĂ©al Revitalift Filler Glass Skin

Laut Hersteller enthĂ€lt das L’OrĂ©al Revitalift Filler Glass Skin Feuchtigkeits-Fluid mehrere Inhaltsstoffe, die fĂŒr intensive Feuchtigkeit sorgen sollen.

L’OrĂ©al Revitalift Filler Glass Skin Feuchtigkeitsfluid Verpackung im Produkttest

Dazu gehören unter anderem:

  • HyaluronsĂ€ure
  • Vitamin B3
  • Pro-Vitamin B5
  • Vitamin C

Diese Kombination soll die Haut mit Feuchtigkeit versorgen und gleichzeitig fĂŒr einen sogenannten Glass Skin Effekt sorgen. Damit ist eine besonders glatte, strahlende und gepflegte Haut gemeint.

Besonders interessant ist die Aussage des Herstellers, dass die Haut bis zu 100 Stunden mit Feuchtigkeit versorgt werden soll.

Unser Produkttest lÀuft noch

Da wir das L’OrĂ©al Revitalift Filler Glass Skin Fluid erst seit kurzer Zeit testen, befinden wir uns aktuell noch in der Probephase. Deshalb möchte ich an dieser Stelle noch kein endgĂŒltiges Fazit ziehen.

Was ich aber bereits sagen kann:

  • Die Anwendung ist sehr einfach
  • Das Fluid fĂŒhlt sich angenehm auf der Haut an
  • Die Haut wirkt direkt nach dem Auftragen frisch und gepflegt

In den nÀchsten Wochen werden wir weiter testen und beobachten, wie sich das Produkt im Alltag bewÀhrt.

Fazit – erster Eindruck vom L’OrĂ©al Revitalift Filler Glass Skin

Ein Produkttest braucht immer etwas Zeit, denn nur so lÀsst sich wirklich beurteilen, wie gut ein Produkt langfristig wirkt.

Der erste Eindruck vom L’OrĂ©al Revitalift Filler Glass Skin Feuchtigkeits-Fluid ist auf jeden Fall positiv. Die leichte Textur, die schnelle Anwendung und das angenehme HautgefĂŒhl machen das Produkt fĂŒr den Alltag sehr interessant.

Sobald wir das Produkt lĂ€nger getestet haben, wird es natĂŒrlich ein ausfĂŒhrliches Update geben.

Die L’OrĂ©al Revitalift Filler Glass Skin Reihe umfasst mehrere Produkte fĂŒr eine intensive Feuchtigkeitsversorgung der Haut.

Weitere Informationen zum L’OrĂ©al Revitalift Filler Glass Skin Feuchtigkeits-Fluid findet ihr auch auf der offiziellen Seite von L’OrĂ©al-Paris.

Passend dazu haben wir vor einiger Zeit bereits die L’OrĂ©al Glass Skin Maske getestet. Wenn ihr möchtet, könnt ihr euch auch unseren ausfĂŒhrlichen Produkttest zur L’OrĂ©al Glass Skin Maske hier im Blog ansehen und unsere ersten Erfahrungen dazu lesen.

👉 Hier geht es zum Beitrag:
(L’OrĂ©al Glass Skin Maske)

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Bauchschmerzen nach der Trennung – Wenn ein Kind nicht mehr kann

Bauchschmerzen nach der Trennung – Bauchschmerzenmonster als Symbol fĂŒr Angst

Teil 3 der Serie „Unser erstes Jahr zu dritt nach der Trennung“

Bauchschmerzen nach der Trennung klingen fĂŒr Außenstehende oft nach einer Phase, die irgendwie dazugehört, nach etwas, das sich mit der Zeit schon wieder einrenken wird, nach einem „Das ist bestimmt die Umstellung“. Ich wĂŒnschte, ich hĂ€tte es damals genauso leicht einordnen können, denn fĂŒr uns war es kein kurzer Stolperstein, sondern ein Ausnahmezustand, der sich ĂŒber Tage zog, dann ĂŒber Wochen, und der mich mehr Kraft kostete, als ich zugeben wollte.

Es war die Zeit, in der wir gerade erst begonnen hatten, uns in unserem neuen Leben zu sortieren. Der Umzug war noch nicht richtig in den Knochen angekommen, die Wege waren neu, die Strukturen wackelig, und ich hatte immer das GefĂŒhl, dass ich gedanklich drei Schritte hinterherlaufe. WĂ€hrend andere morgens ihre Kinder zur Schule bringen und sich danach einem geregelten Alltag widmen, begann fĂŒr mich nach dem Absetzen erst der eigentliche Marathon, weil ich jede freie Minute nutzte, um Dinge zu klĂ€ren, die man normalerweise nicht gleichzeitig klĂ€ren muss: neue Ärzte, neue Ansprechpartner, neue Termine, neue Schulen, neue AblĂ€ufe, und das alles mit dem Druck im Nacken, dass ich es allein verantworten musste.

Bauchschmerzen nach der Trennung – zwei Schulranzen im neuen Zuhause
Zwei Ranzen, zwei Kinder, eine Mama, die versucht, alles zusammenzuhalten.

Ich war zu diesem Zeitpunkt teilweise krankgeschrieben, was nach außen vielleicht wie Entlastung wirkte, sich innerlich aber eher wie ein stiller Alarm anfĂŒhlte. Diese vier Stunden, in denen Flo in der Schule war, waren nicht „frei“. Es waren Stunden, in denen ich telefonierte, eine Praxis nach der anderen anrief, auf Warteschleifen landete, auf Mailboxen sprach und am Ende oft doch nur hörte, dass keine neuen Patienten aufgenommen werden. Ich hatte Tage, an denen ich nach diesen vier Stunden auflegte und merkte, dass ich eigentlich nur telefoniert hatte, ohne einen einzigen echten Schritt weitergekommen zu sein. Dieses GefĂŒhl, sich zu bemĂŒhen, alles zu geben, und trotzdem am gleichen Punkt zu stehen, war frustrierend und zermĂŒrbend.

Die grĂ¶ĂŸte Angst saß jedoch tiefer und war viel weniger „organisatorisch“, als man denkt. Es war die Angst, dass eines meiner Kinder krank wird und ich nicht weiß, wohin. Ich stellte mir Fragen, die sich nachts viel zu laut anhörten: Fahre ich dann bis nach Köln, weil dort die Ärzte sind, die wir kennen, oder rufe ich den Notdienst, weil ich hier niemanden habe. Diese Gedanken machten nicht nur mĂŒde, sie machten auch unsicher, weil sie die leise Stimme fĂŒtterten, die in solchen Umbruchzeiten immer wieder auftaucht und flĂŒstert, dass es vielleicht doch besser wĂ€re, wenn die Kinder dort wĂ€ren, wo alles vertraut ist. An manchen Tagen hatte ich genau dieses GefĂŒhl im Bauch, und es tat weh, weil ich gleichzeitig wusste, wie sehr ich diesen Neuanfang wollte und wie sehr ich darum gekĂ€mpft hatte.

Und dann begannen die Bauchschmerzen.

Bei Fabian war es nicht ein einzelner Tag, an dem er sagte, dass ihm der Bauch weh tut. Es war ein tĂ€gliches Thema, das so verlĂ€sslich wurde wie der Schulranzen am Morgen. Er klagte, wurde blass, wirkte angespannt, und irgendwann merkte ich, dass es nicht darum ging, ob er sich „drĂŒckt“, sondern dass sein Körper etwas ausdrĂŒckt, was er selbst nicht in Worte bekommt. Es gab Tage, an denen ich ihn zur Schule brachte und bereits nach ein oder zwei Stunden wieder abholte, weil er nicht mehr konnte. Es gab Tage, an denen ich ihn morgens gar nicht hineinbekam, weil er sich so fest an mir hielt, als wĂŒrde ich ihn in etwas hineinziehen, das er nicht ĂŒbersteht.

Ich war in dieser Zeit mehrfach mit ihm beim Kinderarzt, insgesamt drei Mal, weil ich einfach sicher sein musste, dass wir nichts ĂŒbersehen. Körperlich war alles in Ordnung, und eigentlich hĂ€tte mich genau das beruhigen mĂŒssen. Stattdessen machte es mich noch hilfloser, weil man als Mutter irgendwann an dem Punkt ist, an dem man nicht mehr fragt, ob es „echt“ ist, sondern nur noch wissen will, wie man helfen kann. Es war Gott sei Dank kurz vor den Sommerferien, und seine Lehrerin sagte damals, dass ohnehin nicht mehr „so viel passiert“ und man den Druck rausnehmen mĂŒsse. Allein diese Aussage zeigt, wie stark es war, denn normalerweise klingt Schule nach Struktur, und plötzlich ging es nur noch darum, ĂŒberhaupt durch den Tag zu kommen.

Seine Lehrerin war in dieser Zeit unglaublich engagiert. Sie probierte vieles aus, weil sie sah, dass Fabian leidet, auch wenn niemand das Problem medizinisch greifen konnte. Sie klebte ihm ein „Bauchschmerzenmonster“ auf den Tisch, als wĂ€re es ein kleines Wesen, dem man einen Platz geben kann, damit es nicht ĂŒberall sitzt. Seine Freunde redeten ihm gut zu. Und ich, ich stand daneben und hatte gleichzeitig Hoffnung und Panik, weil ich so dankbar war, dass er aufgefangen wird, und gleichzeitig so erschöpft, dass ich kaum noch wusste, wo ich als NĂ€chstes ansetzen soll.

Bauchschmerzen nach der Trennung – Bauchschmerzenmonster als Symbol fĂŒr Angst
Das „Bauchschmerzenmonster“ war plötzlich jeden Morgen mit am Tisch.

WĂ€hrenddessen telefonierte ich weiter, diesmal nicht nur nach KinderĂ€rzten, sondern nach psychologischer UnterstĂŒtzung. Ich erlebte eine RealitĂ€t, die viele kennen und die trotzdem jedes Mal aufs Neue schockiert, weil sie sich so ohnmĂ€chtig anfĂŒhlt: Man kommt nicht durch, man landet auf Mailboxen, man hört SĂ€tze wie „Wir nehmen keine neuen Kinder auf“, man wird weiterverwiesen, und am Ende sitzt man wieder zu Hause und hat das GefĂŒhl, man sei nicht nur zu langsam, sondern als Mutter auch noch dafĂŒr verantwortlich, dass es ĂŒberhaupt so schwer ist. Das ist irrational, das weiß ich heute, aber in dem Moment fĂŒhlt es sich so an.

Irgendwann sagte die Lehrerin, ich solle den schulpsychologischen Dienst in Euskirchen anrufen. Ich tat es, ohne große Erwartungen, weil ich nach all den Absagen bereits daran gewöhnt war, dass man eher Geduld als Hilfe bekommt. Und dann passierte etwas, das in dieser Zeit selten war: Es klappte tatsĂ€chlich. Ich bekam einen Termin, relativ schnell, und eine Woche spĂ€ter saßen wir dort. Die Dame war ruhig, freundlich, klar, und Fabian mochte sie sofort. Allein dieser erste Eindruck war wichtig, weil man in solchen Situationen nicht noch einmal jemanden â€žĂŒberzeugen“ kann, sondern einfach nur jemanden braucht, der hinschaut und versteht.

Wir hatten dort drei Termine, nicht mehr, weil die KapazitĂ€ten begrenzt waren. Und trotzdem reichte es, um eine VerĂ€nderung anzustoßen. Es war nicht so, dass danach plötzlich alles leicht war, aber es wurde wieder möglich. Nach den Sommerferien ging Fabian wieder normal zur Schule. FĂŒr viele klingt das vielleicht wie eine kleine Randnotiz, fĂŒr mich war es wie eine TĂŒr, die sich wieder öffnet, nachdem man wochenlang nur dagegen gedrĂŒckt hat.

In dieser Zeit habe ich viel geweint, aber ich habe es versteckt. Ich wollte nicht, dass die Kinder die ganze Schwere mitbekommen. Ich wollte nicht, dass sie denken, sie seien der Grund, auch wenn ich natĂŒrlich wusste, dass sie es nicht sind. Also weinte ich abends, wenn ich sicher war, dass sie schlafen, oder wenn ich kurz allein war. Ich weinte, weil ich mĂŒde war, weil ich Angst hatte, weil ich mich ĂŒberfordert fĂŒhlte, und weil ich manchmal nicht wusste, wie es weitergehen soll, wenn schon ein einzelnes Problem so groß wirkt. Gleichzeitig war ich irgendwann froh, wieder ein paar Stunden in den Dienst zu dĂŒrfen, weil dort Erwachsene um mich herum waren. Es klingt vielleicht hart, aber es war wie Luft holen. Ich konnte dort kurz aus dem „Mama-Modus“ raus, ohne aufzuhören, Mama zu sein.

Ich sprach viel mit meinem Chef. Ich habe mich bei ihm „ausgeheult“, auch wenn ich das Wort eigentlich nicht mag, weil es klingt, als wĂŒrde man sich einfach nur beklagen. FĂŒr mich war es eher das erste Mal seit Wochen, dass ich nicht stark wirken musste. Ich versuchte, die TrĂ€nen zu unterdrĂŒcken, und manchmal klappte es nicht. Und weißt du, was ich daran im Nachhinein am wichtigsten finde. Nicht, dass ich geweint habe, sondern dass ich es durfte. Dass ich nicht erst erklĂ€ren musste, warum es mich so mitnimmt. Dass da jemand war, der es nicht wegwischte.

Und dann waren da die Kinder.

Bauchschmerzen nach der Trennung – Schulranzen im Auto zwischen Terminen
Abholen, beruhigen, weitermachen, wieder losfahren.

Inmitten all dieses Stresses waren sie unglaublich liebevoll. Sie sagten mir tĂ€glich, dass ich alles richtig mache, dass sie sich wohlfĂŒhlen, dass es hier schön ist. Flo sagte beim Abholen oft, wie sehr er sich freut, jetzt nach Hause zu können und nicht mehr in die Nachmittagsbetreuung zu mĂŒssen, wie frĂŒher in Köln. Diese SĂ€tze klingen klein, aber sie waren in dieser Zeit riesig, weil sie mir zeigten, dass da trotz allem etwas Gutes entsteht. Fabian sagte mir ebenfalls immer wieder, dass er sich hier wohlfĂŒhlt, dass ich alles richtig mache, und ich glaube, er meinte es ernst, weil er so ein sensibler Junge ist, der Dinge sehr fein wahrnimmt. Er ist kuschelig, er bedankt sich fĂŒr Kleinigkeiten, er entschuldigt sich oft, vielleicht manchmal zu oft, und ich merkte, dass ihm die Ruhe, die NĂ€he und das gemeinsame Lernen gut taten.

Bauchschmerzen nach der Trennung – gemeinsam lernen als Halt im Neuanfang
Wenn der Kopf voll ist, hilft manchmal nur Ruhe, NĂ€he und Zeit.

Seine Leistungen wurden besser. Nicht, weil ich ihn „pushte“, sondern weil wir zusammen lernten, in Ruhe, Schritt fĂŒr Schritt, und weil er erlebte, dass Fehler nichts Schlimmes sind, sondern Teil des Weges. Sein Zeugnis war schon nach dem ersten Halbjahr richtig gut, und ich sah, wie sehr ihn das stĂ€rkte. Plötzlich lernte er lieber, weil Lernen nicht mehr mit Druck verbunden war, sondern mit gemeinsamer Zeit. Und ja, ich wusste dabei oft, dass ich eigentlich noch hundert Dinge zu erledigen hĂ€tte, aber ich wusste auch, dass genau diese Zeit gerade wichtiger ist als jeder Haken auf einer To-do-Liste.

Wenn ich heute auf diese Wochen zurĂŒckblicke, dann erinnere ich mich nicht zuerst an die Telefonate, nicht an die Warteschleifen, nicht einmal an den organisatorischen Stress. Ich erinnere mich an das GefĂŒhl, dass man als Mutter manchmal gleichzeitig kĂ€mpfen und trösten muss, gleichzeitig entscheiden und zweifeln, gleichzeitig stark sein und innerlich zerbrechen könnte, ohne dass es jemand sieht. Ich erinnere mich daran, dass ich Soldatin bin, dass ich gelernt habe, zu funktionieren, und dass es trotzdem Tage gab, an denen Funktionieren nicht bedeutete, dass es mir gut ging, sondern nur, dass ich weitermachte.

Bauchschmerzen nach der Trennung waren fĂŒr uns nicht nur ein Symptom, sondern ein Signal. Ein Signal dafĂŒr, dass ein Kind in kurzer Zeit zu viel verarbeiten muss, auch wenn es tapfer ist, auch wenn es lacht, auch wenn es sagt, dass alles gut ist. Und es war auch ein Signal fĂŒr mich, dass ich mir erlauben muss, nicht immer stark zu wirken, weil StĂ€rke manchmal nicht die Fassade ist, sondern das Bleiben.

Vielleicht war ich in dieser Zeit nicht immer stark. Ich war mĂŒde, ĂŒberfordert, und ich hatte Angst. Aber ich war da, jeden Tag, und ich bin geblieben. Und manchmal ist genau das die grĂ¶ĂŸte StĂ€rke.

Wie wir ĂŒberhaupt zu diesem Neubau gekommen sind und warum der Weg dorthin alles andere als einfach war, erzĂ€hle ich in Teil 2 unserer Serie: 👉 Haus suchen nach Trennung mit Kindern.

Den Anfang unserer Geschichte findest du hier: 👉 Unser erstes Jahr zu dritt nach der Trennung


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Frauen in der Bundeswehr: Wenn aus einer Kinderfrage Sichtbarkeit wird

Titelblatt des Magazins „Die Bundeswehr“ MĂ€rz 2026 mit dem Titelthema Frauen in der Bundeswehr

Es gibt Momente, die sich nicht laut ankĂŒndigen und dennoch eine besondere Tiefe haben. Die Veröffentlichung im Magazin „Die Bundeswehr“ im Rahmen des Titelthemas „Frauen in der Bundeswehr“ gehört genau zu diesen Momenten, denn sie steht nicht nur fĂŒr einen Artikel, sondern fĂŒr einen Weg, der lange zuvor begonnen hat – am KĂŒchentisch, zwischen Schulranzen, DienstplĂ€nen und einer ehrlichen Kinderfrage.

„Mama, warum hast du eine Uniform?“

Diese Frage war der Ursprung von allem. Nicht geplant, nicht strategisch gedacht, sondern entstanden aus echter Neugier, aus dem BedĂŒrfnis, die Welt der Erwachsenen zu verstehen und die Uniform nicht nur als Stoff, sondern als Bedeutung zu begreifen. Aus diesen GesprĂ€chen entwickelte sich nach und nach die Idee zu einem Kinderbuch, das erklĂ€ren sollte, was hinter dem Dienst in der Bundeswehr steht, ohne Angst zu machen, ohne zu beschönigen und ohne die kindliche Perspektive aus dem Blick zu verlieren.

Ein Kinderbuch, das aus echten GesprÀchen entstand

„Mama, warum hast du eine Uniform?“ ist kein theoretisches Projekt gewesen, sondern das Ergebnis vieler GesprĂ€che, ehrlicher Fragen und gemeinsamer Überlegungen, wie man Verantwortung, Auftrag und Alltag so erklĂ€rt, dass Kinder sich sicher fĂŒhlen können. Es ging nie darum, einen Beruf darzustellen, sondern darum, eine BrĂŒcke zu bauen zwischen Dienst und Familie, zwischen Auftrag und Zuhause, zwischen Uniform und Mensch.

Gerade Frauen in der Bundeswehr bewegen sich hĂ€ufig in zwei Welten gleichzeitig, in denen ProfessionalitĂ€t und FĂŒrsorge keine GegensĂ€tze sind, sondern sich ergĂ€nzen. Sichtbarkeit bedeutet dabei nicht, sich in den Vordergrund zu drĂ€ngen, sondern NormalitĂ€t zu zeigen, denn hinter jeder Uniform steht ein Mensch mit Familie, mit Gedanken und mit einem Alltag, der weit mehr umfasst als das, was von außen sichtbar ist.

Frauen in der Bundeswehr – Sichtbarkeit mit Haltung

Das Titelthema „Frauen in der Bundeswehr“ greift eine Entwicklung auf, die lĂ€ngst RealitĂ€t ist und dennoch immer wieder erklĂ€rt werden muss. Soldatinnen ĂŒbernehmen Verantwortung, fĂŒhren, entscheiden, gestalten und tragen ebenso selbstverstĂ€ndlich zum Auftrag bei wie ihre Kameraden. Gleichzeitig bleibt die Vereinbarkeit von Familie und Dienst ein Thema, das nicht theoretisch diskutiert wird, sondern tĂ€glich gelebt werden muss.

Artikel im Magazin „Die Bundeswehr“ ĂŒber das Kinderbuch „Mama, warum hast du eine Uniform?“ im Rahmen des Themas Frauen in der Bundeswehr
Aus einer Kinderfrage wurde ein Buch – und nun ein Artikel ĂŒber Frauen in der Bundeswehr. (Quelle: Magazin „Die Bundeswehr“, MĂ€rz 2026, Deutscher BundeswehrVerband)

Die Veröffentlichung im offiziellen Magazin des Deutschen BundeswehrVerbandes macht diese RealitĂ€t sichtbar und zeigt, dass Geschichten aus dem Familienalltag ebenso Teil des großen Ganzen sind wie strukturelle Entwicklungen oder politische Entscheidungen. Das Kinderbuch wird in diesem Kontext nicht als Randnotiz erwĂ€hnt, sondern als Beispiel dafĂŒr, wie wichtig es ist, auch den Blick der Kinder einzubeziehen, wenn ĂŒber Frauen in der Bundeswehr gesprochen wird.

Ein Moment des Stolzes – vor allem fĂŒr die Kinder

Besonders berĂŒhrend war die Reaktion zuhause, als der Artikel erschienen ist. Das Lesen der eigenen Geschichte in einem offiziellen Magazin, das bundesweit Soldatinnen und Soldaten erreicht, hat nicht nur Freude ausgelöst, sondern vor allem Stolz – einen ruhigen, ehrlichen Stolz darauf, dass eine einfache Frage Bedeutung bekommen hat und dass kindliche Gedanken ernst genommen werden.

Zu erleben, wie aufmerksam gelesen wurde, wie Textstellen gezeigt wurden und wie immer wieder betont wurde, dass es „unsere Geschichte“ sei, macht deutlich, dass dieses Buch weit mehr ist als ein Projekt. Es ist ein gemeinsamer Weg, der nun ein StĂŒck Öffentlichkeit erreicht hat und damit vielleicht auch anderen Familien Mut macht, Fragen zu stellen und offen darĂŒber zu sprechen, was Dienst in der Bundeswehr fĂŒr das eigene Zuhause bedeutet.

Worum es in „Mama, warum hast du eine Uniform?“ wirklich geht

Im Kern geht es nicht um Uniformen, Fahrzeuge oder EinsĂ€tze, sondern um VerstĂ€ndnis. Es geht darum, Kindern zu erklĂ€ren, warum Verantwortung ĂŒbernommen wird, warum Dienst manchmal Abwesenheit bedeutet und warum Zugehörigkeit und Kameradschaft Werte sind, die nicht an der KasernentĂŒr enden. Frauen in der Bundeswehr tragen diese Verantwortung ebenso wie MĂ€nner, und gerade deshalb ist es wichtig, auch ihre Perspektiven sichtbar zu machen.

Das Buch möchte GesprĂ€che öffnen, Sicherheit geben und zeigen, dass StĂ€rke nicht im Verschweigen liegt, sondern im ehrlichen Austausch. Kinder dĂŒrfen verstehen, fragen und mitdenken, denn genau darin liegt Vertrauen.

Magazinartikel ĂŒber Frauen in der Bundeswehr mit Darstellung einer Bundeswehr-Uniform an einer Garderobe und Bezug zum Kinderbuch
Hinter jeder Uniform steht ein Mensch – und oft auch eine Familie. (Quelle: Magazin „Die Bundeswehr“, MĂ€rz 2026, Deutscher BundeswehrVerband)

Das Kinderbuch „Mama, warum hast du eine Uniform?“, das im Zusammenhang mit dem Thema Frauen in der Bundeswehr entstanden ist, ist direkt bei Amazon erhĂ€ltlich: [MamawarumhastdueineUniform].

Der Artikel im Magazin „Die Bundeswehr“

Der vollstĂ€ndige Beitrag ist in der MĂ€rz-Ausgabe 2026 des Magazins „Die Bundeswehr“ erschienen, das vom Deutschen BundeswehrVerband herausgegeben wird. Mitglieder des Verbandes können die Ausgabe online ĂŒber die offizielle Website abrufen.

Quelle: Magazin „Die Bundeswehr“, MĂ€rz 2026, Deutscher BundeswehrVerband.

Austausch erwĂŒnscht

Frauen in der Bundeswehr stehen fĂŒr Verantwortung, Haltung und Engagement – und hinter vielen von ihnen stehen Familien, die mittragen und mitwachsen. Wenn du selbst Teil dieser Welt bist oder eine Familie kennst, in der Uniform zum Alltag gehört, freue ich mich ĂŒber deine Gedanken und Erfahrungen in den Kommentaren, denn genau dieser Austausch macht sichtbar, wie vielfĂ€ltig und stark diese Gemeinschaft ist.

Herz voraus
Yvonne


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Haus nach Trennung mit Kindern – Unser Neuanfang im Neubau

Haus nach Trennung mit Kindern – Baustelle im Garten beim Neubau

Teil 2 der Serie „Unser erstes Jahr zu dritt nach der Trennung“

Ein Haus nach Trennung mit Kindern zu suchen, war keine romantische Entscheidung, sondern eine Notwendigkeit. Ich brauchte StabilitĂ€t fĂŒr Fabi und Flo, wĂ€hrend in mir selbst noch alles wackelte. Zwischen Telefonaten, Unsicherheit und schlaflosen NĂ€chten musste ich funktionieren, Entscheidungen treffen und gleichzeitig stark wirken.

ZunĂ€chst schaute ich mir ein Haus in Flammersheim an. Es war wunderschön, mit viel Platz, einem liebevoll angelegten Garten und sogar einem eigenen BĂŒro fĂŒr mich. Die Vermieterin wollte sich verkleinern und hĂ€tte Teile der Einrichtung im Haus gelassen. Ich sprach bereits mit der nahegelegenen Grundschule, klĂ€rte organisatorische Details und hatte sogar die Unterschrift meines Ex-Mannes fĂŒr die Anmeldung organisiert – was alles andere als einfach war. Jede Unterschrift war begleitet von Diskussionen und emotionaler Anstrengung.

Die Absage kam per E-Mail, wĂ€hrend ich fĂŒr einige Stunden im Dienst war. Ich ließ meinen Kameraden nachsehen, weil ich innerlich schon ahnte, was dort stehen wĂŒrde. Als ich spĂ€ter erfuhr, dass wir das Haus nicht bekommen wĂŒrden, war das ein harter Moment. Nicht nur wegen des Hauses selbst, sondern wegen der Hoffnung, die ich bereits hineingelegt hatte.

Ein Haus nach Trennung mit Kindern zu finden bedeutete schnell handeln

Zum GlĂŒck ergab sich kurz darauf eine neue Möglichkeit. FĂŒnf DoppelhĂ€user entstanden als Neubauprojekt, eines davon war noch nicht vollstĂ€ndig fertiggestellt. Das Haus war modern, klar geschnitten und bot uns genau das, was wir brauchten: einen eigenen Raum fĂŒr jeden, Struktur und Perspektive.

Ich besichtigte es zunĂ€chst allein, spĂ€ter mit den Kindern. Ihre Reaktion war eindeutig. Die Zimmer waren gleich groß, sodass es keine Diskussionen gab, wer benachteiligt sein könnte. Noch bevor wir unterschrieben, war klar, welches Zimmer wem gehören wĂŒrde.

Wir entschieden uns fĂŒr dieses Haus nach Trennung mit Kindern, obwohl vieles noch unfertig war. Die KĂŒche war nicht montiert, Handwerker arbeiteten weiter im Haus, Kartons stapelten sich und das AußengelĂ€nde war eher Baustelle als Garten. Erde statt Rasen, Provisorien statt Idylle. Doch es war unser Anfang.

Mitbestimmung als StabilitÀt im Haus nach Trennung mit Kindern

WĂ€hrend im Erdgeschoss noch Möbelteile standen und Liefertermine sich verschoben, sollten zumindest die Kinderzimmer fertig sein. Fabi entschied sich fĂŒr Blau, Flo fĂŒr Rot. Im Baumarkt suchten sie ihre Farben selbst aus. Als die WĂ€nde gestrichen waren, standen sie stolz in ihren Zimmern und betrachteten ihre Wahl.

Fabis blaues Kinderzimmer im neuen Haus nach Trennung mit Kindern.
Fabis blaues Kinderzimmer im neuen Haus nach Trennung mit Kindern.

Es ging mir nie um perfekte Einrichtung, sondern darum, dass sie spĂŒren: Ihr habt hier eine Stimme. Dieses Haus nach Trennung mit Kindern sollte kein Übergang sein, sondern ein echtes Zuhause.

Haus nach Trennung mit Kindern – rotes Kinderzimmer
Flos rotes Kinderzimmer in unserem Haus nach Trennung mit Kindern.

Die ersten Wochen waren geprĂ€gt von Organisation, BehördengĂ€ngen und Schulwechsel. Nach den Herbstferien begann fĂŒr die Kinder das neue Kapitel an einer anderen Grundschule. Trotz aller Unsicherheit fanden sie sich schneller ein, als ich es erwartet hĂ€tte.

Zwischen Baustelle und Hoffnung

Der Garten war noch nicht fertiggestellt, die Wege noch nicht angelegt und vieles wirkte unfertig. Trotzdem war genau dieses unfertige Haus nach Trennung mit Kindern unser Symbol. Wir begannen nicht mit Perfektion, sondern mit Mut.

Haus nach Trennung mit Kindern – KĂŒche im Aufbau
Die KĂŒche im neuen Haus nach Trennung mit Kindern war noch im Aufbau.
Haus nach Trennung mit Kindern – Umzugskartons im Wohnzimmer
Chaos beim Einzug in unser Haus nach Trennung mit Kindern.

RĂŒckblickend war diese Phase eine der anstrengendsten meines Lebens. Doch sie hat uns als Familie enger zusammengebracht. Nicht, weil alles leicht war, sondern weil wir gemeinsam durch diese Zeit gegangen sind.

👉 Zum ersten Teil der Serie geht es hier:
[1. Teil – Unser erstes Jahr zu dritt nach der Trennung]

Gerade in dieser Phase war es hilfreich zu wissen, dass es UnterstĂŒtzungsangebote wie der 👉 Verband alleinerziehender MĂŒtter und VĂ€ter (https://www.vamv.de) sowie die 👉 Beratung von Pro Familia (https://www.profamilia.de) gibt, die Familien in Umbruchzeiten begleiten.

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Unser erstes Jahr zu dritt – Teil 1

Schrankzimmer mit Doppelstockbett nach Trennung in kleiner Dienstwohnung

Ein Schrankzimmer mit Doppelstockbett nach Trennung als neuer Anfang

2023 begann fĂŒr uns unser erstes Jahr zu dritt nach der Trennung und damit auch das Kapitel vom Schrankzimmer mit Doppelstockbett nach Trennung, das fĂŒr mich mehr Bedeutung hatte, als ich damals ahnte. Zu diesem Zeitpunkt lebten die Kinder noch ĂŒberwiegend in Köln und ich hatte bereits eine kleine Dienstwohnung in Kuchenheim. UrsprĂŒnglich war sie nie als richtiges Zuhause gedacht gewesen, sondern als praktische Lösung fĂŒr lange Tage im Dienst. Manchmal blieb ich dort ĂŒber Nacht, manchmal ein Wochenende. Mehr nicht.

Als klar war, dass ich die Kinder an den Wochenenden zu mir holen wĂŒrde, stand ich in diesem kleinen Schrankzimmer und ĂŒberlegte, wie ich daraus einen Ort machen konnte, an dem sie sich willkommen fĂŒhlen. Viel Platz gab es nicht. Ich entschied mich fĂŒr ein Doppelstockbett. Neue BettwĂ€sche. FĂŒr jeden ein eigenes Stofftier, sorgfĂ€ltig ausgesucht. Ich stellte mir vor, wie sie ankommen wĂŒrden und hatte gleichzeitig dieses GefĂŒhl im Bauch, ihnen nicht genug Raum bieten zu können.

Es war kein Kinderzimmer im klassischen Sinn. Es war ein umfunktionierter Raum in einer kleinen Wohnung, die nie als dauerhaftes Zuhause geplant gewesen war. Und trotzdem wollte ich, dass sie spĂŒren, dass hier ihr Platz ist.

Als sie das erste Mal dort waren, war meine Sorge grĂ¶ĂŸer als ihre. Sie fanden das Doppelstockbett großartig. Das Stofftier wurde sofort mit ins Bett genommen. Gespielt wurde ohnehin meist im Wohnzimmer, weil dort einfach mehr Platz war. Und dann war da noch mein Beamer, ĂŒber den wir abends gemeinsam einen Film geschaut haben. FĂŒr die beiden fĂŒhlte sich das eher nach Kinoabend als nach Provisorium an.

Kinder im Doppelstockbett wÀhrend erstes Jahr zu dritt nach der Trennung
Kinder im Doppelstockbett wÀhrend erstes Jahr zu dritt nach der Trennung

Zur Wohnung gehörte ein Gemeinschaftsgarten. FĂŒr mich war es einfach ein StĂŒck GrĂŒnflĂ€che. FĂŒr die Kinder war es Abenteuer, Freiheit und Bewegung. Sie liefen hinaus, als wĂ€re es das SelbstverstĂ€ndlichste der Welt. In diesen Momenten wurde mir bewusst, wie unterschiedlich wir Situationen wahrnehmen. Wo ich EinschrĂ€nkung sah, sahen sie Möglichkeit.

Auch die Nachbarschaft hat diese Zeit leichter gemacht. Gerlinde und Gerd wohnten nebenan. Aus einem freundlichen GrĂŒĂŸen im Treppenhaus wurden GesprĂ€che, aus GesprĂ€chen wurde Vertrauen. Was als Nachbarschaft begann, entwickelte sich zu einer echten Freundschaft. Gerade in einer Phase, in der vieles neu und unsicher war, tat es gut zu wissen, dass man nicht völlig allein ist.

Die ersten Wochenenden waren fast leicht. Vielleicht, weil alles neu war. Vielleicht, weil wir uns MĂŒhe gaben, das Beste daraus zu machen. FĂŒr mich blieb dennoch dieses GefĂŒhl von VorlĂ€ufigkeit. Mutter zu sein und die Kinder nur am Wochenende bei sich zu haben, fĂŒhlte sich unvollstĂ€ndig an.

RĂŒckblickend war dieses Schrankzimmer mit Doppelstockbett nach Trennung mehr als nur ein provisorischer Schlafplatz. Er war der Anfang von etwas Neuem. Nicht perfekt. Nicht großzĂŒgig. Aber ehrlich und mit ganzem Herzen vorbereitet.

Warum ich diese Serie schreibe, erklÀre ich im Einleitungsartikel zu unserem ersten Jahr zu dritt nach der Trennung.

Wer sich nach einer Trennung mit Ă€hnlichen Fragen rund um Organisation, UnterstĂŒtzung und Alltag konfrontiert sieht, findet hilfreiche Informationen sowohl beim Verband alleinerziehender MĂŒtter und VĂ€ter (VAMV) als auch auf den Seiten des Bundesministeriums fĂŒr Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

BMFSFJ – Infos fĂŒr Alleinerziehende

Bundesministerium fĂŒr Familie

https://www.bmfsfj.de

Verband alleinerziehender MĂŒtter und VĂ€ter (VAMV)

https://www.vamv.de

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